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  ARD Radiotransponder vor dem Aus?
Geschrieben von: Bernhard45 - Vor 7 Stunden - Forum: Rundfunksender UKW, LW, KW, MW - Antworten (1)

Man hört es schon eine ganze Weile, mit der Abschaltung der SD-Programme der ARD in 2020, könnte der ARD Radiotransponder der Geschichte angehören. Aus Kostengründen, aber auch weil angeblich immer weniger Nutzer stationär Radio über Satellit und Kabel hören.

Schade, denn damit verliert man einen qualitativen Verbreitungsweg sämtlicher Radiokanäle. Nach der weiträumigen UKW-Abschaltung  in vielen Kabelnetzen haben viele Kabelanbieter damit geworben, genau diesen Transponder weiterhin zu Verbreiten. Firmen wie TechniSat haben sogar spezielle Kabelboxen wie den CableStar herausgebracht, die nichts anderes als digitalen Radioempfang können. Einige Benutzer hier haben sich ja solche Kisten als Zuspieler für die Stereoanlage zugelegt, weil UKW abgeschaltet wurde. Bald also dürften diese Kabelradios nahezu nur noch Stille von sich geben. Die wenigsten Kabelnetzbetreiber würden wohl eine Recht aufwendige IP nach DVB-C Umsetzung machen, schon gar nicht für 65 Radiokanäle! DAB+ als Empfangsquelle für eine HiFi-Anlage dürfte akustische Körperverletzung bedeuten, dann doch lieber ein offenes System wie unser iRadio. Aber
ohne Breitband-Internet ist qualitatives ÖR-Radio in heutiger Auswahl somit definitiv dann nicht mehr möglich. 


Gruß
Bernhard

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  UHER 711L Automatic - rauschen
Geschrieben von: GüntherB - Gestern, 21:09 - Forum: Reparaturen und Restaurierungen - Antworten (1)

Hallo zusammen.
Während ich noch auf meinen AM-Transmitter aus einem anderen Thread warte, überraschte mich ein Bekannter von mir mit einem echtem Dachbodenfund. "Es ist irgendwas elektrisches. Vielleicht kannst Du ja etwas damit anfangen", so waren seine begleitenden Worte. Nun ja, schon ein einfacher Blick reichte um zu erkennen, dass es keine Waschmaschine und auch kein Toaster ist. UHER verbindet wohl fast jeder sofort mit Tonbandgeräten oder zumindestens mit Geräten der Unterhaltungselektronik.


Und so sollte es dann auch sein. Hier mal ein Blick auf das Äussere, nachdem die Spinnweben und der Staub aus über 50 Jahren entfernt wurde:

[Bild: IMG_20190919_160333_HDR.png]

Das macht ja so schon mal gar keinen schlechten Eindruck. Die Eckdaten des Geräts: Halbspur-Mono, 9,5cm/s, 18cm Spulen, Volltransitorisiert (7 Germaniumtransistoren), 2W Ausgang, 25W Aufnahme, 1 Motor (zugleich Netztrafo). DIN Anschlüsse: Aufn./Wiederg., Mic, Ext.Lsp/Kopfhörer.

Beeindruckend war dann aber, was sich alles noch mit dabei befand. Bedienungsanleitung, Schaltbild, Packzettel und eine ordnungsgemäß ausgefüllte Garantiekarte (Kaufdatum: 22 Dezember 1967 in Lüneburg) befand sich sauber und ordentlich in der Plastiktüte. Selbst das original DIN Überspielkabel ist noch mit dem UHER Clip zusammengehalten. Die UHER Leerspule fehlte natürlich auch nicht.

Leider gibt es den Laden, in dem das Gerät gekauft wurde nicht mehr. Sonst hätte dort wohl mal nachgefragt, wie es mit der Garantie aussieht. *smile*

[Bild: IMG_20190919_160005_HDR.png]
Wer sich gerade fragt, was es mit der kleinen Tüte auf der linken Spule auf sich hat: Dort drin befinden sich neben einer Ersatzsicherung ein kleiner Trickschlüssel, welcher im Bereich des "U" aus dem UHER Schriftzug in den Bandführungskanal eingeführt werden kann. Dadurch wird das Band vom Löschkopf abgehoben und ermöglicht einfacheste Multiplayaufnahmen. Das Mikrophon im Hintergrund gehört auch mit dazu. Soetwas war damals ja obligatorisch.

