Radio-Bastler-Forum (RBF)

Normale Version: Nebenuhrwerk NU7 Elfema / RFT
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Hallo Gemeinde,

ich habe eine doppelseitige beleuchtete Bahnhofsuhr von RFT / Elfema instandgesetzt. Diese wird an einer aktuellen Nebenuhrsteuerung (Härtel) betrieben (24V Polwechsler, Minutenimpuls). Leider sind die Uhrwerke nicht in bestem Zustand gewesen. Bei einem mußte ich die Spulen erneuern. Beide Uhrwerke weisen auch bereits Einlaufspuren an der Mechanik auf. Nun sind diese Nebenuhrwerke ja relativ simpel aufgebaut und es ist auch nicht die erste Bahnhofsuhr, die ich wieder in Betrieb setze. Bei dieser kommt es jedoch immer wieder vor, daß die Uhrwerke stehen bleiben, weil sich die Schleppanker verhaken. Ersatz ist auch schwer zu beschaffen, da es sich um Uhrwerke mit verlängerter Zeigerachse handelt, die den Schattenwurf von hinten auf die Uhrenscheibe verhindert. Jetzt ist die Frage, ob jemand Hinweise zur korrekten Einstellung der Nebenuhrwerke hat? Gibt es eine Einstellvorschrift für die Abstände der Eisenkerne zum Klappanker usw. ?

Über Sachdienliche Hinweise würde ich mich freuen.

Bei mit zu haus läuft seit Jahren übrigens eine Pragotron Uhrenlinie ohne Störungen.
Hallo,

ja dann wartest Du am Besten mal ab, bis unser Urhenexperte, Phalos, Deine Anfrage liest. Er wird Dir sicher weiter helfen. Er besitzt nämlich auch selbst solche Uhren.
Welche Spannung ist denn auf den Spulen aufgedruckt? Besonders auf Bahnhöfen ohne eigene Mutteruhr mit Ferntaktung über das BASA- Netz der DR und bei Großuhrwerken wurde auch 60V- Linienspannung verwendet.
Hallo ????!
Ich habe hier noch ein Nebenuhrwerk für das ich keine Verwendung habe weiß auch nicht ob es noch funktioniert wenn Interesse besteht sag bescheid.
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Gruß Detlef!
Hallo Wolfram,

ja da hast du recht, ich hatte mal eine Bahnhofsuhr mit 60V LinienSpannung und 1/2 Min Impuls, also zwei Impulse je Minute, dafür mußte ich extra die Steuerung umprogrammieren, habs aber hin bekommen, die Uhr läuft. Das seltsamste war mal eine Uhr mit 60V Impuls, der Über einen Vorwiderstand geschaltet wird, also Quasi als Stromstoß. Aber zurück zum Thema, hier sind es definitiv zwei 12V Spulen in Reihenschaltung, also 24V. Das paßt auch soweit, aber die Mechanik streikt immer wieder. Das Geheimnis liegt scheinbat in der Ausrichtung der Blechpakte zum Klappanker. Ist der Abstand zu klein bleibt der Anker möglicherweise "kleben" durch den Restmagnetismuss, ist der Abstand zu groß, reich die Kraft nicht mehr aus. Ebenfalls die Frage, wie die Begrenzungsstellschrauben der Hemmungen einzustellen ist. Wie gesagt ist auch alles durch jahrzehnte Betrieb ausgeleiert und eingelaufen.

Detlef, an dem Uhrwerk habe ich Interesse. Schreib mir doch mal ne PN, was du für Vorstellungen hast.

Beste Grüße Kalundborg