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Raspberry 4 für iTV und iRadio
#1
Guten Morgen Bastler! 

Ab heute werden ja die neuen Raspberry 4 ausgeliefert.

Für den gleichen Preis eines 3B+ bekommt man den 4B mit 1GB RAM, 4xCortex A72 mit 1.5 GHz USB3 und zwei mal 4k taugliche miniHDMI Anschlüsse. Analoges Video und 40 GPIO sind auch dabei. 

Den Raspberry gibt es gegen Aufpreis auch mit 2 und 4 GB DDR4 RAM. Damit dürfte der größte Raspberry eine Alternative fūr ein Desktop sein.

Das iTV läuft wie erwartet problemlos und kann erstmals auch 4k wieder geben.  Das alte TVpHat müsste nun auch HEVC und damit deutschea DVB T2 empfangen und dekodieren können!

Der "4" wird somit zur Basisplattform für iTV. 

Das iRadio funktioniert auch problemlos. Für einfache Internetradios ist der 4 aber überdimensioniert. Hier genügt schon in Zero. Für iRadios mit Skalensimulation erschliesen sich aber neue interessante Anwendungsmöglichkeiten. So zum Beispiel Skalensimulation und auf einem anderen Bildschirm eine Simulation eines mag. Auges in hoher Auflösung. Bernhard hat da schon einiges in der Schublade liegen! 

Bastelt mal wieder!
OTTO.
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#2
Hallo,

das Release war ja keine Überraschung, es stand schon in der neuen Raspbian-Build vom Donnerstag und vorbestellbar waren die Platinen auch.
Für iRadio und iTV unter einem Raspberry 4 benötigt Ihr unbedingt das aktuelleste Raspbian-Release !

Gruß
B45
Ansprechpartner für Umbau oder Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung. 
Unser Open-Source Softwarebaukasten für Internetradios gibt es auf der Github-Seite! Projekt: BM45/iRadio (Google "github BM45/iRadio")
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#3
OttoBerger schrieb:..Für einfache Internetradios ist der 4 aber überdimensioniert. Hier genügt schon in Zero..

Hallo Otto,
der Zero liefert auch ein composite-Signal.  
Aber es fehlt ihm ein DAC für Audio. Er braucht also entweder einen shield oder einen HDMI-Adapter. Das macht den Einsatz als composite-Videoquelle (z.B. für einen Modulator) evtl. schon wieder unrentabel.

Das hier wäre eine preisgünstige Lösung für eine Audio-Ergänzung. Aber wie ist die software-Unterstützung?

PCM5102 DAC Decoder PCM5102 I2S interface Player Module For Raspberry Pi

OttoBerger schrieb:..Das alte TVpHat müsste nun auch HEVC und damit deutschea DVB T2 empfangen und dekodieren können!..

oh! das bedeutet ich kann den TVpHat wieder aus der Schublade auskramen? Und das ist vom Prozessorboard abhängig und nicht vom pHat selbst?
Gruß,
Jupp
-----------------------------
wenn man nur den Hammer kennt, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel
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Zensur findet im Endgerät statt (CCC)
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#4
Hier ein link zu einer Pi 4 Vorstellung, wo dessen "Schattenseite", nämlich die (noch) nicht optimale Software aufgezeigt wird:

https://www.heise.de/ct/artikel/Raspberr...52964.html
Grüße aus Wassenberg,
Norbert.
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#5
(25.06.2019, 08:16)saarfranzose schrieb:
OttoBerger schrieb:..Für einfache Internetradios ist der 4 aber überdimensioniert. Hier genügt schon in Zero..

Hallo Otto,
der Zero liefert auch ein composite-Signal.  
Aber es fehlt ihm ein DAC für Audio. Er braucht also entweder einen shield oder einen HDMI-Adapter. Das macht den Einsatz als composite-Videoquelle (z.B. für einen Modulator) evtl. schon wieder unrentabel.

Das hier wäre eine preisgünstige Lösung für eine Audio-Ergänzung. Aber wie ist die software-Unterstützung?

PCM5102 DAC Decoder PCM5102 I2S interface Player Module For Raspberry Pi

OttoBerger schrieb:..Das alte TVpHat müsste nun auch HEVC und damit deutschea DVB T2 empfangen und dekodieren können!..

oh! das bedeutet ich kann den TVpHat wieder aus der Schublade auskramen? Und das ist vom Prozessorboard abhängig und nicht vom pHat selbst?

Hallo Jupp.

Der Zero hat den gleichen DAC wie alle anderen Raspberry.  Ihm fehlt nur ein Tiefpass (2*C und 2*R) pro Kanal und die Klinkenbuchse!  Dann muss man den Dac nur noch in der Software anschalten. Für ein sendendes iRadio wird gar kein DAC benötigt!

Zu DVB-T2: ja das geht jetzt, denn der 4 kann HEVC per Hardware dekodieren, das konnten die vorherigen Modelle nicht und für ein Softwaredekoder waren die alten Modelle zu schwach. Ob die neuen das in Software können weis ich nicht, brauchen Sie ja nicht, da sie das in Hardware dekodieren können. Denkt daran das Ihr u.U. noch eine Lizenz kaufen müsst, ich habe noch nicht geschaut ob die Lizenz im Kaufpreis enthalten ist.

