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Nordmende Spectra Portable 4201 Chassis F IV90 läuft nicht mehr an
#41
Hallo Daniel,

Weitere Tests:

1. Wie ist der Spannungsverlauf der Versorgungsspannung wenn Du das Modul abziehst? Höher? Glatt?

2. Wenn 1. Zutrifft ziehe mal das IC aus der Fassung und setze das Modul ohne IC ein. Was passiert jetzt? Spannungsverlauf gleich/änlich mit Zustand ohne Modul?

Ich vermute langsam, dass das IC defekt ist da es keinen Muks macht und auch keine Schwingung am Pin14 festzustellen ist.

Versorge das Modul doch mal im ausgebauten Zustand mit einem einstellbaren Netzteil angefangen mit 8V dann langsam auf 20V hochregeln und beobachte den Strom den das Modul zieht. Wäre jetzt wenn alles bei 20V OK ist (Strom sollte so bei maximal 100mA liegen) eine Sägezahnspannung mit ca. 64 us Periodendauer an Pin14 feststellbar?
Viele Grüße
Semir
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"Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer der wußte das nicht, und hat es gemacht."
(Prof. Hilbert Meyer, Uni Oldenburg)
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#42
Hallo Semir,

zwischenzeitlich habe ich die einen weiteren Beitrag geschrieben und vorm Absenden nochmal geguckt, ob jemand was Neues geschrieben hat.

Deine Vermutung, dass der Fehler beim IC liegt ist richtig. Allerdings war es nicht defekt.
Hier des Rätsels Lösung: (mein vorgefertigter Beitrag)

Ich bin nicht mehr würdig Euch unter die Augen zu treten Sad

Manche Fehler baut man sich ja selbst. Wie ich neulich schon schrieb, ist das wieder einer der Momente, wo man sich fragt, ob man für das Hobby überhaupt die nötige Eignung mitbringt.

Bevor ich zur Pointe komme, fasse ich nochmal zusammen:
- Beim Probelauf funktionierte das Gerät ohne erkennbare Bildfehler aber es stieg bald starker Rauch aus dem Gerät
- Sichtprobe führte zunächst zu keinem Ergebnis
- Gerät nochmals unter Spannung gesetzt, lief an, Rauch kam vom Enstörkondensator auf der Netzplatine - CR03 Wima MP3 0,33µF - Gerät fiel total aus
- Kondensatoren auf Netzplatte getauscht, Sicherungen geprüft, kein Befund, Gerät bleibt aus
- Kondensatoren auf Horizontal-Modul (U) geprüft - alle in Ordnung
- Kondensatoren auf Horizontal-Generator-Modul (Z) geprüft: CZ72 CZ69 defekt - getauscht. Andere Elkos geprüft, Werte unauffällig, aber nicht neuwertig
- IC IZ01 auf Horizontal-Generator-Modul (TDA2593) testweise getauscht - nichts - IC Zurückgetauscht

Die aktuellen Messungen lieferten das Ergebnis, das keine Spannungen rund um das IC IZ01 stimmen.
Die Spannung aus dem Hilfstrafo war stark wellig.
- Laut Schaltplan wird diese Spannung durch CZ39 geglättet, der sitzt auch auf dem Horizintal-Generator-Modul
- Spannung am Kondensator war völlig ungeglättet
- Elko war - wie oben erwähnt geprüft und nach meinem Ermessen noch OK
- Elko heute nochmals geprüft: 250µF/ESR 2,2Ohm/2,7% Vloss.
- Elko erneuert - Spannung wieder sauber (ca. 0,2-0,4V Spitze-Spitze Restwelligkeit) - Kondensator also doch taub! Alle weiteren Elkos auf dem Modul getauscht.
- Nochmal Spannungsmessung am IC IZ01:

- Dabei fiel mir auf, dass ich vorher die Pins falsch gezählt hatte. Irgendwie kam mir die Sache komisch vor...