Überrascht war ich zum einen über die Vollständigkeit, aber auch über den sauberen Eindruck. Nicht nur äusserlich, sondern auch im innern sah alles aus, als wäre es noch nicht viel gelaufen. Die Teller drehen frei, die Bremsen arbeiten sehr präzise (da bin ich von UHER schon mal anderes gewohnt). Die gesamte Mechanik ist sauber und auch die Riemen haben nicht den kleinsten Anflug von Rissbildung.

Der Motor läuft erstaunlich ruhig und auch die Schwungmasse macht keine auffälligen Geräusche.
[Bild: IMG_20190919_154200_HDR.png]
Dieses Bild bekommt später noch eine wichtige Bedeutung. Aber erstmal weiter umsehen.

Ein Blick auf die Unterseite zeigte aber schnell, dass dieses Gerät nicht erst gestern das Werk verlassen hat, sondern schon etwas älter ist. Halterungen der Sicherungen waren extrem oxydiert und aufgeblüht. Die Halterungen müssen auf jeden Fall erneuert werden, denn ein zuverlässiger elektrischer Kontakt ward erst nach grober Reinigung hergestellt.
(Die Sicherung für den Niederspannungsteil ist in Ordnung, musste aber an den Kontaktflächen mit zwei Stückchen Alufolie umwickelt werden, um einen elektrischen Kontakt herzustellen.)

[Bild: IMG_20190919_153428_HDR.png]

Aufgeblähte oder ausgelaufene Kondensatoren waren nicht zu entdecken. Die Netzspannng habe ich selbst vor Inbetriebnahme auf 240V umgestellt. Die reparierte Sicherung für den Niederspannungsteil ist rechts neben dem Spannungswahlschalter zu erkennen. Für die Sicherheitsfanatiker: Die Funktionalität der Sicherung ist gewährleistet. Es sind nur die Endhülsen mit Alufolie umwickelt. Die Folienstücke haben keine Verbindung untereinander. Der Strom muss durch den Sicherungsdraht.

[Bild: IMG_20190919_153314_HDR.png]
Oben nochmal ein Blick ins innere. Kein Abrieb, alles sauber bis auf ein paar Spinnweben und etwas Rost auf den Muttern.

Auf dem unteren Bild ist die gesamte Elektronik des Geräts zu sehen. Erstaunlich, mit wie wenig man auskommen kann, wenn man es will.
[Bild: IMG_20190919_153138_HDR.png]

Nachdem ihr nun alle eine kleine Rundreise durch das Gerät machen konntet, komme ich zu dem eigentlichen Problem.

Beim ersten Einschalten tat sich erstmal fast nicht. Der Motor lief an, Spulen war möglich, aber aus dem Lautsprecher kam nicht ein Mucks. Kein Knacken, kein Kratzen, kein Rauschen. Schnell war klar, dass die gesamte Elektronik Spannungslos war, was an dem aufgeblühten Sicherungshalter lag. Da ging einfach kein Strom durch. Dieser Fehler war relativ schnell behoben.

Neben der Beleuchtung, die seit dem reinigen des Sicherungshalters funktioniert, war beim Einschalten aus dem Lautsprecher ein ganz leises knacken zu hören. Sonst aber nichts weiter.
Nach etwas suchen fand ich einen kleinen, weißen Mikroschalter (in Bild 3 zu sehen), welcher beim drücken der PLAY Taste von einer kleinen Schubstange bewegt wird. Auf dem Bild ist er zwischen der rechten Taste (PLAY) und dem roten Aufnahmeknopf zu erkennen. Dieser Schalter ist mit einer 1-2mm Niete am Chassis befestigt, welche sich zersetzt hat. Die Schubstange hat also nicht mehr den Schalter betätigt, sondern ihn einfach zur Seite gedrückt.

