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Restauration Röhrenfernseher Rembrandt
#1
Hallo zusammen,

hier steppt ja nicht gerade der Bär. Ich hänge mich trotzdem mal mit rein, denn ich suche für meinen Rembrandt einen Zeilentrafo oder eine Möglichkeit, meinen angekokelten irgendwie neu zu "isolieren" (sofern überhaupt möglich).

Das Problem ist, dass bei meinem Rembrandt die Helligkeit zusammenbricht.

Auf dem Tisch macht er sich zwar mit seiner Kondensatorkur ganz gut (die gelben und weißen neuen Kondensatoren sind gut zu erkennen):

   

Aber das nützt nichts, wenn die Helligkeit nicht steht bzw. beim Aufdrehen des Reglers zusammenbricht. Ich vermute als Übeltäter den Zeilentrafo. Hier eine vergrößerte Ansicht:

   

Unten sind die dunklen Stellen gut zu erkennen. Was tun? Hat jemand einen Ersatz? Oder muß ich einen weiteren Rembrandt suchen, von dem ich nicht weiß, wie dort der Zeilentrafo noch in Schuß ist oder nicht? Geht Tränken mit einem HV-Lack? Geht ein Zeilentrafo eines anderen TV (Rubens oder Dürer hätte ich noch da).

Gruß Michael
Penthode?
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#2
Das Zusammenbrechen der Hochspannung beim Aufdrehen der Helligkeit liegt sehr häufig am Hochspannungsgleichrichter.
Grüße aus dem Odenwald,

Werner
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#3
Moin,

also der Zeilentrafo sieht doch aus wie neu!  Da sind die in meinen Geräten wesentlich vergammelter. Boosterkondensator hast du neu - Spannungsfest bis ca. 1kV?
Zur Not muss ich mal schauen, ob ich noch was da hab in der Richtung Zeilentrafo.

Bis etwa 1960 wurde dieser Wickel verwendet z.B. im Rubens, Patriot usw.

Thommi
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#4
Hallo Michael,

also ich habe auch schon mehrere Rembrandts restauriert. Ich glaube eher nicht, dass hier der Zeilentrafo defekt ist. Wie Werner schon schreibt, liegt das vielfach an der Hochspannungs-Gleichrichterröhre.

Aber bitte berichte weiter, das ist ein interessantes Thema.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#5
Hallo zusammen,

also als ich meinen Text schrieb, da dachte ich ohne Quatsch im Stillen so nebenher: "...oder gar doch die 1Z1, wie immer wieder geschrieben wird?"

Herzlichen Dank erst einmal an alle. Ihr bestärkt mich, es mit einer anderen 1Z1 zu versuchen. Ich dachte echt immer, dass der Trafo hin wäre. Ja, der Kondensator ist spannungsfest getauscht!

Und sollte es wirklich am Wickel liegen: Thommi, ich kann also aus einem Rubens so einen Wickel einfach nehmen?

Werde berichten!

Gruß Michael
Penthode?
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#6
Also,

so wie die Sache aussieht nicht ohne weiteres, leider. Beim Rembrandt ist innerhalb des HV-Wickels noch die Primärspule, wenn ich das richtig sehe.
Beim Rubens sind die voneinander getrennt auf einem Rohr. Wie gesagt: Wenns hart auf hart kommt, schaue ich mal in meinen Kramkisten nach, ob da noch was Richtung ZT ist.

Thommi

wenn du ihn abbekommst ja, aber einen funktionierenden Rubens würde ich dafür nicht schlachten.
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#7
Hi Thommi,

ich habe ein Rubens-Zweitchassis (noch mit Penthoden-Tuner). Es liegt schon seit vielen Jahren bei mir herum und dessen Ablenkeinheit war bereits schon segensreicher Organspender für meinen jetzigen Rubens - dort war die Ablenkeinheit nämlich durch. Einen funktionierenden Rubens würde ich nicht schlachten.

Sobald ich mit meinem Dabendorf (hier im Forum) Luft bekomme, teste ich eine weitere 1Z1; mich deucht, noch eine irgendwo auf Lager zu haben. Dann gibt es ja noch einen Tipp, den Widerstand in der Heizleitung der 1Z1 zu verringern, wenn ich mich jetzt nicht irre.

