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UHS 400 Stelltrafo
#1
Hallo

Ich möchte hier mal ein Relikt aus meiner Anfangszeit als Radiobastler vorstellen.Es handelt sich um einen "Universal-Heimwerk-Stelltransformator" UHS 400
der " VEB Technisch Physikalischen Werkstätten Thalheim" .

   

   

Im RM.org ist dieser Trafo unter der Bezeichnung UHS 401 ,mit Selengleichrichter,1978 , bzw.  UHS 401.1 mit Siliziumdioden und Netzschalter ,1984 ,gelistet.
Über den 400 finde ich im Netz irgendwie nichts.Ich habe das Gerät 1977 gebraucht für ein Taschengeld gekauft.Er muß demnach noch älter sein.
Der Schaltplan entspricht 1:1 dem 401

   

   

Da das Teil hinter dem GR keine Elkos enthält,hatte ich mir damals eine Glättung "konfektioniert"

   

Das Gerät hat keine Netztrennung.Es funktioniert bis heute einwandfrei.

Falls noch jemand Informationen zum UHS 400 hat,bin ich darüber sehr dankbar.
Grüße aus dem Rheinland
Roman

Die Zeit bleibt nicht stehen.
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#2
Hallo Roman,



dieses legendäre RFT Stromversungsteil wird hier auch erwähnt.

Willkommen im Club

Ein praktisches Gerät, ich verpasste ihm seinerzeit noch für die 17 V DC eine elektronische Sicherung.

Dann wars komplett.

Edit:

Zitat:Das Gerät hat keine Netztrennung.Es funktioniert bis heute einwandfrei.
Nur im AC Teil, DC ist galvanisch getrennt.
Gruß aus dem Kreis Siegburg vom Hans-Jürgen
"Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmer mehr"

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#3
Es steht auch forne geschrieben:

Netzverbunden // Netzfrei

Ein schöhnes und gut erhaltenes Teil.
Ich würda da keine anderen sicherungen einbauen.........
Nach dem zweiten Sicherungs wechsel wird man halt etwas vorsichtiger Smiley26
Eventuel muss aber irgend wann der grosse Gleichrichter getauscht werden.
Da passt dann was aus Silitium in Blockbauweise mit einem groszügigen Kühlkörper Wink
Viele Grüße, Juan
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#4
@Juan

Ich hatte den selber in Betrieb und glaub mir nur die DC ist galvanisch getrennt und AC wie oder Spartrafo.

Die Gleichrichtung, welche der Roman dazu baute finde ich echt genial.
Gruß aus dem Kreis Siegburg vom Hans-Jürgen
"Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmer mehr"

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#5
Die Glättung habe ich damals gebaut, weil der Trafo ohne die Elkos zuviel Brumm verursacht hat.Der Entladewiderstand muß sein,weil die Elkos sonst über das
Kombiinstrument entladen werden und Dieses nach herunterregeln der Spannung eine längere Zeit auf dem höchsten eingestellten Wert verharrt.

Der weiter  oben verlinkte Beitrag,wo der UHS 400 mal erwähnt wurde,ist von mir.Es ist derselbe Trafo.

Mich würde interessieren,wie alt der wirklich ist.Ich hatte den 1977 schon in meiner Bastelecke.

   

.....da wars wohl mit meinem Ordnungssinn nicht so dolle.
Grüße aus dem Rheinland
Roman

Die Zeit bleibt nicht stehen.
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#6
Hallo,

so ganz kann ich dir nicht mehr folgen, egal. Falls es dir hilft.

Den I.  UHS habe ich 1978 im Sommer in Wermsdorf für die Firma gekauft.
Den II. für mich Ende 1978 in Schkeuditz bei Eisenwenzel.
Nur waren m. Ea. beide schon mit Siliziumdioden bestückt.
Gruß aus dem Kreis Siegburg vom Hans-Jürgen
"Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmer mehr"

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#7
Hallo Hans
Natürlich glaub ich dir.

