Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Umbau Philips F5X12A
#1
Servus,
Solch ein Chassis ist in der Post und hat das Klangregister, das an unserem B5X43A eine gebrochene Taste hat. Dieses Klangregister suche ich schon sehr lange und dank Röhrig aus Kiel habe ich es endlich gefunden!
Jetzt kam mir folgende Idee: Ein Vergleich der beiden Schaltpläne B5X43A und F5X12A ergab, das es sich um identische Chassis handelt hinsichtlich Schaltung, Röhren, Filter Endstufen und sonstigen Bauteilen. Nur der B5X ist Vollstereo, der F5X nur Stereo auf der NF Seite. Da ansonsten alles gleich ist kam mir die Idee, den F5X ggf. zu reparieren und auf Stereo umzubauen, das Gerät hat immerhin 3 ZF Stufen wie auch der B5X. In das so neu gewonnene Gerät würde ich dann das defekte Klangregister einbauen (eine Schiebeplatte ist gebrochen).
Meines Erachtens müsste das möglich sein, zum Vergleich hier die NF Auskopplungen aus den jeweiligen Ratiofiltern, die ansonsten identisch sind (wie auch die ZF-Filter):


.jpg   philips_b5x43a_5.jpg (Größe: 29 KB / Downloads: 415)

Hier die Auskopplung aus dem B5X43A, welche direkt zum Eingang des Transistordecoders geht über den 10uf Elko.


.jpg   (1)philips_f5x12a_serie_am-fm_radio_gramo_sm_5.jpg (Größe: 26 KB / Downloads: 414)

Und hier die Auskopplung aus dem F5x12A

C46 und C47 müsste ich abkneifen und R17 brücken, den R16 belassen, so wie er auch beim 5BX43A verbaut ist.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#2
Servus,
Das Chassis kam gerade an, und gleich ging es los: Trafo und Aüs sind in Ordnung, das ist schon mal die halbe Miete.
Es steckten noch 5 Röhren drin, alle topfit inkl. der EM80. Die Skala ist so lala, aber noch brauchbar/rettbar. Unter dem Chassis die Philips übliche Keramik Ko Massenansammlung, wenig Papierkos. Tastensätze gehen, benötigen Wartung und vor allem Öl, aber Richtiges. Erstmal die DS-110 Kur und danach das USAAF Öl  der F14/F16, das ist glasklar und vollsynthetisch, superviskos von -65 bis + 80 Grad. Schade, das die 800 OHm Lautsprechrr nicht mit dabei waren, muss ich mal anfragen, wo die abgeblieben sind.

   

   

   

Also geht es mal wieder los. Ich könnte die Aüs auch ausbauen und gegen normale Aüs austauschen,
Platz wäre genug für 8 Ohmer anstatt 800 Ohmer.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#3
Servus,
Der seit ewiger Zeit gesuchte Tastensatz für den B5X43A wurde aus dem F5X12A  Chassis jetzt ausgebaut und gereinigt und demnächst beginnt die Reparatur.
Das F5 Chassis werde ich entweder wieder aufbauen oder aber als Ersatzteilträger behalten, die beiden Chassis sind ja baugleich und habe 3 ZF Stufen, also hervorragend geeignet für den Stereoempfang. Das hängt auch davon ab, ob ich noch einen AD3700 800 Ohm Lautsprecher finde oder zumindest einen ähnlichen Hochohmigen. Sonst müsste ich die beiden Aüs gegen Andere tauschen, ich hätte zwar noch 2 Stück, aber lieber wäre mir ein Originallautsprecher.

