Radio-Bastler-Forum (RBF)

Normale Version: Tonfrequenzgenerator GF2 Clamann & Grahnert Dresden
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Hallo zusammen,

heute möchte ich den GF2 vorstellen, der sich in der illustren Schar meiner Meßgeräte räkelt. Seine etwas sperrige Bezeichnung lautet Tonfrequenzgenerator, aber ich denke, man macht nichts groß falsch, wenn man ihn einfach NF- oder Tongenerator nennt.

Auch dieser Tongenerator wurde bei Glamann & Grahnert in Dresden hergestellt. Der letzte Eintrag im Schaltbild zu diesem Gerät stammt vom 06.07.1964.

Glamann & Grahnert hat NF-Generatoren für viele spezielle Anwendungsbereiche hergestellt. So zum Beispiel auch mit Meßinstrumenten in Neper oder dB geeichte Pegelgeneratoren, wie den GF4P, daneben den GF3, den GF4, den GF8 oder den GF71. In der Elektrobucht tummeln sich immer wieder mal einige dieser Geräte zu allerdings völlig absurd überzogenen Preisen, wo ich in solchen Fällen persönlich eigentlich nur davon abraten kann, so etwas zu kaufen.

Der Nachfolger des GF2 ist der wie das MV20 im Hochkant-Format gebaute GF20. Anschließend kamen der transistorisierte GF22 und später wiederum moderne Pegelgeneratoren auf den Markt, dann schon bereits vom "umgelabelten" VEB Präcitronic Dresden.

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Den GF2 gab es auch mit Stahlröhren. Spätere Geräte hatten dann ein modernes Gehäuse mit schlichter, heller Frontplatte. Mein wie gehabt althergebracht aussehender GF2 ist mit Miniaturröhren bestückt.

So schaut er von vorn aus:

[attachment=58974]

Die Skala habe ich neu angefertigt. Mehr dazu später.

Hier die Rückansicht:

[attachment=58975]

Die Funktion der rastenden Drehschalter, offenbar Relikte aus der Fernmeldetechnik,  ist selbsterklärend.

Der Blick ins Innere offenbart schöne analogen Technik vom Feinsten:

[attachment=58976]

[attachment=58977]

(Weitere Fotos von der Innenansicht folgen.)

Der GF2 ist stabil und unverwüstlich wie ein Panzer gebaut und man darf wohl mit Fug und Recht sagen, dass es wie bei allen Geräten vom Clamann & Grahnert offenbar nur ein Ziel gibt: solides Arbeiten für die Ewigkeit. Fehlerquellen kenne ich eigentlich keine, so oft ich  schon einen GF2 unter den Fingern hatte. Selbst die Trimmer zum Abgleichen arbeiten meistens noch einwandfrei.

Die Sinusschwingung von 16 Hz bis 25 kHz wird von einem RC-Generator (Rö1, EF86 und Rö2, EL83) erzeugt. Die Frequenzbereiche überlappen sich und sind in 6 Bereiche unterteilt. Rö3, wiederum eine EL83, ist der Verstärker. Die NF wird gleichspannungsfrei über einen Transformator und einen LC-Ausgang - dort, wenn es sein muß, mit hoher Spannung - ausgekoppelt. Die Ausgangsspannungen am Spannungsteiler stimmen übrigens problemlos auf's mV genau mit der Beschriftung überein. Die Betriebsspannung wird ganz klassisch mit einer EZ80 gleichgerichtet.

Die Kiste hat also aufgrund der beiden Trafos viel Eisen in sich und darf sich daher durchaus als ein relativ schwergewichtiger Klotz bezeichnen. Kann man heutztage zwar alles im Chipformat haben, aber was ist das schon.  Big Grin

Hier das Schaltbild (Urheberrechte C&G Dresden):

[attachment=58978]

(wird fortgesetzt)
Hallo Michael,

vielen Dank für diesen besonders gut gelungenen technischen Bericht. Diese
Art der Berichterstattung, bei der das Wesentliche gut herauskommt und die trotzdem
nicht "technisch trocken" ist, mag ich ganz besonders.

Da ich selbst ein Freund "alter" Mess-/Prüfgeräte bin, freue ich mich auf die Fortsetzung
des Beitrags.