Ich hatte es doch richtig geschrieben. Netzverbunden=Keine Trennung I Netzfrei = Trennung
Also linke seite ist Netzverbunden. Rechte seite ist netzfrei (galvanische trennung). In der mitte zwischen den Knöpfen ist ein Strich
damit einige nicht durcheinander kommen Wink

Roman, Ich möchte nicht zeigen wie es auf meinen Basteltisch gerade ausschaut.
Vor der Abreise habe ich vorsichtshalber die Tür verschossen und den Schlüssel bei Mama abgegeben. (nicht das mein Sohn da irgend was zu suchen hat)
Hinterher fällt es mir schwehr das kaos su beherschen. Aber solange es mein eigenes Kaos ist, komme ich gut zurecht.

Leute wie wir beherschen das Kaos.............alle anderen brauchen Ordnung.
Vor allem Mein Sohn. Deswegen darf er nicht in das Bastelzimmer.
Viele Grüße, Juan
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#8
.....nochmal zur Entschlüsselung:

Ich finde im Netz nichts über den UHS 400,wie den von mir gezeigten.

Auf den gelisteten und gezeigten Geräten im Netz steht entweder UHS 401 (mit Selen) oder UHS 401.1 (mit Siliziumdioden)

Laut RM.org und anderen Quellen wurde erstgenannter ab 1978 produziert und zweitgenannter später.(1984 mit ? /RM.org)

Der UHS 400 ist absolut identisch mit dem 401, aber älter. Ich habe ihn seit Anfang 1977 und da war er schon gebraucht.
Das Baujahr bzw die Ersterscheinung ist daher unklar und diese Wissenslücke versuche ich nun zu schließen.

Fakt ist,das dieser Stelltrafo auch immer wieder mal in der Bucht auftaucht,aber immer als 401/401.1 und nie als 400.

Kommt mir so vor ,als hätte ich einen Prototyp oder ein Gerät,daß nicht an private Haushalte vergeben wurde.........oder.......

Was mir wohl aufgefallen ist,daß es zwei Gehäusefarben gibt (schwarz und hellgrau)
Grüße aus dem Rheinland
Roman

Die Zeit bleibt nicht stehen.
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#9
Wegen der farbe die bezeichnung zu ändern.......Da müsste man in EBAY schauen ob die geräte welche 401 wahren in beiden farben auftauchen.
denn extra die druck einheiten zu wechseln, nur weil eine Schwarze variante auf den markt kommt ist mir nicht plausibel.
Eventuel sagt da die seriennummer etwas mehr aus.
Ein Proto scheint es mir nicht zu sein. Dafür ist die Serien nummer zu hoch
Viele Grüße, Juan
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#10
Ich denke aber,daß die Seriennummer nicht die Anzahl dieser Gerätevariante wiedergibt,sondern die aller Geräte des Herstellers zu diesem Zeitpunkt.
Das Teil ist in den Siebzigern in der ehemaligen DDR hergestellt worden.Ich kann mir nicht vorstellen,daß es da hunderttausende von gibt.

Ich kann auch nicht sagen,ob es überhaupt derzeit im Westen abverkauft wurde.Ich kenne die Vorgeschichte meines Trafos leider nicht.
Vor dem Mauerfall kannte ich niemanden ,der im Besitz eines UHS war.
Grüße aus dem Rheinland
Roman

Die Zeit bleibt nicht stehen.
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#11
Hallo zusammen,
ich denke, die Farbe der Gehäusehalbschalen hatte nix mit dem Typ zu tun. Hat mein Kumpel auch bestätigt.
   
   
Das sind Bilder von meiner Kiste.
Alles im Allem, sind die Dinger schon nicht schlecht. Ich weiß gar nicht mehr, wieviel Geld ich damals (Anfang der 80er) ausgegeben habe. So um die knapp 300 O-Mark haben die wohl auch gekostet.
Auf jeden Fall sind sie schon gut durchdacht und haben uns sicherlich auch große Dienste erwiesen.
LG aus Schwerin, Holger
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#12
meiner versorgt einen alten Schrauber,
zum arbeiten auf dem Tisch.
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#13
Ich habe das Teil einem Schulkameraden für 25 DM abgekauft. Zur damaligen Zeit etwas mehr als ein Monatstaschengeld. Er war selber Bastler,konnte aber wohl
nichts damit anfangen....
Aber man sieht: Es gibt weit und breit keinen weiteren UHS400. Alles 401er.