- ein Blick in das mittlerweile vollständig vorhandene Manual ergab: Im Layout-Plan ist das IC genau andersherum eingesteckt. Der IC ist gesockelt und die Kerbe am Sockel ist auf der falschen Seite - das hatte mich dazu verleitet, den IC beim Test falsch herum einzustecken.
- IC korrekt eingesetzt - FERNSEHER LÄUFT! Smiley26

Von drei Fehlern war einer selbst gemacht Smiley26

Zum Glück hat der IC die Verpolung überlebt Smiley26

Wenigstens ist der Apparat soweit wieder aktiv. Jetzt kann die eigentliche Restaurierung losgehen...
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#43
Hallo Daniel,

Gratuliere dann hast Du ja das Teil wieder am laufen! Gräme dich nicht wegen des IC sowas ist mir auch schon passiert mit deutlich dramatischeren Folgen. So hatte ich z.B. beim Aufbau meines uTracers einen 5V und einen 15V Spannungsregler vertauscht eingebaut: 2 Tssop ICs gehimmelt grummel. Was soll's Hauptsache es Läuft. Stell doch mal ein paar Bilder von dem guten Stück ein wenn Du es fertig hast.
Viele Grüße
Semir
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"Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer der wußte das nicht, und hat es gemacht."
(Prof. Hilbert Meyer, Uni Oldenburg)
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#44
Glückwunsch Daniel! -- shit happens, auch eine Möglichkeit, einen Reparaturthread abdrehen zu lassen... Big GrinBig Grin Der falsch bestückte Sockel ist aber wirklich fies!
Die Klamotte mit dem vertauschten Stecker an dem Philips-Chassis sollte aber lehren bei unerklärlichen Fehlern alles doppelt, besser drei- bis vierfach zu checken.

Ein Mitschüler von mir hat damals bei seiner Schularbeit ein IC falsch herum gesteckt weil er sich nach der Bestempelung gerichtet hatte -- leider war die falsch herum, die Kerbe des IC war richtig. Das IC war danach hin, und auch kein Ersatz beschaffbar.

Aus einem anderen Forum weiß ich dass es mal ein TV-Chassis gab bei dem war bei einem Elko der Bestückungsaufdruck auf der Platine falsch herum. Man musste den Ersatz also "falsch herum" einbauen...

?mage

Ein professioneller (!!) Bestücker aus Ostdeutschland hat bei einem Erstauftrag alle SMD-Tantal-Elkos mit dem schwarzen Balken auf Minus bestückt (bei Tantals ist der Balken der Pluspol, warum auch immer). Mit einem Folgeauftrag wurde es leider nichts...

Gruß,
Eric
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#45
Der Ärger über dieses Missgeschickt wird durch die Funktion des Gerätes wieder wett gemacht Wink

Für die Neugierigen auf die Schnelle noch ein paar leicht nachbearbeitete Handy-Schnellschüsse:
   
   

Die Bildröhre hat genau in der Mitte einen Stecknadelkopf-großen dunklen Fleck, vermutlich durch Einbrennen. Das sieht man auch auf dem Foto hier (im grauen Feld über dem Z von ZDF).
Das Bild ist leicht rotstichig und ich muss Helligkeit und Kontrast fast voll aufdrehen. Das scheint aber nicht an der Bildröhre zu liegen.

Als nächstes werde ich Elkos tauschen - immerhin waren schon einige defekt, dann das Gerät zerlegen und gründlich reinigen.

Übrigens: Bei den in RM-Org hinterlegten Bildern handelt es sich genau um das selbe Gerät.
Vielen Dank nochmal an Michael aus Heusweiler Smile

Gruß,
Daniel
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#46
Hö Klasse Daniel, finde ich super das du dich den Kisten an nimmst und sie wieder fit machst.
Ja der Michael ist der absolute Fernseh Freak. Ich kenne sonst keinen der eine so große Sammlung an TV´s hat.
Gruß aus der Pfalz
Gery


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#47
Hallo,
Meine Gratulation zum gefundenen Fehler. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber dieser Fehler ist die Krönung der Gemeinheit. Wer kommt schon auf die Idee, daß der IC-Sockel verkehrt herum bestückt worden ist(!!!). Dennoch: es war nicht viel kaputt, eigentlich etwas ganz Banales. Und wie immer: die besten Fehler baut man sich immer noch selbst ein.

