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Modellbahn-Trafo als Netzgerät für Basteleien
#1
Servus,

Ich habe das mal ausprobiert. Funktioniert ganz gut! Ich habe einen Regler von Fleischmann. In nächster Zeit werde ich mir mal einen stärkeren Regler kaufen und eine Skala mit genauen Voltzahlen machen. Was sagt ihr dazu? Ich finde das Preiswert und für den Anfang reicht es völlig aus.
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#2
Hallo Florian

Nicht böse sein, aber kurz gesagt, das ist Mist !
Gruß Helmut
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#3
Wieso?
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#4
Hallo

Erstens nicht Stabilisiert und zweitens nicht geglättet, es ist ok um eine kleine Glühlampe zu testen.
Kauf dir lieber so etwas, https://www.pollin.de/p/regelbares-labor...gJ9WPD_BwE
Gruß Helmut
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#5
Hallo Florian,

ja, genau mit solch einem Fleischmann-Eisenbahntrafo hatte ich in Deinem Alter angefangen. Leider muss ich mich mit meinen Erfahrungen der damaligen Zeit, Helmut's Meinung anschließen. Es stimmt schon, der Trafo ist nicht stabilisiert und nur unzureichend geglättet. Um einige Schaltungen mit Lämpchen, kleinen Elektromotoren etc. zu betreiben geht das wohl. Auch hatte ich damals daran mein Taschenradio angeschlossen. Das brummte wie verrückt, aber man konnte trotzdem damit hören. Beim 2. Mal habe ich die Pole vertauscht, da war auch Schluß mit dem Taschenradio.

Dann vertragen diese Trafos auch nicht viel Belastung (Ampere). Die werden also schnell heiß. Das war bei mir Anfang der 70 er Jahre. Solche Teile, wie Helmut empfiehlt, standen uns kleinen Bastlern nicht zur Verfügung. Heute gibt es so viel Besseres als einen Eisenbahntrafo und das zu moderaten Preisen. Geh mal sammeln. Oma, Opa, die Eltern, wenn jeder einen Obolus gibt, dann kannst Du dir schon etwas Besseres kaufen. Die werden doch fördern, dass der Filius es richtig macht und sich mit Elektrotechnik befaßt. Ich arbeite leider nur ausschließlich mit höheren Spannungen. Wenn ich solch ein Niedervolt Netzgerät hätte und es erübrigen könnte, würde ich es Dir sponsern. Vielleicht hat einer der Kollegen.....
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#6
Hallo,

was Andreas schreibt, kommt mir sehr bekannt vor ! Allerdings bin ich der Meinung, daß man ruhig auf diese Weise anfangen kann, denn die Eisenbahntrafos sind zwar nicht die hochwertigsten, aber meistens kurzschlußfest (?). Die FZ1 aus dem Osten waren auf jeden Fall super für solche ersten Versuche geeignet, natürlich auch mit dem berühmten Brummerscheinungen, weil nur eine Vollwellengleichrichtung aber keine Glättung eingebaut war. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß da was überhitzt, denn diese Spielzeugtransformatoren sollten ausreichend robust und sicher sein, was ein Riesenvorteil gegenüber sonstigen Bastellösungen ist.

Meine Empfehlung wäre, eine kleine Zusatzschaltung zu bauen, die vorn einen Brückengleichrichter enthält (der dient als zusätzlicher Verpolschutz) und dann eine kleine Siebkette mit 1000µF, einem Drahtwiderstand z.B. 50 Ohm 4W, und nochmal 1000µF, natürlich für die höchste Betriebsspannung, die vorkommen kann (40V z.B.). Das ganze dürfte für unter 5 Euro zu machen sein und man kann gleich Erfahrung mit Glättung/Siebung (R-C, L-C) sammeln und wenn man will gleich Berechnungen...Messungen daran ausführen.
Wenn man noch eine Glühlampe 12V 10...21W davorschaltet, hat man noch eine zusätzliche Strombegrenzung im Kurzschlussfall, das ist nochmal eine gute Empfehlung für erste Basteleien und dieses Wissen hätte mich in meiner Anfangszeit vor einigem Schaden bewahren können.

Aber die andere Empfehlung, einfach ein günstiges Regelnetzteil zu kaufen, ist natürlich auch nicht schlecht, zumal man hier sogar einstellbaren Strom hat. Nur kann es hier genauso passieren, daß man aus vielen Gründen kein gutes Ergebnis hat, ich hab nicht die besten Erfahrungen mit Netzteilen, 2 mehr oder weniger schlimme Beispiele, jeweils über 100 Euro (sicher kein high-end, aber wenigstens grundegendes problemloses Arbeiten sollte dafür drin sein), das eine mit völlig indiskutabler Regelschaltung, die defekt gegangen ist und dadurch die Ua hochlief, das andere mit nachträglich reingespaxtem Lüfter, den ich gleich rausgerissen hab... Die Bohrungen für den Zusatzlüfter wurden wahrscheinlich mit einem Nagel realisiert, auch die andere Verarbeitungsqualität ist bei beiden Netzteilen Müll. Das zweite läuft aber wenigstens rel. zuverlässig, wenn man unter den Belastungsgrenzwerten für "mit Lüfter" bleibt. Ist zwar Jahre her und es gibt heute rel. gute und günstige Netzteile, aber man kann auch mit käuflichen "Labor"-Netzteilen auf die Schnauze fallen, ich jedenfalls ärgere mich über so einen Mist. Ein weiterer wichtiger Einwand ist der unsägliche Parallel-Elko an den Ausgangsklemmen, der bei einigen Netzteilen vorhanden ist, man will es kaum glauben... Hinter der Strombegrenzung hat aber kein Elko nie und nimmer nicht etwas zu suchen ! Ich hätte jedenfalls nie gedacht, was da für Schrott auf den Markt zu finden ist.

Ich würde also ruhig mit dem Eisenbahntrafo anfangen, erste Erfahrungen mit Netzteilen und dem Zusammenwirken mit Schaltungen sammeln und ein vernünftiges Netzteil 0-30V, 3A auf den Wunschzettel schreiben.

Gruß IngoZ

Ergänzung: Hab mal den Pollin-link angeklickt, ich weiß nicht... ohne eigene Erfahrung mit der Qualität würde ich sowas definitiv NICHT empfehlen ! Schaltnetzteile sind so eine Sache und das muß wirklich gut gemacht sein, damit es problemlos funktioniert. 40 Eus sind eher ein Hinweis auf typische Suboptimalitäten. Wenn Helmut das Teil kennt, ist das natürlich was anderes.
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#7
Hallo Ingo

Modellbahntrafos haben eine Bimetallsicherung, damit sie nicht zu heiß werden.
Natürlich kann man damit anfangen, es kommt aber auch darauf an was man damit machen möchte. Jedoch schrieb er das er sich noch einen stärkeren kaufen will und das ist meiner Ansicht nach, rausgeworfenes Geld.
Zum anderen, wenn man sich damit erst einmal ein paar Bauteile und Geräte zerschossen hat. Dürfte man schnell den Spaß verlieren.

Aber das ist nur meine Meinung.
Gruß Helmut
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#8
Moin moin indie Runde,
selbiger Trafo (Pico....?) gehörte zum Ende der 50 er Jahre auch zur Grundausstattung meines damals noch recht jungem Hobbys dessen "Virus" ich mir mit 15 Jahren eingefangen habe.
Da der Trafo gut gegen Kurzschluss durch einen Bimetall Schalter geschützt war und ich ihn mit einer CRC Siebung nachgerüstet hatte, diente mir dieser als gutes Lehrobjekt in die Kleinspannungswelt.
Auch hat dieser Eisenbahn Trafo durch seine Robustheit die vielen Jahrzehnte meiner Hobbytätigkeit bis heute Überlebt und steht immer noch Griffbereit und Arbeitswillig im Schrank.
M.f.G.
harry


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Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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#9
Hallo,

schauen wir doch mal bei den Chinesen: LM317

Anstatt des Trimmpotis nimmst du ein normales Poti, baust noch eine Schutzdiode ein, stellst deinen Eisenbahntrafo auf Maximum und kannst die Spannung am Poti regeln. Das Ganze ist allerdings begrenzt auf 1,5 A. Ein wenig Bastelspaß für ein Gehäuse und schon solltest du ein geregeltes Netzteil haben.

Die Lieferung aus China dauert allerdings ein wenig. Und wenn du schon bestellt, überlege, ob du noch ein analoges "Meß"gerät brauchst.
Das ist zwar nur ein Schätzeisen, kann  aber hilfreich sein....

Bis 5 A geht auch dieses Gerät, ist aber dann schon deutlich teuer, hat aber eine Spannungs- und Stromanzeige und ist Kurzschlusssicher: Hab ich bei Henning auf dem Sammlertreffen gesehen. Geht gut!
Viele Grüße

Franz Bernhard

... und die Radios laufen nicht weg!

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#10
Hallo,

ihr habt mit den guten Hinweisen wohl vergrämt, er ist nicht mehr on???


Zitat:schauen wir doch mal bei den Chinesen: LM317

Diese Lösung ist am unblutigsten und reicht für viele Anwendungen.
Gruß vom Jürgen

Kaum macht man es richtig, schon gehts.

P.S.
für Dateiaustausch bitte an  jermel[at]gmx.net senden.
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#11
(11.07.2018, 12:43)Daniel schrieb: Hallo,

ihr habt mit den guten Hinweisen wohl vergrämt, er ist nicht mehr on???


Zitat:schauen wir doch mal bei den Chinesen: LM317

Diese Lösung ist am unblutigsten und reicht für viele Anwendungen.

Ich war nur in der Schule Wink
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#12
Also Leute ich bin absolut baff was ihr hier einem 12 Jährigen für Tipps gebt.
Da denke ich doch glatt ich steh im Wald und habe den Schuss nicht gehört.
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






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#13
Hallo Florian,
lass dich von den alten Säcken nur nicht irre machen. Die haben auch alle mal klein angefangen. Das sagt dir ein alter Esel.
Natürlich kannst du mit so einem Eisenbahntrafo anfangen. Der Ausgang ist aber nicht gesiebt, das kannst du mit einem größeren Elko ausgleichen. Aber da du auch, durch drehen des Reglers in die andere Richtung, die polarität ändern kannst, ist da keine gute Idee. Der Elko würde das nicht überleben. Daher der Tip mit dem Brückengleichrichter.
Du mußt aber nicht den Regelausgang nehmen, sondern den für die Magnetartikel. Das sind 16V Wechselstrom und daran schließt du dir eine kleine Gleichrichter und Regelplatine an. Dann hast du eine regelbare stabile Gleichspannung.
Ich schau mal in unserem Fundus vom Modellbahclub da finde ich sicherlich noch einen Märklintrafo mit 32VA. Der hat dann auch noch eine regelbare Wechselspannung. Diese Trafos sind auch nur noch da, weil ich nix wegwerfe, obwohl die alten Blauen nichtmehr für die Bahn geeignet sind, da für 220V.
Die an 230V zubetreiben verkraftet die Digitaltechnik nicht. Da Überspannung anstehen würde.
Gruß
Alfred der Hesse
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#14
Hallo zusammen,

Ein Trafo von der Modelleisenbahn ist tatsächlich ab und zu ganz nützlich. Ich verwende so ein Ding (wenn auch einen für AC), um z.B. P-Röhren zu heizen, die ja oft ganz krumme Spannungen brauchen.

Die Trafos von Fleischmann geben Gleichspannung ab, die vermutlich nicht gesiebt ist. Da wäre es natürlich nützlich, einen dicken Elko anzuschließen, ein paar 1000 µF, würde ich sagen. Doch Vorsicht, es besteht die Gefahr, den Elko durch Falschpolung kaputt zu machen. Der Eisenbahntrafo kann nämlich die Polarität der Ausgangsspannung umschalten. Ein Modelleisenbahn-Lokführer braucht schließlich ab und zu den Rückwärtsgang. Da würde ich dann vorbeugen und vor den Kondensator eine Schutzdiode schalten, die nur die "richtige" Stromrichtung durchläßt. So ein 3-A-Genosse wie z.B. eine 1N5403 sollte da genügen.

Also um ein Bastelradio mit ein paar Transistoren zu betreiben, oder um einen 2N3055 im Oszillator einer kleinen Tesla-Spule zu versorgen, ist das bestimmt ausreichend. Ist kein Präzissionsinstrument, klar.

Grüße

Hans Martin
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#15
Ich werde wohl gezwungen werden ein Mindestalter für Mitglieder einzuführen.
Alfred wenn du mich noch einmal einen Alten Sack nennst bist du raus somit hast du dir eine Verwarnung verdient.
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






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#16
Hallo

Sicher haben früher viele mit so einem Trafo angefangen, aber das war aus der Not heraus. Denn schließlich kostete ein Regelbares-Netzteil Unsummen und war kaum erschwinglich für junge Bastler.
Jedoch gibt es die heute in der Bucht und bei Kleinanzeigen , oder sogar Neu für kleines Geld.
Gruß Helmut
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#17
Hallo Radiofreunde
Wenn  ich die Resonanz zu Florian seinem Bastelobjekt, dem Eisenbahntrafo anschaue, erinnert es mich auch an meine Anfangszeit mit Radios und Fernsehern. Mein Trafo mußte zum Schluß für die Herstellung von Styroporplatten, die für Leichtmodellflugzeuge gefertigt wurden, herhalten. Mit dem Trafo versorgte ich Heizdrähte mit Spannung, damit wurde das Styropor der Aerodynamischen Form eines Flügels angepaßt.
Übrigens stand der erste TV bereits bei mir im Bastelkeller, als ich 12 Jahre alt war. Stolz wie Oskar brachte ich das gute Stück auf dem Fahradgepäckträger nach Hause.  Smiley34 Natürlich blieben solche Gerätschaften nicht lange unentdeckt. Wenn mein alter Herr diese im Keller sah, wurden sie entsorgt. Und spätestens nach einer Woche war der nächste Fernseher oder ein Radio im Keller und diente als Bastelobjekt.
Man gut, das es damals das Forum noch nicht gab, denn dann wäre ich vermutlich im hohen Bogen rausgeflogen, wenn nun eine Altersbeschränkung eingeführt wird.
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
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#18
Hallo Detlef

Ja früher gab es solche Foren nicht, aber da war man auch SELBER schuld wenn etwas schief ging und nicht der Tippgeber. Hier kann im Schadensfall jedoch jeder Rechtsanwalt nachlesen und einen Schuldigen finden !
Gruß Helmut
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#19
Entschuldigung, aber was ist bitte daran so schlimm, wenn mir Forenmitglieder Tipps geben? Für das ist das Forum ja da, oder? Und wieso ein Mindestalter?
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#20
Hallo Alfred,

Du hast von alten Säcken gesprochen, also nicht von einem speziellen!  Smiley14
Ich bin auch so ein alter Sack und fühle mich nicht auf den Schlipps getreten.  Smiley58
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.
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