Norbert: Ja die Software muss reifen, das geht aufgrund der großen Community aber sehr schnell und die Hardware wird komplett unterstūtzt.
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#6
genau genommen ist das kein DAC, sondern ein PWM Ausgang, wie bei den 2er und 3er Raspi. Aber das ist prima das Audio auf dem Weg möglich ist, und die ]Konfiguration so simpel.

Danke auch für die Info zum TVpHat!
Gruß,
Jupp
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#7
(25.06.2019, 11:51)saarfranzose schrieb: genau genommen ist das kein DAC, sondern ein PWM Ausgang, wie bei den 2er und 3er Raspi. 

Genau genommen ist das auch ein DAC, da aus einem (D) igitalsigal ein (A)nalogsignal generiert wird. Es gibt verschiedene Methoden nachdem ein DAC arbeiten kann und PWM ist eine davon. Solche DACs findest du in der Industrie in vielen Wandlerapplikationen. 

Otto.
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#8
Bitte nicht streiten! Ihr habt beide Recht und auch wieder Unrecht.

Es ist richtig das ein DAC nach dem PWM-Prinzip aufgebaut werden kann. Das machen in der Tat viele kommerzielle DACs. Die Qualität eines solchen DAC steht und fällt u.a. mit der Qualität der PWM-Signalerzeugung. Der DAC ist aber nur einer, wenn nach der PWM-Erzeugung auch eine Signalfilterung bzw. Rekonstruktion zum Analogsignal erfolgt. Der Raspberry Zero hat die dafür notwendigen Bauteile nicht auf der Platine, insofern hat er kein DAC out-of-box. 

(25.06.2019, 08:16)saarfranzose schrieb:
OttoBerger schrieb:..Für einfache Internetradios ist der 4 aber überdimensioniert. Hier genügt schon in Zero..

Aber es fehlt ihm ein DAC für Audio. Er braucht also entweder einen shield oder einen HDMI-Adapter. Das macht den Einsatz als composite-Videoquelle (z.B. für einen Modulator) evtl. schon wieder unrentabel.
Das wiederum ist auch übertrieben!
In der Tat reichen einfach ein paar Widerstände und Kondensatoren um dem Pi Zero einen vollwertigen DAC zu spendieren, der von der Qualität her dem seiner größeren Brüder entspricht.
Also ja, es genügt für Internetradio ein einfacher Zero (mit Ausgangsfilter am PWM-Ausgang) oder halt mit Sendefunktion (dann aber mit entsprechend dimensionierten Pi-Filter). Somit ist der Zero nachwievor die preiswerteste Alternative für iRadio und(!) iTV!

Das iRadio (mit Skalensimulation) oder iTV werden von der neuen Hardware des Raspberry 4 noch(!!!) nicht profitieren. Beide Pakete werden zweifelsfrei laufen, aber es wird noch(!) keine größeren Leistungsgewinne geben. Wartet ein paar Wochen/Monate bis Raspbian die Hardware des neuen Pi vollständig unterstützt und auch der VC5 in Zusammenspiel mit VLC problemlos arbeitet, dann ... ja dann wird es fetzig.  Auch solche Sachen wie Dual-Display wird völlig neue Sachen ermöglichen! Eine Simulation eines magischen Auges muss jetzt immer noch über ein externes, über GPIO angeschlossenes TFT oder OLED erfolgen. Mit den beiden HDMI-Ports wird man selbst auch leichter extrem breite Panels für Skalen haben können ohne auf spezielle Industrielösungen zurückgreifen zu müssen.

Meine Meinung: Lasst die Himbeere noch etwas reifen und erntet die Früchte im Herbst! Übertriebener Aktionismus und alle iRadios und iTVs auf Pi 4 umzustellen ist absoluter Käse! Pflegt eure iRadios lieber und baut die Displaydaemonen usw. weiter aus. CD-Coveranzeige, Wetterinfos , Weckfunktion .... dafür braucht Ihr keinen 4er!

Gruß
B45
Ansprechpartner für Umbau oder Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung. 
Unser Open-Source Softwarebaukasten für Internetradios gibt es auf der Github-Seite! Projekt: BM45/iRadio (Google "github BM45/iRadio")
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#9
es war ja kein Streit :-) Ich bin froh über die Begriffserklärung und die Möglichkeit dem zero doch auf einfachem Wege Audio zu entlocken, was mir vorher nicht klar war. Sonst hätte ich schon längst zero's eingesetzt. Die blieben bei mir immer den Pimoronis vorenthalten.
Gruß,
Jupp
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#10
Hallo, 
wie es aussieht kennt Ihr euch gut aus mit den Raspis. Hab mir übrigens den 4er bestellt schon mal. 

Mal ne Frage zu Sound Ausgabe, kann der Raspberry den endlich DTS und Dolby etc. über HDMI? Glaube die Vorgänge konnten es nicht. 

Gruß
Mit freundlichen Grüßen

Alexander
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