Gruß
Wilhelm
Hallo,

danke für die netten Worte, Wilhelm! Wenigstens einer, der sich mal dazu meldet! Smile

Nee, vielleicht mal was grundsätzliches dazu an dieser Stelle: Ich bin nicht erpicht auf Quoten oder Likes oder sonstwas von diesem modernen Bespaßungs-Firlefanz. Ab Mitte 50 ist man wohl darüber hinaus...

Und eigentlich müsste ich mir die Mühe hier wohl auch nicht machen, spielt sich doch meine fast 100%-Hauptbeanspruchung = Hobbyzeit in einer Band und einem Musiker-Forum ab.

Aber zu den alten Radios gehören nun mal auch die alten Meßgeräte.

Freilich kann nun jeder schreiben: "Wozu das alles? Mir reicht ein Voltmeter, um alle Fehler zu finden!" Zugegebenermaßen freue ich mich, dass bislang diese Bemerkung noch nicht gekommen ist.

Da ich mich eben aus Zeitgründen so gut wie nicht mehr um Radios kümmern kann - ok, der Seibt Skagerrak steht allerdings noch aus und auch noch meine beiden Dabendörfer - aber dafür inzwischen nebenher Röhren-Gitarrenamps repariere und restauriere, insbesondere die von Leo 7ender, passt natürlich ein kleiner Teil solcher Meßgeräte; in diesem Fall ein Tongenerator und AC-Röhrenvoltmeter,  sehr gut zu den Meßobjekten: Kommen Gitarrenamps zur Reparatur rein, so ist es oftmals eine sehr gute Hilfe, Verstärkungsfaktoren von Stufe zu ermitteln. Röhrenvoltmeter und Tongenerator sind hierbei eine feine Sache. Oder auch allein nur schon das Nachvollziehen zum Beispiel von Messungen oder Wartungsvorschriften, wie sie der geniale Leo 7ender für seinen Amps hinterlassen hat, ist ohne geeignetem AC-VM und Tongenerator unmöglich.

Und mit den Radio-und-TV-Jahren landeten nun entsprechende Prüf-, Meß- und Abgleichgeräte bei mir so an (für den AM-Prüfgenerator PG2 in Hammerschlagausführung habe ich z.B. 10 Jahre gebraucht, um ihn endlich zu bekommen). Fast könnte man meinen, ich bin Sammler von Meßgeräten. Das stimmt aber nicht - einerseits  - naja, andererseits sie sind wiederum nun mal da und man findet Gefallen an ihnen und beschäftigt sich mit ihnen; der Appetit kommt ja bekanntlich beim Essen...

Und ich habe den Eindruck, dass solche Prüf-, Meß- und Abgleichgeräte bislang in den Foren wenig Platz bzw. Beachtung gefunden haben.

Daher habe ich es mir vorgenommen, diese kleinen Helferlein in loser Folge und eher locker vorzustellen. Und um so mehr freue ich mich, wenn hier im Board, wie es z.B. auch Manfred mit seinem Trägerfrequenz-Meßplatz tat, eine Art Resonanz aufkommt, es gleichzutun.

Verdient haben es diese Kisten nämlich allemal, finde ich.  Smile

Gruß Michael
Wo war ich stehengeblieben? Ah ja, beim (neudeutsch) Schematic oder wie wir es noch kennen: Schaltplan, "Stromlaufplan" (begeistert mich immer wieder, dieses Wort. "Wo laufen sie denn?" Big Grin  )

Ergänze ich das letzte Foto von der Innenansicht, dann sieht man hier den Aufwand der getrieben wurde und der mich immer wieder begeistert:

[attachment=59046]

Das Glas der Skala ist mit filzunterlegten Federblechen abgedeckt. Die Skala ist mit Madenschrauben befestigt. Löst man die beiden Schrauben rechts und links, so lässt sich die Skala nach oben herausnehmen. Das was ich als "Schieber" bezeichnet habe, ist die Anzeige des jeweiligen Frequenzbereiches. Der weiße Pfeil kennzeichnet den nach unten laufenden Seilzug (Sehne) zum Umschalter. Das Blechtäfelchen ist mit einem kleinen Winkel mit der Sehne verschraubt und kann problemlos abgenommen oder nachjustiert werden, falls die Bereichsanzeige mal nicht stimmt.

Der schwarze Pfeil zeigt auf den Seilzug (dünne, verseilte Drahtlitze) für den Skalenzeiger. Überflüssig zu erwähnen: Der Antrieb läuft flüssig, leichtgängig und spielfrei...

Die folgenden Fotos zeigen weitere Inennansichten:

[attachment=59048]

[attachment=59049]

[attachment=59050]

Ich erwähnte bereits die Skala. Im Original war die rote Beschriftung mit den Jahren stark verblasst. Viele GF2 sind in diesem Zustand anzutreffen. Der Vorbesitzer hatte seinerzeit einfach draufgemalt:

[attachment=59051]

Das gefiel mir aber nicht und so habe ich mir eine neue Skala gleich zusammen mit der Beschriftung für den Schieber angefertigt. Wer sich über das "Wie" genauer informieren möchte, dem empfehle ich, hier ab #32 nachzulesen. Auch bei dieser Skala empfand ich reines Weiß als Untergrundfarbton als zu neu, dem Alter des Gerätes nicht entsprechend, so dass ich auch hier einen leichten, gelbfarbenen "Gilbton" als Untergrundton benutzt habe.

In die neue Skala habe ich für bequemeres Ablesen zusätzliche Ziffern eingefügt. So schaut's im eingebauten Zustand aus:

[attachment=59052]

Man beachte den hinter der Skala liegenden Schieber (Bereichsanzeige) und überdies den schmalen Zierrand des Skalenfensters. Bei vielen GF2 fehlt er.

Ja, das war es dann eigentlich auch schon wieder mit diesem Gerät. Wie schon geschrieben: Fehlerquellen gibt es so gut wie keine. Selbst das zur Regelung der Amplitudenhöhe dienende "Regellämpchen Typ C" ist normalerweise immer heile (beim GF22 hingegen sind diese Bauteile oft defekt, aber man kann sich mit geeigneten alten Sofitten- bzw. Stecklämpchen aus der Fernmeldetechnik hier dennoch gut behelfen).

Zum Schluß dieser kleinen Vorstellung noch ein Foto, welches den GF2 "in Action" zeigt. Eingestellt sind lt. Skala 1000 Hz:

[attachment=59053]

Vielen Dank für's Lesen und Gruß
Michael
"Wenigstens einer, der sich mal dazu meldet!"

Na ja, wie heißt es so schön? "Ein alter Mann ist kein D-Zug!" Oder, wie schnell sollen sich die Leute melden - und dann womit?

Aber nun hier eine Ergänzung zum GF2 aus "Anders, R.: Schaltungssammlung der Meßgeräte; Militärverlag, 1979"

[attachment=59042]
[attachment=59043]
[attachment=59044]

Die Schaltung
[attachment=59045]

Nach einer kurzen Bearbeitung braucht Deine Schaltung auch nicht mehr so viel Speicherplatz.
[attachment=59047]

MfG DR
Hallo DR oder DiRu,

dankeschön für die Ergänzung!

Die Schaltpläne habe ich einfach der Übersichtlichkeit wegen absichtlich so groß gelassen. Kann sie selbstverständlich gern auch verkleinern.

Interessant ist auch hier wieder meine Beobachtung, die ich immer wieder feststellen muss, wenn ich Schaltpläne insbesondere von DDR-Geräten sehe, die NICHT den Originalunterlagen entsprechen, sondern die von "Drittquellen" stammen. Seien es TV-Schaltpläne in Büchern, seien es Schaltpläne von Meßgeräten: Sie stimmen oftmals nicht überein. Auch hier - siehe nur zum Beispiel Trimmer C11.

Und die angegebene "Schaltungssammlung für Meßgeräte" - leider ist auch diese Drittquelle so ein Schummelkandidat.

Bis heute konnte ich es nicht herausbekommen, ob das schlichtweg einfach nur vertan oder Absicht war. Krassestes Beispiel war mal der Schaltplan des TV "Rubens FE855C", der seinerzeit in einem Buch veröffentlicht wurde: Mann/Fischer: "Fernsehtechnik", Fachbuchverlag (sic!) Leipzig, 1959, Band II, Seite 427 ff. Der war sowas von falsch, das glaubt man kaum, da kann man eigentlich Schussligkeit kaum vermuten.

