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  Suche Teleskopantenne für Nordmende flamingo
Geschrieben von: Werner - Vor 2 Stunden - Forum: Suche - Antworten (2)

Ich weiß, ich weiß ....... die Chancen, hier eine Original-Teleskopantenne für den Nordmende club flamingo zu finden, geht gegen Null. Trotzdem die Frage, ob jemand zufällig soetwas (oder ein Schrottgerät) hat und auch abgeben würde.

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Video Röhrenverstärker mit ECLL800
Geschrieben von: navi - Gestern, 22:26 - Forum: Gerätevorstellungen - Antworten (2)

Guten Abend,
Hier stelle ich vor etwas, was ich mich bisschen schäme zu zeigen. Aber die Teile standen mir schon eine Weile im Wege, dass ich die endlich verwenden sollte.
Die Vorgeschichte ist banal, es kommt ein guter Bekannten zu mir und sagt, ich habe Dir was mitgebracht. Kofferraum auf - eine Riesentruhe Loewe-Opta-Luna. Stereo. Zustand - unbeschreibbar. Skala kaputt, Gehäuse nicht zu retten. Einfach zu heulen.
Es blieb mir keine Wahl - zu der Zeit suchte Marko nach einen Plattenspieler - er ging gegen Porto zu ihm. Lautsprecher - zwei mal Zweikanal - Greenkone. Die eine Paar wurde in einem alten Gehäuse -(Flohmarkt-Anton) -untergebracht. Die andere wartet auf a New Old Home.
Das Chassis geprüft, Fehler beim Gleichrichter. Alle brauchbare Teile in eine Kiste und Tschüss.
Vor paar Wochen, auf Suche nach Teile - langsam ist die Zeit gekommen zu der StR280/80 von Manfred endlich mal ein stabi- Netzteil zu bauen.
Und dann stoße ich plötzlich auf die NF Platine des Loewe. Na ja, der Stabi soll wohl wieder warten - zumal auch ich keinen Trafo habe, das mir 2 x 310 oder so rum liefert.  Der Rest ist relativ jedem hier klar - die Suche nach einem passenden Trafo wurde mit Hilfe von DiRu schnell gelöst. Die Platine hatte einen kaputten Elko und paar gerissenen Drähte, schnell gemacht. Mich reizte die Idee einen  Stereoverstärker mit ECLL800 zu bauen. Henning sagte mal - na viel Spaß, DiRu - Dietmar war konkreter - das ist doch eine Gurke - die ist schlecht konzipiert und entwickelt zu viel Hitze. Na gut, nachhinein kann ich breit bestätigen - die beide hatten wie immer Recht. Die ECLL800 ist eher eine Kochplatte als eine Endröhre. Was nun - nach dem ich so wie so bereits eine gewaltige Investition in TEDY Markt gemacht habe und für etwa 6 EUR ein Gehäuse mir besorgt habe, musste ich tätig werden. So ist das Ding entstanden.
   
   
Es ist noch keine Fertigleistung - der Höhenregler muss noch zusätzlich abgeschirmt werden. Die EM84 ist noch nicht als VU Meter geschaltet. Die Frontplatte muss noch verschönert werden. Schließlich, entgegen meiner ersten Entscheidung muss ich insbesondere wegen der Heißgurke ECLL800, sowie für die allgemeine Sicherheit die Röhren und Trafos unter irgend eine Haube schützen. Aber der Hype ist jetzt fertig fast, der Arbeitstsch wird für den nächsten Loewe - den EB100 aufgeräumt und... die StR 280/80 muss sich noch gedulden bis Trafo und Drossel gefunden werden...
Ja, Freunde, so ist das Leben eines alten Kindes Big Grin
Hier eine Videohörprobe für dem denen es gefällt.



Einen schönen und erholsamen (nach diesem langen Bericht) Abend! Big Grin

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  Den Raspberry Pi als einfachen SDR-Tx mit GNURadio programmieren.
Geschrieben von: Bernhard45 - Gestern, 13:55 - Forum: Selbstbaugeräte - Gerätevorstellungen von fertiggestellten Geräten - Keine Antworten

Hallo Funkamateure und Radiobastler.