@Holger  Dein Trafo ist in Thalheim (Erzgebirge) hergestellt worden,meiner in Zwönitz.So stehts jedenfalls hinten drauf.
Grüße aus dem Rheinland
Roman

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#14
(02.05.2022, 22:33)Valvotek schrieb: .
Aber man sieht: Es gibt weit und breit keinen weiteren UHS400. Alles 401er.

Ja, evtl. ist der Einbau des Ein-Ausschalters (beim 400 sehe ich dort nur die Öffnung für evtl. die Netz-Glimmlampe),
den der 401 an exakt dieser Stelle hat -- und die Netzkontrolle ist direkt darüber gewandert.

Also möglicher Weise ein Art komfortable Verbesserung zw. 400 und 401, die ggfs. dazu geführt hat das man deutlich mehr 401 im Gebrauchtmarkt findet? Und die Fertigung den/des 400 eingestellt hat?

Wie gesagt, reine Vermutung.


Angehängte Dateien
.png   uhs401_detail.png (Größe: 156,24 KB / Downloads: 199)
Gruss Andreas
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#15
Die vermutunf ist sicherlich richtig, denn das ist schon eine Änderung welche eine weitere nummer begründen würde.
Wo wurde denn der 400er angemacht? ich kann die originale position des schalters nicht ausmachen.
Viele Grüße, Juan
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#16
Hallo

@Andreas : Auch der 401 hat keinen Netzschalter ,nur in der neueren Version 401.1. (siehe u.a. RMorg.)

Der Einbau des Netzschalters ist nach meinen Infos einhergehend mit der Änderung der Gleichrichtung auf Silizium.Die Öffnung an der Stelle ist tatsächlich die Kontrollglimmlampe fürs Netz.

.....damit ist das Thema immer noch offen....
Grüße aus dem Rheinland
Roman

Die Zeit bleibt nicht stehen.
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#17
Aber wo ist der schalter? Ich kann ihn nicht sehen. Oder ist der wie in einer Nachttisch lampe im kabel integriert?
Viele Grüße, Juan
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#18
UHS 400 und 401 ohne Schalter : Ausschalten durch Netzstecker ziehen.


Habe gerade spaßeshalber mal UHS 400 bei den Kleinanzeigen eingegeben..........nichts.  UHS 401 : 8 Stück.Die meisten mit Netzschalter.
Grüße aus dem Rheinland
Roman

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#19
Hallo,

wenn ich hier richtig gelesen habe, besaß ich seinerzeit den UHS 400 mit Netzschalter und Siliziumdioden.

Mir war nie bewusst, dass es einen UHS 401 gab.

Übrigen kam das Teil m. W. mal > 100 Mark.

Da hast du mir 25 Mark einen Schnapper gemacht.
Gruß aus dem Kreis Siegburg vom Hans-Jürgen
"Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmer mehr"

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#20
Hallo zusammen,
doch noch etwas Schwung hier rein. Sollte ich noch mal so ein Teil für günstig Geld bekommen, baue ich mir einen TRT. Der passt dann bestimmt gut neben meinen jetzigen RT. 
Ha, viell. sogar mit eingebauter Vorschaltlampe?
Bei Tante G habe ich keinen 400er gefunden? Also, wie und woran wird jetzt (z. B.) der Typ ausgemacht? SE-Glr, Si-Diode; E/A-Schalter? 
Ohne E/A-Schalter kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Stecker ziehen ist wohl schon sehr lange out. SE-Glr lässt sich ganz einfach durch Dioden ersetzen und bringt auch noch Platz in der rel. kleinen Kiste.
@Hans: Du hast dein Teil mit D-Mark bezahlt? Im Netz sind die Teile tlw. für rund 80-90 € zu haben. Also sind sie doch ganz gut und werden gern gekauft und genutzt (von Leuten, die nicht so viel Platz haben).
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