Gruß Michael
Penthode?
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#8
Hallo Michael,

hast Du denn versucht, ob die Ionenfalle auf dem Bildröhrenhals richtig ausgerichtet ist? Vielfach wird da nicht dran gedacht.
Die Röhre 1Z1 ist eine Gurke!! Wenn Du die beiden Widerstände änderst wird sie höher beheizt also steigt die Emission.
Viel besser: Ich habe seinerzeit in meinen Rembrandt eine DY86 eingebaut. Die Heizwendel hatte ich übernommen, nur es mußte halt eine andere Fassung von einem neueren Fernseher her. Das klappte wunderbar. Du mußt dann aber ein Auge auf die Beheizung der DY 86 haben. Das kann optisch erfolgen. Wird die Röhre zu schwach beheizt kann man die Widerstände in der Heizwendel variieren.
Bitte vergiß aber auch nicht, dass mitunter die Bildröhre schwach sein kann. Dann hast Du auch den Effekt, dass die Hochspannung zusammen bricht.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#9
Ich erinnere mich, an die SW TV Technik auch.
Bildrohr die Katode verkrustet und kaum Bild, Hochspannung bricht zusammen.
Wenn ich dann unterwegs war, habe ich aus Schaltlitze mindestens 3 - 5 Windungen um den Zeilentrafokern gelegt und damit die Heizspannung erhöht.
Führte zur einer Verlängerung der Lebensdauer vom Bildrohr.
Versuch war es wert und weniger Aufwendig als separater Heiztrafo.

Nur bei einem Schluss Kathode Heizung war so ein Trafo lebensverlängernd.
Gruß vom Jürgen

Kaum macht man es richtig, schon gehts.
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#10
Hallo Jürgen,

ja das mit der etwas erhöhten Bildröhren-Beheizung kenne ich auch. Ich habe seinerzeit den zumeist Allstrom-Kreis gebrückt. Und einen kleinen Netztrafo zusätzlich eingebaut. Das war meist ein Aha-Erlebnis.

Meine Großeltern in Thüringen hatten eine RFT-Ines. Neueren Datums. Hier zeigte die Bildröhre auch nur noch ein flaues Bild. Da hatte ich seinerzeit auch solch einen kleinen Netztrafo mit rüber genommen und in den Fernseher gebaut. Mann, war ich da ein Held. Aber alles hat seine Zeit. Wie das so ist bei Rentnern, die Kiste lief damals schon ewig und irgendwann half auch diese Maßnahme nicht mehr.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#11
(26.07.2016, 00:16)Andreas_P schrieb: ...hast Du denn versucht, ob die Ionenfalle auf dem Bildröhrenhals richtig ausgerichtet ist? Vielfach wird da nicht dran gedacht.
Die Röhre 1Z1 ist eine Gurke!! Wenn Du die beiden Widerstände änderst wird sie höher beheizt also steigt die Emission.
Viel besser: Ich habe seinerzeit in meinen Rembrandt eine DY86 eingebaut. Die Heizwendel hatte ich übernommen, nur es mußte halt eine andere Fassung von einem neueren Fernseher her. Das klappte wunderbar. Du mußt dann aber ein Auge auf die Beheizung der DY 86 haben. Das kann optisch erfolgen. Wird die Röhre zu schwach beheizt kann man die Widerstände in der Heizwendel variieren.
Bitte vergiß aber auch nicht, dass mitunter die Bildröhre schwach sein kann. Dann hast Du auch den Effekt, dass die Hochspannung zusammen bricht.

Hallo zusammen,

@ Ionenfalle,

JA! Steht ja so auch sowohl im grünen "Barth" als auch im blauen oder roten "Finke"!   Thumbs_up

@ DY86,

JA, NEE! Also ich habe den Umbau zwar irgendwie vor dem geistigen Auge, hatte das aber bislang wegen der Originalität des Rembrandt noch nicht realisieren wollen. Man braucht dazu eine normale oder die besonders isolierte (?) Fassung nebst Heizschleife und Anodenkappe, oder? Ich muss mal Unterlagen einsehen, glaube aber, mich daran erinnern zu können, dass man dazu auch eine normale Fassung HV-sprühsicher auf ein Blech schrauben kann, welches dann statt der 1Z1-Fassung adaptiert wird... Ein Hinweis in der damaligen "Radio und Fernsehen"... Der Faden der DY soll lt. Bücher "kirschrot" glühen, stimmt's?