Per Mail habe ich mit Bezug auf das "sendende iRadio" vom Jan/Feb. diesen Jahres eine Frage bekommen. 
Kann man einen Raspberry als SDR anstelle von csdr nicht auch mit GNU Radio programmieren. So wie wir das mit der FL2000 Grafikkarte gezeigt haben? 

Klar geht das. Zur Erinnerung: Der Raspberry kann ohne weitere Hardware Signale bis 750MHz bzw. 1.5 GHz erzeugen. Siehe auch dazu diese Seite: https://github.com/F5OEO/rpitx

Nicht nur auf Grund der Art der Signalerzeugung ist es aber "überlebenswichtig" ein ordentliches Rekofilter am Ausgang zu nutzen! Mit einem passenden Filter kann der Raspberry zum Beispiel 
als Amateurfunksender genutzt werden. Die gängigen Modulationsarten sind keine Probleme und es gibt im Netz auch fertig programmierte Software die aus dem Raspberry einen kostengünstigen Afu-Transceiver machen.

Für die "Senderprogrammierung" mit GNU-Radio brauchen wir nur das Dienstprogramm rpitx welches auf der oben genannten Github-Seite zu beziehen ist. 

Wir laden uns das ganze Archiv als gepacktes Zip-runter oder checken das komplette Projekt einfach mittels git aus:

Code:
git clone https://github.com/F5OEO/rpitx


Danach ist das Projekt im Ordner "rpitx" bei uns auf der SD-Karte abgelegt. Wir wechseln in dieses Verzeichnis und bauen eine ganze Reihe von Programmen, darunter auch rpitx wie folgt:

Code:
cd rpitx
./install.sh

Die Änderungen in der boot.config beja-en wir und ein anschließender Reboot (sudo reboot) runden die Transformation des Raspberry in einen Universalsender ab. 

Nachdem der Raspberry wieder aus dem Warmstart hochgekommen ist und wir uns an der Konsole angemeldet haben, starten wir rpitx, damit es unsere Sendedaten - die wir mit GNU-Radio errechnen lassen - entgegen nimmt. 

Schauen wir uns erstmal die Aufrufparameter von rpitx an!

Code:
pi@raspberrypi:~ $ rpitx -h
Warning : rpitx V2 is only to try to be compatible with version 1

rpitx -2.0
Usage:
rpitx [-i File Input][-m ModeInput] [-f frequency output] [-s Samplerate] [-l] [-p ppm] [-h]
-m            {IQ(FileInput is a Stereo Wav contains I on left Channel, Q on right channel)}
             {IQFLOAT(FileInput is a Raw float interlaced I,Q)}
             {RF(FileInput is a (double)Frequency,Time in nanoseconds}
           {RFA(FileInput is a (double)Frequency,(int)Time in nanoseconds,(float)Amplitude}
     {VFO (constant frequency)}
-i            path to File Input
-f float      frequency to output on GPIO_4 pin 7 in khz : (130 kHz to 750 MHz),
-l            loop mode for file input
-p float      frequency correction in parts per million (ppm), positive or negative, for calibration, default 0.
-h            help (this help).

pi@raspberrypi:~ $

rpitx nimmt also mit der Option -i eine Datei unterschiedlichen Formates entgegen, welches wir mit der Option -m bestimmen. Gesendet wird der "Dateiinhalt" auf der in der Option -f angegebenen Trägerfrequenz.

Wir sind so frei und wollen rpitx einfach aus dem Netzwerk heraus füttern. Dazu nehmen wir unser in anderen Projekten schon hilfreiches netcat. Netcat wird auf einer bestimmten Portadresse lauschen und den TCP/IP Datenverkehr zu rpitx pipen.

Erreichen tuen wir das zum Beispiel durch folgenden Aufruf:

Code:
nc -l 8011 | sudo rpitx -i- -m IQFLOAT -f 1430

Übersetzung:

netcat lauscht auf Port 8011 auf eingehende Verbindungen (zum Beispiel von GNURadio) und übergibt die Daten 
an rpitx, welches seinerseits die einkommenden Daten im Format IQFLOAT auf der Trägerfrequenz 1430 kHz abstrahlt.

