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Russischer Kurzwellenempfänger P-326
#21
Danke, Axel
Schöne Bilder!
Gruß!
Ivan
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#22
Hallo,

Der Sendetermin von SAQ steht ja nun vor der Tür (Heiligabend 08.00 UTC) und der R-326 soll ja mit einem Up-Konverter der "Platzhirsch" beim diesjährigen Empfang sein.

Eine Stromversorgung über Labornetzgerät fällt wegen der Störungen aus und ist in der Natur ja auch nicht machbar.
Originale Akkus für den R-326/323 haben 1,25 Volt 14 Ah. Die gibt es kaum noch und wenn, dann möchten die Händler sie mit "Gold aufgewogen" haben.
100 Euro für zwei Stück sind keine Seltenheit. Ein teurer Spass für Sondermüll, den man auch noch mit Kalilauge füllen muss...

Vor einiger Zeit hatte ich schon mal NiMh-Zellen besorgt und mit Kabeln getestet. Funktioniert. Da der Kabelsalat aber "nervig" ist, wollte ich nun die Akkus halbwegs original händelbar haben.
Da keine "Industriequalität" nötig ist, habe ich eine sehr einfache Variante gebastelt.

Ein passender Pappkarton war schnell gefunden, mit dicker Pappe verstärkt und die Akkus eingepasst.
Die Akkus sind parallel geschaltet und haben somit 17 Ah (ich kann es mir zwar bei diesen Zellen nicht vorstellen, aber mag ja sein...):
   

V2A-Schrauben wurden als Kontakte verwendet, fast wie im Original:
   

Der "Deckel" wurde hinten etwas verlängert, damit die Akkus annähernd Originalgröße kriegen:  Smiley26
   

Schön fest in Panzertape eingepackt und mit einem Etikett versehen, sieht das so aus:
   

   

   

Und nun ab ins Gerät damit:
   

   

   


Die Akkus passen wie angegossen und sehen von der Form her halbwegs original aus.
Stabil genug sind sie für den Zweck allemal, die V2A Schrauben sitzen dank 3-facher Pappverstärkung bombenfest. Und das Basteln hat mal wieder Spass gemacht.
Mal schauen, wie lange sie halten.
Ist ja nicht nur für SAQ, der Empfänger wird ja auch mobil auf Oldtimer-/Militärfahrzeugtreffen genutzt.


Viele Grüße,

Axel
Womit fährt der Norweger zur Mittagspause?
...Na mit einem Fjord Siesta!
 Wink
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#23
Moin
Bin neu hier ...komme vom WGF Smile 
Hatte aber vor 40 Jahren mit Russentechnik zu tun....Flugplatz Peenemünde NAW9.
 Gruß von der Ostsee Hal
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#24
Hallo liebe Leute,

Hal, ja ich habe schon im WGF von dir gelesen. Smile
Naja, leider sind Infos zu diesen Geräten dünn gesät.
Bei meinem Gerät waren alle Schrauben der Abschirmbleche noch mit  Farbe gesichert, deshalb habe ich sie nicht geöffnet.

Momentan habe ich ein Reparaturgerät auf der Werkbank und konnte somit weitere Fotos machen:
   

Los gehts beim Reparaturgerät mit dem Transverter:
   
Links unten eine Siebdrossel, dann der Transformator, dann die Dioden des 60 Volt Gleichrichters.
Schräg rechts unter den Dioden ein schönes Beispiel, wie man einen Drahtwiderstand mit Abgreifschelle konstruieren kann, Hammer...

Hier noch ein Bild des Wellenschalters. Die Kontakte werden bei Betätigung des Wellenschalters abgehoben und rasten schlagartig kurz vor vor Ende des Batätigungsweges ein:
   
Ganz rechts die Kontakte der 1. HF-Vorstufe, dann die 2. HF-Stufe, und dann die 1. Mischstufe.
Ganz links ist der Resonanzkreis des durchstimmbarwen Oszillators zu sehen.

Nun zur anderen Seite des Gerätes:
   
Oben links der 1. - 2. Oszillator und die Mischstufe nochmals abgeschirmt.
Rechts oben der Quarzfilter und die "Drehkos" des BFO.
Links in der Mitte der NF-Verstärker mit gekapseltem AÜ, bzw. Drossel.
Unter dem NF-Verstärker von Links die AVR, die ZF-Filter und der Oszillator.

Hier nochmal eine Detailaufnahme des Dehkos für die BFO, genauer gesagt sind es natürlich zwei. Wink :
   

Ich hätte gern noch ein Foto der Feinskala gemacht, aber das ist eine Mikrofilmskala, sory, aber das kriege ich beim besten Willen nicht hin... Wink

Der 326 krankt gerade an keinem Empfang auf einigen Wellenbereichen, die Kontakte des Wellenschalters sind durchgemessen und OK.
Nun geht es los mit weitern Messungen, z.B. werden die Bereiche auch noch durch zuschalten der Röhrenheizungen umgeschaltet, vielleicht ist da was im Argen. Mal schauen...


Viele Grüße,

Axel  Smile
Womit fährt der Norweger zur Mittagspause?
...Na mit einem Fjord Siesta!
 Wink
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#25
Hi Axel,

auf Deinen Akkus aus "Deutscher Fertigung" fehlt aber noch die russische Bezeichnung! Big Grin
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.
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#26
Hallo Wolfgang,

Ich freue mich, das du interessiert mitliest.

Ja, da hast du wohl Recht, eigentlich hätte ich als korrekte russische Bezeichnung KH-14 drauf schreiben müssen. Wink

Hier mal ein Bild von einem originalen KN-14:, Quelle: www.grennradio.de


Viele Grüße,

Axel  Smile
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 Wink
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