Grüße aus BL
Peter
Grüße aus BL

Peter

Röhrenradios: das Gute daran ist das Gute darin
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#48
Einige Elkos sind inzwischen ausgetauscht und einen Farbabgleich habe ich auch gemacht.
Man musste den Helligkeitsregler voll aufdrehen um ein normal helles Bild zu bekommen.
Das gleiche galt für den Kontrastregler.
Auf dem RGB-Modul waren nur drei Elkos - alle aber deutlich außer Toleranz (7µF gemessen, anstatt 4,7µF).
Ich habe ein Farbbalkentestbild eingespeist und über die RGB-Potis das Bild so gut es ging unbunt eingestellt. Dabei habe ich alle Farbstufen hochgezogen, so dass ich den Helligkeitsregler nun etwa in Mittelstellung lassen kann - ebenso den Kontrastregler.
Beim Drehen des eingeschalteten Gerätes fiel mir ein Rasseln oder Knistern auf, das vom Chassis kam. Das kam mir Verdächtig vor. Leichtes Trommeln mit den Fingern auf dem Gehäuseoberteil brachte die Geräusche ebenso hervor - dabei zuckte das Bild in horizontaler Richtung.
Bei reduziertem Licht fiel mir leichte Funkenbildung an einer Spule auf - ein haarfeiner Draht war gerissen und die Enden lagen noch sehr dicht beisammen.
   
Dies ließ sich durch Löten wieder in Stand setzen.
   
Leider bilden sich bei immer dunkler werdendem Gesamtbild Rücklaufstreifen, die konstant bleiben (kein Zittern). Dies geschieht entweder bei manuel dunkel gestelltem Bild (Helligkeit und Kontrast zurückgedreht), oder wenn das Bild über die Signalquelle dunkel ist.

Das Testbild sieht aktuell so aus:
   

Hier noch ein paar Bilder vom Gerät:
                   

Damit fing alles an:
Wo die roten Wimas sind, waren vorher die gelben, durchsitigen Wima MP3s, von denen einer zur Rauchgranate wurde...
   


Vielleicht könnt Ihr mir wegen der Rücklaufstreifen helfen...
Möglicherweise reicht ein Abgleich aus ?!

Ein weiteres Problemchen ist der Tuner. Das Bild über den Antenneneingang ist nicht sauber. Es ist leicht verschneit. Außerdem habe ich den Sender zwei mal nebeneinander. Das Bild wird in der mittleren Einstellung des Kanals schwarzweiß und schlechter. Stelle ich den Empfänger etwas neben das Bild, wird es schärfer.
Allerdings ist das Testbild ein JPG über einen Videorecorder-Modulator eingespeist...
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#49
Inzwischen weiß ich auch wie es zu dem Einbrennfleck kommt.
Beim Ausschalten gibt es - nicht immer - einen kleinen, etwa 1€-Stück großen schwachen Leuchtfleck, der in sich zusammen fällt und verschwindet. Etwa 1/4 Sekunde später hört man ein Knistern und in der Bildmitte erscheint kurz ein Stecknadelkopf großer heller Leuchtfleck - also so hell wie das an der eingebrannten oder weggebrannten Stelle noch möglich ist.
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#50
Hallo Daniel,

Die Rücklaufstreifen kommen u.U. durch einen falschen Arbeitspunkt der Farbendstufen zustande. Probiere mal die Helligkeit mit RA23 am G2 der Bildröhre zu erhöhen und im Gegenzug die drei RGB Arbeitspunktregler in den video Endstufen etwas zurückzunehmen. Die Einstellung der Farbe geht in etwa so:

1. bei wenig Kontrast und dunklem Bild auf Farbneutralität der dunkelgrauen Bereiche einstellen. Hierzu verwendest Du die 3 Arbeitspuktregler RJ23, 43 und 63.
2. Nun Kontrast erhöhen und mit den 2 Verstärkungsreglern RJ17 und 37 die stark leuchtenden Flächeln auf Farbneutralität einstellen.
3. Eventuell 1. Überprüfen und korrigieren.

