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Junost 603
#1
Hier mal mein neuer Fernseher aus russischer Produktion. Baujahr dürfte so 1975 sein.
Schön klein gehalten und gerade richtig für das damalige Campingfahrzeug.
Abmaße 320 x 250 x 230 mm

23cm S/W- Bildröhre
 VHF Kanal 1 bis 12 nach CCIR, UHF Kanal 21 bis 40.
Bildgröße: 180mm × 143mm
 Antenne: Teleskopstab und Ringdipol für UHF, leider ist der Ring nicht mehr vorhanden.
Da hat aber schon jemand einige Kondensatoren gewechselt.
Das Bild ist deshalb so gut, da brauche ich erst einmal nichts dran machen.
Gebrauchsspuren sind vorhanden, denke aber das gehört dazu.

   

   

   

   

Die Bildgeometrie ist auch ganz annehmbar.

   

   


Hier ist ein typischer einbrennfleck zu sehen, warscheinlich was er deshalb mal in der Reparatur. ist aber nicht weiter störend beim bewegten Bildern.

   
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#2
Hi Frank,

erstaunlich, daß solche Geräte immer mal wieder auftauchen!
Aber für Dich gerade richtig!
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.
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#3
Ach, russische S/W-Portables tauchen immer mal wieder auf und bekommt man meist auch preisgünstig "ersteigert".
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#4
...hab damals geträumt so was zu haben...Die waren als sehr robust bekannt.
Gruß!
Ivan
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#5
Mit so einem Junost sind wir zu DDR Zeiten abends auf die Berge gefahren und haben dort Westfernsehen geschaut, Kanal 4 - Ochsenkopf. Denn wir wohnten in einem "Seitental der Ahnungslosen". Oft haben wir bis in die Puppen geschaut bis uns der Tau und die Kälte, der Sendeschluss oder die leere extra Autobatterie vertrieben. Das waren unvergessliche Erlebnisse, von denen man aber anderen gegenüber besser schwieg.
MfG Heiner

Man lernt nie aus!
Smiley53
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#6
Mit einem Junost in der Gartenlaube Fussball-WM geschaut.
Da wurde die Welle erfunden ... Mexico 1986
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#7
Hallo Frank,

ja, so einen Junost habe ich vor einem Jahr verschenkt (seufz) in supergutem Zustand. Ich hatte ihn selbst geschenkt bekommen von der Tochter eines verstorbenen Radiosammlers. Er war leicht zu reparieren (kalte Lötstelle im Vertikalteil). Ich muß meinen Gerätebestand einschränken aus Platzgründen und hatte mir die Weggabe gut überlegt aber inzwischen bereue ich es ein wenig. Es ist ästhetisch ein sehr ansprechendes Gerät, das sich auch durch gute Zuverlässigkeit auszeichnet. Zu DDR-Zeiten hatte ich mal einen Vorgänger noch ohne UHF. Nachteilig ist die fehlede Schwarzwerthaltung, die zur Folge hat, daß dunkle Bildszenen mit wenig Kontrast aufgehellt erscheinen. Bei einem Junost 402 habe ich dies mal umgebaut auf schwarzwerterhaltendes Videosignal. Ich vermute, die fehlende Schwarzwerthaltung hat man bewußt in Kauf genommen, weil erstens die Schaltung dadurch einfacher wird und zweitens eine geringere Dynamik der Bildröhre tolerierbar ist. Die Bildröhren neigen dazu, bei großer Helligkeit weniger zu fokussieren. Überhaupt sind auch neue Röhren nicht sehr hell.
Dein Exemplar hat zum Einen eine interessante Gehäusefarbe (karamell) und zweitens offensichtlich sehr gut eingestellte Bildgeometrie - Glückwunsch.

Viele Grüße

Ingo.
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#8
Hallo Frank,

da ist dir wieder ein tolles Teil zugelaufen.

Wie Ingo schon erwähnte, ist der Kamel Look schon eher selten.

Erstaunlich gut ist die Bildgeometrie des Zeitgenossen aus dem weiten Russland.

Die schlechte  Schwarzwertwiedergabe hatte man seinerzeit in Kauf genommen.
Respekt Ingo, dass du eine Änderung einbautest, welche einen Schwarzwert überhaupt realisierte.
Gruß vom Jürgen

Kaum macht man es richtig, schon gehts.

P.S.
für Dateiaustausch bitte an  jermel[at]gmx.net senden.
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#9
Ja die Farbe ist wirklich gut gewählt. Keine Ahnung ob es da auch noch andere Farben gab wie beim Junost 402.
Leider fehlt die Aufschrift auf dem Kanalwähle, vielleicht finde ich mal ein Schrottgerät wo es noch gut zu sehen ist.
Hier noch mal ein Bild für den Größenvergleich. Der ist wirklich klein gehalten.
Rechts daneben ist ein Elektronika, das war damals wahrscheinlich die kleinste Ausführung der russischen Fernseher mit echter Bildröhre.

   
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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