Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Zwischenstand s/w-TV-Basteleien
#1
Nabend,

hier nur ein kurzer Zwischenstand zum Thema Eigenbau-Lernfernseher s/w mit verschiedenen Baugruppen in Röhren- u. Transistortechnik. Die Empfangsteile laufen ja bereits ganz gut und so hab ich mich in letzter Zeit eher auf die Ablenkstufen gestürzt, alles in kleinen Schritten je nach verfügbarer Freizeit.

Ziel ist es, wie bei den vorangegangenen Projekten "Tuner und Bild-ZF-Verstärker" (siehe Empfangsteil..."), die Funktion der Stufen und die Auslegungskriterien zu verstehen und zwar rel. vollständig. Jede Baugruppe soll als einzelne aus dem Gesamtverbund rel. bequem herausnehmbar und die Einzelteile gut zugänglich und bebastelbar sein, also quasi wie beim POLYTRONIC-Baukasten. Deshalb ist weniger ein Chassis- oder Lötösenleisten-Aufbau gewählt worden, sondern eine ähnliche Bauweise wie bei den Empfangsteilen: "ugly-construction" mit Röhrenfassungen, so daß man ohne langes Suchen schnell einen Überblick hat. Das ist noch nicht ganz gelungen, bei der Vertikalablenkung hab ich aus Gewohnheit alles sehr eng aufgebaut, zu eng. Die Videoendstufe ist mal absichtlich unschön gefrickelt, weil die Helligkeit zunächst noch improvisatorisch nur am g1 statisch eingestellt wird, ohne Dunkeltastung.

Die Schaltungen sind aus verschiedenen TV-Empfängern übernommen (zunächst), die Stromversorgung soll für jede Baugruppe halbwegs autonom erfolgen, die Vertikalablenkung speist ein Schaltnetzteil vom COLORTRON, die Röhrenheizungen gehen an einen separaten Trafo, die Horizontalablenkung hat ebenfalls separate Speisung.
Da die Dunkeltastung noch nicht funktioniert, muß ich aufpassen beim Ausschalten, ich will es so machen, daß die Vertikalablenkung in jedem Fall weiterläuft, z.Z. muß ich die Stecker zunächst vom Heiztrafo unterbrechen, warten und dann erst die Zeilenendstufe ausschalten, sonst gibts den hellen Leuchtpunkt, bis jetzt ist mir nichts eingebrannt Wink

Noch was Interessantes: Die Ansteuerung der Zeilenendstufe erfolgt aus dem SY-Modul eines "moderneren" Gerätes (LUXOMAT VT130 / CHROMAT Ende 70-er Wink, weil ich noch zu faul bin, das Amplitudensieb/Phasenvergleich aufzubauen, das kommt natürlich später auch noch... Jedenfalls wollte ich erst die Hochvoltschaltung mit SF358 direkt zur Ansteuerung der PL500 nehmen, das geht auch erstaunlich gut, nur stimmt die Impulsdauer leider nicht, sonst hätte man das Modul 1:1 nehmen können ! Nun ist noch eine PWM-Schaltung mit LM393 nachgeschaltet, damit kann ich die Impulsweite verändern und gleichzeitig schauen, wie das auf die Horizontalablekung wirkt. Absolut genial !

Ein Videosignal hatte ich vor einigen Tagen auch schon mal dran (z.Z. nicht, aber man kann direkt SCART kapazitiv auf das g1 der PCL84 geben), aber das Bild sieht natürlich noch nicht so gut aus, so laß ich Euch zunächst nur mit dem leeren Raster zurück... mehr später, wenn ein ordentliches Bild da ist. Die BiRö ist über lange Strippen mit dem Prüfaufbau verbunden, zum Glück hatte ich sogar ein langes Hochspannungskabel noch aufgehoben.

Macht ziemlich Spaß das Ganze, ganz entspannt Schritt für Schritt, mal knallts auch zwischendurch, aber man ist trotzdem immer vorsichtig, auch mit der Bildröhre ! Als wenn man sie für damals 300 Ostmark hätte kaufen gemußt ! Der Fernseher, der jetzt als "Chassisprüfgerät" werkelt, wäre 1995 um ein Haar auf den Müll geflogen, was will man auch noch mit einem s/w-Debut, wenn überall 4000-er Farbgeräte für nichts zu haben sind...

