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Dachrinne als Antenne
#21
Hallo Jürgen,

schön, mal von Dir zu lesen. Der letzte Sturm hat mir eh meine "Wäscheleine-Antenne" zerrissen. Da muss was Neues her.

Ich muss zu meiner Schande sagen, die war so wie sie ist am Leiter des Koaxkabels angeschlossen. Der Leiter geht in die Radiobude und wurde so in die Antennenbuchse vom Radio gesteckt. Der Mantel blieb unversorgt. Resulatat - nicht befriedigend.

Abends einige schwache Fernsender, aber Störnebel sehr viel.

Wie müßte ich denn das korrekter machen? Wäscheleine mit Leiter an den Balun (der so konstruiert ist, wie auf dem Video). Dann das Koaxkabel in die Radiobude und noch einen Balun am Abschluß des Koaxkabels und dann weiter mit einem einfachen Kabel? Oder steckt man nun einfach den Leiter des Koaxkabels in die Antennenbuchse?

Ich weiß, blöde Frage. Aber früher hatte man da nie so drauf geachtet.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#22
Also ich habe den Übertrager ( siehe Video ) an die Antenne gemacht. Anschließend das Koaxkabel in die Radiobude und dort geerdet.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#23
(04.09.2018, 19:16)Andreas_P schrieb: m Leiter des Koaxkabels angeschlossen. Der Leiter geht in die Radiobude und wurde so in die Antennenbuchse vom Radio gesteckt. Der Mantel blieb unversorgt.  Resulatat - nicht befriedigend.

Hallo Andreas,

das Koaxkabel hat einen Wellenwiderstand von 50 oder 75 Ohm. Der Wellenwiderstand diener Wäscheleineantenne ist abhängig davon, wo du die Antenne anzapfst und wie lang die Antenne ist. Da ist in jedem Fall ein Verlust zu erwarten. Wenn du das Koaxkalbel in das Radio steckst ist ein weiterer Verlust zu erwarten. Hier helfen die entsprechenden Weichen. Wenn ich daran denke, bringe ich dir mal was mit.

Besser wäre es, die Zuleitung ohne Koaxkabel einfach mit eine einzelnen isolierten Draht zu machen. Dabei sollte diese Zuleitung in ausreichenden Abstand zu Mauern verlegt werden. Allerdings fängst du dann den Störnebel ein. ...

@Moschti:
Ich denke, deine Dachrinne ist deswegen schlechter als die "Wäscheleine", weil die senkrechten Ablaufrohre die HF zu nah an die Erde bringen. Ich meine, dass eine horizontale Antenne erst gut wird, wenn sie eine möglichst großen und gleichmäßigen Abstand zur Erde hat. Wobei eine "gute" Erde dann eine möglichst feuchte Fläche ist.

Beim Besuch bei den KW Sendern in Nauen wurde berichtet, dass dort früher eine kilometerlange LW Antenne aufgestellt war. Entscheidet für den Standort Nauen war, dass das Land dort feucht ist und als gute Erde dient.

Ich benutze als Mittelwellenantenne den senkrechten Kamin unseres Holzofens, der aus einem verchromten Rohr besteht und ca 15 m lang ist. Das Rohr ist nicht geerdet und funktioniert soweit gut. Allerdings habe ich keinen Vergleich mit einer "Wäschenleinenantenne".
Viele Grüße

Franz Bernhard

... und die Radios laufen nicht weg!

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#24
Hallo zusammen,

Es ist wie es ist. Die Dachrinne hier am Haus ist schwer mit den Anschlußdraht zu kontaktieren. Alles schön dick mit Farbe eingepinselt. Aber das war das Problem nicht.

Der Blitzableiter an der Hausecke ist ein fingerdicker Metallstab, der oben vom Dach direkt in den Erdboden führt und im Keller zur Hauptwasserleitung. An die Dachrinne ist er mittels einer sehr stabilen Schelle angeschraubt. Sehr ordentlich gemacht, vorbildlicher Blitzschutz. Ich werde mich ab jetzt bei Gewitter vollkommen sicher fühlen. Mit der Radioantenne ist dann wohl Essig, nicht wahr ? Antenne = Erde, könnte man sagen. Nun ja, einen Versuch war es wert.

Grüße

Hans Martin
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#25
ja das leidige tema mit der antennenanpassung.
Ich selber experimentiere jetzt schon seit drei sommrn mit einer langdraht antenne welche ich auf dem land ufgestellt habe. Die ist 76m lang und seh niedrig über den boden aufgespannt. Wnn sie frtig ist soll es eine Beverage antenne werden um damit dem tropenfunk zu belauschen.
Der balun fon DD7LP ist sehr gut, und billig, es gibt aber eine bessere alternative.
Der kleine doppel loch kern von Amidon mit der material nummer 73-202 ist bestenz für unsere zwecke geeignet , weil er stabil von gerade mal 0,5 bis hoch nach 30Mhz funktioniert. Dabei einen AL wert von 8500 aufweist was die roten ringkerne die gerne von amateuren benutzt weren ie schaffen. Die haben gerade mal AL 49 bei einen durchmesser von 50mm
DAS SIND SENDE KERNE DIE FÜR DEN EMPFANG WENIG GEIGNET SIND.
Der kleine kern hat auch noch den vorteil das fast alles der wicklung im inneren des materials verbleibt. Es chaut nur an den enden etwas heraus. Diese wunderdinger gibt es bei Reichelt für 1,15 Euro und sind nicht fiel grösser als ein fingernagel. 13 x 7mm.
Ich habe diese bei meiner antenne verwended und das resultat ist klasse, zumal die antenne über die erste wicklung geerded wird. Die zweite wicklung aber keinerlei erdverbindung bekommt.
So ist man for überspannungen geschützt welche bei herannahenden gewittern entstehen.
das antennekabel geht ein par mal durch den kern und dann zur erde. Ein zweiter wickel geht an das koax kabel und von dort zum empfänger.
Je nach nummer der umwickelungen von primär und sekundär erreicht man eine bestimmte anpassung.
Dieantenne welche ich betreibe hat eine fuspunkt impedanz von ungefär 613 ohm welche ich dann mit den UNUN auf 50 ohm runtertransformeire
Die antenne wird dabei so gut wie nicht belastet. das kabel geht dann ohne jeglichen weiteren erdkontackt bis zum KW empfänger.
Wollte ich hier ein Röhrenradio anwenden müsste ich diese 50 Ohm erneut rauf transformieren, denn der radioeingang ist bekantlich hochohmig.

Die antenneimpedanz kann man bei einer antenne unterm dach nicht errechnen. Auch bei einer gut und frei aufgehängten antenne ist das oft schwierig, weshalb ich dazu ein Antennoscop verwende (an einem nachmitag mal eben zuammengebaut. Ist billig und für KW gut geeignet.

Noch besser ist eine messbrücke , aber dann braucht man ein Oscilloscop und einen starken messender um zu messen.
Da sihetman aber alles sehr genau und die messungen sind sehr schnell fertig. Das ist wichtig weil man mit einem signal auf den draht muss.
Ich weis das sich jetzt bei fielen die nackenhare streuben werden. Aber die verwndedte HF leistung ist so gering das man es nicht bemerken wird. Auserdem muss das alles mittags gemacht werden. Aus zwei gründen. Erstens stöhren wir dann keine funkdienste (die sind nicht auf antenne) und zweitens stöhen uns die funkdienste nicht, denn sie senden nicht. das gesendete signal macht sich nämlich als starkes stöhr signal beim messen bemerkbar.
Die messbrücke besteht gerade mal aus einer handfoll 100 ohm iderständen ein apr steckern ein geheuse und eventual zwei messkabeln.
Ich verwende an ihrer stelle die messleitungen vonm Oscilloscop.

Ich habe einen tollen beitrag an dem ich schon lange rummache. nur das da fiele bilder von EDI drinn sind. Ist es fileicht der selbe welcher hier angemelded ist? da könnte man sich um die genemigung des bildmaterials einigen.
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