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Restauration Röhrenfernseher Rembrandt
#21
Hallo zusammen,

die 5Z4 sind bei mir alle gut. Ich hatte in dieser Hinsicht ein Riesenglück.

Bzgl. des Austausches der Originale gegen Miniaturröhren ist das so eine Sache, über die man nachdenken kann. Baut man so einen TV auf DY und EL um, dann geht schon eine gewisse Originalität verloren, wenn man nicht mehr die "Nur für Televisoren"-GU50 z.B. verwendet...

Die Frage ist, was will man? Glotzen und sich an einem Bild erfreuen? Oder könnte - oder gar sollte - man das lieber mit einem (Rundbildröhren-) Rubens z.B. machen? Der liefert ja i.d.R. Helligkeit und HV problemlos und hier hat man ja auch ein schönes Erlebnis mit so einem alten TV?

Thommi, ja schön, wenn man hier einen "Vorreiter" hat! Da macht das "Mitbasteln" erst den richtigen Spaß! Smile

Oliver, ich habe irgendwo noch eine GU50 herumliegen. Die kann ich mal testen, falls ich sie noch finde.

Gruß Michael
Penthode?
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#22
Scheilige Heiße...  Smiley26

Ich glaube, ich werde langsam dement. Hier habe ich im Januar 2013 ja mehr oder weniger schon einmal genau dasselbe gemacht! Dann war bis jetzt nichts mehr, weil ich musikalisch in der Band zu sehr eingespannt war und ich habe das einfach verpeilt...

OK, mich vom peinlichen Schreck erholend und die Gedanken ordnend, zusammenfassend:

Seinerzeit war ich am Ticken nebst dem Beschriebenen "... Auch sieht man jetzt im Bild schön beim Ticken diese typischen, kurzen, hellen, quer laufenden weissen Streifen - die (in K91, Absatz 2 lt. "Finke" auf S. 121 beschrieben sind) auf Wicklungsüberschläge im Zeilentrafo hindeuten..." hängengeblieben, sowie an dem Umstand, dass der Parallelwiderstand, aus welchen Gründen auch immer, wieder entfernt war.

Der Widerstand ist drin, der TV läuft inzwischen vor allem eines - ruhig, stabil und so gut wie ohne dieses Ticken und ohne die oben beschriebenen Streifen im Bild. Wie war das eigentlich noch gleich? Ich erinnere mich, gelesen zu haben, dass die lange in feuchten (Keller-) Räumen stehenden Rembrandt anfällig für relativ hohe Luftfeuchtigkeit sind und dass hier die Zeilentrafos sehr schnell Schaden nehmen können, wenn sie dementsprechend in Betrieb genommen werden. Wenn der Raum jetzt nur trockener ist, so läuft die Kiste nun einfach nur stabil und ich kann hier und jetzt weiter machen, ohne mir bzgl. des Zeilentrafos Sorgen zu machen?

Gruß Michael
Penthode?
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#23
Also,

natürlich muss das Gerät aus Kellerräumen heraus sich erstmal akklimatieren, gerne so 1-2 Wochen, denn die Feuchtigkeit ist es die dem Wickel zusetzt.
Wenn du feststellst das das Gerät jetzt besser läuft und keine Spratzer (das müßte es denke ich gwesen sein, denn leicht schräge Streifen kenne ich nur bei zu großer Helligkeit als sichtbaren Bildrücklauf) produziert und da ja schon einige Zeit dran gearbeitet hast, ohne Auffälligkeiten, besteht kein Grund warum man nicht weitermachen könnte.

Thommi
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#24
Ja, Thommi,

Du bestätigst mir das und bevor ich am Rembrandt weiter mache, werde ich ihn einfach erst einmal im Trockenen - laufen lassen, um zu sehen, wie und ob er jetzt ruhig läuft.
In dieser Hinsicht bin ich also vergleichsweise zu vor drei Jahren nun doch einen kleinen Schritt weiter gekommen. Smile

