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Signalverfolger
#1
Gerade eingetrudelt.
Der kleine Signalverfolger MSV1 von ELV als Bausatz.

Für meine Zwecke denke ich, absolut ausreichend.


.jpg   k-DSCN2614.JPG (Größe: 246,89 KB / Downloads: 271)

Die Daten:


Zum Lokalisieren von Fehlern in Audiosignal-Wegen ist ein Signalverfolger unabdingbar. Der kompakte, batteriebetriebene Signalverfolger MSV1 ist für die Einhandbedienung ausgelegt und mit einer automatischen Verstärkungsregelung ausgestattet. Über eine Bargraph-Anzeige kann der gemessene Audio-Pegel direkt in dBV abgelesen werden, und über einen extern anschließbaren Kopfhörer kann das erfasste Audiosignal hörbar gemacht werden.

Damit erfüllt dieses handliche Prüfgerät zahlreiche Bedingungen für die Analyse und die Fehlersuche in Audioschaltungen. Um die Arbeit unter den verschiedensten Einsatzbedingungen und Messumgebungen zu vereinfachen, verfügt das Gerät über eine automatische Verstärkungsregelung mit automatischer Bereichswahl und Bereichsanzeige. Das vermeidet unangenehme und die Auswertung behindernde Pegelsprünge und ermöglicht die bessere Konzentration auf die zu untersuchende Schaltung statt auf die Bedienung des Prüfgeräts. 
  • Batteriebetriebener Audio-Signalverfolger, 15–35.000 Hz, 1 mV bis 28 V
  • Automatische Verstärkungsregelung mit automatischer Bereichswahl und Bereichsanzeige
  • LED-Bargraphanzeige in dBV
  • Einstellbarer Kopfhörerausgang mit automatischer Stummschaltung bei Störspitzen
  • Automatische Geräteabschaltung zur Batterieschonung
  • Bequeme Einhandbedienung
Geräte-Kurzbezeichnung
MSV1Versorgungsspannung
2x 1,5 V LR03/Micro/AAAStromaufnahme
25 mA max.Batterielebensdauer
ca. 40 hEingangsspannung
1 mV – 28 VAudiofrequenzgang
15 Hz – 35 kHz (-3 dB)Ausgang
Stereo-Kopfhörer/3,5 mm/32 OhmSonstiges
Auto-Power-offUmgebungstemperatur
-10 bis +55 °CLagertemperatur
-40 bis +85 °CSchutzart
IP20Abmessungen (B x H x T)
160 x 42 x 22 mmGewicht
85 g/65 g (inklusive/exklusive Batterien)

Das Muss im Labor

Jeder Techniker, der sich mit Audiotechnik beschäftigt, steht früher oder später vor der Aufgabe, einen Signalweg in einer Schaltung nachverfolgen zu müssen, ob dies nun bei einer Reparatur oder beim Aufbau einer Schaltung ist. Daher gehört der Signalverfolger mit zu den ältesten Prüfgeräten, ihn gab und gibt es in den verschiedensten Formen und Bauarten – vom handlichen Stift bis hin zum eigenständigen Gerät/Einschub für den Messgerätepark. Auch die technische Ausstattung eines solchen Prüfgerätes kann sehr unterschiedlich ausfallen – vom einfachen NF-Verstärker mit Lautsprecher über die komfortablere Ausführung mit manueller Verstärkungsanpassung bis hin zur Vollausstattung mit mehrstufiger Signalpegelanpassung und genauer Auswertung des Signalpegels. In letztere Kategorie fällt der hier vorgestellte Mini-Signalverfolger MSV1. Er ist als mobiles, eigenständig arbeitendes Testgerät ausgelegt, das bequem mit einer Hand geführt und bedient werden kann. Um die Arbeit unter den verschiedensten Einsatzbedingungen und Messumgebungen zu vereinfachen, verfügt das Gerät über eine automatische Verstärkungsregelung mit automatischer Bereichswahl und Bereichsanzeige. Das vermeidet unangenehme und die Auswertung behindernde Pegelsprünge und ermöglicht die bessere Konzentration auf die zu untersuchende Schaltung statt auf die Bedienung des Prüfgerätes. Dazu kommt eine LED-Bargraph-Anzeige zur quantitativen Beurteilung des Messsignal-Pegels, so dass man eine genaue Bewertung des gemessenen Pegels am jeweiligen Prüfpunkt treffen kann. Die Anzeige erfolgt hier direkt in dBV (siehe „Elektronikwissen“). Ein einstellbarer Kopfhörerausgang ermöglicht dazu die hörmäßige Signalauswertung. Da es im Prüfverlauf auch immer einmal zu unerwartet hohen Pegeln, z. B. starken Knackgeräuschen, kommen kann, wird der Kopfhörerausgang bei solchen Spannungsspitzen kurz stummgeschaltet, um Gehörschäden bzw. Schreckreaktionen zu vermeiden. Das Gerät ist batteriebetrieben. Um den Batteriesatz möglichst lange und effektiv auszunutzen, sorgt ein Step-up-Wandler für die Nutzung eines möglichst weiten Betriebsspannungsbereichs. Und zusätzlich ist eine automatische, zeitgesteuerte Geräteabschaltung integriert, die das Gerät 60 Sekunden nach der letzten Messung zur Batterieschonung abschaltet. Um den Schaltungsaufwand für die hier aufgelisteten Funktionen möglichst gering zu halten, wird das Gerät durch einen Mikrocontroller gesteuert. In der Summe der aufgeführten Ausstattungseigenschaften steht damit ein leistungsfähiges und umfangreich ausgestattetes Prüfgerät zur Verfügung, das universell und einfach einsetzbar ist.
"Hab ich erbeutet, schlepp ich in meine Höhle!"
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#2
Prima Ding Pitterchen, kann man immer gebrauchen.
Und die Bausätze von ELV kenne ich seit 1983, die waren immer sehr qualitativ!

Edit: Die ELV-Journale natürlich auch schon früher.
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.
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#3
Hallo Wolfgang,

über das ELV Journal und die Bausätze in den 70er Jahren habe ich mich an Elektronik herangewagt und darüber dann auch viel gelernt.
"Hab ich erbeutet, schlepp ich in meine Höhle!"
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