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VEB Stern Sonneberg Super 675/55 GWU , Skalenreparatur
#1
Hallo,
wie sehr oft, man schmeißt einen kleinen Preis hin, wohlwissend, dass er es nicht kriegt und dann 1.2..meins, Überraschung!

VEB Stern Radio Sonneberg
Model:   Ilmenau Super 675/55 GWU
BJ:        1955 - 1956
Röhren:  UL92, UCH81, UBF80, UEL51; Tr.Gl. = Metal-rect.
ZF:        433 kH
Bereiche: LW, MW, UKW
Sonstiges: Variometerabstimmung
                UKW Demodulation - Flanken Gleichrichter
                Allstrom
                Bakelit
                410/290/170 mm / 4,5 kg
Da ich nur noch die Bilder unten habe, konnte erst eine Macke an das Gehäuse feststellen, für mich reparable. Die zweite aber bereitet mir Sorgen jetzt noch - wie von Bildern zu sehen, löst sich die Farbe von der Scala aus. Hier die Frage: hat jemand schon Erfahrung gemacht, ob diese fixiert werden kann? Ich habe nämlich die eher schlechte Erfahrung mit einem Tesla aus den gleichen Jahren, nach Aufmachen des Gehäuse und absaugen (pusten), fiel die ganze Skalenbeschriftung weg.

Hier die Bilder:
   
   
   

Für jeden Rat dankbar.
Gruß!
Ivan
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#2
An so einem bin ich auch grade dran. Da ist alles perfekt und unbearbeitet, bis auf die vorderen kleinen Knöpfe. Die sind von einem völlig anderen Gerät und hellgrau.
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#3
Moderationsinfo: Thema verschoben.
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#4
Hallo, zusammen,
Nach dem ich die Woche das Radio spielen lies, hat es gestern angefangen zu brumen. Heute habe ich es aufgemacht, die Endröhre mal rausgezogen, wieder rein, war das Geräusch wieder weg. Aber beim drehen der Tonblende hat es wieder angefangen zu brummen und zu pfeifen -  Selbsterregung. Nach dem ich das Chassis geprüft habe, habe ich festgestellt, dass bei einer alten Reparatur die Schaltung verändert worden war. “Hoffentlich“ habe ich alles wiederhergestellt. Jetzt wollte ich das Radio zusammenbauen und dann ist es passiert - die Glühbirne fiel am Boden und ging kaputt. Diese ist in der Reihe mit der Röhrenheizung, nach dem Heißleiter und damit ohne sie ist der Heizkreis unterbrochen.
Lange Rede kurzer Sinn - ich kenne die Werte des Lämpchen nich. Weiß da jemand helfen? Es ist nicht mit Gewinde, sondern flach wie manch Autolampen.
Danke im voraus!
Gruß!
Ivan
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#5
Hallo Ivan,
steht zum Glück auf der Rückwand beim Röhrenplan mit drauf, sollte eine 12/120mA Sofitte sein
M.f.G.
harry
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#6
Danke, Harry,
Bin nicht mehr fit offensichtlich weil ich darüber verärgert bin. Montag zum Conrad, in der Hoffnung....
Gruß!
Ivan
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#7
Hallo Ivan,
das kenne ich das Gefühl. Mir ist einmal eine neue NOS EM34 runter gefallen "Plopp, Klirr". Da hilft nur eine Zwangspause bis sich die Nerven wieder erholt haben. Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben das man das mit Haarspray wieder fixieren kann. Ich habe zwar schon Skalen ruiniert da ging es aber um die Reinigung an der Beschriftungsseite.
Gruß aus der Pfalz
Gery


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#8
Mensch, Gery,
Wegen einer neuen EM34, oh waja! Unvergleichbar bitter!
Gruß!
Ivan
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#9
Hallo Ivan,

ja, der Gery hat da vollkommen recht. Die Abblätterungen mußt Du versuchen mit Haarspray oder Haarlack zu stabilisieren. Etwas fummelig. Aber das klappt. Nichts ausblasen oder so, sonst fliegen die Schuppen vom Druck unwiederbringlich weg.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#10
Echt war? Muss ich sprayen und drucken und so?
Gruß!
Ivan
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#11
Tupfen mit Q-tip? Ohrstäbchen?
Gruß!
Ivan
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#12
Ich meine es ernst....
Gruß!
Ivan
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#13
Nö nichts mit Wattestäbchen Ivan. Einfach mal eine dünne Ladung Haarspray drüber geben und dann natürlich trocknen lassen.
Gruß aus der Pfalz
Gery


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#14
Alles klar, Gery,
Werd ich mor g en schweren Herzens versuchen. Und natürlich berichten.
Gruß!
Ivan
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#15
Hallo,
Des Gery's Rat fogend, bestätige ich, dass Haarspray taugt. Ich hab sogar mir erlaubt davor vorsichtig den Staub auszupusten.

Eine Soffite 12V/0,12A in der Länge von 39 mm habe ich nicht gefunden, aber (interessant) max.17V /0,12A, andere Körperbreite.
   