Punkt 1. Kann auch im sog. Servicemode gemacht werden. Dazu gibt es einen Schalter irgendwo im Chassis der das Bild zu einem horizontalen Strich zusammenklappen läßt indem die Vertikalablenkung abgeschaltet wird. Die Helligkeit ist jetzt so einzustellen daß dieser Strich gerade noch sichtbar ist, sodann stellst Du die drei Arbeitspunktregler so ein, dass der Strich neutral weiß ist. VORSICHT wenn der Strich über längere Zeit sehr hell leuchtet besteht Einbrenngefahr also immer Helligkeit auf Minimallevel einstellen.

Zum Einbrennfleck: Beim Ausschalten sollte das Gerät einen Zustand an der Bildröhre herbeiführen der ein aufleuchten verhindert. Das ist der Fall wenn die Kathoden möglichst lange positiv sind und das g1 (Wehnelt Zylinder) eine möglichst niedrige Spannung hat. Miss doch mal den Spannungsverlauf an den Kathoden im Ausschaltmoment. Idee: Wenn nichts anderes hilft. In Serie zu RJ65 ein Diode (1n4007 geht) dahinter (in Richtung Videoendstufen) einen Elko von 10-50uF an Masse. Diese Konstellation sollte im Ausschaltmoment ein Abfließen der 200V Betriebsspannung von den Video Endstufen verhindern und für das nötige hohe Potential an den Kathoden der Bildröhre sorgen bis deren Heizung abgekühlt ist. Ist nur ne Idee. Ich vermute nämlich, dass dieses Verhalten schon lange besteht vielleicht von Anfang an, weshalb die Bildröhre eingebrannt ist.
Viele Grüße
Semir
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"Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer der wußte das nicht, und hat es gemacht."
(Prof. Hilbert Meyer, Uni Oldenburg)
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#51
Hallo Daniel,

zu den Rücklaufstreifen (RLS), da könnte der Arbeitspunkt der Bildröhre falsch eingestellt sein. Mal am Schirmgitterregler RA23 (in der Nähe des Zeilentrafo) drehen: Bei Rechtsdrehung werden die RLS stärker. Mit abgedunkeltem Bild soweit nach links drehen bis die RLS gerade verschwinden. Kannst ja auch am Bildrohrsockel messen ob die Spannungen am Schirmgitter im passenden Bereich (380V...690V je nach Einstellung RA23) liegen oder grob ausreißen.
Nach der Schirmgittereinstellung sollte der Weißabgleich wiederholt werden. Wenn Du gerade in der Ecke bist kannst Du auch ein bisschen am Focus nachdrehen, ich denke das geht noch besser.

Einbrennfleck: An eine defekte Leuchtfleckunterdrückung hatte ich gedacht, allerdings tritt dieser Leuchtfleck immer nur kurz nach dem Abschalten auf, ich hätte nicht gedacht dass das für einen Einbrennfleck reicht.
Das Gerät hier hat eine diskret aufgebaute Videoendstufe und daher keine Schaltung zur Leuchtfleckunterdrückung. Die ist eher vorhanden bei Videoendstufe mit IC.
Hintergrund: Beim Abschalten bricht die Ablenkung zusammen, die Anodenspannung steht aber noch an und die heißen Kathoden emittieren noch. Wenn die Kathoden jetzt auf zu niedriges Potenzial gezogen werden gibt es einen nicht abgelenkten Strahlstrom, der eben diesen Leuchtfleck verursacht. Bei einer diskret aufgebauten Videoendstufe zieht aber nichts nach Masse, und so gibt es auch keine Schaltung zur Leuchtfleckunterdrückung.
Wenn das Schirmgitter aber richtig eingestelt ist sollte der Leuchtfleck beim Abschalten nicht mehr auftreten.

