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  Schaub Supraport Saphir (78er) Nadel gesucht
Geschrieben von: nflanders - Vor 19 Minuten - Forum: Tonträger, Zubehör und Sonstiges - Keine Antworten

Hallo zusammen,

jetzt habe ich auch einen Schaub Supraport Drahttonrekorder/Plattenspieler - sehr guter Zustand, leider fehlt im System die Nadel...
In anderen Foren wird beschrieben, wie man die Nadel (Saphir, Schelllack 78er) einkleben kann, wenn man eine hat.....
Hat einer eine Idee wo man die bekommt bzw. aus welchen Nadelträger man einen Saphir verwenden könnte...die sind ja viel länger wie normale Nadeln.
Das System wurde auch im Telefunken TO1001 bzw später im Osten im TAMS0249 verwendet.

Hat einer einen Idee oder sogar eine Nadel (notfalls ein ganzes System mit Nadel wenn nicht zu teuer) übrig? Wäre ja schade wenn der Dreher nicht genutzt werden könnte..Anton hier aus dem Forum konnte leider auch nicht helfen..das Problem wurde hier schon mal diskutiert.

Danke fürs nachsehen

Weiterhin frohes basteln!

Nad

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  Graetz Kurfürst
Geschrieben von: Mario_nks - Vor 5 Stunden - Forum: Röhrenfernsehgeräte - Reparaturen und Restaurierungen - Antworten (4)

Hallo,

nach dem man lange nix mehr von mir gehört hat, kommt diesmal einen Radio-TV Kobitruhe. Ich habe das Gerät von Semir gekauft, da er es "loswerden" wollte. Mittlerweile habe ich das Gerät mit meiner Frau in meine Bastelbude in den "Dachboden" geschafft. Die Bildröhre hatte ich schon vor dem Hochschleppen gemessen, da ich sonst schon das Gerät in der Garage gealssen hätte, bis ich was passendes gefunden hätte. Natürlich habe ich vorher den ganzen Dreck mit Druckluft ausgeblasen (ich stand in einer schwarzen Dereckwolke) Big Grin

Das Gerät ist von 1954 wenn man so den Datumsangaben auf den Bauteilen trauen kann. Leider habe ich noch nicht den richtigen Plan gefunden. Der bei RM.org oder GFGF hinterlegt ist passt irgendwie nicht zusammen. Der Plan vom Graetz Regent müsste eigentlich auch passen.

Aber nun mal ein paar Bilder.


.jpg   IMG_20180716_205526034.jpg (Größe: 109,54 KB / Downloads: 57)

.jpg   IMG_20180716_205405642.jpg (Größe: 105,35 KB / Downloads: 57)

.jpg   IMG_20180711_201121357.jpg (Größe: 159,78 KB / Downloads: 58)
   
   



Jetzt muß ich dann mal alle Röhren Prüfen und alle Kondensatoren ersetzten. Die Drei Becherelkos haben schon das beste hinter sich. Oben haben die schon Dampf abgelassen Big Grin

MFG

Markus

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  Außergewöhnlicher Eigenbau MW-Empfänger ca. 1928
Geschrieben von: radioljub01 - Gestern, 16:29 - Forum: Selbstbaugeräte - Konzepte, Aufbau, Reparaturen und Restaurierungen von Geräten und Baugruppen - Antworten (12)

Den folgenden Bericht widme ich unserem leider kürzlich verstorbenen Forumskollegen Bernd ("Klammi")


Ich berichte hier über die Restaurationsarbeiten an einem Gerät, das Bernd im September 2016 hier vorgestellt hatte. Zur Erinnerung hier noch einmal ein Bild des Gerätes im Fundzustand:

   

Bernd hatte mir auf Wunsch seines Freundes Snoopy das Gerät zur Restauration überlassen. Diesem Wunsch komme ich gerne nach.