Dieser Schalter scheint wohl die Verstärkerstufe zu trennen, damit beim Vor- und Zurückspulen der Lautsprecher stumm ist. So einen Schalter hab ich in einem anderen UHER Gerät auch schon einmal vorgefunden. Aus dem Schaltbild geht (für mich) leider nicht genau hervor, wo im Stromlauf dieser Schalter sitzt. In Ermangelung anderer Möglichkeiten, habe ich den Schalter erstmal mit einem Tropfen Klebstoff angeklebt. Sehr wohl wissend, dass das nur von zwölf bis Mittag hält.

Das ankleben hat aber in sofern Funktioniert, als dass jetzt beim betätigen der PLAY Taste sofort ein Rauschen aus dem Lautsprecher kommt. Laut und deutlich. Nein, viel zu laut sogar. Es ist ein Rauschen, wie bei einem UKW Radio zwischen den Sendern. Also deutlich mehr als das erwartete Grundrauschen eines Verstärkers mit Germaniumtransistoren.

Jetzt wird es analytisch.
Das Rauschen ist sofort zu hören, wenn der Mikroschalter betätigt wird.
Das Rauschen ist in der Lautstärke und in der Klangfarbe über die beiden Regler veränderbar.
Ein Nutzsignal vom Band ist nicht zu hören.
Beim berühren der Platine an verschiedenen Kontakten mit Finger oder Schraubendreher ist zusätzlich und erwartungsgemäß ein Brummen zu hören.


Und jetzt wird es das stochern im Dunkeln.
Aus den obigen Informationen tippe ich mal darauf, dass das Rauschen bereits in der Vorstufe, also vor dem Lautstärkeregler entsteht. Meine Vermutung sind die Transistoren 2x AC151. Aber das kann natürlich auch etwas ganz anderes sein. Da freue ich mich über jeden Hinweis von euch, die ihr bis hierhin durchgehalten habt.

Liebe Grüße aus dem hohen Norden
Günther

PS: Als Prüfgerät steht mir lediglich ein einfaches DMM zur Verfügung.

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  HELI Kugelboxen "LK20" Restauration
Geschrieben von: Kanuspezi - Gestern, 19:00 - Forum: Radios & Verstärker Reparaturen und Restaurierungen - Antworten (4)

Hallo,

heute möchte ich mal die Restauration meiner Kugelboxen vorstellen.
Im Frühjahr hatte ich den HELI RK5 samt LK6 Kugelboxen gekauft.

Die Produkte aus Limbach-Oberfrohna sind bekannt für ihre Technik und Qualität.
Das Baujahr müßte um 1970 sein, also knapp 50 Jahre alt.

Hier erstmal ein Bild vom Kauf / Ebay Anzeige

   

Der RK5 braucht noch ein bisschen, ist aber schon "Schneemann-frei", aber dazu später mal in einem anderen Beitrag mehr...

Heute gehts um die Kugelbox LK6
es ist die Notgeburt der Fertigung, wie sie vom Schöpfer benannt wurde,
im Inneren werkelt ein Breitbandlautsprecher mit 6 Watt.
Mit der Belastbarkeit ist sie für die HELI-Receiver zu schwach, vom Klang ... naja, zur Hintergrundbemalung gehts, aber unbedachte Lautstärke könnte den LS leicht killen.

Das ist also das "Objekt" 

   

eigentlich sollte es mal die große Kugelbox, die K20 von HELI werden, aber man muss sich auch mit kleinen Dingen zufrieden geben!
Da eine Kugelbox schnarrte, musste Ersatz her.

Das "Original" L2301 mit 6W und 5 Ohm sollte nicht wieder rein, also Suche nach einen neuen Breitband als Fullrange mit mehr Leistung!!! Gleiche Zentrierung ist dabei ein MUSS.
Fündig geworden bin ich beim L2461 mit 20W an 4 Ohm, der passt rein, nur die Befestigungsohren müssen ab, hier ein Bild, wo ich mitten bei der Amputation bin

   

An dieser Stelle auch die Erklärung, warum ich meine Kugelboxen LK20 getauft habe.
L - Lautsprecher
K - Kugel
20 - Watt (neu) / alt: 6 Watt; so wurde aus LK6 eine LK20
damit sie auch einer K20 ähnelt, habe ich mir noch was einfallen lassen, aber dazu später...

