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Normale Version: Kleinst-Oszillograf "Oszi 40" von Verstärkertechnik Böthner KG, Berlin
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Nur mal Kurz so von mir. Seit heute habe ich auch so einen kleinen Mini Oszi.
Bilder kommen noch. Richtig Knuffig der kleine. Nach beschau des inneren habe ich den auch mal an geschalten.
Mit seinen 55 jahren geht der noch richtig gut, eben so wie ich. Smile
Ja er macht´s noch, mit ein paar Fehlern, die aber oben schon beschrieben wurden.
(21.05.2017, 16:54)Morningstar schrieb: [ -> ]Nur mal Kurz so von mir. Seit heute habe ich auch so einen kleinen Mini Oszi.
Bilder kommen noch. Richtig Knuffig der kleine. Nach beschau des inneren habe ich den auch mal an geschalten.
Mit seinen 55 jahren geht der noch richtig gut, eben so wie ich. Smile
Ja er macht´s noch, mit ein paar Fehlern, die aber oben schon beschrieben wurden.

Hallo Frank, da bin ich mal auf die Bilder gespannt!
Meinen sollte ich eigentlich auch mal wieder "anwerfen". War schon ewig nicht im Betrieb. Ich brüte den ganzen Tag ... woran wohl? An einem MU300! Zu meiner Überraschung, sind die Metallschieber verchromt, wenn man die richtig sauber macht! Da habe ich nicht schlecht gestaunt! Wie sagt man immer bei Schmutz: geht nicht gibt es nicht. Es gibt nur falsche Putzmittel oder falsche Putzer Smile

Dann warten wir mal auf die Bilder!

Gruß
Hi Frank,

dann zeig mal die Bilder, ich mag diese kleinen einfachen Oszis.
So hier ist er. Gebaut 1962 also auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel.
Einige Kondensatoren muss ich noch wechseln und mir mal die Betriebsanleitung besorgen.
Die Buchsen habe intern Schaltkontakte, da muss ich mal schauen welche Funktion diese haben.
Recht am Gehäuse sind noch zwei kleine Schildchen.
Oben Z.PL und unten D.Imp.
Auf der Linken Seite steht M.PL. keine Ahnung was das bedeutet.
Natürlich wie bei fast allen Geräten ist hinten kein Typenschild dran.
Ansonsten solide und sauber aufgebaut. Aja, das teil ist gerade mal eine Handfläche breit, nur 9,5 cm. Smile

[attachment=38803]

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[attachment=38806]
Na, sieht doch ordentlich aus. Nun muss nur noch Licht ans Fahrrad. Anleitung kannst Du von mir haben. Muss nur suchen Smile
Welche Osziröhre ist da verbaut? B4S2 oder B4S1

Gruß
Wolfgang
Anleitung hast Du schon. Schau in Deinen Posteingang Smile

Gruß
Frank,
welche Kondensatoren willst du denn wechseln. Die "goldenen" sind nicht aufgeplatzt, da ist eigentlich nichts zu befürchten. Bei den verlöteten Sikatrop- Kondenstoren hatte ich noch keine defekten Teile, da dort keine Feuchtigkeit eindringen kann. die Elkos sehen auch noch sehr gut aus.
Wenn Du die Betriebsspannung langsam hochfährst, dann können die sich regenerieren (formieren). Ohne offensichtlichen defekt würde ich an Deiner Stelle keinen Aktionismus machen.
Hallo Scotty,

bezüglich Aktionismus gebe ich Dir Recht. Aber die Werte der Goldenen dürften weitab vom aufgedruckten Wert liegen. Ich habe davon hier eine ganze Kiste voll. Was die Elkos anbelangt, würde ich sie auf alle Fälle durchmessen. Von der Optik lass ich mich schon lange nicht mehr täuschen. Hatte einen von diesen TOP dreinschauenden im Netzteil eines GF22 zu sitzen. Das Gerät lief nicht. Neuen verbaut und alles war ok. Der Wert hatte sich verdreifacht über diese Zeit. Hast du ihn denn schon einmal hochgefahren, Frank? Übrigens: MPL steht für Meßplatten bei den älteren Geräten. Du hast immer noch nicht gesagt, welche Röhre verbaut ist!

Gruß
Wolfgang
Scotty, dort sind zwei Elkos im Gewebeschlauch an der EF80. Die muss ich auf jeden fall prüfen.
Der derzeitig angezeigte Sinus sieht scheußlich aus. Die Goldenen werde ich auf jeden fall prüfen.
Da kommt man ja bestens ran um die einseitig abzulöten.

Weis ich derzeit nicht welche Röhre verbaut ist, Die Anode ist angelötet, sodas ich die Röhre nicht rausziehen kann. Auch ist der Leuchtstrich nicht gerade, aber einstellen geht wohl nicht, da die Röhre in Sockel steckt, der angeschraubt ist.
Dort musste ich den Trafo isolieren, da ein mächtiger Lötklumpen fast am Trafoblech anlag.
Eine EL83 und eine EF80 werkeln da noch rum.

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(21.05.2017, 22:04)Morningstar schrieb: [ -> ]Die Anode ist angelötet...

Das verstehe ich nicht ganz, Frank. Du kannst die Röhre doch einfach aus dem Röhrensockel nehmen. Sie steckt doch in einem normalen Stahlröhrensockel. Dazu fährst du mit einem flachen Schraubendreher zwischen Röhrensockel und Sockel der Röhre, nachdem du die Spannschraube von der MU-Metall Abschirmung gelockert hast. Aber  vorsichtig, denn die Polsterung zwischen Röhre und Abschirmung haftet altersbedingt an beiden. Nicht mit Gewalt, sonst wirst du 50€ los. Die Anode wird doch ebenfalls über den Röhrensockel versorgt. An der Röhre kann nix angelötet sein! Sei um des Himmelswillen aber vorsichtig. Die Fokussier-Spannung liegt bei diesen Röhren etwa zwischen 140V und 200V, die Anodenspannung bei 500V. Wenn die 0-Linie insgesamt waagerecht, aber etwas schräg verläuft, musst Du die Röhre entsprechend drehen. Einstellen kannst Du das bei dieser Röhre nicht. Bei mir würde der Strich anders schräg verlaufen. Das hängt mit dem Magnetfeld der Erde zusammen Smile Häng doch mal ein Foto dran.

Was Du als Lötklumpen fast am Trafoblech siehst (blauer Pfeil) gehört zur Röhre. Finger weg und erst recht den Lötkolben. Hast Du die Röhre ausgebaut, ist auch der "Lötklumpen" weg Smile Dem "Lötklumpen" auf Deinem Bild nach zu urteilen, ist es eine B4S1! Habe mal ein Foto auf die Schnelle von einer B4S2 beigefügt.

[attachment=38827]

Gruß
Man fasst es nicht: meiner werkelt auch noch in bester Qualität: Smile


[attachment=38869]

Was macht die Reparatur, Frank!
Gruß Euch
Da scheint einiges im Argen zu sein. Der muss aber warten.
Das soll ein Sinus sein. Verstärkung lässt sich nicht regeln, Bild Lage ist schief.
Entweder Poti oder Kontakte an der Buchse nicht in Ordnung.
Ist ja auch normal, da hat noch nie einer was dran gemacht und dann stand er jahrelang ohne Strom da.

[attachment=38872]
So, ja nun stehe ich auf dem Schlauch.
Ich habe die Röhre nun rausgenommen. Ich musste da aber einen Draht von der Anode( Lötklumpen ) ablöten. Dieser geht aber an das Chassis, sollte also Masse sein.
Da schein auch einiges an dem Oszi rumgelötet worden zu sein.
Eingebaut ist eine B4S2 Röhre. Das Gerät stammt aber definitiv von 1962, da alle großen Widerstände auch mit 1962 gestempelt worden sind.
Hallo Frank,

ich habe Deinen Beitrag mal von Mark's getrennt und einen eigenen für Dich eröffnet.

Viele Erfolg bei der weiteren Fehlersuche.
Frank,
Oszillographenröhren werden gegenüber Masse immer mit negativen Katodenspannungen versorgt. Messe mal mit einem Hochspannungstastkopf die Katodenspannung der BR gegen Masse. Da wirst Du feststellen, das sie einige hundert Volt in negativer Richtung beträgt. Bei der B4S1 liegt die Katode gewöhnlich auf -650V gegen Masse, G1 auf -600V bis -650V je nach Helligkeit, G2 auf -450 bis -530V je nach Fokus und die Anode liegt tatsächlich immer auf Masse (!).
Irgendwie komisch,

der Beitrag erschein bei mir 2x. Einmal geht er nur bis Seite 2. Nachfolgendes hatte ich heut früh schon gescghrieben:

Hallo Frank,

Poti oder Kontakte kannst Du natürlich "flott" machen. Aber das dürfte dein Problem nicht lösen. Als erstes solltest du die Röhre in die waagerechte bringen und dann sieht der Sinus so schon mal besser aus. Oszilloskopier mal (Teiler 1:10) die Kippspannung. Ich glaube, die kannst du seitlich von vorn betrachtet rechts abnehmen. Muss ich auch nachschauen. Hast Du denn schon die Röhren geprüft oder gegen Referenztypen getauscht? Einfach um sicher zu gehen, dass die in Ordnung sind. Stimmt der Anstieg des "Sägezahnes" nicht, stimmt auch der Sinus nicht. Tausche einmal die EL83 gegen eine Referenzröhre, wenn du das nicht schon gemacht hast.
Du darfst von dem Teil auch nicht zu viel erwarten. Ist der nicht schärfer zu fokussieren oder hast du die Helligkeit auf volle Bulle? Bei den Dingern ist Schärfe immer ein Kompromiss zwischen Focus und Helligkeit. Drehe als erstes einmal die Röhre in die waagerechte und pack mal 100Hz drauf. Das Ganze bei linken Schalter auf 6 und rechten auf 2. Den GF21 bringst du auf 2V. Mach ein Bild und stell es mal hier ein. Ein Bild des Kippspannungsverlaufes wäre auch hilfreich.
Ich weiß, du hast wegen dem Magnetfeld der Erde geschmunzelt. Aber das ist wirklich so !!! Bei neueren Oszis kannst Du das nachregeln. Warum wohl ???

Nachtrag: Nimm dir auch das Netzteil vor. Stimmt die R-C-Siebung nicht, stimmt auch der Rest nicht!

Gruß
Wolfgang
Hallo Frank,

zunächst muss ich mich nicht wundern, wenn mein Beitrag falsch zugeordnet war, da Andreas den getrennt. hat. Meiner war dann unter Opa Wolle gerutscht. Wenn eine B4S2 verbaut ist, dürfte die Schaltung aber modifiziert sein, wie in der dir gesendeten Anleitung beschrieben. Schau da nochmals nach. Vergiss übrigens nicht, dass der Oszi auch als Bausatz vertrieben wurde. Er muss also nicht unbedingt im Werk gefertigt worden sein. Ist eigentlich eine EF80 oder eine EF861 im Messverstärker verbaut?

Womit stehst Du jetzt auf dem Schlauch?

Gruß
Wolfgang
Aha, scotty ich messe mal nach, heute und morgen nicht mehr und übermorgen sollte ich es auch nicht tun. Smile
Wolfgang, habe deine Unterlagen noch nicht richtig durchgelesen. Ist ja sehr viel mache es aber noch.
Es ist eine EF80 und eine EL83 verbaut worden.
"Nee der Schlauch hatte nur einen Knoten wo ich darauf stand."
Nachdem Du und scotty mir geantwortet habt, geht mir schon ein Licht auf.

Übrigens das scheint wohl so zu sein, das die ab Werk gefertigten ein Typenschild haben und die als Bausatz kein Typenschild haben. So wie meins eben.
Auch das Kabelbinden schein sehr ungleichmäßig zu sein. Aber alles im allen eine saubere Arbeit.
Frank,
ich schau ja eh bei Dir vorbei, die kommende Woche. Ich rufe vorher an und dann schauen wir mal.

Gruß
Wolfgang

PS: was ist da eigentlich für ein hässlicher Knopf am Präcitronik? Smile
Was mir noch eigefallen ist, wenn eine B4S2 verbaut ist, musst Du unbedingt die ergänzende Schaltung in Mark seinem Beitrag zu Rate ziehen. Ich hänge sie hier nochmals ein:

[attachment=38900]
Also eine Änderung werde ich nicht machen. Das Gerät muss ja auch so funktioniert haben. Macht es ja auch im Prinzip.
habe jetzt mal die kleinen Elkos gewechselt 100µf an der EF80 und den 1µf.
Ein " Goldener" war auch noch dran, da er nur noch 56 pf anstatt 47 nf hatte.
Na für heute nun mal Schluss erst einmal. Habe ja nun andere Verpflichtungen. Beer oder Beer Beer oder Beer Beer Beer Beer Beer


scotty, mit deinen Werten zu den Messpunkten, die liegen bei meinem weit unter den Werten.
Katode nur bei 326 Volt, Gitter auch nicht viel mehr. kann auch sein das ich da falsch gemessen habe.
werde es aber in Ruhe wiederholen.
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