Gruß Michael
Penthode?
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#25
Hallo Michael,

ja, der Thommi hat da ganz Recht. Mein Rembrandt stand damals auch Jahre im Keller. Der Keller war wohl einigermaßen trocken und trotzdem hatte der Zeilentrafo damals hin und wieder gerne mal "gesprüht". Das verging dann aber im Laufe der Zeit. Wenn das jetzt bei Deinem Rembrandt vorbei ist, dann sollte das erledigt sein. Du mußt ihn halt hin und wieder mal etwas betreiben. Das war seinerzeit bei mir nicht so gegeben und ich hatte den Rembrandt dann wieder verkauft. Auch mit Hinsicht auf das kleine Bild. Wenn man älter wird, dann ist schon das Bild von meiner schönen Clivia mit 43 cm zu klein.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#26
Hallo zusammen,

soooo, momentan lasse ich den Rembrandt laufen und laufen und laufen... zwar ist die Helligkeit nach wie vor mäßig, aber dieses Ticken - Leute, es tritt so gut wie nicht mehr auf. Smile

Die bereits schon erwähnte P50 habe ich gefunden. Die geht austauschweise auch. Ich habe sie wieder auf Lager gelegt, die im Rembrandt befindliche Röhre tut es auch. Die HV an der Anode läuft nach einiger Zeit stabil mit knapp 9 kV. Ist nicht der Brüller, aber es bleibt alles stabil und ruhig.

Das sieht bei mir momentan nun einfach so aus, dass ich in der Werkstatt auf dem Tisch grad' eine andere Arbeit zu liegen habe, während nebenher mit noch nicht stabil laufender Zeile (das Pfeifen setzt ab und an aus) der UKW-Kanal mit diesem fürchterlichen Dudelfunk-SWR3 aus der Glotze "läuft". Smiley39

Anbei mal ein (weitwinkelverzerrter, daher alles oben so schief) Schnappschuss:

   

Die senkrechte, braune Strippe links im Bild dient grad als UKW-Antenne.

So, wie weiter?

Da ja der Ton läuft (und ich gleiche demnächst auf einen anderen Sender ab!), sollte ich mir einmal Gedanken darum machen, wie ich ein Bildsignal "durch" kriege, oder? Ich habe mir mal vor vielen Jahren so ein Dinges hier (für n' Zwanziger bei Ihbää geschossen oder auf einem Flohmarkt gekauft - ich weiß es wirklich nicht mehr) besorgt. Die originale Anleitung war mit dabei (darauf achte ich streng) und das Gerät wollte einfach kein Mensch haben:

   

Zum Technischen: Das Gerät beinhaltet einen Bildmuster-Generator FBG 955/III und einen Fernseh-Träger-Generator FTG 956/III, der die CCIR-Kanäle 2 bis 12 abfertigen kann, sowie eine Intercarrier-ZF 38,9 MHz, eine 5,5-MHz-Tonträger-ZF und einen 800-Hz-Ton ausgeben kann. Es funktioniert mit seinen 15 Röhren einwandfrei, das habe ich seinerzeit Mitte oder Ende der 90er oft genug an unserer damals modernen Wohnzimmerglotze probiert.

Nun könnte ich doch dahergehn und beginnen, mich von der Videodiode bis hin zum Tuner des Rembrandts vorzutasten, oder?

Ggf. opfere ich noch einen Sockel einer meiner ausgenuddelten Gitarrenamp-6V6 und bastele daraus mithilfe eines Miniaturrohren-Sockels einen Adapter für eine DY86.

Gruß Michael
Penthode?
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#27
Hallo,

das ist ja eine schöne Werkstatt !! ... und ein schönes Gerät auch.

Wenn ich's richtig verstanden hab, ist das Problem aktuell das Bildsignal ? In der BR-versorgung/Zeilenendstufe dürfte aber trotzdem noch was nicht stimmen. Das Bild muß sich mMn. heller einstellen lassen. Neben dem erwähnten Ionenfallenmagnet könnte die Ug2-Versorgung oder die Spannungsverhältnisse zwischen k und g1 die Ursache sein, leider kommt natürlich auch die BR in Frage...
Wenn man aber feine Linien sieht, das graue Bild also nicht allzu unscharf ist, könnte man aber mal parallel die Videoendstufe und die davorliegende Bildsignalverarbeitung anschauen, vielleicht ist hier auch ein Doppelfehler vorhanden (falsche Gleichspannung und dadurch fehlendes Signal). Wie siehst nochmal mit der Kondensator-Kur aus ? Im meinem TV von STern Radio Berlin (ähnlich Alex) waren wirklich ALLE Papier- und Teerkondensatoren defekt (ein eigenes Thema, auch aus eigener schmerzlicher Erfahrung, denn diese alten Kondensatoren haben mir Jahre (!!!) meiner Bastelzeit zu schaffen gemacht, ohne das wirkliche Problem dabei zu erkennen.) In dem besagten Alex funktionierte das Gerät nach jedem recap ein Tick besser.