Gruß IngoZ


.jpg   k-114.JPG (Größe: 346,69 KB / Downloads: 596)


.jpg   k-115.JPG (Größe: 308,39 KB / Downloads: 596)
Zitieren
#2
Tolle Bastelei Ingo,

meinen ersten SW-Fernseher habe ich so um 1965 "repariert", mit einem Schraubendreher die Röhren abgeklopft.
Siehe da, bei einer wackelte das Bild kurz, also zu Radio-Menzel und eine neue Röhre gekauft (Menzel gibt es immer noch!).
Als Lohn durfte ich mir mein erstes analoges Meßgerät für damals um die 20Mark kaufen, es hat mir lange gute Dienste geleistet.
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.
Zitieren
#3
Hi Ingo,

Finde es auch ganz bemerkenswert, dass du dich von grundauf noch mit der Schaltungstechnik von Röhren-TVs befasst. Mach weiter so, bis du einen vollständig mit Röhren bestückten TV zusammengebastelt hast. Bei Fragen, frage mich (hab seit meiner Jugend mich hauptsächlich mit Röhren-TVs befasst, bis zum Farb-TV mit einer B43G4C) oder überhaupt hier!!!

"Dumme" Frage: hast du vielleicht noch einen derartigen Zeilentrafo für mich (will mal einen alten und transistorisierten 37er Farb-TV mit Röhren-Bestückung versehen)???

Gruß

(Reflex-)Kalle
Zitieren
#4
Hallo,

ja ich weiß das schon auch, ist etwas verrückt Wink Aber nach vielen Jahren zweckdienlichen Reparaturen unter Beachtung Wirtschaftlichkeit sind die Zeiten des Reparierens nahezu vorbei, jedenfalls von Rö-TVs. Also "genug" Zeit, die Physik am Leben zu erhalten, ist doch egal ob s/w, sw/gn (Osziröhre Lothar König) oder Farbe.
Und natürlich auch etwas Nostalgie, dazu neige ich extrem Wink
Wie Du, Opa Wolle, es geschrieben hast, erinnere ich mich auch noch gut an meine ersten Erfolgserlebnisse, das war schon ne Hausnummer, mit 13 den ersten eigenen Fernseher zu haben (Sybille mit magischem Band hinter der Klappe). Die ersten eigenen Reparaturen dann mit 14 1/2, der erste Fehler war bei mir waagerechter Strich wie Oszi... Wie lange ich den gesucht hab, weil es wenig Möglichkeiten gab...

Kalle, diese Zeilentrafos gabs mal bei OPPERMANN, sind leider ausverkauft, es gibt sie aber noch hin und wieder zu kaufen, u.a. im RFT-shop.
Wenns nicht schnell sein muß, kann ich Dir vielleicht behilflich sein, leider hab ich seinerzeit nicht genug eingekauft, hab zZ. nur 2 für den Eigenbedarf hier (muß noch ein INES-Chassis damit beleben), die gehen ja auch rel. schnell kaputt mit den kritischen Gießharz-Wickeln, Ich schau aber mal bei Gelegenheit im Hauptlager bei meinen Ellis nach, da muß ich aber erstmal hinkommen. Erinner mich nochmal, wenns bei Dir soweit ist.
Die geplante Aktion mit kleinen Farbbildröhren hab ich auch noch auf dem Schirm, das könnte durchaus klappen ! Eventuell kann man die Hochspannung auch separat erzeugen, wie beim CHROMAT, wobei sich auch hier die Frage nach dem Trafo stellt...(die gabs vor einigen Jahren bei POLLIN für 1,99..., die gehen auch nicht so oft kaputt trotz Gießharzwickel und gebraucht auch ganz gut und da hab ich auch noch welche zum Abgeben da). Vorteil dieser Variante ist die konstante 25kV-Hochspannung für die Farbbildröhre! Die Ablenkerei wäre hier nur "Nebensache" und mühelos durch PL500 zu bewältigen. Das wäre womöglich eine weltweit einzigartige Schaltung: Zeilenendstufe mit Röhre, Hochspannungserzeugung mit 2x 2N3055 !