@ Bildröhre,

hm, da habe ich noch eine im Karton, nämlich genau die meines Zweitchassis-Rubens. Ob die geht, weiß ich allerdings nicht.

Also, ich muß endlich mal wieder den Rembrandt starten, um eine präzise Aussage treffen zu können. Denn je mehr ich gerade drüber nachdenke, um so unsicherer werde ich... Bricht die Helligkeit zusammen durch das Aufdrehen des Reglers (ich denke, so war es) oder geht sie zuckend / flackernd in sich - das aber müsste dann eigentlich mit einem Spratzen im Ton verbunden sein und ich müsste dann auch möglicherweise Fünkchen am Trafo sehen.

Ich melde mich baldmöglichst!

Gruß Michael
Penthode?
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#12
Sooo, Remmi angeworfen.

Das Instrument am Trenntrafo zeigt mir, dass der TV 1A zieht - puh, war das schon immer so? Ich weiß es grad' nicht.

Als erstes erschreckte mich zunächst einmal ein lautes Krachen aus dem Lautsprecher, als ich am Lautstärkeregler drehte. Richtig, da war mal was: ich wollte das Poti längst schon einmal reinigen...

Die Zeile pfeift ein (wenn der Zeilenregler entsprechend steht), die NF ist leise brummend da und man hört das typische Knacken beim Umschalten des Kanalwählers. Soweit dazu erst einmal.

Drehe ich nun die Helligkeit auf, so erscheint sie ca. ab Hälfte/im letzten Drittel des Regelweges ganz kurz und schwach sichtbar auf dem Bildschirm, um dann sofort zusammenzubrechen. Ich kann zurückdrehen und das Spiel eine Weile weiter treiben, aber die "Ladung" wird dann geringer. Lasse ich den Regler ein Weilchen zu und drehe dann wieder auf - gleiches Spiel. Drehe ich ihn voll auf, so ist das Bild dunkel. Aber man sieht jetzt ganz schwach für einen kurzen Moment einen schnörkeligen oder krakeligen kurzen, hellen Strich - ähnlich wie der Glühfaden einer Glühlampe.

Also: Da kein Spratzen im Ton und kein Zucken der Helligkeit da ist, müsste das doch tatsächlich bedeuten, dass es am Zeilentrafo zumindest bzgl. Überschlägen nicht liegen kann, oder?

Übrigens:  Das ist er. Die Fotos sind ebenfalls schon älteren Datums und mit einer älteren Kamera aufgenommen. Den HV-Käfig hatte ich für die Aufnahme abgenommen, das Chassis gereinigt, ebenso wie den Innenraum, usw. Die Elkos sind ebenso wie die übrigen Kondensatoren gewechselt. Seinerzeit gab es übrigens die axialen KOs noch nicht so gut und überall im www in Kleinmengen zu kaufen, wie heute - ich organisierte das über eine Sammelbestellung in Jogis Röhrenbude beim damaligen Kondensatoren-Hersteller in Görlitz, der nur größere Posten abgab...

Der Apparat wurde dazumals schon auf den Kaskode-Tuner mit ECC84-ECF82 umgebaut.

   

   

Gruß Michael
Penthode?
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#13
(26.07.2016, 10:47)dreas_P schrieb: Hallo Jürgen,

ja das mit der etwas erhöhten Bildröhren-Beheizung kenne ich auch. Ich habe seinerzeit den zumeist Allstrom-Kreis gebrückt. Und einen kleinen Netztrafo zusätzlich eingebaut. Das war meist ein Aha-Erlebnis.

Meine Großeltern in Thüringen hatten eine RFT-Ines. Neueren Datums. Hier zeigte die Bildröhre auch nur noch ein flaues Bild. Da hatte ich seinerzeit auch solch einen kleinen Netztrafo mit rüber genommen und in den Fernseher gebaut. Mann, war ich da ein Held. Aber alles hat seine Zeit. Wie das so ist bei Rentnern, die Kiste lief damals schon ewig und irgendwann half auch diese Maßnahme nicht mehr.

Hallo mein lieber Andreas.