   
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#4
Servus,
Der Tag war wirklich ein richtiger Bastel-Reparaturtag. Smiley47  Aber das Stereo-Küchen Flaggschiff B5X43A ist wieder zu 100% einsatzfähig. Aus dem F5X12A wurde der obere Tastensatz für Klang und Mono/Stereo ausgelötet  und in den B5X implantiert, das war eine fummelige Lötarbeit die ganzen Kabelchen wieder anzuschliessen, aber immerhin verlief die Operation erfolgreich, auch wenn sie (Frau) mindestens 4 mal in die Bude lugte: Na ist er bald fertig, dauert es noch lange... Smiley7  So etwas nervt einfach nur, aber geschafft habe ich das Programm dann doch. Gut, ohne dieses Gerät kommt sie nicht aus, es läuft jeden Tag das ganze Jahr über mindestens 8-10 Stunden am Tag. Spasseshalber habe ich dann noch die EZ81 geprüft, die Röhre hat inzwischen 70000 Betriebsstunden, wenn nicht noch mehr und ihre Werte sind immer noch astrein (Bravo Westinghouse!) Smiley53 . Auch die ECC85 mit der gleichen Stundenzahl verrichtet weiterhin brav ihre Arbeit.
Witzig und winzig sind beim F5X die beiden Aüs, die vom B5X sind doppelt so gross, beide sind für 800 Ohm Ausgang. Die beiden Chassis sind absolut baugleich, nur hat der F5X kein FM-Stereo, was man aber nachrüsten kann.

   

Der neu eingebaute Tastensatz im B5X

   

Ansicht von hinten, die ganzen Fummelkabel mussten wieder angelötet werden

   

Einer der beiden Aüs im B5X, in meinem Falle eine Exportversion für den US Markt, reimportiert nach Italien

   

Dagegen sind die beiden Aüs im F5X wirklich Zwerge

   

Das Flaggschiff wieder zusammengebaut und ab in die Küche, wo es seit einer Stunde wieder orgelt!  Smiley58
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#5
Servus,
Ich beschäftige mich noch mit den beiden Philips Radios aus dem Grunde, das ich es interessant finde, wie unterschiedlich die Radioindustrie mit einheimischen und mit Exportchassis umging. Ich habe das auch schon bei Grundig und Telefunken festgestellt, die Änderungen folgen immer dem gleichen Schema. Sie beinhalten:
Die Exportchassis hatten immer mehr Sicherungen als die einheimischen Chassis. So gab es mindestens eine Netzsicherung, eine Heizungssicherung und eine Anodensicherung, vielfach fehlt bei einheimischen Geräten entweder die Anodensicherung oder die Heizungssicherung oder sogar Beide. Die Exportgeräte (absolut gleicher Schaltplan) montierten i.d.R. andere und grössere Ausgangsübertrager. Exportgeräte hatten immer eine echte 240/245V Einstellung primärseitig und bei Philips hatte der Trafo zudem immer eine Thermosichrung gegen zu hohe Betriebstemperatur, die fehlt teilweise bei den einheimischen Geräten.  Aber viel wichtiger: Exportgeräte montierten massenhaft Keramikkondensatoren sehr hoher Spannungsfestigkeit, primärseitig findet man nie Papierkondensatoren, sondern immer Keramikkondensatoren für 5KV (1000V AC) oder sogar 10KV (2000V AC), die sind natürlich unkaputtbar, dagegen sind die heutigen xyz Kondensatoren lachhaft, auch im gesamten Chassis sind Papierkondensatoren nur in sekundären Kreisen (Klangregelung) verwendet worden, ansonsten Keramikkondensatoren bis 22nf teilweise sogar bis 47nf (Philips). Selbst die berühmten Styroflexe existierten nicht, sondern es wurde immer Keramik verbaut, dort wo Styroflexe dann verbaut wurden z.B. im Transistordecoder von Philips im Ausgang der beiden Kanäle, gehen die dann auch regelmässig kaputt. Ich habe schon drei dieser Decoder dann auf Keramik umgebaut im Ausgang. Der Decoder war wohl ein Zukaufteil.
Gleicher Schaltplan, gleiches Chassis: Im einheimischen Gerät sitzt eine EZ80 als GL-Röhre, im Exportgerät eine EZ81 (man bemerke: gleicher Netztrafo!), bei einheimischen Geräten ein Selen B250C125, im Exportgerät ein B250C200 usw, usw, usw.
Einheimische Chassis gehen von 100-104Mhz auf UKW erst sehr viel später bis 108Mhz, Exportgeräte immer bis 108Mhz, egal welches Baujahr.
Und zu guter Letzt: Exportgeräte montieren immer Elkos mit etwas höherer Spannungsfestigkeit und wesentlich geringerer Toleranz!
Fazit: Exportierte man Geräte, wurden die Chassis wesentlich besser bestückt und gebaut als für einheimische Geräte, da wurde gespart ohne Ende, Hauptsache billig bis ins letzte Bauteil.
Ich wollte das einmal aufzeigen hier, weil mir das schon seit Jahren aufgefallen ist.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#6
Hoch interessant Volker.