Daher lasse ich Schematics von Drittveröffentlichern grundsätzlich weg, denn ich traue hier nur den Herstellerunterlagen und dem Vergleich mit dem Gerät.

Gruß Michael
Michael,

nicht die Größe des Plans ist geändert, sondern nur die Größe des Files.

Gruß, Dietmar
Hallo Michael,

Danke für die Bilder und die detaillierte Beschreibung des Geräts und meine Gratulation zur perfekt gelungenen Inbetriebnahme. Es ist bei diesen alten Schätzchen immer wieder toll zu sehen, wie die aufwändige und arbeitsintensive Konstruktion und die Verdrahtung ausgeführt sind. Bei den neuen Geräten sieht man immer nur eine öde Platine mit Chips in einem Plastiksarg.

Zwei Fragen hätte ich noch, und zwar zur Amplitudenbegrenzung des Oszillators:
- Widerstand R37: der muss ja mit steigender Spannung zunehmen, damit die RC-Brücke im Gleichgewicht bleibt. Ist das einfach als kleine Glühbirne realisiert ?
- Die Funktion der Dioden GL.1 und GL.2 ist mit auch nicht ganz klar. Offenbar ist hier ein nichtlineares Element im Rückkopplungskreis vorgesehen. Das verwundert mich ein wenig, weil es doch Oberwellen erzeugen sollte. Offenbar aber ist der Zweck ein anderer.

Grüße

Hans Martin
"Und die angegebene "Schaltungssammlung für Meßgeräte" - leider ist auch diese Drittquelle so ein Schummelkandidat."

Das kann man so pauschal nicht behaupten. Obwohl keine Schaltung gegen Zeichenfehler gefeit ist.

Der gezeigte "originale" Schaltplan ist, wie aus seinen "Änderungs-Mitteilungen" hervorgeht, die "Revision" mit Buchstaben "g". Er gilt so natürlich für das hierfür zugehörige Gerät. Und wenn man einen Schaltplan hat, der zweifelsfrei zu seinem Gerät gehört, ist das optimal.

Was bei dem Plan aus dem Buch leider fehlt, ist die Angabe, zu welcher Revision des Gerätes er gehört. Da der "originale" Schaltplan (Revision "g") von 1964 ist, die Buchveröffentlichung aber aus dem Jahr 1979 stammt, könnte der dort veröffentlichte Schaltplan der damals neuesten Revision entstammen.
  • Grundsätzlich - und speziell bei Meßgeräten - sollte man daher immer überprüfen, ob ein vorgefundener Plan dem vorliegenden Gerät entspricht!

MfG DR
Hallo Michael,
vielen Dank, dass Du den zweiten Teil so zeitnah veröffentlicht hast. Damit ist der Zusammenhang
der Beschreibung deutlicher geworden.

Manchmal werden Fachbeiträge, die aus mehreren Teilen bestehen durch die einsetzende Diskussion
derart getrennt, dass sie später nur schwer zusammenhängend zu lesen sind. Hier ist das durch die
schnelle Folge des zweiten Teils glücklicher Weise nicht passiert. Das Interesse der Radiobastler ist auch
festzustellen, aber nicht Jeder hat dazu fachlich etwas beizutragen.

Ich würde mich über weitere Vorstellungen dieser alten Schätzchen freuen.

Gruß
Wilhelm
(03.02.2019, 12:32)sauerampfer schrieb: [ -> ]...Zwei Fragen hätte ich noch, und zwar zur Amplitudenbegrenzung des Oszillators:
- Widerstand R37: der muss ja mit steigender Spannung zunehmen, damit die RC-Brücke im Gleichgewicht bleibt. Ist das einfach als kleine Glühbirne realisiert ?
- Die Funktion der Dioden GL.1 und GL.2 ist mit auch nicht ganz klar. Offenbar ist hier ein nichtlineares Element im Rückkopplungskreis vorgesehen. Das verwundert mich ein wenig, weil es doch Oberwellen erzeugen sollte. Offenbar aber ist der Zweck ein anderer....

