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Der UKW Baustein BK1068
#1
der kleine Baustein beinhaltet ein komplettes scan-Radio mit einigen besonderen Eigenschaften. Scan- (S) und Lautstärkepin (V) werden mit positiven Impulsen nach oben geregelt und mit Masse-Impulsen nach unten. Hat die scan-Funktion ein Ende erreicht startet sie am gegenüberliegenden Ende wieder.
Ein Masse-Impuls an "ON" schaltet den Baustein ein, ein weiterer Impuls wieder ab. Ein 0,1µ Kondensator an "On" sorgt dafür daß er bei Anlegen der Betriebsspannung automatisch startet. Wenn man ihn über "On" abschaltet merkt er sich Frequenz und Lautstärke. Schaltet man dagegen die Betriebsspannung ab und legt sie wieder an startet er mit voller Lautstärke und am unteren Ende des Frequenzbandes.
Der Baustein ist Mono. Der integrierte NF-Verstärker reicht dicke um z.B. eine Röhrenendstufe anzusteuern, aber auch für einen Kopfhörer oder direkt einen kleinen Lautsprecher. Der Betriebsspannungsbereich ist mit 2-3,6V angegeben.

Bezugsquelle:

BK1068 Breakout-Board

weitere Daten und eine Beispielbeschaltung findet man hier:

FM-Radio mit dem BK1068

In dem Testaufbau versorge ich den BK1068 mit einem 9V-Akku über einen 3,3V Festspannungsregler. Den scan-Eingang steuere ich (weil grad vorhanden) mit einem rotary encoder. Mit einem kurzen Prüfkabel als Antenne empfange ich alle hier bedeutsamen Sender in meiner eigentlich nicht sehr empfangsgünstigen Erdgeschosslage. Den Baustein habe ich auf dem Kopf stehend eingebaut um die Bezeichungen lesen zu können. Vermutlich durch einen Produktionsfehler ist der Lautsprecherausgang mit "R" beschriftet und der Resetanschluß (hier nicht belegt) mit "L"!

   

   

Fazit: der Baustein empfängt wirklich ordentlich. Es gibt keine Rückmeldungen über Frequenz oder Empfangspegel. Es lässt sich also keine Skala in irgendeiner Form realisieren. Eine denkbare Anwendung wäre der Einbau in einen Stecker mit einer Lithium-Zelle und 1 oder 2 Tasten welcher dann am TA-Eingang eingesteckt wird. Oder für Eigenbaugeräte die auch gerne ganz winzig sein dürfen.

Zur Demonstation hab ich ein Video bereitgestellt:



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#2
Ein süßes Ding und so klein. Da kommt man, in Verbindung mit einem Microcontroller, schon wieder auf ganz verrückte Bastelideen.
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#3
(02.06.2017, 23:36)Bernhard45 schrieb: Ein süßes Ding und so klein. Da kommt man, in Verbindung mit einem Microcontroller, schon wieder auf ganz verrückte Bastelideen.

der BK1068 hat nicht mehr Möglichkeiten als ein normales scan-Radio. Die tristate-Pegel an den Steuereingängen erschweren die Kommunikation mit einem µPC. Dieser lebt vom Informationsaustausch wie ihn z.B. ein I2C-Bus bereitstellt. Solcherlei Bausteine in ähnlicher Größe will ich auch noch vorstellen.
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