Gruß,
Eric

Edit: Hat sich mit Semir überschnitten.
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#52
Danke für Euere Hilfe. Doppelt hilft besser Wink
Montag kann ich mich wieder hinter die Kiste setzen.
Laut Michael, von dem ich den Fernseher habe, stand das Gerät in einem Wochenendhaus. Allerdings sind die Tasten der ersten drei Programme schon ziemlich abgefingert, so selten scheint das Gerät dann auch nicht benutzt worden zu sein.
Eigentlich gelten diese Toshiba Bildröhren ja als nahezu unzerstörbar - normaler Betrieb vorausgesetzt...
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#53
Hallo,

Zu dem Thema Rücklaufstreifen und Helligkeit/Kontrast sowie Leuchtfleckunterdrückung haben Eric und Semir schon erschöpfend geschrieben. Was vielleicht noch zu bemerken wäre ist die Tatsache, daß die Philips- BR (auch Toshiba), wenn sie denn in die Jahre kam, nie an Kontrast verloren hat, aber dunkler wurde (=> ungenügende Helligkeit des Bildes) und die Bildschärfe hat abgenommen.
Nun hat es immer wieder Kollegen gegeben, die in diesen Fällen dann am Schirmgitter der BR sog. "Korrekturen" vorgenommen haben. Zunächst war danach (=> bei höherer Schirmgitterspannung) das Bild für den Kunden soweit ok. Was diese Kameraden ihrem Kunden aber verschwiegen haben ist, daß mit höherer Schirmgitterspannung und demzufolge falschem Arbeitspunkt der Bildröhre diese in der Emission dramatisch nachläßt (=> nach ca einem halben Jahr ist die Röhre dann derart verbraucht, daß ein Neugerät fällig wird. Das war das Ziel dieser Operationen.).
Das vorliegende Gerät zeigt genau diese Tendenzen/Fehlererscheinungen. Würde der Sperrpunktabgleich(Schirmgittereinstellung) nach dem von Semir vorgeschlagenen Muster durchgeführt, so dürfte das Bild (=>infolge dieses bislang zu hohen Schirmgitterpegels ) flau, kontrastarm und garantiert nicht uni grau sein, so wie das nach dieser von Semir beschriebenen Abgleichmethode eigentlich sein sollte.
Eine Emissionsmessung mit einem Bildröhrenprüfgerät (BMR 90 oder dergl.) wird höchstwahrscheinlich die Wahrheit offenbaren. Inwieweit sich dann diese BR noch einmal regenerieren lassen wird, bliebe abzuwarten und ist immer mit Risiko verbunden. Kann gutgehen, kann aber aber auch schiefgehen. Vielleicht bringt nach erfolgtem richtigen Schirmgitterabgleich eine Erhöhung der Heizspannung der Röhre (bitte dieses aber nur sehr moderat und höchstens um 1 V höher) ein etwas besseres Ergebnis.

Grüße aus BL
Peter
Grüße aus BL

Peter

Röhrenradios: das Gute daran ist das Gute darin
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#54
Ich habe mal mit RA23 experimentiert, wenn ich die Helligkeit hochdrehe, denn werden die Rücklaufstreifen auch bei hellem Bild sichtbar. Vorläufig habe ich den RA23 - der stand fast am Anschlag - mal zurückgedreht - das Bild ist jetzt besser und die Rücklaufstreifen sind auch bei schwarzem Bild verschwunden. Die Helligkeit ist immernoch normal. Was ich nicht berücksichtigte war, das der Helligkeitsregler an der Bedieneinheit bei Linksanschlag nicht auf 7 Uhr steht, sondern auf 9 Uhr - also waagerecht. Der Rechtsanschlag ist also senkrecht. Ich hatte den Abgleich so durchgeführt, dass die Helligkeit stimmt, wenn der Regler auf 12 Uhr steht - also im unteren Drittel seines Stellbereichs. RA23 hatte ich aber vorher nicht verstellt.
So wie es jetzt ist, könnte es ab Werk gewesen sein.
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