Es wird schon klar, wir wollen hier im Mittelwellenbereich eine Testsendung vornehmen. Bauen wir uns das passende Basisband für eine solche Aussendung mit GNU-Radio zurrecht.

Hier der Signalgraph in GNU-Radio:

   

Wir bauen uns also aus einer Audiodatei (das könnte auch MIC- oder LineIn einer Audiokarte sein oder die PCM-Samples eines Internetradiostreams) eine AM zurecht, die wir im Spektrum bei 10 kHz ablegen werden.
Zur Kontrolle schauen wir uns das auf einem Wasserfall an. Das so erzeugte Basisband schreiben wir über ein TCP Sink (IP hier Localhost, könnte auch ein anderer Rechner im Netz sein und Port 8011) zu Netcat.

   

Nach dem Klick auf Ausführen sehen wir das erzeugte Signal im Basisband und hören den AM-modulierten Träger auf der alten luxemburger Frequenz 1440 kHz. (1430kHz + 10kHz Offset)

Die vom Sender abgegeben Leistung ist hinter dem Reko-Filter für den direkten Radioeingang ggf. noch abzuschwächen, damit das Gerät nicht übersteuert wird! Auf diese Art und Weise können sehr flexibel Sender zusammen programmiert werden, die mit nichts anderem als einem Raspberry funktionieren. Im Netz findet man dazu einige Beispiele von AM, LSB/USB oder UKW Sendern, auch DVB-S zum Beispiel für den Uplink zu Qatar-Oscar 100. Natürlich ist der Pi kein LimeSDR oder HackRF, aber für den Einstieg und viele Zwecke ausreichend. Ich denke mit diesem kleinen Leitfaden dürfte die Frage ausreichend beantwortet sein, der oder die Interessierten werden mit Google schnell weitere Ergebnisse und tiefgehendere Berichte finden.

Gruß
Bernhard

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  Philips A43/UB
Geschrieben von: herrmann - 22.07.2019, 22:15 - Forum: Historische Radioempfänger bis 1945, Detektoren und Zubehör, hist. Antennentechnik - Antworten (7)

Lang Lang ists her, das ich mich mal wieder melde, hab schon fast ein schlechtes Gewissen  Blush

Ich möchte Euch hier von einem Philips A43 aus dem Jahre 1941 berichten, welches mir aus unbekannter Quelle zugelaufen ist und dann zwei Jahre ein staubiges Dasein in einem Regal fristete, da ich es schlicht und einfach vergessen habe Rolleyes  Beim Aufräumen entdeckte ich es wieder und denk mir so "fast 80 Jahre... lässte das jetzt so wie es ist, oder versuchst Du dem Ding wieder Leben einzuhauchen ?" Na komm...wenigstens mal reinkucken  
Um es vorweg zu nehmen: Ich bewundere die Arbeit, die manche Forenkollegen bei der Restauration an den Tag legen, mit Kondensatoren auskochen und neu befüllen und wat nich noch alles Smiley14 , ich persönlich bin aber eher der "Funktionsmensch" Puristen mögen daher diesen Beitrag bitte übergehen 

Jetzt aber los  Smiley37

Die Ausgangssituation stellt sich folgendermassen dar:

   

Bakelitgehäuse stumpf geworden, aber alle Knöppe noch da, Skalenscheibe hat einen Riss also im Grossen und Ganzen durchaus gut.

Innenleben staubig, aber soweit man das beurteilen kann unverbastelt und das in 78 Jahren hier und da mal was repariert wurde ist auch völlig im Rahmen:

               

Soo, nun erstmal die Röhren durchmessen:

CY2 hat Faden-Kathoden Schluss
ECF1 hat zwar gute Werte, ist aber, wie ich später feststellen musste, klopfempfindlich
E1R (ECH3 Ersatz) scheint laut Messgerät auch ok zu sein, ist aber tatsächlich recht unempfindlich
CBL1 ist als einzige wirklich gut dabei

   