Erstmal musste die Kugel auseinander genommen werden

Hinten die Überwurfmutter abgeschraubt und dann kann man alles nach vorn rausziehen

   

da ist jede Menge alte Filz-Dämmung drin, na wenigstens war die Kugel kein offenes System

   

erstmal alles ausgeräumt

   

Nachdem beim Lautsprecher L2461 alle Ohren ab waren, habe ich erstmal eine Einbauprobe gemacht, sitzt perfekt.

   

als nächstes den Haltewinkel montiert. Dazu mussten Löcher in den LS gebohrt werden, damit ich den Bügel anschrauben kann. Auf die Position kam es auch an, denn der Bügel soll hinten mit seinem Gewinderohr aus der Kugel rausragen, also galt es das Einbaumaß zu beachten

   

Das nochmal der alte Lautsprecher mit Gitter
Die Gummisicke vom L2301 ist hart geworden und so klang es auch

   
   

übrigens LS-Gitter und Ring sind nur miteinander verklebt und ließen sich relativ leicht voneinander lösen, weil sie noch lackiert werden sollten.

Die Kugel besteht wirklich nur aus Pappe, also dachte ich, etwas zusätzliche Dämpfung könne nicht schaden, da ich die Matten von der Autobastelei noch übrig hatte, hab ich sie eingeklebt.

   

statt der Putzwolle kam Noppenschaum rein

   

Die Optik wollte ich auch aufwerten 
die schwarzen Gitter in den schwarzen Ringen gefielen mir nicht,
also hatte ich kurzerhand die Ringe in Silber lackiert, in Anlehnung an die großen K20-Kugeln.
Und das ist das Ergebnis:

   

   

   

   

also mir gefällt's  Smiley20 

Der Klang ist auch besser geworden
Hier noch die Messung alt (rot) / neu (blau)

   

Woher die Spitze bei 120Hz herkommt??? Die Eigenfrequenz liegt bei 90Hz
Aber sie klingt besser, wenngleich man von einer Breitbandbox keine Wunder erwarten darf 
und
sie ist jetzt belastbarer, 20W dürfen es jetzt schon mal sein ! ! !

Grüße
Jürgen

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  Verschenke Literatur zur Bürotechnik
Geschrieben von: Werner - Gestern, 12:29 - Forum: Zu Verschenken - Keine Antworten

Beim Keller aufräumen gefunden und gegen Versandkosten abzugeben:

3 Bedienungsanleitungen zur Schreibmaschine SE505 von Triumph-Adler (vollständig und ohne Schäden)

1 Heft von Leitz: Ordnen und finden aber wie?

Meldet euch bei Interesse, sonst geht das in die blaue Tonne.



   

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  Antennenmessempfänger Type 204
Geschrieben von: Morningstar - 18.09.2019, 10:41 - Forum: Werkstatt/Messgeräte - Gerätevorstellungen - Antworten (2)

Hier mal auf die schnelle mein neues Spielzeug. Da ich ja nun doch ab und an mit alten Fernsehern zu tun habe, musste ich ja irgendwie Fehler in der Antennenleitung, die sind schnell gemacht, ausschließen.
Das Gerät ist von KWS Elektonic und identisch mit dem Von Grundig ME600.
Gekauft habe ich es, als Ungeprüft, ggf. defekt, da der Bildschirm nicht ein zu schalten ging.
Das wuste aber der Verkäufer nicht, da man da einige Tasten drücken muss um das Gerät startklar zu machen. VHF, UHF und UKW lassen sich damit einstellen. Auch ein portable Betrieb ist möglich, da man einen Akku einsetzten kann.
Später kommt noch mehr zum Gerät. Unterlagen habe ich leider keine zum Gerät.

   

Nicht wundern, das Bild ist wesentlich besser, nur auf dem Schnellschussfoto nicht so gelungen.

Hier noch der Link zum Äquivalent das Grundig Gerät, welches bereits schon mal vorgestellt wurde.

https://radio-bastler.de/forum/showthrea...ight=ME600

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  Ersatz eines Feldspulenlautsprechers mit 10 Kiloohm
Geschrieben von: Andreas_P - 17.09.2019, 13:56 - Forum: Historische Radioempfänger bis 1945, Detektoren und Zubehör, hist. Antennentechnik - Antworten (16)

Hallo Freunde,

wie schon in Alexander's Thread geschrieben, eröffne ich hier mal ein Thema, das sich mit dem korrekten Ersatz eines 10 Kiloohm Feldspulenlautsprechers befaßt. Ich habe dieses Thema auch in den Bereich "Radios vor 1945 gestellt, weil diese Schaltung nur in sehr alten Vorkriegsempfängern verwendet wurde.

