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Philips Auto Mignon
#1
Hallo Gemeinde 

Vor kurzen kam "Eis am Stiel".
War ja mal Kult und da ich es noch nie gesehen hatte dachte ich das tust du dir mal an.
Schöne Autos Schöne Musik.
Aber was war das denn im 8. Teil???
Ein Plattenspieler fürs Auto?
Kann da wer was darüber berichten?
Hat jemand sowas?
Wie gut hat der funktioniert etc etc...
Gab's den nur von Philips oder hatten andere Hersteller auch solche Produkte?
Grüße vom Marco aus Oberbayern.
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#2
Hallo Marco, ich habe so einen Philips hier, bei bedarf Bilder. Im Einsatz ist er noch nicht gewesen, der wartet auf Wiedergeburt.
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#3
Das muss ja ein ausgeklügeltes System sein. Fliehkraft Bodenwellen etc. ~10g Aufliegekraft sollte auch irgendwie konstant gehalten werden damit die Lebensdauer der Single nicht unnötig verkürzt wird.

Also wenn die Wiederbelebung stattfinden werde ich aufmerksam mitlesen.
Grüße vom Marco aus Oberbayern.
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#4
Wenn ich mich nicht irre, dann unterschied sich der Auto-Mignon kaum von der normalen Ausführung. das Chassis war zwar etwas gefedert, aber große konstruktive Anstrengungen wurden da nicht unternommen. Die Feder presst den Tonabnehmer ja auch recht ordentlich gegen die Platte.

Gruß,
Achim
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#5
http://www.jukebox-world.de/Forum/Archiv...Mignon.htm

Hab da mal nen Artikel gefunden...
Grüße vom Marco aus Oberbayern.
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#6
Da wird er ja sehr gelobt der Mignon. Ich mag ihn auch sehr gerne, hab mehr als 10 Stück restauriert, aber er hat auch konstruktive Schwächen. Die Halteklammern der Oberschale brechen beim Öffnen extrem leicht ab. Man findet nur wenige Exemplare bei denen alle Halteklammern noch in Ordnung sind.
Philips hat keine Vorkehrungen getroffen um bei Stillstand des Geräts das gummierte Zwischenrad von der Antriebswelle mechanisch zu entkoppeln. Das hat zur Folge, dass bei praktisch allen Geräten die heute noch existieren, das Zwischenrad von der Antriebswelle an mindestens einer, meist aber mehreren Stellen, deutlich eingedellt ist. Das ist dann durchaus hörbar. Im Gegensatz z.B. zum Harting 45, sind die Zwischenräder bei den Mignons praktisch ausnahmslos verhärtet und deren Friktion stark eingeschränkt. Das ist der Grund, warum bei fast allen Mignons der automatische Auswurf nicht mehr richtig funktioniert. Alle Nachbehandlungsmethoden (Schleifen, Kochen in Essigwasser oder Oxalsäure, Behandlung mit friktionsfördernden Mittel, ect. ) sind nur kurzfristig von Erfolg gekrönt. Einzig das Neubelegen des Zwischenrades bringt dauerhafte Besserung.
Der Plattenteller ist in fast allen Fällen unter seiner Beflockung extrem verrostet, zu bemerken an leichten Erhebungen der Beflockung. Hier hilft nur Sandstrahlen und Neubeziehen des Tellers.
Aber ansonsten ist der Mignon ein wunderbarer, kultiger Plattenspieler der immer Aufmerksamkeit hervorruft.

Gruß,
Achim
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#7
Hallo Marco,
den Philips Mignon habe ich auch im Regal stehen,
war aber schon ewig nicht mehr in Betrieb....

   

viele Grüße,
Rolf
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#8
(19.08.2016, 10:18)achim schrieb: Wenn ich mich nicht irre, dann unterschied sich der Auto-Mignon kaum von der normalen Ausführung. das Chassis war zwar etwas gefedert, aber große konstruktive Anstrengungen wurden da nicht unternommen. Die Feder presst den Tonabnehmer ja auch recht ordentlich gegen die Platte.

So ist es! Die Grundkonstruktion ist die gleiche wie beim Tischgerät Mignon, nur das Gehäuse mit den Autoanschlüssen und der besonderen Federung ist anders. Hier mal die BDA zum Gerät:

   
   
   
   

Hier noch ein ganz besonderer Tischmignon im durchsichtigen Plastikgehäuse. Das war ein Gerät für Verkäufer zur Vorführung:

   
   
   
   
   
   
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#9
Toll, was ihr so alles besitzt!

Mein Bruder hatte so einen Plattenspieler in den 60igern in seinem Opel Admiral.

Wer hat denn den dazugehörigen " Hf-Oszillator mit Pentode EF 93 " und den Schaltplan dazu?
Das wäre dann ja schon wieder ein anderer MW-Transmitter für eine kurze Reichweite.
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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