Dann muss ich die jenige die das Radio zu Reparatur bekommen auf folgendes aufmerksam machen. Die Soffitenfassung ist an der Schallwand verschraubt. Bevor man das Chassis herausholt, soll die Schraube gelockert werden und die Fassung ausebaut werden.
Ich habe nicht aufgepasst und nur Glück gehabt, dass ich die Skala nicht zerschplittet habe. Hier ein (nicht sehr gelungenes) Bild.
    .
Hier das Chassis mit einer schönen Erfurterendröhre.
   
   
Jetzt spielt das Radio und leuchtet schön. Ich habe eigentlich geringere Leuchtkraft erwartet.
    .
Gruß!
Ivan
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#16
(14.01.2017, 19:48)navi schrieb: Eine Soffite 12V/0,12A in der Länge von 39 mm habe ich nicht gefunden, aber (interessant) max.17V /0,12A, andere Körperbreite.
(...)
Jetzt spielt das Radio und leuchtet schön. Ich habe eigentlich geringere Leuchtkraft erwartet.
.

Hallo Ivan.
Das ist erfreulich, dennoch würde ich zur Sicherheit mal den Heizstrom messen. Es ist ja ein Allstromgerät, d.h. Röhren und Skalenlampe(n) sind in Reihe geschaltet. Der Strom sollte 0,1 A betragen (gemessen), +  10 %. Dazu musst Du den Heizkreis auftrennen (z.B. ein Kabel an der Sofittenfassung ablöten) und ein Wechselstromamperemeter dazwischen schalten.
Das ist in jedem Fall sinnvoll, da der Aufdruck der neuen Sofitten etwas verwirrend ist: max. 17 V / 1,2 Watt.
Wissen muss man, dass Allstromgeräte gemäß ihres Heizstroms eingestellt werden, also nicht auf Heizspannungsmessung an der Röhre.

Gruß
k.
_____________
k. steht für klaus

"Nutze das Fachwissen von Experten, aber bedenke stets: Die Technikgeschichte ist voll von Experten und Ihren Irrtümern."

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#17
(15.01.2017, 12:32)klausw schrieb:
(14.01.2017, 19:48)navi schrieb: Eine Soffite 12V/0,12A in der Länge von 39 mm habe ich nicht gefunden, aber (interessant) max.17V /0,12A, andere Körperbreite.
(...)
Jetzt spielt das Radio und leuchtet schön. Ich habe eigentlich geringere Leuchtkraft erwartet.
.

Hallo Ivan.
Das ist erfreulich, dennoch würde ich zur Sicherheit mal den Heizstrom messen...Das ist in jedem Fall sinnvoll, da der Aufdruck der neuen Sofitten etwas verwirrend ist: max. 17 V / 1,2 Watt.
Wissen muss man, dass Allstromgeräte gemäß ihres Heizstroms eingestellt werden, also nicht auf Heizspannungsmessung an der Röhre.

Gruß
k.


Hallo, Klaus,
Das mit Heizprinzip der Allstrommgeräte ist mir klar. Aber Du hast Recht - eigentlich im schlimmsten Falle wird theoretisch nicht die Birne, die erst kaputt geht weil sie 0'12A verträgt, sondern der Heizfaden einer Röhre. Aber davon ausgehend, dass wir in der Reihe einen Heizwiderstand haben, der für einen sanften Heiz-Anlauf sorgt, sehe es unkritisch. Natürlich ist komisch was für Beschreibung des Lämpchen der Verkäufer gubt:

http://www.ebay.de/itm/391377364525?_trk...EBIDX%3AIT

Ich habe.vorerst den Deckel zu, weil angefangen habe, den Schwarzburg instandzusetzen. Auch ein Altströmmer, desen zwei Birnen schon von Werk 18V/0,12A haben und in der Bedienungsanleitung schreibt man sogar, “Es wurden zwei Birnen mit 0,12A ausgewählt. Diese leuchten zwar dunkler aber dafür halten länger“ Smiley34
Ich bin grundsätzlich überrascht, dass bei diesen Geräten keinen Heizleiter paralell zu den Leuchten vorgesehen war - so konnten die ohne Lämpchen nicht betrieben werden.
Gruß!
Ivan
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#18
Hallo,

ich verwende zum Fixieren des Skalenaufdruck lieber Klarlack aus der Spraydose.
Warum? Bei Haarspray und Haarlack gehören Langzeitstabilität und Farbechtheit über längere Zeiträume sicherlich nicht zu den primären Entwicklungszielen, das Zeug braucht ja bei normalem Gebrauch nur ein paar Stunden oder Tage seine Eigenschaften zu behalten. Wie sich seine Eigenschaften unter dem Einfluß von Luft und Licht im Laufe der Jahre entwickeln, weiß ich erst nach Jahren. Und dann bin ich vielleicht klüger, stehe aber dumm da. Vielleicht hält es ja langfristig, aber mit Klarlack wähne ich mich auf der sichern Seite.

Viele Grüße
Reinhard
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