Ok, mal kucken, ob man an sowas noch rankommt 
Und dann die dicke Überraschung: CY2 und ECH3 in der Bucht für 9 und 2 Euronen, ECF1 bei BTB für 4,95 NOS Smiley34
Unglaublich... es ist einfacher Röhren aus der Zeit des 2WK zu bekommen (sogar in NEU), als den schönen, in den späten 70ern vom Konfirmationsgeld gekauften Sony oder Akai Receiver mit einem customized IC wieder zu beleben
Die Vorwiderstände sind etwas ranzig, gefühlt würde ich mal sagen, jemand hat versucht, das Ding mal an 220V zu betreiben  Smiley18 , ansonsten halt Staub. Dem aufmerksamen Beobachter wird vielleicht aufgefallen sein, das das Lautstärkepoti einen angeknabbelten Rand hat, da war schonmal jemand bei. Und natürlich sind alle Leitungen bröselig und müssen neu. Die folgenden Bilder lasse ich mal für sich sprechen:

   
   
   
   

Wie schon geahnt, das Poti hats komplett hinter sich (Bilder vom Innenleben erspare ich Euch, sind leider total unscharf geworden)

   

Also muss Ersatz her, ein altes Chassis dient als Organspender. Leider ist dieses Poti überdreht worden (wie schafft man sowas??) also zerlegen

   

Reinigen, Anschlagpinöpel einlöten und mit M1,2 wieder zusammenschrauben:

           

Hierzu benötigten wir schweres Gerät Cool Big Grin Cool

   

Der Schalter wird gereinigt, eine gebrochene Niete durch M2 + Mutter ersetzt und die ganze Baugruppe zusammengefügt:

       

Nu gehts ans Reinemachen, alles strippen und einmal feucht durchwischen

       

Die Filter hab ich in Frieden gelassen, mit die feinen Drähtskes war mir das zu heikel Cool

Der Wellenbereichsschalter allerdings musste einer Revision unterzogen werden. Alle Kontakte schwarz angelaufen und die Betätigungsmimik wurde bei einem früheren Reparaturversuch um 180 Grad verdreht aufgesetzt. Hat ne Weile gedauert, bis ich dahinter gekommen bin Smiley7

       

Mit Glasfaserstift werden die Schleifkonakte gereinigt, das Gehäuse wird einmal mit Drahtbürste übergedrehmelt:

       

Stichwort Erneuerung der Verdrahtung, hier verbergen sich für den unbedarften Bastler einige Fussangeln:

Hier war keiner besoffen oder ist seinem natürlichen Spieltrieb gefolgt, es handelt sich hier um einen 3,5 pF Kondensator, der wichtig für die Regelung ist, also aufpassen und nicht gleich alles rausraken  Smiley37

   

Ein steter Quell der Freude sind auch Widerstände mit Kappenanschlüssen, selbige neigen zu Rissen um dann völlig willkürlich Probleme zu verursachen, nicht immer ist es so offensichtlich wie hier:

   

So, jetzt gehts an den Zusammenbau  Smiley47

Drehko, Gitterableitwiderstand und Koppelkondensator der CBL an ihrem Platz:

   

und das Innenleben:

   

Es sollte klar sein, das vom ehemaligen Innenleben so gut wie nichts überlebt hat ausser einem Sikatrop und den Glimmerkondensatoren. Eine Sache allerdings fand ich ausserordentlich bemerkenswert: Alle Widerstände < 10K hatten durchweg zu niedrige Werte, nur die darüber lagen, wie man es ja schon kennt, Meilenweit über dem Sollwert.

Skala und neues Skalenseil aufgelegt:

   

Und unter Überwachung der Stromaufnahme angefeuert:

   

Und es lebt wieder  Smiley58
Empfang ist zwar noch sehr mässig, aber die neuen ECH und ECF waren noch nicht da. Nachdem ich diese bekommen und eingesetzt hatte, gabs noch einen kompletten Neuabgleich,
dann bis zum Sonnenuntergang warten und staunen. Echt klasse, wie gut der Empfang ist... Radio China, Russische und Polnische Sender auf Mittel und Kurzwelle... gar kein Problem.
Hätt ich so nicht erwartet, muss ich ehrlich zugeben.

Hier nochmal mit den neuen Röhren:

   

Bleibt noch das Gehäuse, aus Bakelit, recht stumpf und unansehlich. Im Radiomuseum hat wer "Nevr Dull" empfohlen, das hab ich mir mal kommen lassen und es an einer versteckten Stelle ausprobiert... stinkt wie 10 Füchse aber scheint gut zu funktionieren. Muss ich mal an einem ruhigen Tag auf dem Balkon ausprobieren.

So, nu ist erstmal gut. Ich hoffe, Euch macht der Beitrag soviel Spass beim Lesen wie er mir beim Schreiben gemacht hat Big Grin

Wie das mit dem Gehäuse ausgeht werde ich Euch noch wissen lassen

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  Zum Sammlertreff - Angebote
Geschrieben von: omega - 22.07.2019, 13:29 - Forum: Biete - Keine Antworten

Hallo,
folgende Geräte können zum Treffen mitgebracht werden:

Radio Siemens SH457W aus Nachlaß, ungetestet, nur entstaubt, komplett, 40.-
   

Radio Siemens Qualitätssuper 54 832W mit DM70, aus Nachlaß, ungetestet, komplett, Spartrafo-Gerät, 35.-
   

Radio Europhon Royal RC62 aus Nachlaß, ungetestet, Abstimm-Mechanik fehlerhaft, 20.-

.jpg   DCP_5257.JPG (Größe: 240,16 KB / Downloads: 180)

Radio Nordmende Galaxy mesa 6000 aus Nachlaß, ungetestet, es fehlen 2 Schiebereglerknöpfe, und ein Deckel hinten, und die Antenne und der Netz-Batterie-Schalter ist defekt. Skalenseil gerissen. 15.-

.jpg   DCP_5255.JPG (Größe: 246,12 KB / Downloads: 180)

Radio RFT-Stern-Radio Nauen/Bernau, ungetestet, komplett, 30.-
   

Weitere folgen, viele Grüße Michael

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  Siera S7A
Geschrieben von: Andreas_P - 22.07.2019, 13:23 - Forum: Historische Radioempfänger bis 1945, Detektoren und Zubehör, hist. Antennentechnik - Antworten (4)

Hallo Freunde,

neulich sprach mich der Dirk (Hilti) an. Bei ebay wird ein interessantes Radio versteigert. Ob ich wohl.... Naja, gesagt getan, Dirk gab ein Höchstgebot ein und ließ die Versteigerung laufen. Ich war nicht abgeneigt, ihm zu helfen. Steht doch genauso ein Gerät für mich noch beim Norbert_W. Das widerum stammt aus den Kleinanzeigen von ebay. Das Gerät befand sich in unmittelbarer Nähe vom Norbert.

Der Norbert sagte seinerzeit zu mir: "Das ist eine große Kiste - fast schon ein Kleiderschrank". Tja das hatten andere Leute wohl auch gedacht. Das Gerät sollte vom Verkäufer direkt zu mir mit Hermes geschickt werden. Dirk gab mir die Sendungsnummer. Jeden Tag verfolgten wir den Status: Es stand nur : Die Sendung konnte nicht zugestellt werden". Ach sagte ich zum Dirk, der hat wahrscheinlich nur vergessen eine Benachrichtigungskarte in den Briefkasten zu stecken. Am anderen Tag blieb ich vormittags extra zu Hause. Das gleiche Spiel. Anruf beim Kiosk: Nein, kein Paket da. Ja, wo war es denn nun. Das war dem Fahrer wohl zu groß? Warum er es nicht brachte - keine Ahnung. Der Fahrer, der die Pakete zu uns bringt, spricht nur wenig Deutsch. Dirk rief bei Hermes an. Das Paket soll am Wochenende im örtlichen Depot landen. Das ist nicht weit von uns. Also fuhr ich hin. Tatsächlich erhielt ich ein Riesen-Paket.

Und - Leute - die Kiste kam heile an! Nur eine Röhre war beim Transport aus der Fassung geflogen. Durch die Gitterkappe flog sie nicht durchs gesamte Gerät und zerschellte. So stand das Gerät bis Freitag bei mir und wartete was da nun kommt. Ich nahm mir das Radio also mal vor.

Das große, imposante Radio auf den Arbeitstisch gehievt. Das Gerät ist von Siena - ein Philips Ableger.

Die äußerliche Schadensaufnahme  zeigte mir deutliche Lackschäden. Oben auf dem Dach war das Furnier völlig defekt. Das muss also neu werden. Genauso der Gehäuselack.
Ein Blick von außen auf das Chassis ließ ahnen, viel Arbeit aber sonst gut. Aber ich sollte mich täuschen!

Das Chassis wurde demontiert. Ein Blick unter das Chassis. In der NF-Stufe hat einer "wilde Sau" gespielt. Das Lautstärkepoti fehlte. An dessen Stelle ein Kabelgewirr. Dann die berüchtigen Teerbomben. Die 0,1 µf-Kondensatoen hatte eine Banderole. Die Teerkondensatoren haben ja normalerweise auch die Werte aufgedruckt. Liegt da Staub drauf, da muss der ja weg gewischt werden. Das reicht schon aus, um die aufgedruckten Werte gleich mit abzuwischen. Es gibt einen Trick: Nicht wischen und den Kondesator mit Öl leicht einsprühen. Meist schimmern die Werte durch.

Trotzdem die meisten Werte waren unleserlich. Über Radiomuseum.org schaute ich nach einem Schaltbild und wurde fündig. Jetzt eine kuriose Überraaschung. Der Siera wurde nur im Ausland vertrieben. Soll also rote Röhren besitzen. Unser Gerät hat A-Röhren. Also 4 Volt-Röhren. Es sind in dem Gerät ausschließlich Philips-Röhren zu finden. Eine Überprüfung im Funke zeigte nur gut oder noch brauchbar an. Die Arbeit konnte beginnen.

Zunächst wurden die Netzelko's inspiziert. 32 µf x 2. Ich hätte nur 22 µf gehabt und hätte die auch verbaut. Von einem befreundeten Radio und Fernsehtechniker bekam ich nagelneue Elko's u.A. Becherelko's mit 2 x 32 µf - Prüfspannung bis 550 Volt. Ganz große klasse. Ein Flüssigelko wurde durch den besagten Elko ersetzt. Der andere blieb und wurde abgehängt. Dessen Arbeit übernimmt der neue Elko mit.   Natürlich überprüfte ich dann sofort den Netztrafo. Ich versorgte das Gerät mit der erforderliche Netzspannung. Also über Regeltrenntrafo . Beim Hochfahren wurde der A-Anzeiger sorgfältig bobachtet.

Bitte - liebe Anfänger - geht Ihr so nicht vor. Es gibt andere Möglichkeiten der Prüfung!

Das Amperemeter blieb völlig unauffällig. Der Netzton war leise zu hören. Nach Reinigung der Wellenschalterkontakte hörte man ein leises Krachen im Radio. Nachdem ich den Teerkondensator (Koppelkondensator) der AL4 ersetzte, war hier ein lautes Krachen hörbar. Leider war der Antennenanschluß wirkungslos. Eine Falle - Freunde - das Radio hat an der Antennenbuchse einen Wahlschalter zwischen Lichtantenne (intern) und Außenantenne. Ich betätigte den Schalter - wieder ein Krachen. Das Radio lebt.

Es gibt ja in Deutschland keine AM-Aussendungen mehr. -Also kam der Meßsender zum Zuge. Alle 3 Bereiche funktionierten - im Prinz. Also wurde auf den Abend gewartet. Tatsächlich das Gerät empfängt auf K - M - L.

Jetzt sollte mal eine "Teerbomben" ersetzt werden. Die 0, 1 µf wurden als Erste ersetzt. Die übrigen Teerkondensatoren hatte kaum noch aufdrucke der technischen Werte. Also wurden sie im Schaltbild ermittelt. Das ging sehr gut, Die ganze Ersetzerei hatte aber auch einen Nachteil: Das Radio brüllte immer lauter.

Ein Lautstärkeregler mußte her. Ich bastelte mir eine Halterung. So konnte ich mittels Verbindungsmuffe (für Achsverlängerung) die Achse für die Lautstärkenregulierung gangbar machen. Na gut, dass sie nicht entfernt wurde.

Technisch ging das ganz einfach. Aber die mechanischen Arbeiten.... Naja, der Motschti oder Norbert_W haben mir gefehlt.

Für heute also erst mal die Aussage. Das Radio empfängt erst mal gut. Spielt also. Aber es muss noch einige getan werden. Davon dann mehr.  

Hier das imposante Gehäuse und seine Beschädigungen:

   

   

Und ei kapitale Beschädigung oben

   

Hier ein Blick auf das Innere:

   

Tja und hier fehlt der Lautstärkenregler

   

Hier ein Teerkondensatoren- Gewimmel

   

Hier die leere Bedienachse.

   

Hier das Poti am neuen Platz

   

   

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  Grundig Yacht Boy P 2000
Geschrieben von: Karo 200 - 22.07.2019, 12:57 - Forum: Transistorgeräte - Gerätevorstellungen - Antworten (7)

Hallo,
bei dem Fundus von meinen ehemaligen Arbeitskollegen war noch ein zweiter Yacht-Boy dabei.
Unser Wilhelm hatte ihn schon einmal kurz vorgestellt.
https://radio-bastler.de/forum/showthrea...=yacht+boy
Meiner hat nicht gleich gespielt, es war ein Kabel vom Lautsprecher lose.
   
   
   
   
   
   
   
   
   

Viele Grüße aus Peine

Detlef

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  Grundig Yacht-Boy 230
Geschrieben von: Karo 200 - 22.07.2019, 11:19 - Forum: Transistorgeräte - Gerätevorstellungen - Antworten (2)

Hallo,
ich habe ja einige Kofferradios von einem ehemaligen Arbeitskollegen bekommen,
darunter war auch der Grundig Yacht-Boy 230.
Am Wochenende habe ich ihn mir mal vorgenommen.
Zuerst habe ich den Batteriekontakt für Minus gesäubert.
Er hatte keinen Kontakt mit der Batterie mehr.
Jetzt spielte er nachdem ich Batterien und die Lithiumbatterie wechselte auf Anhieb.
Doch leider funktionierte Lautstärke Minus nicht.
Das Chassis war schnell ausgebaut.
   
Dazu muss man die Rastnase links
   
und die Rastnase rechts entriegeln.
   
Die Schraube rechts oben muss auch entfernt werden.
Nun kann das Chassis ohne Probleme entnommen werden.
   
Die Lautstärke Minus funktionierte nicht, weil jemand das Schaltgummi falsch montiert hatte.
   
Die Bedienungsanleitung habe ich zusammen mit dem Gerät bekommen.
   
Da steht auch, daß die Lithiumbatterie auch bei Radiobetrieb benötigt wird.

Viele Grüße aus Peine

Detlef

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  Röhrenprüfgerät Funke W18
Geschrieben von: Morningstar - 21.07.2019, 23:32 - Forum: Werkstatt/Messgeräte - Reparaturen und Restaurierungen - Antworten (4)

Heute wollte ich mal eine Röhre prüfen. Leider ging der Kontaktstift nicht rein.
Hm, nun habe ich die Lochplatte abgeschraubt und sah ein M3 Mutter vor dem Kontaktloch.
Diese stammt vom Justierbolzen für die Prüfkarten. Da hat doch ein Schlinge vor meiner Zeit den Bolzen einfach mittels Kleben eingeklebt. Weil man ja nicht auf die Idee kam die 4 kleinen Schrauben an der Oberseite heraus zu schrauben. Die Lochplatte ist nicht mit der Kontaktplatte fest verbunden.
Oder man war eben zu Faul dieses zu tun.
Jetzt ist alles wieder wie es sein sollte.
Ich habe gleich mal die Lochplatte eingescannt, falls es mal einer gebrauchen kann. Diese ist sehr gut und eindeutig beschriftet. Fotografieren ging nicht, da immer Spiegelungen zu sehen waren, der Scanner hat es aber bestens hinbekommen.

   

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  Wobbeln/ Abgleich beim Sammlertreffen : Absage
Geschrieben von: hoeberlin - 21.07.2019, 22:29 - Forum: Umgang und Arbeiten mit Messgeräten, Zubehör und Adapter - Antworten (6)

Hallo, zusammen,

Leider kann ich aus familiären Gründen nicht zum Sammlertreffen kommen.

Ich hatte geplant, eine Einführung in Abgleich mit Meßsender und Wobbler in Theorie und Praxis zu geben.

Das muß auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Ich hoffe auf Euer Verständniss.

Viele Grüße, Henning

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