Ich hab sogar die Windungszahlen von Röhren-Zeilentrafos gefunden (muß ich bei Bedarf suchen, war mal was im RFE für ausländische Rö-Zeilentrafos), wichtig ist ja nur die Hauptwicklung mit den Anzapfungen.

Kleine Farbmonitorröhren (15...17 Zoll) gehen auch sehr gut mit wenig Hochspannung <20kV, das hab ich selbst schon probiert, allerdings mit Transistor-Zeilenendstufe. Kleiner Haken sind hier die extrem niederohmigen Ablenkeinheiten (Die Zeilenendstufen gehen oft nur mit ca. 70V), aber das müßte eigentlich durch Zusatzwickel beherrschbar sein für Rö-Zeilenendstufe, das vermute ich aber nur.

Gruß IngoZ
Zitieren
#5
Hallo Ingo,
Deine Bastelei ist ganz große Sache.
Das bewundere ich!
MfG Heiner

Man lernt nie aus!
Smiley53
Zitieren
#6
(09.04.2018, 20:36)PELEK schrieb: ...
Die geplante Aktion mit kleinen Farbbildröhren hab ich auch noch auf dem Schirm, das könnte durchaus klappen ! Eventuell kann man die Hochspannung auch separat erzeugen, wie beim CHROMAT, wobei sich auch hier die Frage nach dem Trafo stellt...(die gabs vor einigen Jahren bei POLLIN für 1,99..., die gehen auch nicht so oft kaputt trotz Gießharzwickel und gebraucht auch ganz gut und da hab ich auch noch welche zum Abgeben da). Vorteil dieser Variante ist die konstante 25kV-Hochspannung für die Farbbildröhre! Die Ablenkerei wäre hier nur "Nebensache" und mühelos durch PL500 zu bewältigen. Das wäre womöglich eine weltweit einzigartige Schaltung: Zeilenendstufe mit Röhre, Hochspannungserzeugung mit 2x 2N3055 !
...
Kleine Farbmonitorröhren (15...17 Zoll) gehen auch sehr gut mit wenig Hochspannung <20kV, das hab ich selbst schon probiert, allerdings mit Transistor-Zeilenendstufe. Kleiner Haken sind hier die extrem niederohmigen Ablenkeinheiten (Die Zeilenendstufen gehen oft nur mit ca. 70V), aber das müßte eigentlich durch Zusatzwickel beherrschbar sein für Rö-Zeilenendstufe, das vermute ich aber nur.

Gruß IngoZ

Hi Ingo,

Henry Westphal von Tigris Elektronik GmbH Berlin hat im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit an der Uni mit Studenten schon einen S/W-Monitor (also ohne HF-Teil) mit einer kleinen Bildröhre von transistorisierten TVs das mit der Anpassung der niederohmigen Ablenkeinheit an Röhren-Ablenkschaltungen gemacht. Für die Vertikalablenkung die Ablenkspulen statt parallelgeschaltet in Reihenschaltung verwendet und das Horizontalablensystem mit einem selbstgewickelten, kleinen selbstgewickelten Autotrafo mit Ferritkern angepasst.

Wenn dein Zeilentrafo von Oppermann stammt, dann weiß ich, wer die "gehortet" hat und von dem bekomme ich bestimmt ein ... zwei Stück zum Freundschaftspreis, da ich ihm mit 300mA Heißleitern für die P-Röhrenheizkreise schon mal ausgeholfen habe. Hab da noch eine Menge an 22V/300mA Heißleitern, wie sie in S/W-TVs verwendet wurden.

