Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Familial Radio
#21
hi andreas,

die kugeln am tretlager der fahrräder halten auch mit fett wesentlich besser. Idea
der drehko sieht plattenmäßig sehr gut aus, und das mit geschi....... muß die regierung ja nicht wissen. Big Grin
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.
Antworten
#22
Hallo Andreas,

heute habe ich mal auf die Schnelle die Röhren herausgesucht, die in Dein Familial Radio passen. Hier ein Bild:

   

Von links nach rechts:

1 x 6A8
5 x 6K7 in verschiedenen Bauformen
2 x 6H6 mal nicht in der typischen Liliput-Form sondern in Glas
1 x 6F5
2 x 5Y3GB
1 x 5Y3 G
1 x 5Y3 GT (Neu in Box RCA)

Da ich aufgrund meiner Hausrenovierungsartbeiten im Moment nicht dazu kommen werde, die Röhren zu prüfen, werde ich Dir einfach alle schicken. Du behältst was Dir zusagt und gibst mir den Rest in Nauen zurück.

Einverstanden?

Die Frage ist, ob die bauchige 5Y3GB neben Deiner bauchigen 6V6 überhaupt genug Platz hat? Na Du wirst schon sehen.
Grüsse aus Karlsruhe,
Harald
Antworten
#23
Hallo Harald,

noch mal freuen zu ganz später Stunde. Das ist ja ein tolles Angebot. Na klar, Harald, nehme ich das gerne an. Ich danke Dir für das großzügige Angebot! Den Rest bringe ich mit nach Nauen. Smiley58 Smiley58
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
Antworten
#24
Hallo Freunde,

das Radio hat natürlich noch ein magisches Auge. Dank Jupp's Schaltbild bin ich darauf gekommen, dass es eine 6G5 ist. Bei eBay gibt es die im Moment für 50 Euro. Das ist mir die Sache aber dann doch nicht wert. Mir würde vorschweben eine 6e5C umzusockeln. Ach, Harald, ob du vielleicht solch einen Röhrensockel in Deinen Reserven hättest?! Ich habe so viel da, aber nicht solch einen Sockel.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
Antworten
#25
Ja, die 6G5 ist nicht allzu oft anzutreffen. Die hat einen amerikanischen 6-Stift Sockel mit 2 dicken Heizungsstiften.

Einen OKTAL - Röhrensockel habe ich bestimmt übrig. Da mache ich den Karton noch einmal auf und lege ihn zu den Röhren.
Grüsse aus Karlsruhe,
Harald
Antworten
#26
Hallo Harald,

ja, das würde mir schon sehr weiter helfen.Bitte entschuldige nochmal die Umstände. An das mag. Auge habe ich natürlich zuletzt gedacht.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
Antworten
#27
hi andreas,

willst du eine oktalfassung einbauen und die 6e5c direkt einstecken, oder baust du einen adapter dafür!?
ich hätte gleich auf oktal umgerüstet, die originale fassung in das radio gelegt und die änderung dokumentiert.
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.
Antworten
#28
Oh, hat es da ein Mißverständnis gegeben? Jetzt habe ich dem Andreas eine Oktalfassung geschickt, weil ich davon ausging, dass er die 6-Pin US-Fassung ausbauen und eine Oktalfassung einbauen will.

Vielleicht wollte er ja einen 6-Pin US-Sockel von einer defekten Röhre und eine Oktal-Fassung, um daraus einen Adapter zu bauen. So einen Röhren Sockel hätte ich wahrscheinlich auch herumzuliegen.
Grüsse aus Karlsruhe,
Harald
Antworten
#29
Hallo Harald,

ja, wie das so ist, mit der Gedankenübertragung. Ich habe Dir gerade eben eine mail geschickt. Lies mal. Es gibt vielleicht tolle Nachrichten.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
Antworten
#30
Hallo Freunde,

der letzte Meilenstein zum zuverlässigen Radio war nun der große elektrodynamische Lautsprecher. Man sieht es auf dem oberen Bild. Da muß starke Feuchtigkeit mit im Spiel gewesen sein. Der Lautsprecher wäre unter gegebenen Umständen an sich unrettbar. Trotzdem - er funktionierte ja noch. Also entschloß ich mich mal wieder zu einer Lautsprecher Überholung.

Die Membrane war hier so gut verklebt. Die hielt. Wenn man so etwas hat, dann erwärmt man den Lautsprecherkorb an der Stelle, an der die Membrane verklebt ist. Der Kleber wird dann flüssig. Ich habe zunächst den Filzring abgenommen. dann wurde die Membrane Stück für Stück abgehoben. Vorsicht, meist sitzt auf der Membrane noch ein zusätzlicher Pappring. Also, unter die Membrane greifen. Das macht man am Besten mit einem breiten Schraubenzieher.

Nachdem die Membrane frei war, konnte man die gesamten Rostschäden sehen. Unter Verwendung von WD 40 wurden die 4 Haltschrauben vom  Feldspulengehäuse gelöst.

Auch im Inneren dicker Rost und die Feldspule dick, voll Schimmel. Das Papier zerfiel zu weißem Staub. Trotzdem, nach Entfernung des Schimmelpapiers war die Spule recht sauber. Ich habe braunes, dickeres Packpapier für die Spule verwendet.

Nun kam der schlimmste Teil - das entrosten. Mit Drahtbürste groß und klein, Schleifpapier usw. ließ sich der Rost entfernen. Ganz wichtig: Der Dorn, auf dem die Feldspule steckt und die Erregerspule schwingen soll muß abgeklebt werden. Hier hat keine Farbe etwas verloren. Der Dorn wird mit WD 40 eingerieben.

Die Endmontage des Lautsprechers habe ich hier schon öfter beschrieben. Ich lasse das hier. Die Membrane wurde sorgfältig verleimt, der Filzring kam dazu. Dann wurde der Lautsprecher zur Trocknung des Klebers auf die Front gelegt. Nach sorgfältiger Justage der Membrane läßt sich diese ohne jegliche Berührungen am Dorn bewegen.

Der Lautsprecher ist doch sehr einfach gehalten. Haben alte Lautsprecher, selbst vom VE, die bekannten Rillen, hat unser Lautsprecher Filzband. Tja, geht auch.

Gewundert habe ich mich über den Ohmwert des Ausgangsübertragers. Aber die 6V6 als Endröhre hat einen hohen Innenwiederstand. Gestern Abend meldete sich bei mir noch ein nettes Mitglied hier aus dem Forum und bot mir das originale mag. Auge an. Ist das nicht toll?

Nun wollen wir hoffen, dass unser Lautsprecher seinen Probebetrieb besteht. Davon dann mehr.

Hier mal Bilder.

Hier der unüberholte Lautsprecher von vorne

   

So wird die Membrane Stück für Stück vom erhitzten Lautsprecherkorb abgehoben

   

Seht mal den verrosteten Dorn an

   

Die Feldspule - wie im Winter!

   

So sieht der Lautsprecher jetzt aus. Er ist gerettet

   

   

Hier mal der Ohmwert des AÜ

   
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
Antworten
#31
Hallo Andreas,

ich lese gerade, dass auf dem Ausgangsübertrager „42“ und „2A5“ aufgedruckt ist. Das sind die Endröhren, für welche der AÜ angepasst ist. Allerdings sind diese keine Octalröhren, die Octal-Version davon ist die 6F6. Also muss da eine 6F6(G) rein, keine 6V6 !

Der notwendige Katodenwiderstand wäre exakt 410 Ω laut Datenbuch, - 430 oder 450 Ω dürften auch noch OK sein.

Auch der hohe Widerstand der Feldspule von 2 kΩ spricht für eine eher schwächere Endröhre, also für die 6F6.

Grüße, Jacob
Antworten
#32
Hallo Jacob,

danke für Deinen Hinweis. Eine 6F6 sitzt ja im Gerät. Die lasse ich dann halt an ihrem Platz.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
Antworten
#33
(28.03.2017, 17:16)Andreas_P schrieb: Hallo Jacob,

danke für Deinen Hinweis. Eine 6F6 sitzt ja im Gerät. Die lasse ich dann halt an ihrem Platz.

Dann stellt die Endröhre schon mal kein Problem dar, außer vielleicht, dass es nur die modernere GT-Version ist statt einer authentischeren „gewölbten“ 6F6G.

Auch der exotische Wert des Katodenwiderstandes von 410 Ω ist eigentlich kein Problem: 2 Stück 820 Ω ½ W parallel – Volltreffer !

Grüße, Jacob
Antworten


Gehe zu: