Radio-Bastler-Forum (RBF)

Normale Version: IR Rework Lötstation
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Guten Abend! 
Ich suche für SMD / BGA Lötungen eine passende Infrarot Lötstation. Leider habe ich keinen Zugriff mehr auf eine Løtstation in der Firma. Ich brauche etwas Hobbyverträgliches was den Preis angeht.  Also kein Weller oder Ersa. Alle paar Monate vielleicht ein Reballing eines Chips. Eignet sich da auch eine Heißluftstation? Ich kenne nur IR als machbaren Weg. Welche Chinastation wäre denn da empfehlenswert?

Danke.
Otto.
Ich habe keine praktische Erfahrung mit den Billigheimern aus China, aber schaue 
mal hier:

https://www.ebay.de/itm/223144650061

oder 

https://www.ebay.de/i/351825839268?chn=ps


Zumindest bei der ersten Station habe ich keinen Temperatursensor gesehen mit dem man die Prozesstemperatur direkt auf der Platine abfragen kann, wahrscheinlich gibt es dort keinen.

Kleine SMD-Chips löte ich aber auch mal mit einer Heißluftstation aus der Hand, steinigt mich, aber es geht.
Hallo Otto,

ELEKTOR hat da mal was auf Basis eines Handelsüblichen kleinen Pizzaofen gemacht.

Evtl. ist auf deren Homepage noch was zu finden.


Viele Grüße

Martin
Hallo, SMD und Maikäfer mit vielen Beinen einzulöten ist schon so ein Problem.
Reballing erfordert noch viel mehr Feingefühl beim Entnehmen des defekten Bauteils ohne dabei noch mehr Schaden anzurichten. Das beginnt beim Abdecken der Nachbarteile, die ja erhalten bleiben sollen und endet bei der korrekten Positionierung des neuen Bauteils. Und auch die Löttemperatur und die Dauer der Wärmeeinwirkung ist nicht zu unterschätzen. Sollte man messen und überwachen können.
Und diese Funktion sollte die Lötstation schon bieten.
Backofen- und Mikrowellenmethode, ich habe da ein ungutes Gefühl.
Gruß Manfred
Eine Fokussierung der Wärme halte ich beim Löten schon für wichtig! Elkos auf der Platine würde ich zum Beispiel ungern für ein paar Minuten der kompletten Prozesswärme aussetzen, die man für einen mittelgroßen Chip mit BGA-Kontaktierung benutzt.

Ich denke mit einem Pizzaofen(?) , ohne fokussierte Wärme, ist so eine Arbeit eher ein russisches Roulette. Da macht man mehr kaputt als ganz.

https://www.aoyue.eu/aoyue-int866-3in1-r...ation.html

Ich habe mir jetzt diese Station gekauft. AOYUE INT 866.

Es ist keine Ersa oder Weller kostet aber nur knapp 190 Euro.
Trotz Heißluft lässt sich damit sehr gut arbeiten. Für die Hobbywerkstatt
mehr als ausreichend. Würde sogar sagen damit könnte man einen
kleinen Reparaturbetrieb mit ausstatten. Es muss also nicht immer
die 2.5k Station von Ersa sein.

Otto.
Scheint doch eine brauchbare Station zu sein, vor allem bei dem Preis! Wenn ich nicht schon eine passende Lötstation hätte, würde ich mir die auch mal
kommen lassen und testen. Von AOYUE liest man in anderen Hobbyforen doch einiges, meist Positives. Ersatzteile soll die Firma ja
auch für alte Stationen direkt aus Deutschland liefern können und vorrätig haben.

Aber ich bin mit meinen Geräten zufrieden. Gescheite Lötstellen in THT und SMD bekomme ich auch noch ohne "Statussymbol" von JBC hin.
In einigen Foren ist man ohne passenden Namen auf der Lötstation und auf dem Multimeter ja schon asozial. Confused
@ Otto,

scheint ein tolles Gerät mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis zu sein.

Über Deinen Erfahrungsbericht hier im Forum freue ich mich schon sehr.

Viele Grüße

Peter
Hallo Peter, 

auf YT habe ich ein paar Videos zu der Station gefunden.


Ist zwar Russisch, verstehe ich nur etwas, aber Bilder sagen mehr als tausend Worte und
man sieht die Station samt Zubehör.


Hier ein Video eines hochmotivieren jungen Mannes, der das Gerät öffensichtlich zum BGA-löten benutzt. 

Da das Thema bei D.Jones mal wieder aufkam und hier auch einige nach preiswerten bzw. billigen Stationen Ausschau halten, passt auf was Ihr Euch da ins Haus holt! 

Mit Netzspannung auf dem Anschlußstecker oder Gehäuse muss man rechnen.   Smiley26

Hallo Bernhard

"Mit Netzspannung auf dem Anschlußstecker oder Gehäuse muss man rechnen.   Smiley26 "

Nun ich weis ja nicht, aber mir mir fliegt die Sicherung oder der FI, bei Netzspannung auf dem Gehäuse ! Ich jedenfalls hatte bisher bei aller Panikmache, noch nie ein China Gerät wo das vorkam.
Allerdings kaufe ich so etwas auch immer bei Anbietern mit Artikelstandort Deutschland und da dürften Deutsche Gesetze gelten ! Sprich Garantie und Haftung !

Vielleicht ist es da etwas anders, als wenn man direkt in China kauft !? Aber das weis ich auch nicht genau .
Hallo, der Kumpel ist auch etwas wie ein Selbstdarsteller aufgetreten.
Beispiel: Ich werfe das neue Kaltgerätekabel ohne es auszupacken gleich weg weil es aus China kommt.

Und ich baue einen Gerätesatz immer erst vollständig zusammen ehe ich Netzspannung draufgebe.

Ich kann mir nicht vorstellen daß die Netzzuleitung falsch verdrahtet wurde. Dann würde die Elektronik nicht funzen.
Und für Isolierfehler sind der Schutzleiter und der FI-Schutzschalter da.
Hinsehen ist aber nicht verkehrt.
Gruß Manfred
(17.03.2019, 06:00)Helmut schrieb: [ -> ]mit Artikelstandort Deutschland und da dürften Deutsche Gesetze gelten ! Sprich Garantie und Haftung !

Das könnte irgendwann zu einer vielverwendeten Grabsteininschrift werden.
Nur was hat deine Witwe und Kinder davon?

Die Kollegen der Marktüberwachung ziehen nicht wenige Artikel wegen solcher Chinaqualität ein, sind aber mit der Schwemme von Artikeln fast chancenlos alles zu überprüfen.  Hast du eine Ahnung wie leicht es ist in diesem Lande ein Importeur zu werden und die Sachen aus Fernost zu verscherbeln? Der tüchtige Geschäftsmann (nicht selten Ausländer) mit deutscher Firmenadresse ist genauso schnell weg wie er gekommen ist. 
Ich hatte selbst mal ein Labornetzteil vom großen deutschen Versandhändler gekauft. Natürlich war es Made in China und entsprechend aufgebaut. Der Schutzleiter hing ohne Befestigung lose im Gerät, hatte sich gelöst, die Platine mit Netzspannungsseite nur mit Heißkleber befestigt mit der Chance auf Geháuseberūhrung.

Vor der Inbetriebnahme schaue ich da lieber selbst nochmal rein. Aber wieviele Bastler oder normale Verwender machen das auch?  

Otto.
Otto Hauptsache billig und unsere Mitglieder haben doch sowieso ihre Finger in offenen Geräte teilweise mit erschreckend wenig Ahnung.
Da kann es schon mal zu einem Sozialverträglichen Ableben kommen das lässt sich nicht verhindern.
Fast Jeder weiß es und ist somit für sich und seine Umgebung verantwortlich.
Wollte man jeden mündigen Bürger absolut schützen müsste man alle in eine geschlossene Anstalt stecken.
Dein Namensvetter Otto hat mal gesagt " Man sagt, in Deutschland werden 3 neue Irrenanstalten gebaut. Eine in Hamburg, eine in Frankfurt und Bayern wird überdacht.
(17.03.2019, 13:09)OttoBerger schrieb: [ -> ]Ich hatte selbst mal ein Labornetzteil vom großen deutschen Versandhändler gekauft. Natürlich war es Made in China und entsprechend aufgebaut.

Leute, dieses China-bashing ist unnötig wie ein Kropf! Alles, aber auch ALLES wird heute in China gebaut! ALLES! Ausser dem extremen Billigschrott, für den selbst China noch zu teuer ist. Die besten Marken lassen in China fertigen und da kommt TOP Qualität! LOGISCH: Wenn man nix zahlen will, dann kann man das auch in China entsprechend so bestellen und dann kommt eben das, wofür man bezahlt hat!
"Made in Germany" bedeutet, auf das Gerät hat in D jemand den "CE" Kleber gebappt (=C hina E xport). Macht Euch nix vor!
hallo Uli,
wozu der Aufwand, der TÜV hat Büros in Shenzen.
lG Martin
(17.03.2019, 14:13)Richard schrieb: [ -> ]und Bayern wird überdacht.

Dünnes Eis, sehr dünnes Eis Herr Administrator.   Big Grin
Franz nicht von mir da musst du nach Ostfriesland.
Sorry, aber hat denn jemand hier im Forum eine Infrarot-Lötstation
und verfügt über entsprechende Erfahrungen (natürlich außer Otto)?

Gruß
Wilhelm
Wilhelm Otto hat eine Heißluftstation gekauft kein IR-Station kleiner aber feiner Unterschied.
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