Allgemeiner Aufbau

Hier zunächst 2 Aufnahmen, die ich vor dem Beginn der Arbeiten gemacht habe:

   

Das Holzchassis mit anhängender Frontplatte konnte aus dem umgebenden Gehäuse herausgezogen werden. Die elektrische Verbindung zwischen den Chassisaufbauten und der Gehäuserückwand erfolgte über eine Reihe von versilberten Steckkontaken. Um einen besseren Blick auf die Chassisaufbauten zu erlauben, wurden die seitlichen Stützbretter der Frontplatte entfernt (sie waren gebrochen und mussten sowieso neu verleimt werden.)

   

Unmittelbar ins Auge fällt der großformatige Spulensatz mit dem darunter sitzenden Schwenkkoppler und die ungewöhnlichen TeKaDe Röhren mit den Bezeichnungen "TEKADON", VT111 und VT112. Die Größe der Spulen liess zunächst die Vermutung aufkommen, dass es sich bei dem Gerät um einen Amateurfunksender handelte. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man aber sofort die für einen Audion-Empfänger typische RC - Kombination am Gitter der Audionröhre "TEKADON".
Was ebenfalls ins Auge fällt sind die teilweise mehrfach abgebogenen und krummen Verbidungsdrähte. Während im HF-Teil die Verdrahtung noch schön geradlinig und ordentlich erfolgte, wurde der NF-Teil offensichtlich umgebaut / nachgerüstet.

Der Rest war eigentlich recht einfach: Man musste nur noch die Leitungen verfolgen und die Spulenparameter ausmessen und es war klar, dass es sich um einen MW-Empfänger mit rückgekoppeltem Audion und nachfolgender zweistufiger NF-Verstärkung handelte. Die Stufenkopplung erfolgte über NF-Transformatoren. Der überstreichbare Frequenzbereich liegt bei ca. 450 kHz - 1,5 Mhz (gemessen mit den Exciter)

Die beiden Klinkensteckerbuchsen auf der Vorderseite des Gerätes erlaubten den wahlweisen Anschluss eine Kopfhörers oder Lautsprechers.

Sollte die Wiedergabe über Kopfhörer erfolgen, wurde der Klinkenstecker in die linke Buchse (von vorn) gesteckt.
Schaltkontakte an dieser Buchse übten zwei Funktionen aus:

(i) Sie unterbrachen die Verbindung von der Anode der Audionröhre zur Primärseite des 1. Nf-Trafos und legten anstatt dessen den Kopfhörer zwischen Anode und Anodenspannungsversorgung.
(ii) Sie legten die Heizspannung an die Audionröhre. Bei Kopfhörerbetrieb wurde nur diese geheizt! Das war damals wichtig, denn bei Kopfhörerempfang sollten ja die übrigen Röhren nicht den Heizakku belasten und somit auch keinen Anodenstrom ziehen.

Bei Lautsprecherwiedergabe wurde die rechte Klinkenbuchse verwendet. Der an dieser Buchse vorhandene Schaltkontakt legte die Heizspannung an alle 3 Röhren.

Wurde in keine der beiden Buchsen ein Stecker gesteckt, wurde die Heizspannungsversorgung für alle Röhren unterbrochen. So sparte man einen separaten Ein/Ausschalter.

Schaltung

Hier das aufgenommene Schaltbild. Zwecks besserer Übersichtlichkeit wurden die Schaltkontakte der Klinkenbuchsen nicht mit eingezeichnet. Die gezeigten Verbindungen gelten für Lautsprecherempfang.

   

Wie man sieht, folgen auf eine übliche Audionstufe 2 trafo-gekoppelte NF-Verstärkerstufen mit der VT112 als Vorverstärker und der VT111 als Endverstärker. Während die Endröhre an der vollen Heizspannung liegt, kann die Heizspannung für die Audion- und die Vorverstärkerröhre über 50 Ohm Dahtregler individuell herunter geregelt werden.

Die Schaltung weist also eigentlich keine Besonderheiten auf - dafür aber die verwendeten Komponenten umso mehr. Diese sollen nun im Folgenden detailliert beschrieben werden.

Der Röhrensatz

   

Vor irgendwelchen weiteren Aktionen habe ich den seltenen Röhrensatz aus dem Gerät entfernt und in die Vitrine gestellt - wo er bis zum Ende der Restaurationsarbeiten bleiben wird.