Für die Horizontalablenkung und Hochspannungserzeugung könnte bei den kleinen 15" Farb-Bildröhren wahrscheinlich noch eine einzige Endstufe mit PL500/504/509/519 ausreichen, denke ich. Dass es prinzipiell geht, hat ja Kuba mit der europäischen Ausführung des Porta Color (Kuba Chassis C 211) gezeigt:

?mage

Gruß

(Reflex-)Kalle
Zitieren
#7
Hallo ihr beiden,

ihr dürft aber nicht vergessen, dass bei einer Farbbildröhre der Strahlstrom (und damit der Strom denn die Hochspannungswicklung zu liefern hat) wesentlich höher ist als bei einer s/w-Röhre. Es kommt also leider nicht nur auf die Kilovolts an.

Trotzdem natürlich viel Erfolg!

Gruß
Stefan
Zitieren
#8
Hi Stefan,

dafür ist bei kleinen Bildröhren die notwendige Horizontalablenkleistung geringer, als bei den großen, wo man dann Zeilenablenkung und Hochspannungserzeugung mit getrennten Stufen erzeugen musste. Beim kleinen 11" Kuba kommt hinzu, dass es eine 70Grad Ablenkwinkel Bildröhre ist, die geringere Ablenkleistung als 90 oder 110Grad Bildröhren benötigt. Bei den modernen Inline-Farbbildröhren mit größerem Ablenkwinkel ist dafür wieder der Strahlstrom geringer als bei den Delta-Bildröhren. Es kommt auf einen Versuch an, ob man eine 37er Inline-Bildröhre mit einer Zeilenendstufe und gemeinsamer Hochspannungserzeugung noch verwenden kann.

Bei der B43G4C, die auch nur 70Grad Ablenkwinkel aber einen sehr großen Halsdurchmesser (60...80mm, kann mich nicht mehr genau erinnern, außer dass ein übliches PVC-Ablussrohr gerade gut auf den Bildröhrenhals passte), müsste man (mangels leistungsfähiger PL509/519, hatten ja nur S/W-Teile zur Verfügung) mit getrennten Stufen (PL500/504) arbeiten. Das war die größte Schwierigkeit und ständige Bastelei, um es zu verbessern.

Gruß

(Reflex-)Kalle
Zitieren
#9
Was Henry Westphal von Tigris Elektronik 2005/6 gemacht hat, findet man noch auszugsweise in Jogis Forum und einen Abschlussbericht zum Projekt LION dann auch noch dort

https://nanopdf.com/download/inhaltsverz...k-gmbh_pdf
Zitieren
#10
Hallo,

ja, was der Henry Westphal so macht, ist sehr bemerkenswert, das Projekt LION kannte ich schon, aber die Konstellation mit dem zusätzlichen Spartrafo hatte ich nicht mehr auf dem Film, das ist natürlich eine Option, es kann aber passieren, daß der Spartrafo auf einer Eigenfrequenz klingelt, offensichtlich hat er das aber sehr gut hinbekommen. Auf jeden Fall ein guter Anhaltspunkt auch für die Anpassung niederohmiger Farbbildröhren-Ablenkeinheiten an Rö-Zeilenendstufen.

Stefan, Dein Einwand bezüglich Strahlstrom ist auf jeden Fall zu berücksichtigen, es gibt aber dabei auch Punkte auf der Haben-Seite:
- kleine Bildröhren benötigen prinzipiell weniger Strahlstrom(-mittelwert) als große, während Bildgrößen um 61cm ca. 400µA pro System brauchen, ist es bei kleineren nur 100...150µA. Das Verhalten bei Spitzenstrahlstrom ist natürlich trotzdem ein zu beachtender Punkt
- Monitorröhren, die mit TV-Auflösung betrieben werden, brauchen dann logischerweise nicht so eine große Punktschärfe erreichen, wie bei hochauflösendem Monitorbetrieb, deshalb geht es z.B. bei 15 Zoll schon mit ca. 15...20kV ganz gut. (Die Hochspannung bestimmt die erreichbare Punktschärfe bei hoher Leuchtdichte...Strahlstrom, d.h. bei geringerer Hochspannung wird ein Punkt mit dem gleichen Strahlstrom nicht so gut fokussierbar --> Alles natürlich im ausnutzbaren Kennlinienbereich).