Hallo Hans Martin,

R73: japp! Die sogenannte "Regellampe Typ C" ist eigentlich ein spezieller Kaltleiter. Und völlig richtig: Mit steigender Spannung nimmt dessen Widerstand zu. Hier im GF2 ist er leistungsmäßig wohltemperiert; nee: zur sicheren Seite hin dimensioniert. Im GF22 hingegen sind die dort verbauten Kaltleiter oft durchgehauen - offenbar sind die leistungsmäßig zu stark belastet.

Deshalb kann man ja auch Glühlämpchen in etwa (!) als Ersatz nehmen und ich erinnere mich, dass im "Großen Radiobastelbuch" von Hagen Jakubaschk ein Selbstbau-Tongenerator mit Röhren beschrieben ist, in dem ebenfalls Glühlämpchen diese Art der Amplitudenregelung vornehmen.

Gl1 und Gl2: Das finde ich vollkommen genial. Die Dioden sind zu nichts weiter da, als eigentlich zu - verzerren! Sie tun es natürlich aufgrund der Schaltungsumgebung noch nicht, sie sollen ja lediglich den Klirrfarktor etwas anheben. Ich finde das insofern bemerkenswert, dass das bereits in einer Zeit geschah, als noch kein Mensch das Wort "Verzerrer" kannte - die Verwendung von über einen OPV gegenpolig angeordneten Dioden, um ein Gitarrensignal zu verzerren, geschah erst Anfang der 7oer Jahre im legendären Ibanez-Tubescreamer und wurde erst von da ab zum offiziellen Standard...

Gruß Michael
Hallo Michael,

den habe ich auch. Ich müsste nur mal das Seil für die Bereichsskala wieder aufziehen... Sind hübsch, die C&G Geräte.
Hallo,

ich bin auch großer Fan solcher Kurzvorstellungen incl. Technischer Unterlagen, soweit verfügbar !
Dankeschön dafür!

Ich hab den GF20 in 1990 bei der TU Dresden in einer "Restpostenbaracke" erworben, bis auf kleinere Probleme (kratzende Potis, schlechte Kraftübertragung der Mechanik) alles Bestens mit der Gerät, gebaut für die Ewigkeit... Kontakte sind ja allg. auch bei hochwertigen Geräten ein Problem.

Gruß Ingo

Diese goldenen Papierkondensatoren (3. Bild, links unten) neigen zu Feuchtigkeitsfehlern, könnte aber sein, daß das nur Siebkondensatoren für die Schirmgitterspannung sind oder so, dann können sie ggf. auch drinbleiben... Ich würde ihn...sie viell. trotzdem mal routinemäßig checken.
(04.02.2019, 21:59)ELEK schrieb: [ -> ]...Diese goldenen Papierkondensatoren (3. Bild, links unten) neigen zu Feuchtigkeitsfehlern, könnte aber sein, daß das nur Siebkondensatoren für die Schirmgitterspannung sind oder so, dann können sie ggf. auch drinbleiben... Ich würde ihn...sie viell. trotzdem mal routinemäßig checken.

Hallo Ingo,

japp, das ist richtig. In meinem Oszillograf EO 1/71 waren solche C's drin und die mussten (routinemäßig) fast alle ersetzt werden -> siie waren hochhohmig. Komischerweise ist der im GF2 noch einwandfrei (wird immer wieder mal turnusmäßig überprüft).

Gruß Michael
(04.02.2019, 21:59)ELEK schrieb: [ -> ]...bin auch großer Fan solcher Kurzvorstellungen incl. Technischer Unterlagen, soweit verfügbar !
Dankeschön dafür!...

Soviel sei hier schon mal verraten: Wenn es die freie Zeit zuläßt, dann werde ich als nächstes das Röhrenvoltmeter MV1 von C&G vorstellen. Da freue ich mich selbst schon drauf. Smile

Gruß Michael
Hallo Michael, da werde ich doch genau hingucken und lesen.
Zu DDR-Zeiten hätte ich gern eines gehabt, hat aber nie geklappt.
Ein Uni 7 und ein Oszi 40 war bis 1990 mein Gerätepark.
Und gleich danach gab es eine Schwemme solcher Geräte, die konnte man garnicht alle einlagern.

Mach weiter! Gruß Manfred