Die von mir erwähnte Lösung der Heizspannungserhöhung für den Fall einer schwächelnden Kathode.
Ich habe ja häufig früher, auch bei der Armee Fernseher repariert, nach Feierabend.
Genau dieses Aha - Erlebnis brauchte ich auch. Denn selten hatte ich so einen Heiztrafo in meinem Servicekoffer dabei.
Selten haben die Leute dir den Fehler präzise beschreiben können.
Am nächsten Tag wiederkommen, auch doof.
Also hat der Jürgen nach dem die Kiste wieder lief. Die Allstromheizung gebrückt und mit 4 - 5 Windungen auf dem Zeilentrafo eine Erfrischung erreicht.
Trinkgeld wurde deutlich erhöht.
Die Ines- Donja usw. kenne ich noch gut. Häufiger passierte das auch, Helligkeit auf und flaues Bild.
Gruß vom Jürgen

Kaum macht man es richtig, schon gehts.
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#14
Hallo zusammen,

habe nun probehalber eine andere 1Z1 eingesteckt - das Ergebnis ist noch schlechter als vorher. Die Helligkeit bricht nun augenblicklich zusammen. OK, also wieder meine seinerzeit auf "gut" getestete 1Z1 eingesteckt.

Nun habe ich die HV an der Bildrohr-Anode und probeweise an der Anode der 1Z1 gemessen. Dazu verwende ich mein URV1 mit dem zugehörigen HV-Tastkopf. Die HV-Messung habe ich bislag am Rubens erfolgreich durchgeführt (dort 11 kV an Anode Bildrohr), so dass ich mit derselben Meßanordung, in der Gewißheit, dass sie funktioniert, an den Rembrandt ging.

Beim Annähern an die Anode der 1Z1 zeigt sich ein leichtes Sprühen, ca. 5 ... 7 mm. Bin ich mit dem Tastkopf dran, so zeigt das URV1 allerdings maximal 0,3 - 0,4 kV - also im Prinzip nichts.

Beobachte ich den Faden der 1Z1, so sehe ich allerdings auch kein (kirschrotes) Glühen, gar nichts. Werde daher die zugehörigen Widerstände demnächst einmal beschnarchen, um sicher zu gehen, dass sie nicht durch sind. Auch werde ich den Zeilentrafo auf Durchgang prüfen, kurzum; ich muss mir das alles endlich mal genauer anschauen.

Gruß Michael
Penthode?
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#15
Angeregt durch Thommis Arbeiten habe ich nun ein wenig an meinem Rembrandt weiter gemacht.

Zuerst einmal habe ich den Zeilentrafo und alles drumherum bis hin zum Anschluss Anode Bildrohr durchgeklingelt.

Ich gebe mal die DC-Widerstandswerte durch, vielleicht hat ja hier jemand schon ebenfalls gemessen. Ich beziehe mich quasi vom Anschluß 6 des Zeilentrafos bis "hoch" zum Anschluß Anode 1Z1 (falls der Schaltplan erforderlich, so mache ich ein Foto):

6 - 2:          2,5 Ohm
6 - 3:             6 Ohm
6 - 5:        12,5 Ohm
6 - a 1Z1: 10 Kiloohm

Widerstände W111 und W110 gemessen, alle ok: 500 KOhm und 10 Ohm. Heizschleife ok, HV-Kabel zum Bildrohr ok, sauberer Durchgang.

C89 hatte ich übrigens noch nicht ausgetauscht, wie ich gesehen habe und außerdem - siehe da - auch W110a fehlt, der 40-Ohm-Parallelwiderstand zu W110. Na gut, in meiner Kramkiste lag ein kleiner Hochlastwiderstand mit 43 Ohm, den habe ich fix parallel zu W110 gelötet.

So, dann fix den Fernseher angeworfen und wieder vorsichtig am Helligkeitsregler gedreht.

Aha, jetzt ist mehr Helligkeit da! Sie lässt sich zwar immer noch ungewollt "ausblenden", aber ich kann sie nun auf einen quasi sichtbaren Wert stabil einstellen, ohne, das ssie gleich wieder zusammenbricht. Nun konnte ich auch gleich noch einmal den Ionenfallenmagneten kontrollieren - der sitzt schon korrekt (hatte ich ja auch schon mal erwähnt).

Man hört ein leises Tickern zusätzlich zum Pfeifen der Zeile. Aber jetzt habe ich wenigstens eine, wenngleich noch recht klägliche, dafür aber stabile, Helligkeit! Smile

Auch wenn sie zum Fotografieren, um das Euch mal zu zeigen, noch zu dunkel ist...

Schnell das URV1 angeschlossen und die HV gemessen: Aha, am Bildrohr liegen jetzt schon mal 8,6 kV an! Smile

Dann habe ich die auf "gut" geprüfte 1Z1 ausgetauscht gegen die zweite, die noch herumliegt und die ich schon drin hatte. Sie macht jetzt 8,3 kV.

Offenbar verschwindet dieses Tickern im Betrieb. Fünkchenbildung kann ich am Zeilentrafo keine erkennen, es müffelt auch nicht.

Es sieht also zusammenfassend so aus, dass hier schlicht und einfach der fehlende W110a einen ersten Erfolg gebracht hat. HV lässt sich erzeugen, wenngleich die ganze Geschichte mit der 1Z1 doch wohl zu kläglich ist - es fehlen ja noch gut und gerne 2 kV.  Aber wenigstens scheint der Zeilentrafo in Ordnung zu sein - das wäre natürlich eine schöne Erkenntnis. Ich werde den Rembrandt so erst einmal eine Weile laufen lassen, um zu beobachten, was es mit diesem Ticken auf sich hat und wie er mit dieser "dünnen" Helligkeit stabil läuft.

Gruß Michael
Penthode?
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#16
Edit:

Den 43-Ohm-Widerstand habe ich gegen einen mit 30 Ohm ersetzt, der jetzt dem mit 10 Ohm parallel geschaltet ist. Die "gut"-1Z1 ist drin, der Faden glüht nun, ich würde sagen, orangerot. Die etwas besser gewordene Helligkeit läuft nun stabil, das unregelmäßige Ticken tritt nur noch wenig auf. Unmittelbar nach dem Einschalten habe ich jetzt knapp 10 kV an der Anode, die HV geht dann anschließend auf 9 kV zurück.

So schaut's bei abgedunkeltem Fotolicht aus:

   

Das ist vielleicht noch nicht der Brüller, aber ich freue mich, ein Stück weiter gekommen zu sein. Smile

Schließe ich übrigens eine Antenne an, so kommt bei Schalten auf einen der beiden UKW-Kanäle nur leicht verzerrt ein Sender rein. Leider ist's nur der SWR3. Smiley26

Aber man kann ja zum Glück abgleichen. Smile

Gruß Michael
Penthode?
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#17
Hallo,
spannender Bericht. Ich habe so einen Rembrandt zwar nicht hier - ist die Zeilenendröhre noch gut? Ist die ausgelutscht würde die Hochspannung vermutlich auch zu gering sein.

Grüße
Oliver
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#18
Sehr sehr cool!

Freut mich jemanden zur Arbeit angeregt zu haben, so etwa die Helligkeit kriege ich mit dem Tesla und Überheizung auch hin.
Bei meinem Rembrandt wurde die 1Z1 auch gegen DY86 und die GU50 gegen EL83 getauscht. und auch die 5Z4 gegen Silizium, das will ich irgendwann in einer ruhigen Stunde aber wieder rückbauen, eine Kiste Rembrandtreste habe ich da.

Ich bin gespannt, wie es hier weitergeht.

Thommi
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#19
Hallo Thommi,

nein, nein, du würdest Dich nur verschlechtern. Ich würde das so lassen. Die Originalröhren waren Problemröhren.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#20
Hallo Thommi,

das sehe ich wie Andreas_P. Ich hatte auch mal einen Rembrandt repariert(zum Glück funktionierte er nach dem Tausch aller Kondensatoren einwandfrei, Detailwissen fehlt mir da völlig). Bei meinem war der o.g. Tausch auch vorgenommen worden und ich hatte den gleichen Wunsch, dies zurück zu bauen, was ich auch tat. Das war eine herbe Enttäuschung, obwohl die Originalröhren einwandfrei waren.
Die 5Z4 waren bei mir ausgelutscht und ich hatte sie zunächst durch neue Ersatztypen(angeblich 1:1 austauschbar) von zweifelhafter Herkunft ersetzt in denen es dann Feuerwerk gab, weil sie dem Strom nicht gewachsen waren. Mit NOS-RFT-Röhren war dann alles bestens.

Viele Gruesse,
Jean
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