1. Die Audionröhre "TEKADON"


           

Die Röhre hat ein vertikal stehendes, nach einer Seite offenes System. Worin der Vorteil des offenen Systems bestanden haben soll, hat sich mir bisher nicht erschlossen. Auch der Erscheinungszeitpunkt der Röhre  ist mir nicht bekannt - vermutlich in der 2. Hälfte der zwanziger Jahre. 


Leider waren bei dieser Röhre große Teile des TeKaDe Stempels schon vor dem ersten Hantieren abgefallen und lagen als kleine helle Brösel auf dem Boden des Holzchassis. Um den verbliebenen Rest zu stabilisieren, dachte ich zunächst an ein Übersprühen mit Klarlack. Dann fiel mir ein, dass sich durch das Lösungsmittel vielleicht der Rest auflösen könnte. Letzten Endes habe ich dann Sprühkleber verwendet. Der bleibt zwar nach dem Antrocknen etwas milchig, hat aber immerhin die Reste des Aufklebers an Ort und Stelle gelassen.

FUNKE gibt als Paralleltype für das TEKADON eine RE084 an, andere Quellen die A409, RE074, G407 und H406. Ich werde wohl zunächst eine LP2 (A410) einsetzen, über die ich in RMorg ausführlich berichtet habe.   

2. Die Nf-Vorverstärkerröhre "VT112"

           

Der Systemaufbau entspricht dem des "TEKADON". Die 1. Erwähnung dieser Röhre geht nach  RMorg auf 1928 zurück.

Ungewöhnlich ist die Typprägung im Anodenblech der Röhre.

FUNKE gibt auch für die VT112 als passende Paralleltype eine RE084 an, andere Quellen wieder die A409, RE074, G407 und H406. Auch hier werde ich eine LP2 einsetzen.

3. Die Nf-Endverstärkerröhre "VT111"

           

Der Systemaufbau entspricht den beiden anderen Röhren. Das Anodenblech trägt wieder die eine Typprägung. Fertigung der 1. Serie nach RMorg: 1927.  

FUNKE gibt als Paralleltype für die VT111  eine RE154/134 an, andere Quellen nennen die B406, RE154, L415 und L410. Ich werde hier zunächst eine RE134 einsetzen.


Der Spulenkoppler

       

Die Antennenankopplung erfolgt über die große äußere Spule aus versilbertem Kuperdraht (CuAg) mit quadratischem Querschnitt 1,5 x 1,5 mm und 120 mm Durchmesser. Die Induktivität liegt bei 5,8 µH.

Im Innern der Antennenspule liegt die MW-Kreisspule, gewickelt aus seide-umsponnenem Cu-Draht. Die Induktivität liegt bei 240 µH.

Unter den beiden Spulen liegt die schwenkbare Rückkopplungsspule mit 250 µH.

Die ganze Spuleneinheit ist so solide aufgebaut, dass man den Eindruck kommerzieller Fertigung hat. Vielleicht wurden ja in den späten zwanziger Jahren solche kompletten Baugruppen für Bastler angeboten?


Der Abstimmdrehko

           

Hersteller: R/U (Radio-Union), Modell: Timatameter "Frequenz". Kapazitätsvariation: 35 - 550 pF. Wie man sofort am sichelförmigen Plattenschnitt erkennt, handelt es sich um einen Drehko mit frequenz-linearem Plattenschnitt:

Eine ausführliche Beschreibung von Drehkondensatoren mit unterschiedlichem Plattenschnitt und deren Charakteristik findet man in DiRu's RMorg-Artikel. Interessanterweise zeigt Dietmar in seinem Artikel ein ganz ähnliches Drehkomodell mit doppelter Friktionsuntersetzung.

   


Der Rückkopplungsdrehko

Viel interessanter ist der Rückkopplungsdrehko - eine wirklich außergewöhnlich Konstruktion. Von außen wirkt er ja nicht besonders spektakulär:

           

Hersteller: Ritscher, Modell: Doppelplatten-Frequenz-Drehkondensator. Kapazitätsvariation: 18 - 190 pF. Der Zusatz "Frequenz" deutete in diesen Jahren offenbar auf einen frequenz-linearen Plattenschnitt hin.

Hier ein wenig Werbung der Fa. Ritscher aus den zwanziger Jahren:

           

Die ersten beiden Bilder stammen aus RMorg, das dritte aus eigener Quelle.

Was bedeutet nun Doppelplatten-Frequenz-Drehkondensator? Auch diesen Drehkotyp beschreibt Dietmar in seinem RMorg-Artikel als "Drehko mit ausgewogenem Plattenschnitt". Hier ein Auszug:

   

Da die Funktion in diesem Auszug schon beschrieben ist, hat es mich natürlich ungemein gereizt, diesen Drehko einmal von innen zu sehen. Also habe ich ihn schrittweise zerlegt und dann doch noch eine Überraschung gefunden.

Zunächst wurde die hintere Deckplatte entfernt und es kommt der äußere Feintrieb (ca. 1/13) zum Vorschein. Das Ritzel der zentralen 3mm Achse greift über Schrägverzahnung in das außer Zahnrad (40mm Außendurchmesser) ein.

       

Danach wurde die Übersetzung ausgehängt und man sieht das innere Zahnrad. Auch hier liegt das Überstzungsverhältnis bei ca. 1/13:

       

Danach wurde ich mutig, habe die vordere Deckplatte abgenommen und die Statorpakete nach außen gespreizt.

   

Also kann man einen frequenzlinearen Dreho auch so bauen: Anstatt des sichelförmigen Plattenschnitts mit seinen bekannten mechanischen Schwachpunkten kann man die Platten auch mit Fenstern versehen - und zwar sowohl die Stator- als auch die Rotorpakete.

Wie Dietmar schon schrieb, ist jeder Drehkoanschluss mit einem Stator und einem Rotor verbunden. Je nach Winkelstellung des Rotors liegt er in seinem "eigenen" Stator, oder in dem des anderen Anschlusses. Die folgenden 2 Bilder zeigen die relative Stellung von Rotoren und Statoren bei minimaler Kapazität (rot markierter Rotor in rot markiertem Stator und blau markierter Rotor in blau markiertem Stator

   

und bei maximaler Kapazität:

   

Wo liegt denn nun eigentlich der Vorteil, dieser Doppelplatten-Drehkos? Bei einem normalen Luftdrehko liegt bei minimaler Kapazität der Rotor ganz außerhalb des Stators - benötigt also ungenutzten Platz. Bei einem Doppelplattendrehko wird kein Platz verschwendet, da der Rotor immer innerhalb der Statorplatten bleibt. Darauf bezieht sich der Satz in der Werbung des Hirrlinger Kataloges von 1929/1930:

   

Es ist das erste Mal, dass mir ein solcher Doppelplatten-Drehko begegnet - daher die Begeisterung!


Die Heizstromregler

Die hier eingesetzten 50 Ohm Drahtregler sind insofern ungewöhnlich, als man nicht einen Schleifer über eine Widerstandbahn bewegt, sondern letztere unter den Schleifer hindurchdreht.

   

Ich frage mich, wie man es geschafft hat, den Widerstandsdraht so auf den Keramikkörper zu wickeln, dass er auch vor und nach der Spirale fest am Körper anliegt.

NF - Übertrager

Der Hersteller des 1. NF - Übertragers "ANETTO" war mir bisher noch nicht begegenet.

   

Der Gleichstromwiderstand des Primärwickels liegt bei 740 Ohm, der Sekundärwickel ist leider offen. Meine Hoffnung, dass sich die Unterbrechung des Sekundärwickels in der Nähe des äußeren Anschlusses befindet, hat sich leider nicht bestätigt. Also entweder neu wickeln, oder ersetzen, oder den Primärwickel verwenden und die folgende Röhre über RC koppeln?

Der Hersteller des 2. NF - Übertragers ist "WEILO" - eine ab Mitte der zwanziger Jahre bekannte Trafo-Firma.

       

Das Übersetzungsverhältnis liegt bei 1 : 6. Glücklicherweise ist dieser Trafo intakt!


Gehäusearbeiten

Wie in den eingangs gezeigten Bildern erkennbar, war das Holzgehäuse teilweise gebrochen, verzogen  und entleimt. Also habe ich zunächst alle elektrischen Einbauten und die Zierleisten entfernt und mich an die Holzarbeien gemacht ... die ich nicht so besonders liebe. Aber was sein muss ....

Im Moment sieht das Gehäuse so aus. Es wird!

           

Als nächstes wird dann noch geschliffen, gebeizt und lackiert. Darüber berichte ich dann später.

--------------------------------------------------------

Damit ist die Arbeit natürlich noch lange nicht zu Ende. Der elektrische Kontakt aller Schraubverbindungen - und da gibt es so einige - hat über die letzten 90 Jahre durch Korrosion stark gelitten. Man muss  also alle Verbindungen öffnen und die Kontaktflächen und Drähte mit einem Glasfaserpinsel reinigen. Selbst die Lötstellen müssen alle nachgelötet werden.

Erst dann kann der Rückbau der elektrischen Komponenten auf das Chassis beginnen. Aber:

WIR SCHAFFEN DAS!

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  Telefunken Opus 2430
Geschrieben von: Pitterchen - Gestern, 12:48 - Forum: Reparaturen und Restaurierungen - Antworten (7)

Im Thread Gerätevorstellungen hatte ich das Gerät schon vorgestellt.

Seit einigen Tagen habe ich es aus dem Gehäuse befreit und schon einige Messungen durchgeführt.

Als defekt wurden von mir erkannt:

Der 4-fach Becherelko 4 x 100 µF / 385V,
der Seelengleichrichter B250/C250,
ein Widerstand 5W 220 Ohm,
ein Widerstand 5W 390 Ohm.

Alle oben genannten Bauteile sitzen auf dem Netzteilblock.

Vorhin habe ich die Röhren 4 x EL 95 und 2 x ECC 83 vorsichtig gezogen und die Platine , auf denen sie gesockelt sind, vorsichtig etwas herausgezogen.

Auf dieser Platine befinden sich vier Kondis je 1nF, welche ebenfalls dringend getauscht werden müssen, da bei keinem der Wert mehr stimmt.
Hier der Schaltplanauszug, leider etwas unscharf.


.jpg   k-DSCN2619-1.jpg (Größe: 142,31 KB / Downloads: 174)

Die beiden Widerstände habe ich bereits gewechselt.

   

Und das hier ist der defekte Becherelko.

   

Erbeutet habe ich nun von diesem Elko 4 Stück:

   

Jetzt meine Fragen an die Profis:

Darf ich die ehemals 4 x 100 µF gegen nun 4 x 470 µF bedenkenlos austauschen?
Zwei der 100 µF waren parallel geschaltet, sollte ich nun 2 x 470 µF ebenfalls parallel schalten?

Den Gleichrichter ersetze ich gegen einen Rundgleichrichter W10G, 1,5 A, 1000V, wie von Radio Volker vorgeschlagen und empfohlen.

Viele Grüße

Peter

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  Siemens Kleinsuper 53 - Drehknopf und Gehäuse gesucht
Geschrieben von: Siemens78 - Gestern, 11:02 - Forum: Suche - Keine Antworten

Hallo Freunde,

für meinen Siemens Kleinsuper 53 https://www.radiomuseum.org/r/siemens_kl...2gw_1.html suche ich noch einen Drehknopf. Falls noch jemand ein Gehäuse hat, würde ich das auch nehmen. Mein Gehäuse ist eigentlich sehr gepflegt, hat aber leider einen Bruchschaden an einer Ecke. Das würde ich auch reparieren, sollte ich kein Ersatzgehäuse bekommen.
Einer der beiden Drehknöpfe ist leider auch zerbrochen und Fragmente fehlen. Bei einem Allstromgerät mache ich diesbezüglich keine Experimente.

Bin für jede Hilfe dankbar Smile

Viele Grüße

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  Suche Röhrenradio von ... ... Philips?
Geschrieben von: josch - 15.07.2018, 23:35 - Forum: Suche - Antworten (9)

Hallo Radio- Bastler und Bastlerinnen,

ich suche ein spezielles Röhrenradio. Wahrscheinlich war es ein Philips. Es stand in den 60iger / 70iger Jahren bei einer Familie in Nordholland, bei denen ich oft zu Besuch war.
Mein erster Gang war immer zum Radio und "Radio Veronika" oder "Caroline" einzustellen. Zwei Piratensender, die die Radioprogramme jener Zeit auf den Kopf stellten! 24 Stunden Super Musik!!

Solch ein Radio suche ich. Zunächst wäre ich mal froh, wenn ich weiß, welchen Namen das Gerät hatte. Aus  meiner Erinnerung heraus hab ich mal so eine Art Piktogramm erstellt:

.jpg   Unbenannt.jpg (Größe: 66,67 KB / Downloads: 274)

Keine Knöpfe oder Tasten vorne. Seitlich Knöpfe für Ein/Aus/Lautstärke sowie Sendersuche und Welle. Es hatte 3 oder 4 Wellenbereiche und die Scalenscheibe wurde nach oben geschoben um die Sender der eignestellten Welle anzuzeigen. Ich meine, UKW fehlte, bin mir aber nicht sicher. Die Schallwand war in sandbeige und mit Kordeln bepannt.

Und wie der Zufall es will, finde ich heute ein Gerät in der kleinen Bucht, das dem gesuchten Modell schon sehr nahe kommt. Könnte also eine Luxusausführung oder ein Folgemodell sein.
Das ist ein "Aachen Super D58 (D 58 AU)" Das Radio, das ich suche hatte keine Tasten aber die gleichen Knöüfe an den Seiten:


.jpg   Unbenannt_1.jpg (Größe: 10,06 KB / Downloads: 274)
.jpg   Unbenannt_2.jpg (Größe: 5,59 KB / Downloads: 274)

Kann mich da jemand bei der Suche unterstützen?
Wäre toll!!

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  Seltsamer Telefunken
Geschrieben von: J.R. - 15.07.2018, 17:31 - Forum: Historische Radioempfänger bis 1945, Detektoren und Zubehör, hist. Antennentechnik - Antworten (7)

Mit der Zeit störte es mich immer mehr, kein betriebsfähiges Radio mit dem weit verbreiteten Röhrensatz der A-Serie, AK2, AF3, ABC1, AL4 und AZ1 zu haben.

In meinem Reservelager stieß ich alsbald auf ein Telefunken- Gerät mit genau diesen Röhren - und das mir um so merkwürdiger erschien, je länger ich es ansah.

Mit den vorgefundenen Eigenheiten kann es sich unmöglich um ein von Telefunken in Deutschland gefertigtes Gerät handeln, es könnte bestenfalls von einer ausländischen Telefunken- Filiale stammen, oder der Name ist eine Fälschung. Im RM.org ist nichts darüber zu finden. Eine Rückwand ist leider nicht vorhanden, außer einer kaum leserlichen Seriennummer gibt es sonst keine Hinweise auf dem Gerät.

   

Es ist ein „Radio für Linkshänder“, - ungewöhnlich für Querformat-Geräte ist die Skala links, der Lautsprecher rechts.

   

Die Skalenscheibe ist nur 1,2 mm dick, es gibt keine Wellenlängen- und keine Frequenzangaben, nur schwarze Schrift auf transparenter Umgebung, mit einer eigenartigen Schreibweise von „r“ und “t„. Die Schrift ist auf einer transparenten Folie, die von hinten auf das Glas geklebt wurde und teilweise abgeblättert ist. Auch die Drehknöpfe sehen nur sehr ungefähr wie Telefunken- Knöpfe aus.

   

Als Abstimmanzeige dient ein Messinstrument mit einem Sichtfenster, das aussieht, als wäre es für ein Magisches Band vorgesehen. Ich habe auch nicht die geringsten Bedenken, hier eine PM84 einzubauen, sollte das Instrument defekt sein oder nicht zufriedenstellend arbeiten.

   
Als außergewöhnlichen Luxus besitzt es einen Dreifach- Drehko.
Die AZ1 arbeitet in Einweggleichrichtung auf der Minusseite mit den Anoden auf Masse, wie im VE. Der Netztrafo ist mit Schränklaschen befestigt.

   

Die meisten Widerstände und Kondensatoren sind von der Marke „Always“, ein Elko ist von „Ditmar“, Austria, einer ist von „Ducati“, einige Knochenwiderstände sowie deutsche und französische Kondensatoren und Elkos scheinen von späteren Reparaturen zu stammen, wie auch das 9 mm dicke 2-Ader- Starkstrom- Gummikabel.

Grüße,
Jacob

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  Radiotransport Vogtland - Stuttgart
Geschrieben von: MichaelM - 15.07.2018, 14:05 - Forum: Suche - Antworten (1)

Hallo zusammen,

ich bin wohl mal n' bißchen rückfällig geworden und da bietet doch tatsächlich jemand in den KA einen Graetz 79 W/M an, der mich interessieren würde. Das Radio steht allerdings in Auerbach im Vogtland...

Nur, wie kommt die Riesenkiste zu mir nach Stuttgart? Versand? Ich weiß nicht... Lieber nicht!

Hat zufällig jemand eine Transportmöglichkeit von Auerbach nach Stuttgart oder wenigstens nach Genthin? Das wäre super!

Vielen Dank und Gruß
Michael

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  Verschenke uralten Wohlmuth Zentrale Schlachters AKKU - Batterie
Geschrieben von: Joba - 15.07.2018, 09:03 - Forum: Zu Verschenken - Keine Antworten

Kann evtl. entkernt und neu befüllt werden zum Betrieb von alten Gerätschaften (vermutlich Reizstromgeräte)

Gegen Porto 4,50 Euro als Päckchen mit DHL abzugeben

Meldet sich zeitnah niemand, wird er entsorgt.

   

   

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  Concerton L30 und V30 aus Schweden (Stern & Stern)
Geschrieben von: starfish - 15.07.2018, 07:03 - Forum: Historische Radioempfänger bis 1945, Detektoren und Zubehör, hist. Antennentechnik - Antworten (5)

Hallo alle,
ich denke mein Beitrag passt hier ganz gut mit rein, falls nicht, bitte mitteilen. Ich konnte während meines Urlaubs in Schweden vor ein paar Tagen bei einer Auktion so ein Stern - Schätzchen erwerben. Ursprünglich mit 40 Euro ausgerufen, ging die Kiste dann mit rund 80 Euro über die Theke, aber das wars mir wert, insbesondere, weil ich vor ein paar Jahren ein unvollständiges, halb zerlegtes Exemplar für ein Trinkgeld ergattern konnte - dies war allerdings ein V30er Wechselstrom-Modell, währenddem es sich beim neu erworbenen Gerät um ein Gleichstrommodell L30 handelt. Jetzt habe ich also das Luxusproblem, welches Modell ich vervollständigen und restaurieren will bzw. soll. - wohl das ältere der beiden.

Beim L30 war noch eine Kaufquittung dabei. Sehr schön sind darauf der Neupreis und die Teilzahlungen zu erkennen.  Was mich dabei allerdings etwas irritiert, ist das Kaufdatum im Jahre 1939. Gem. radiomuseum.org ist das Produktionsjahr 1929. Die Geräte wurden sicher über mehrere Jahre produziert, aber ein Verkauf 10 Jahre später? Vielleicht hat jemand eine Ahnung, wie das damals so üblich war. Vielleicht wurde das Gerät gebraucht verkauft ...
Hinweis:  gem. Mike Jordan handelt es sich bei der Rechnung um ein V16. Das erklärt auch die Differenz in der Jahrzahl. (siehe weiter unten).

hier noch ein paar Bilder


.jpg   L30-vorne.jpg (Größe: 52,55 KB / Downloads: 187)

   

   

nachfolgend das Modell V30

   
   
   

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