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Nordmende lebt wieder auf
#21
Ich habe mal nach dem Namen Nordmende Transita 120 gesucht, leider nichts gefunden. ich wollte mal die Bilder alt/neu vergleichen. Das scheint ein neuer Namenszusatz zu sein ??

Sollte das wirklich in Dresden gebaut werden bleibt das wenigsten in Deutschland. Egal wo die Einzelteile herkommen.
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#22
Guten Morgen,
habe gerade diesen Thread hier gesehen.
Die Radios gibt es hier zu sehen: http://www.nordmende-ce.de/produkte/digitalradio

Demnach gibt es das "Transita120" in rot, beige oder grün. UVP liegt bei 154,99€

Es hat einen analogen Audio-Eingang und einen Kopfhöreranschluss (3,5 Klinke)
Ausgangsleistung: 5 W RMS
Digital Band III, DAB, DAB+: 174 - 240 MHz
Analog UKW: 87.5 - 108 MHz
Antenne: DAB/UKW-Teleskopantenne
Akkupack: Li-Ionen 7,4 V / 5000 mAh ("Der integrierte Akku hält bis zu 24 Stunden.")
Masse: 26.00 x 20.50 x 9.50 cm, Gewicht ist nicht angegeben.
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#23
Hallo,
hier ist die ausführliche Pressemeldung vom 25.08.17
http://www.nordmende-ce.de/dl.php?pressID=1206

Auch Fernseher haben sie unter dem Namen Wegavision im Sortiment. Das sind ja mal super Nachrichten.
Technisat kommt aus Rheinland-Pfalz, wusste ich bisher auch nicht.

Nordmende lebt wieder Smile
Gruß aus der Pfalz
Gery


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#24
..."Wegaversion" gab es auch schon einmal, so Anfang der 70er,
natürlich von der Firma "Wega".
http://www.radiomuseum.org/r/wega_wegavision_2000.html
Viele Grüße,
Rolf
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#25
ich finde es doch schon schade das man Retroradios in viereckige Kästen steckt. Warum nähert man sich dem Original nicht stärker an wie es z.B. bei dem bekannten Bush-Radio oder dem Philips (hier oder hier) der Fall ist? An letzterem haben wir als Küchenradio viel Freude. Und an ersterem als Bügelradio :-)
Gruß,
Jupp
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Verzweifle nicht, wenn du kein Profi bist. Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
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#26
Ich habe gerade dazu einen Artikel von T-Online gelesen, der dazu noch einiges erklärt:
Ich kopiere hier mal den Text ein:

Zitat:"

TechniSat und Nordmende

Auf der IFA 2017 erlebt eine weitere Kultmarke aus Deutschland ihre Wiederauferstehung. Die Firma TechniSat aus Daun in der Eifel haucht Nordmende neues Leben ein. Nordmende, 1923 in Dresden gegründet, war in den frühen Jahren der Bundesrepublik einer der führenden deutschen Hersteller von Radios, Fernsehern, Tonbandgeräten und Plattenspielern.
Aber wie bei den anderen Marken aus Deutschland ging es bei Nordmende dann bergab. Nach einem Verkauf an den französischen Staatskonzern Thomson-Brandt gingen in den Achtzigerjahren im Werk in Bremen die Lichter aus. TechniSat-Chef Stefan Kön hofft nun, dass zumindest die "Generation 40 plus" mit der Marke Nordmende weiterhin eine gute Qualität und technische Leistung verbindet. Dazu will TechniSat an die Wurzeln von Nordmende in Sachsen zurückkehren: Zwei neue Nordmende-Digitalradios wurden nach Angaben von TechniSat in Dresden entwickelt und in Schöneck im Vogtland produziert."

Zitatende

Artikelname: Diese Marken sind nur noch Schall und Rauch

Der ganze Artikel beschreibt Firmen wie Telefunken, Loewe, Metz, Grundig und Dual


Gruß Chris
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#27
Ich denke mal hier wird einfach nur wieder aus China importiert und dann der Name drübergeklebt. 

Mit ein bisschen Suche im China ebay.
   


Schreibe ich noch "NordMende" drunter, siehts dem Transita 120 Modell doch sehr sehr ähnlich.