Ich kenne nun leider den Rembrandt nicht, aber allgemein wird gern die Ug2 bestimmter ZF-Stufen aus einer Zeilentrafo-Impulsspannung gewonnen, um bis zum EInsatz der AGC lautes Brummen aus der DF zu unterdrücken. Fehlt diese Spannung oder ist die AGC fehlerhaft, kommt zuweilen kein Signal mehr durch.

Der Prüfgenerator ist in der Tat das richtige Gerät um hier weiterzukommen, dabei empfielt sich, immer mit zus. Koppelkondensatoren 0,1µF 630V zu arbeiten, um das Signal einzukoppeln, bei der ZF genügen dann schon einige 10...100pF, auch 500V~.

Gruß IngoZ.
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#28
Moin moin,

richtig, das Bild muss eigentlich heller sein. Eventuell ist die BR auch platt.
Einen DF -Teil gibt es beim Rembrandt nicht, da Paralleltonempfänger.

Was nun das Signal angeht: Eventuell muss es gar nicht so kompliziert sein. Nimm den 60 Ohm Ausgang Kanal 3 oder 4 und hau dem Rembi mal ein Schachbrett in die Antennenbuchse. Dann drehste an dem Knopp vorne rechts und guggst mal ob de was siehst.
Wenn ich mich recht erinnere, arbeitet der Kontrast so, dass er die Verstärkung der ZF regelt, also dreh ruhig ordentlich auf zum Anfang.

Ach bei the way, ich hab die Serviceanleitung von Rembrandt, falls du da Infos brauchst kopier ich dat.

Gruß

Thommi
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#29
Hallo,

Kondensatorkur habe ich gründlichst gemacht, Ingo. Der Ionenfallenmagnet ist eingestellt - heller wirds leider erst mal nicht. Eine andere Bildröhre kann ich mal probeweise einsetzen. Die Warnung, unbedingt Koppel-Cs einzusetzen, steht auch in der Anleitung, insbesondere dann, falls ich an die Anode des Vidroverstärkers gehe. Nicht unsonst, denn der Kathodenausgang des Generators für das Videosignal liegt nur über einen wenig spannungsfesten Elko an der Buchse.

Die Werkstatt? Danke! Ja, es hat bei einigen der Meßgeräte Jahre gedauert, bis ich sie endlich hatte.

(13.08.2016, 14:30)ELEK schrieb: ...Neben dem erwähnten Ionenfallenmagnet könnte die Ug2-Versorgung oder die Spannungsverhältnisse zwischen k und g1 die Ursache sein, leider kommt natürlich auch die BR in Frage...Ich kenne nun leider den Rembrandt nicht...

Gruß IngoZ.

Sage mal, Ingo, wenn ich mir das so durchlese und mit meinen Unterlagen vergleiche, so fällt mir auf, dass mir vor Jahren ein Ingo Z exakt dasselbe schon einmal geschrieben hat... Seinerzeit sprachen wir über einen Rubens. Bis Du das etwa? Smile

Thommi, ja, es ist ein Paralleltöner. Eine DF, die durch die Videodiode gewonnen wird und dann erst abgetrennt wird, hat die Kiste nicht, die ZF wird schon nach dem gemeinsamen Bild-Ton-ZF-Verstärker dort abgesaugt und getrennt - eben parallel zum Videopfad - weiterverarbeitet. Keine Intercarrier-Glotze... Daher gehe ich ja davon aus, das der Tonpfad stimmt, denn sonst könnte ja über den Tuner kommend, die UKW nicht sauber demoduliert werden.

Danke für die Serviceanleitung - ich habe zweie! Vor kurzem habe ich völlig zufällig ein komplettes Original in der Elektrobucht ergattern können. Smiley34

Nun habe ich einen schönen Nachdruck übrig und falls jemand Interesse hat - einfach anfragen! Ich glaube sogar, ich habe noch einen weiteren, älteren, anderen Rembrandt-Nachdruck da... Muß ich gleich mal gruschdeln, wo der liegt... Kann ja mal Fotos davon machen...

Ok, dann schnappe ich mir mal den Generator und schaue mal, was passiert!