Hier mal die Schilderung der Schltung für die, die diese Maßnahme im Radio noch nicht kennen.

Viele Radiofirmen haben in den frühen Dreißigern ja Lautsprecher mit einer Feldwicklung anstelle eines Magneten verwendet. Die gebräuchlichste Schaltung: Die Feldspule besitzt da ca. 2 Kiloohm. Etwas mehr oder weniger, je nach Gerät. Diese Feldspule wurde am positiven Netzteilausgang mit einem Elektrolytkondensator zusammen geschaltet. Nun kommt die Feldspule und an dessen Ausgang lag noch ein 2. Elektrolytkondensator. So unterdrückte diese Feldspule also den Restbrumm. Das war eigentlich die Standartschaltung, wie sie vielen bekannt ist.

Nachteil dieser Schaltung: Die komplette Versorgungsspannung lief über diese Spule. Fiel sie aus, war die Spannungsversorgung des kompletten Radios unterbrochen.

Es gab aber auch Schaltungen, da wurde eine Feldspule mit 10 Kiloohm und mehr parallel zum Netzeilausgang gelegt. D. h. ein Ende der Spule war mit + des Gleichrichters verbunden. Das andere mit Masse. Diese Spulen sind häufig defekt. Dummerweise meist nicht von außen, sondern im Inneren der Spule.
Da diese Spulen als "Strombegrenzer" dienen, steigt in dem Moment im Gerät die Anodenspannung. Dass aber etwas nicht stimmt, merkt auch der Radiohörer. Da der Lautsprecher ja nun stumm bleibt.

Ich habe in meiner Zeit fast keinen Lautsprecher gehabt, an dem diese Feldspule noch i. O. war. Was möchte man denken? Nimm einen permanent dynamischen Lautsprecher. Was habe ich zusätzlich gemacht? Ich habe über einen Widerstand am Netzteilausgang die Anodenspannung auf den Sollwert gebracht.

Ich habe auch schon parallel zum Netzteil einen Leistungswiderstand von 10 Kiloohm gebaut. Nachteil: der dicke Widerstand erhitzt sich sehr. Ebenso der Netztrafo und die Gleichrichterröhre. Natürlich habe ich das auch bei einem Radio mit intakter 10 Kiloohm Feldspule beobachtet.

Ganz wichtig: Niemals einen Lautsprecher mit ca. 2 Kiloohm Feldspule (aus oben genannter Schaltung) parallel zum Netzteil anschließen. Das bildet dann für das Netzteil fast schon einen Kurzschluß und muss unbedingt vermieden werden.

Jetzt halt die Frage der Fragen an unsere Spezialisten: Wie ersetzt man denn nun korrekt solch einen Lautsprecher? Klar, man könnte die Spule neu wickeln lassen. Das habe ich öfter getan.

Gleicht man lieber die Netzeilspannung (mit fehlender Feldspule), mit einem Leistungswiderstand in Reihe, die Spannungsversorgung an?

Oder verwendet man parallel zum Netzteil einen 10 K-Ohm Leistungswiderstand? Die Wattzahl wäre hier interessant zu wissen?

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  Kondensator mit Widerstand & 4 Anschlüssen
Geschrieben von: xy-maps - 17.09.2019, 11:22 - Forum: Reparaturen und Restaurierungen - Antworten (5)

Hallo,

vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
Ich habe hier ein Nordmende Radio mit den typischen abgeschirmten Kondensatoren.
Nur habe ich hier einen Kondensator mit vier Anschlüssen und der Bezeichnung 0,01uF + 10M Ohm

Weiß jemand wie diese Kondensatoren aufgebaut sind?

Ich hätte jetzt den Kondensator mit einer Abschirmfolie versehen und dort den 10M Ohm widerstand angebracht. 
   

Nun wollte ich Nummersicher gehen und habe den alten Kondensator so weit es ging zerlegt.
Das sieht mehr eher so aus dass der Widerstand direkt an den Kondensator kommt und die Abschirmung seperat bleibt?