Es bleibt auch noch die erwähne Variante einer separaten Hochspannungserzeugung mit Gegentaktendstufe, die von der Zeilenendstufe getriggert wird, damit wird die Zeilenendstufe für Basteleien autonom, das ist ein Nachteil, wenn bei bestimmten Basteleien von der ZE die Hochspannung unzuverlässig erzeugt wird und man einfach nix mehr sieht...

Nagut, warten wir die Versuche ab.

Gruß Ingo
Zitieren
#11
Hallo,

kleines update, die Aufgabe für heute war es, den Aufbau provisorisch zur Darstellung eines halbwegs synchronisierten Bildes zu bewegen. Dazu hab ich die H-Ansteuerung nochmal ein wenig verändert, ein Sy-Modul vom 4000-er mit A255 /TDA2593 steuert die Zeilenendstufe über besagte simple Hochvolt-Schaltstufe mit BF458 o.ä.
Damit brauche ich im Gegensatz zur ersten Schaltung keine Rücklaufimpulse vom Zeilentrafo für den Phasenvergleich, die wären zwar verfügbar, aber müßten vorher noch heruntergeteilt werden, da für Röhrenschaltung zu große Amplitude... Der TDA2593 kann nur mit dem Bildsignal synchronisieren, nur für die Phasenkorrektur ist der Rücklaufimpuls nötig (und für den SC-Impuls... den ich zZ nicht brauche).

Vertikal ist nichts synchronisiert, das Bild läuft halt langsam durch Wink Der Vertikalimpuls vom SY-Modul müßte nur über eine weitere Hochvoltschaltstufe, ggf- mit Impulsverlängerung, auf den erforderlichen Pegel gebracht werden, um die PC(L)805 damit anblasen zu können.

Der Empfangsteil zur Gewinnung eines Bildsignals mit 3V Amplitude ist ein schnell zusammengefrickeltes Industrieteil aus dem NOVATRON (DDR-Tuner und Bild-ZF mit TDA2541) das herumlag, natürlich hätte man auch direkt das FBAS-Signal nehmen können, wobei dann wieder ein kleiner Verstärker hätte gebaut werden müssen (1Vss auf 3Vss)...

Damit hab ich einen gewissen Stand, um dann im Weiteren mit den Eigenbau-Empfangsteilen weiterhantieren zu können. Wenn das dann läuft, kommt der Phasenvergleich mit Röhre dran, um das Sy-Modul zu ersetzen. Das wird auch keine ganz leichte Übung.

Die Dunkeltastung der Rückläufe ist bis jetzt immer noch nicht vorhanden.

Es ist nur ein provisorischer Aufbau, um die grundsätzliche Funktion der Stufen mit Signal zu sehen:



.jpg   k-DSC06698.JPG (Größe: 220,39 KB / Downloads: 309)
.jpg   k-DSC06699.JPG (Größe: 311,44 KB / Downloads: 309)
.jpg   k-DSC06700.JPG (Größe: 311,44 KB / Downloads: 310)

Gruß IngoZ
Zitieren
#12
Mann Ingo,
da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich! 
Smiley32 Smiley32 Smiley32 
Ich liebe solche Basteleien, woman etwas entwickelt und doch nie ganz fertig wird, weil es immer noch was zu verbessern gilt.
Ich lese gespannt mit.
MfG Heiner

Man lernt nie aus!
Smiley53
Zitieren
#13
Ja , da kann man nur staunen. Mehr geht nicht, da ich kaum Ahnung davon habe. Smile
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
Zitieren
#14
Hallo,

es geht langsam weiter, nach 2h Basteln synchronisiert das Bild auch Vertikal, war aber mehr Fehlersuche als Vorwärtsbasteln. Nach dem Bau der Hochvoltschaltstufe für die VK-Synchronisation offenbarte ein Blick in den Schaltplan, daß bereits ca. 33Vss ausreichen, um den Sperrschwinger mit der Triode der PCL805 zu synchronisieren.