Hier noch ein Bild vom "Russenkübel" P50:

   

Gruß Michael
Penthode?
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#30
Edit:

bevor ich mich an einen Tausch des Bildrohres mache, kommt erst noch einmal eine generelle Überprüfung aller Spannungen an den Röhren dran, sowie die Überprüfung der Bauelemente und Spannungen, die für die Helligkeitsregelung anliegen müssen. Die allgemeine Spannungsmessung hatte ich zwar schon einmal gemacht, aber das ist schon Jahre her.

A propos Jahre.

Da fällt mir noch etwas dazu ein, und zwar, wie ich mal vor vielen Jahren (nicht zu DDR-Zeiten, da hätte ich mir das nicht getraut...) einem Interessierten den Unterschied bzw. die Besonderheit zwischen einem analogen Runfdungsender (also UKW-Dudelfunk zum Beispiel...) und einem analogen Fernsehsender erklärt habe - quasi populärwissenschaftlich. Das gebe ich an dieser Stelle mal als nicht ganz ernst gemeintes Wort zu einem schönen Augustsonntag zum Besten:

"Auf der Welt gibt es ‘zig Fernseher. Jeder davon hat einen Zeilengenerator (15625 kHz) für die horizontale – waagerechte Lage (Z) des Elektronenstrahlpunktes und einen Bildgenerator (50 Hz) für die vertikale – senkrechte Lage (B) des Elektronenstrahlpunktes im Bildrohr. (Gelb: Eselsbrücke):


.jpg   DSC01636_s.jpg (Größe: 50,19 KB / Downloads: 144)
.jpg   DSC01639_s.jpg (Größe: 49,57 KB / Downloads: 143)

Jede dieser Glotzen wird zu gleichen oder unterschiedlichen Zeitpunkten eingeschaltet. D.h. jeder der Generatoren in den Glotzen (Achtung: Sprachnudel) idled vor sich hin, keiner der Generatoren weiß vom Zustand der anderen Generatoren im TV und in den anderen TV auf der Welt. Das ist auch gar nicht nötig!

Damit nun jeder wirklich exakt genau sieht (den Ton lasse ich jetzt mal noch außen vor), an welcher (Elektronenstrahlpunktlage-) Stelle der Sozialismus siegen wird, müssen nun die in Glotzen vor sich in idlenden Elektronenstrahlpunkte exakt alle auf ein und denselben Punkt gesetzt werden. Und das nun macht der Sender! Er erhebt sich quasi nun zu gottgleicher Position und sagt: „Ihr Glotzen der Welt! Ihr Glotzen der Welt – schaut auf diesen Sender! Alles hört auf mein Kommando! Damit ihr Elektronenstrahlpunkte, egal, ob ihr zur Aktuellen Kamera um 19:29 Uhr eingeschaltet werdet, oder ob ihr schon seit dem Sandmännchen um 18:50 Uhr lauft, in den Bildrohren exakt an ein und derselben Stelle sitzt, sende Ich Erhabener euch Nichtigen – Synchronisierimpulse! Ich, der Erhabene sage euch, wann und wo die neue Zeile geschrieben zu werden hat. Ich steuere nun alle eure Generatoren bzgl. horizontaler und vertikaler Lage des Elektronenstrahlpunktes!

Diese Impulse synchronisieren aufgrund der Ausbreitungsgeschwindigkeit (Lichtgeschwindigkeit) quasi exakt in allen TV der (natürlich nur vom Sender erreichbaren) Welt die Lage des Elektronenstrahlpunktes. Und naja, ganz so diktatorisch ist unser Sender nun auch wieder nicht. Es ist ihm schon etwas peinlich angesichts seiner Erhabenheit, alle TV synchronisieren zu dürfen. Und somit sendet unser Sender gewissermaßen als nette Dreingabe außerdem noch Bildaustastimpulse mit, um den Elektronenstrahlrücklauf für Zeile und Bild in den Glotzen dunkel zu tasten, damit der Zuschauer diesen nicht als hellen Strich sieht, sowie Ausgleichsimpulse (Trabanten), etc. Der Sender sagt den Glotzen auch, wann die Halbbilder  des Zeilensprungverfahrens zu schreiben sind.

Das erst einmal unabhängig vom zu sendenden Bildinhalt. Der kommt natürlich dazu. All das zusammen verpackt unser Sender ins gesendete Videosignal (BAS: Bild-Austast- und Synchronsignal. Kommt Farbe ins Spiel, dann FBAS), damit alles seine Ordnung hat und jeder schön den Sieg des Sozialismus in der „AK“ visuell verfolgen kann.

Der Unterschied zum Radio ist eben der, dass ein Rundfunkgerät keine Generatoren in sich hat, die synchronisiert werden müssen. Radio einschalten, der Ton kommt, fertig. Ich sage hier mal, ein Rundfunksender sendet eindimensional (nur den amplituden- oder frequenzmodulierten Ton), während ein TV-Sender zweidimensional sendet: frequenzmodulierten Ton und amplitudenmoduliertes Bild. Und die Bildinformation beinhaltet nochmal weitere Dimensionen, nämlich die für die Z- und B-Lage des zu synchronisierenden Elektronenstrahlpunktes im Bildrohr und "Serviceinformationen" dazu.

Wichtig war natürlich die synchrone Ausstrahlung des Bild- und Tonsignales unseres Senders. Also es musste schon die Lippenbewegung unserer AK-Sprecherin zusammenpassen zu dem, was sie auch verbal von sich gibt. Undenkbar, wenn man hier von ihren Lippen hätte was ganz anderes visuell ablesen können, als das, was man von ihr hörte…" Wink

- -

Oder frei nach Heinz Erhardt, falls noch unbekannt:

Damit man sehe, was man höre,
erfand Herr Braun die Fernsehröhre.

Wir wär'n Herrn Braun noch mehr verbunden,
hätt' er die Röhre nicht erfunden!



In diesem Sinne Euch allen einen schönen Sonntag!
Penthode?
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#31
OT:
"Wir wär'n Herrn Braun noch mehr verbunden,
hätt' er die Röhre nicht erfunden!"

Das trifft heute nochmehr zu als wie schon damals.  Thumbs_up
Grüße vom Marco aus Oberbayern.
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#32
... oder zumindest sollte man einigen Leuten, die "darinnen" sitzen, einfach sagen: "Haltet endlich eure blöde F****e!"

@ Thommi,

ich kriege über den Tuner kein Bildsignal durch, egal, auf welchen Kanal ich auch stelle. Den 800-Hz-Ton kriege ich an einigen Kanälen knatternd oder ratternd irgendwie durch, aber sonst nichts.

Gruß Michael
Penthode?
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#33
Hm,

dann also doch stufenweise. Das ist ja blöd, also an die Videoröhre hängen und erstmal überhaupt nen Bild sichten :-)
Wenn der Ton knatternd durchkommt, denn du dann den hinteren rechten Knopp drehst tut sich da was?

Thommi
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#34
Da wird der Ton nur mehr oder weniger knatternd... Oder beim UKW sinngemäß halt von "verzerrt" zu "klar"... Jau, denn das ist ja auch die Feinabstimmung des Tuners. Da man den Oszillator darin nie so genau temperaturstabil hinbekam, dass er nicht weglief, hat man die ganze Geschichte einfach feinabstimmbar gemacht. Zum Nachjustieren mit dem hinteren Knopf.

Das meinte ich ja: Der "Tonpfad", also

Antenne -> Tuner -> Bild-und-Ton-ZF-Verstärker -> Auskoppelung auf Ton-ZF-Verstärker -> ... -> Lautsprecher

scheint bzgl. UKW zu funktionieren.

Gruß Michael
Penthode?
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#35
Hallo Michael,

ja, jetzt kommt der komplizierte Teil. aber da mußten wir alle schon durch. Frage: Hast Du den Tuner mal geöffnet? Falls nein, Du wirst nicht drumhin kommen, Dir die Kontakte anzusehen. Erfahrungsgemäß sind die Kontakte von den Trommeltunern sehr angelaufen. Daher kommt dann natürlich kein Signal durch. Selbst bei meiner Clivia mußte ich den Trommeltuner ausbauen und sämtliche Kontakte reinigen.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#36
(16.08.2016, 11:30)Andreas_P schrieb: ja, jetzt kommt der komplizierte Teil. aber da mußten wir alle schon durch.

Hallo Andreas,

danke herzlich für die Blumen, ich hab's verstanden!  Big Grin Thumbs_up

Tuner hatte ich schon offen und zwar allein schon aus dem Grund, um zu schauen, was da nämlich für Kanalstreifen drin sind. Also sowohl bzgl. der Farbe der Nummerierungen (CCIR oder OIR(T)) als auch bzgl. der Kanalnummern als solcher höchstselbst wollte ich sichergehen, dass da nicht einfach nur "irgendwas" drinsteckt - soll nämlich alles schon vorgekommen sein.

Und bei dieser Gelegenheit hatte ich schon mal die Kontakte gereinigt und mit Wellenschalteröl behandelt. Freilich ist dies sicherlich wieder nötig, da hast Du vollkommen recht.

Und ja - solche Tuner niemals linksherum schalten, bei fehlenden Segmenten können die Federn schnell Schaden nehmen.

Gruß Michael
Penthode?
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#37
(16.08.2016, 11:30)Andreas_P schrieb: Hallo Michael,

ja, jetzt kommt der komplizierte Teil. aber da mußten wir alle schon durch. Frage: Hast Du den Tuner mal geöffnet? Falls nein, Du wirst nicht drumhin kommen, Dir die Kontakte anzusehen. Erfahrungsgemäß sind die Kontakte von den Trommeltunern sehr angelaufen. Daher kommt dann natürlich kein Signal durch. Selbst bei meiner Clivia mußte ich den Trommeltuner ausbauen und sämtliche Kontakte reinigen.

hallo,
ich kenne von den Kakskodetunern noch als Lehrling die Kontaktprobleme,
in meinem Berichtsheft steht exakt der Fehler wie ihn Andreas beschrieb.
Die elipsenförmigen Kontake lassen in ihrer Federkraft nach und einzelne Signale werden durch den gestiegenen Widerstand geschwächt.
Unbedingt wieder in Form bringen, Wellenschalteröl alleine reicht nicht.
Nicht mit mechanischen Mitteln, sondern mit Alkohol oder Benzin, denn die Kontakte sind sehr dünn veredelt.
Ist die Schicht weg, dann ist Schicht im Schacht!!!
Gruß vom Jürgen

Kaum macht man es richtig, schon gehts.
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#38
(16.08.2016, 13:09)Daniel schrieb: Nicht mit mechanischen Mitteln, sondern mit Alkohol oder Benzin, denn die Kontakte sind sehr dünn veredelt.
Ist die Schicht weg, dann ist Schicht im Schacht!!!

Ouuu, Daniel, das durfte jetzt nicht kommen... Ich war vor Jahren da - also auf den Kontakten der Segmente, die der Federn hatte ich nur geölt - mit einem Glashaarpinsel dran... Smiley64

Wobei - die Kontakte der Segmente waren vorher schwarzdunkeldreckig und anschließend glänzten sie wieder schön silbrig. Nicht, dass jetzt der Begriff "Letzte Ölung" eine ganz neue Bedeutung bekommt!   Smiley26
Penthode?
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#39
(16.08.2016, 13:44)MichaelM schrieb:
(16.08.2016, 13:09)Daniel schrieb: Nicht mit mechanischen Mitteln, sondern mit Alkohol oder Benzin, denn die Kontakte sind sehr dünn veredelt.
Ist die Schicht weg, dann ist Schicht im Schacht!!!

Ouuu, Daniel, das durfte jetzt nicht kommen... Ich war vor Jahren da - also auf den Kontakten der Segmente, die der Federn hatte ich nur geölt - mit einem Glashaarpinsel dran... Smiley64

Wobei - die Kontakte der Segmente waren vorher schwarzdunkeldreckig und anschließend glänzten sie wieder schön silbrig. Nicht, dass jetzt der Begriff "Letzte Ölung" eine ganz neue Bedeutung bekommt!   Smiley26

Schwarzdunkeldreckig waren diese damals auch schon, nur mich als Grobmotoriker hat mein Lehrmeister unterwiesen nicht mechanisch zu reinigen. Für den Moment ist der Kontakt nach so eine Tortur wieder fit, nur für den Moment!!! Wink
Gruß vom Jürgen

Kaum macht man es richtig, schon gehts.
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#40
Hallo Daniel (Jürgen?),

na denn! Ich schaue mir das genau an und an dieser Stelle werde ich mir gleich auch noch mal vorsorglich meinen Dabendorf beschnarchen, denn dessen Kontakte sehen nur zu ähnlich denen des Fernsehers aus... 

Gruß Michael
Penthode?
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