.jpg   Nordmende Transita.jpg (Größe: 45,32 KB / Downloads: 128)


Und für den China-Preis würde ich glatt eines kaufen, viel mehr Wert ist heute die Innerei eines DAB+ oder WLAN Radios sowieso nicht. Das sehe ich doch an den Einkaufspreisen für Prozessoren, Displays auf ebay oder Amazon. Ein 5er noch fürs Gehäuse und das Radio ist gebaut.
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#28
ja Bernhard, damit ist die Herkunft geklärt. Und man fragt sich mal wieder: weis die Presse es nicht besser, unterstützt sie gezielt die Industrie beim Aufbau eines künstlichen Images, oder will sie einfach nur die Sensation der "Auferstehung einer alten deutschen Marke" ausschlachten?
Gruß,
Jupp
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Verzweifle nicht, wenn du kein Profi bist. Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
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#29
"Zufällig" hab ich gerade ein Medion Gerät in den fängen, das ist schon verblüffend wenn man sich eine etwas ander Farbe und  anderes Gerhäuse vorstellt, wer will hier wen an der Nase rumführen??

   

Gerät hat Wlan, Netzwerkanschluß, 2mal 10Watt, Stereolautsprecher, Kopfhöreranschluß, Chinch Ausgang, normales UKW über Wurfantenne, sehr Empfangsstark, ich bekomme sehr sehr viele Sender, jedoch mitunter starken Nebenwirkungen, 5fach Soundeinstellungen.
Also Ideal um die Röhrenradios zu füttern, Internetsender on mas, für jeden Geschmack nur das beste....ich werde mal versuchen so ein Teil in ein Röhrengerät wo das Gehäuse Schrott ist zu Integrieren....wann???
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#30
Das ist sehr interessant, danke für die Recherche Berhardt. Wenn jetzt aber nur die Gehäuse aus China kommen? Man müsste die zwei Radios vergleichen.

Auf jeden Fall eine spannende Sache. Der Presse ist das auf jeden Fall nicht egal und nicht zu vergleichen mit Werbung.
Gruß aus der Pfalz
Gery


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#31
War doch früher auch nicht anders, Beispiel Blaupunkt Derby und Akkord Trabant. Da hat einer für den anderen produziert und heute produziert China für den Rest der Welt.
Wenn ich mal durch Zeitungen wie der Tele-Satellite blättere, da bieten die China-Buden ihre Dienste an wie Schmeißfliegen, inklusive Umlabelung und Neuverpackung.
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#32
Krass, was da für eine Marge drauf ist.
Viele Grüße
Philipp


Ich sammle nicht, ich werfe nur nix weg.
"Lohnt es sich denn?" fragt das Hirn. "Nein aber es tut so gut!" antwortet das Herz.
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#33
Leider war das zu befürchten Sad
Selbst die kleinen tragbaren DAB+Radios für 29,-€ sind noch zu teuer...

Viel mehr als die Hälfte ist das Zeug nicht wert.
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#34
Hallo Siemens78,

für einen Prozessor mit WLAN, Bluetooth und DAC, damit kann man also ein komplettes WLAN-Radio mit Bluetooth-Funktion zusammenbasteln, habe ich zuletzt 3.52 Euro pro Stück, inklusive Versand nach Deutschland bezahlt.  Ein Klasse-D Stereo Verstärker habe ich für 0.78 Euro/Stück gekauft. Ebenfalls Versand inklusive. Ein FM-Radiochip 0.52 Euro/Stück, ein OLED-Display 2.65 Euro. Die Preise gelten alle ab dem ersten Abnahmestück.

Von der Technikseite her wäre also so ein Internetradio wie Dietmar es zeigt mit Kosten von knapp 7.50 Euro verbunden.
Was so ein Gehäuse in der Herstellung kostet kann ich nicht sagen, viel wird es nicht sein denke ich.
Dazu dann noch die Kosten der Softwareentwicklung (ist bei den tollen SDKs der Chiphersteller fast zu vernachlässigen) und vielleicht ein paar Lizenzen für Audiocodecs und Personal.
Und die Radiohersteller kaufen die Teile ja sicher in 4- oder 5-stelligen Stückzahlen ein, da gibt es sicher nocheinmal Rabatt.
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#35
Bei den Verkaufspreisen müsste sich ja dann sogar eine einheimische Produktion lohnen...
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