Nach der Klärung, daß der TDA2593/A255 nur dann VK-Impuls ausgibt, wenn ein Bildsignal vorhanden ist (ist eigentlich logisch, aber ich hielt den VK-Sy-Impulserzeuger für einen freischwingenden Generator...) synchronisierte die VK bereits bei direktem Anschluß ! Nur 12Vss reichen also, um bei ordentlichem Signal zu synchronisieren. Spätere Versuche mit kleinerem, verrauschten Signal werden das klären...

Anbei ein paar Eindrücke, auch nochmal zum Aufbau, die einpolig angeschlossene Glimmlampe zeigt an, wenn der Zeili Hochspannung macht.

Das synchronisertes Bild, noch mit horizontalem Phasenfehler (die Rückkopplung der Zeilenimpulse ist noch nicht aktiv)

.jpg   k-IMAG0820.jpg (Größe: 200,31 KB / Downloads: 216)

Zeilenendstufe, im Hintergrund die Vertikalablenkstufe:

.jpg   k-IMAG0822.jpg (Größe: 258,4 KB / Downloads: 212)  

Die zu eng aufgebaute Vertikalablenkstufe mit PCL805, wird noch umgebaut (ECC + PL84 wär besser gewesen):

.jpg   k-IMAG0823.jpg (Größe: 242,6 KB / Downloads: 208)  

Nahaufnahme der Zeilenendstufe, kann auch noch übersichtlicher aufgebaut werden, rechts die Hochspannungssonde (Glimmlampe):

.jpg   k-IMAG0824.jpg (Größe: 251,03 KB / Downloads: 207)

Das wirkt auf den Bildern alles noch ziemlich chaotisch, wenn manns selbst fabriziert hat, gehts Wink . Auch der Gesamtaufbau wird noch besser, vielleicht sogar einige Signalzuführungen von Stufe zu Stufe mit BNC-Kabeln...

Weitere Pläne sind dann nach der Dunkeltastungsaktivierung wie erwähnt das Amplitudensieb (Sy-Impulse) und Horizontalgenerator mit vorgeschaltenem Phasensynchronisierer (Phasenvergleich). Dabei will ich die unangenehmen Trafos der STASSFURT-Geräte vermeiden (diese Schaltungen funktionieren aber sehr gut!), der KUBA-Schaltplan und der GRAETZ LANDGRAF liefern dazu Anregungen...

Bis dann, allen schöne Feiertage

Gruß IngoZ
Zitieren
#15
Mensch, Ingo,
fachlich kann ich nichts beitragen, aber immer wieder nur meine Bewunderung bekunden!
Sowas hätte ich auch gern können gewollt! Shy
MfG Heiner

Man lernt nie aus!
Smiley53
Zitieren
#16
Hallo Heiner,

Ich freu mich über jede Rückmeldung, Dankeschön für Deine !

Gruß IngoZ
Zitieren
#17
Hallo Ingo,

Ich kann mich Heinees Worten nur anschließen. Hut ab.

Gruß
Oliver
Zitieren
#18
Lese auch fasziniert-amüsiert mit. Soviele Röhren-Schwarzweiße ich habe und in den Händen hatte, aber auf die Idee eines Brett-Sebstbau bin ich nie gekommen...

Der nächste Schritt ist hoffentlich der Ersatz der IC-Schaltungen durch entsprechende Röhrenschaltungen, oder?

Gruß
Stefan
Zitieren
#19
Bin auch fasziniert über dein Aufbau eines SW Fernsehers. Und Neidisch auf deine neuen Zeilentrafos......
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
Zitieren
#20
Hallo Ingo,

Klasse Sache !
Ich sag jetzt einfach mal: ganz mit Röhren, also auch der Empfänger, wird vielleicht nicht klappen,
aber was Du bisher geschafft hast ist super. Den Beitrag von Henry Westphal habe ich mir mal
durchgelesen. Die Trickschaltungen aus der damaligen Zeit, nur um ein paar Bauteile zu sparen,
sind ja ziemlich rechenaufwändig und nicht immer sofort zu verstehen. Da sehe ich den Selbstbau
etwas entspannter und Du kannst dich da langsam herantasten.
Klasse !

Gruß,
RE 084
RE 084 heisst Hans und kommt aus 41844 Wegberg
Zitieren


Gehe zu: