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Messtechnik für Reparatur von CB-Funkgeräten
#1
Hallo zusammen.

welche Messgeräte braucht man unbedingt ,um einfache Fehler im CB Funkgerät zu finden? Mich interessieren ältere Geräte aus den 1980/90 Jahren. Ich bin im besitzt einer Amateurfunk Lizenz und habe bereits theoretische Kenntnisse, bin aber kein Profi.
Reicht ein einfaches Oszilloskop? Braucht man Signalquellen für HF und NF?

Vielen Dank für eure Antworten
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#2
Hall Bastler 120,

zu Deiner Frage....Um "einfache Fehler" in (CB) - Funkgeräten zu finden,ist in jedem Fall ein Vielfachmessinstrument erforderlich, um Spannungen, Ströme und Widerstände messen zu können. Ein Oszilloskop mit den erforderlichen Tastköpfen ( auch HF ) erleichtert so manche Messung....Ein modulierbarer HF- Signalgenerator wäre natürlich auch nicht schlecht. Ebenso ein 50 Ohm Abschlusswiderstand, der mit evtl. 10 Watt belastet werden kann, gehört auch dazu....

Natürlich benötigt man(n) bei einem einfachen Fehler nicht alle diese Geräte. Sollte z.B. nur ein Fehler in der Stromversorgung vorliegen, genügt ein Vielfachmessgerät. Und es ist natürlich sehr hilfreich, wenn für eine Reparatur die dazugehörigen Schaltunterlagen vorliegen, um nicht "auf Verdacht" in dem Gerät herumzustochern.

Viele Grüße aus Thüringen
Bertold - DF6FG
Nichts in der Welt ist so gerecht verteilt wie der VerstandBig Grinenn jedermann ist davon überzeugt, dass er genug davon hat....Rene Descartes
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#3
Hallo Bastler120,

die Antwort ist ganz einfach mal Ja und mal nein, wenn die Antenne abgebrochen ist brauchst Du kein Osci, als allererstes brauchst du ein Multimeter aber hier sind so viele Profis da wird dir mit Sicherheit geholfen.

mfg
Horst

Hallo Foxgolf Du warst eine Min. schneller Smiley58
Viele Grüße aus der freien und Hansestadt Salzwedel
Horst DG7AX
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#4
Hallo Bastler120,

zunächst sollte man sich die nötige Fachkenntnis aneignen ..... und dann weiß man auch, was man an Messgeräten benötigt. Dies geht nicht von heute auf morgen, sondern erfordert schon eine Menge Zeit.

Gerade wenn es um Sendeeinrichtungen geht, sollte man wissen, was man tut.

In jedem Fall benötigst du ein Multimeter. Oszilloskop bis 30 MHz wäre nicht schlecht .... kannst du so etwas bedienen? HF-Generator ist auch oft notwendig.

Wenn man eine Schaltung von ihrer Funktion her nicht versteht, nützt auch ein großer Messgerätepark nichts.

Bitte verstehe mich richtig! Ich möchte nicht demotivieren .... im Gegenteil, aber man muss das Alles schon realistisch sehen. In jedem Fall wünsche ich dir viel Erfolg .... und Fragen darfst du hier immer!

73 de Werner, DK8BH

PS: Hast du auch einen Namen?
Grüße aus dem Odenwald,

Werner
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#5
Hallo Bastler 120
um ein CB-Funkgerät instandsetzen benötigst du als Minimum.
Stehwellenmessgerät; 50 Ω Abschlusswiderstand (Dummy) der die entsprechende Leistung aufnehmen kann (Minimum 5Watt).
AM Modulationsmeter; FM-Hubmeter; Multimeter; Oszi (Minimum 30MHz); Frequenzzähler; Signalgenerator für 27 MHz AM/FM Modulierbar und einen Leistungsmesser.
Ich stelle dir noch ein paar Geräte dafür vor.
Gruß Richard
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






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#6
(11.08.2015, 11:31)Bastler120 schrieb: Ich bin im besitzt einer Amateurfunk Lizenz und habe bereits theoretische Kenntnisse, bin aber kein Profi.
Reicht ein einfaches Oszilloskop? Braucht man Signalquellen für HF und NF?

Vielen Dank für eure Antworten

Wenn die Ansprüche für eine Lizenzprüfung sich nicht drastisch nach unten bewegt haben, solltest Du die Frage doch eigentlich selbst beantworten können!

Ist denn heute kein Technikteil mehr in der Prüfung?
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#7
Hallo in die Runde,
als ich Anfang der Neunziger meine damalige C-Lizenz der Amateurfunkprüfung machte, dachte ich eine Ausbildung zum HF-Ingenieur geschaft zu haben.
Sollten sich die Prüfbedingungen ncht gelockert haben, wird,s sehr sehr schwer mit dem Nachwuchs
M.f.G.
harry
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#8
Hallo liebe OM's
Hallo liebe Runde,

Leider gibt es auch immer weniger OV's ( Ortsvereine ) die Kurse für
den Nachwuchs durchführen.
das aller schlimmste ist ja das es soviel Fragen sind das ein Auswendiglernen fast unmöglich ist.
Es ist auch vielleicht nicht mehr nötig einen Sender ( Empfänger ) selbst zu bauen da es in Gegensatz zu den Anfangszeiten alles zu kaufen gibt und man den Technischen Teil überarbeiten sollte...
Viele Grüße aus der freien und Hansestadt Salzwedel
Horst DG7AX
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#9
Hallo Horst,

bestimmt ist es nicht nötig einen Sender oder Empfänger selbst zu bauen weil es alles zu kaufen gibt, dennoch sollte der Anwärter wissen wie seine Kauffunke zumindest theoretisch funktioniert. Ich glaube das Zugpferd am Amateurfunk ist die Technik! Wenn es nur ums weltweite Quatschen geht, reicht ein Internetanschluß aus, da braucht der Nachwuchs kein Funkgerät und Antenne sondern nur ein Telefon mit Datenflatrate.
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#10
Hallo lieber Heinz,

ich kann Deinem Beitrag nicht ganz zustimmen. Du schreibst:wenn es nur um das weltweite Quatschen geht, langt ein Internetanschluss....Ich bin einige Jahrzehnte Funkamateur und habe in dieser Zeit (fast) immer mit HF- Basteleien beschäftigt. Aber ich bin fast an jedem Tag auch auf Kurzwelle und habe da sehr schöne weltweite Verbindungen. Und das macht mir heute noch genau so viel Spaß wie in meiner Amateur - Anfangszeit.

Internet benutze ich auch ( wie jetzt gerade ) aber das ist eine ganz andere "Liga".

Mit freundlichem Gruß aus der Nähe von Erfurt

Bertold - DF6FG
Nichts in der Welt ist so gerecht verteilt wie der VerstandBig Grinenn jedermann ist davon überzeugt, dass er genug davon hat....Rene Descartes
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#11
Hallo Heinz,
Hallo Berthold,

ich denke mal jeder hat hier recht aber wo soll jetzt jemand die Technik lernen wenn in den wenigsten OV's noch ausgebildet wird, nicht jeder ist so veranlagt das er sich mit Büchern oder wie auch immer den Stoff verinnerlichen kann.
Ich habe auch immer gebastelt meistens Langyagi's nach DK7ZB da meine Leidenschaft 2m und 70cm ist. Es ist auch ein schönes Gefühl wenn man zum ersten mal die 1000Km mit 200Watt und 2Stück 5m lange Yagis geschaft hat.
Soviel werd ich hoffentlich nie wieder schreiben.
Viele Grüße aus der freien und Hansestadt Salzwedel
Horst DG7AX
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#12
Hallo wir sind hier in der Abteilung "Funkgeräte - Reparaturen und Restaurierungen"
Er stellt eine Frage und ihr diskutiert über Amateurfunk?
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






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#13
Hallo Richard,
du hast natürlich recht uns sind da wohl die Pferde durchgegangen, aber vielleicht kannst du ja alles was hier fehl am Platze ist nach Sonstiges verschieben das wäre sehr freundlich.
Als Betreff vielleicht Amateurfunk gestern, heute, morgen ?
Denn die Diskussion war ja eigentlich recht interessant oder nicht ?
Vielen dank für deine Mühe
Viele Grüße aus der freien und Hansestadt Salzwedel
Horst DG7AX
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#14
Hab mich sehr gefreut über eure Antworten.bis bald
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#15
Zitat:um ein CB-Funkgerät instandsetzen benötigst du als Minimum.
Stehwellenmessgerät; 50 Ω Abschlusswiderstand (Dummy) der die entsprechende Leistung aufnehmen kann (Minimum 5Watt).
AM Modulationsmeter; FM-Hubmeter; Multimeter; Oszi (Minimum 30MHz); Frequenzzähler; Signalgenerator für 27 MHz AM/FM Modulierbar und einen Leistungsmesser.
Ich stelle dir noch ein paar Geräte dafür vor.
Gruß Richard


hallo Richard,
ich würde mich freuen über Informationen bez. AM Modulationsmeter bzw. welche Vorteile das gegenüber dem Oszi hat,
und der Vorstellung von einem FM Hubmeter (ich will eins anschaffen)

Und wie handhabst du das bei Seitenband mit unterdrücktem Träger?
AM halte ich nichtmehr so unbedingt wichtig da es ziemlich aus der Mode gekommen ist.

lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#16
Hallo Martin,
in den 70er und 80er Jahren hat sich die Frage nicht gestellt was ist besser normales AM Meter oder Oszilloskop da Oszilloskope bis 30 MHz einfach unerschwinglich waren.
Mit dem Oszilloskop kannst du schön die Hüllkurve sehen aber die Modulation in % nur schätzen.
FM Hub-Meter gab es in den 80er Jahren für CB Funk heute kaum noch zu bekommen da die Geräte nicht eben billig waren und dadurch selten.
Für welchen Frequenzbereich benötigst du überhaupt ein FM Hub-Meter?
Ich habe hier noch ein Marconi TF 2301 A Programmabel FM/ AM Modulation Meter von 4 MHz bis 1000 MHz.
Da ich kommerziell Funkgeräte Repariert habe musste ich mir einen Funkmessplatz zulegen
Schlumberger STABILOCK 4022.
SSB war für mich nicht so wichtig.
Wenn ich mal Zeit habe kann ich ein paar Bilder machen.
Gruß Richard


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#17
hallo Richard,
sowas wie dieser Marconi wär ideal. Scheint auch bezahlbar zu sein. (Buchtrecherche)
Wenn der 70cm Geräte noch ausmessen kann ist das ausreichend, nur FM ist ausreichend da mein Tek auch in dem Bereich noch munter ist.
lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#18
Wenn du den haben willst schicke mir eine PN und mache ein Angebot du hast ja in der Bucht nachgeschaut.
Ich habe dazu auch alle Untelagen als Kopie.
Gruß Richard


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