Hat jemand Erfahrung damit?

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  SWR1 Hitparade läuft wieder
Geschrieben von: Wilhelm - 17.09.2019, 08:19 - Forum: Hinweise auf Hörfunk- und TV-Sendungen - Antworten (13)

Seit heute Morgen 7.00 Uhr läuft sie wieder,
die SWR1 Hitparade der 1000 beliebtesten Hits.
Dieses Mal wird aus dem gläsernen Studio in Landau/Pfalz nonstop
gesendet.

Hört und seht mal rein, es rentiert sich...

Gruß
Wilhelm

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  Morsetaste aus Messing und holz
Geschrieben von: MIRAG - 16.09.2019, 21:43 - Forum: Selbstbaugeräte - Gerätevorstellungen von fertiggestellten Geräten - Antworten (8)

Hallo zusammen, 

ich will mal fix meinen letzten Selbstbau vorstellen, der mal ganz schnell und fast ohne neu gekauftes Material auskam. Nur etwas Messingprofil musste ich nachkaufen.

   

   

Verwendet wurde nur, was eben mal so herumflog. Das Brettchen ist von einem alten Selbstbau von mir übrig geblieben. Die Messinggrundplatte stammt von einem alten Drehko, der leider komplett kaputt war. 
Lange war ich am überlegen, wie ich die Achse lagere, da ich seitliches Spiel möglichst vermeiden wollte. Eine simple Bohrung im Hebel der Taste war zu ungenau. Also musste was neues her - ich fand im Fundus noch zwei Durchführungen für 6mm Achsen. Diese auf Distanzstücke und eine 6mm Achse in den Hebel gelötet und siehe da - fast kein seitliches Spiel. Bingo.
Die Kontakte sind versilbert, habe ich mir aus alten Relais geliehen. Die Hartgummistücke sind aus dem gleichen alten Drehko... Fragt nicht wie, aber ich hab mir beim Bohren dieser den 2,5er Bohrer richtig tief in den Finger gebohrt, das war... Unschön. Ist aber wieder alles zusammengewachsen
Wer errät, was der Griff vorn eigentlich war?  Smiley58

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  Cassetten neu bespielen
Geschrieben von: 6B4G2019 - 16.09.2019, 17:25 - Forum: Bildaufzeichnungsgeräte, Videorekorder, Videokameras - Antworten (22)

Hallo,

vor einiger Zeit habe ich meinen Videorecorder (medion md 2845) wieder aktiviert und ab und zu mal eine Sendung mitgeschnitten. Ich hatte noch original verpackte Videokasetten (HGX E240 von Edeka und Kodak E240). Die Aufnahmen waren tadellos. Nun aber ging der Vorgang zur Neige. So hab ich mir ein paar bespielte Kasetten (ehemalige Leerkasetten) gekauft. Dabei Kodak, vollkommen problemlos in der Aufnahme. Bei allen anderen Typen (MEGA -View E240 von Edeka und vor allem TDK TVR 240) entstanden immer von oben nach unten quer durchs Bild laufende Streifen. Meine Bedienungsanleitung für den Videorecorder sagt dazu eventuell "Störstreifen". Diese könnten entstehen, wenn der UHF Konverterkanal mit einem Senderkanal überlappt bzw. zu dicht dran liegt. Mein Fernsehempfänger empfänt über einen TVBT2-Receiver.
Da gibt es für das Fernsehgerät ja eigentlich nur einen Empfangskanal, alles andere macht ja der Receiver. Nun könnte ich natürlich mal rumbasteln und beim Recorder den UHV-Konverterkanal ändern. Aaaaber wieso funktioniert die Aufnahme bei Kodak-Kasetten. Wenn wirklich die Kanäle überlappten, müßten da die Störungen ja auch sein???? Ich möchte da jetzt nicht irgend etwas verstellen, und dann kann ich eventuell meine auf Kodak gemachten Aufnahmen auch nicht mehr abspielen :=((  Kann es denn auch an der Qualität der bespielten Kasetten liegen (Billigware)? Aber da wäre auffällig, daß sie alle durch die Bank nicht funktionieren. Hat jemand einen Rat bzw. Tipp für mich.

MfG
Claus

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