Daran sieht man sehr gut, welch "großen Wert" die Industrie auf die einheimischen Kunden legte.


Abnehmer im Ausland waren wohl wichtiger.

Vielen Dank auch für Deinen Bericht.

Viele Grüße

Peter
„Segelnd auf weindunklem Meer hin zu Menschen anderer Sprache“

Zitieren
#7
Servus,
Ich habe mich mal rangewagt an das F5X Chassis (vermutlich war die Radiotruhe auch für den Export, im Chassis gibt es da eine Schrift von Hand "Exp."?). Fakt ist, auch dort ist alles mit Keramikkondensatoren, nur die Klangregelung ist entweder in Senfkondensatoren oder Papierwickel, alle für 125V. Die Elkos waren alle tot, auch der Netzteilelko, da wurde flugs ein Neuer eingebaut. Die Gitterkondensatoren vor den Endröhren sind Keramik 10nF für 500V. Habe als Erstes den Netztrafo auf 245V eingestellt, es wurden netzseitig keine Kondensatoren verbaut.
Im Schaltplan ist eine EZ80 gezeichnet als Gleichrichter, Pustekuchen, eingebaut ist eine EZ81, ist auch besser so bei 2 Stück EL84 in den Endstufen. Bei den Kondensatoren werde ich nur Einen wechseln, der sitzt im Bereich der ECH81 und ist Papierversion. Der sieht schon ziemlich krümelig aus. Habe grosses Glück gehabt und 2 Stück 800 Ohm Tröten gefunden. Zudem habe ich den defekten oberen Tastensatz vom B5X eingebaut, abgebrochen sind Tastenschieber Bass und Mittel der Klangeinstellungen, deren Kontakte habe ich gebrückt und zwar auf Bass ein, Mittel aus. Die Taste Höhen geht noch, auch die Umschalter für Mono und Stereo. Morgen dann die Reinigungs- und Ölkur. Zum Glück läuft die Kupplung der Seilumschaltung FM/AM problemlos. Hier einigr Bilder:


.jpg   DSCN2938.JPG (Größe: 116,96 KB / Downloads: 158)

Leichenshow

   

Keramik Kondensatoren allerorten

   

Keramik auch in den Endstufen, die Wickel sind lediglich für die Klangregelung und dem Gegenkopplungskreis, also in unkritischen Bereichen. Keramik Ko's gehen an die Gitter der Endröhren

   

Chassis von hinten, man soll ruhig sehen, das der Netzteilelko neu ist.

   

Chassis von vorne mit dem beschädigten Tastensatz.

Ich möchte dieses Radiochassis wieder aufbauen, da es drei ZF Stufen hat und somit hervorragend für den Umbau auf Stereo geeignet ist.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#8
Servus,
Ich konnte es ja nicht lassen, die ganze Einheit der Skalenbeleuchtung war verrottet inkl. der steckbaren Fassungen, die Birnchen kaputt, also ausgebaut  und neue E10 Steckfassungen eingebaut, neue Birnchen und schon läuft es, Zum Glück habe ich noch dieses steckbaren Fassungen aber diesmal mit mit Metallhaltern, die auf Blechzungen aufgeschoben werden. Diese originalen Gummifassungen backen immer komplett fest und lassen sich nicht abziehen, die Blechfassungen haben eine Flachfeder eingebaut und lassen sich immer gut abziehen. Gut, wieder einen Schritt weiter, aber jetzt habe ich den Lötkolben abgeschaltet für heute.

   

   

Die Spannung liegt im fast Leerlauf ( 3 Röhren und 2 Birnchen) bei 6,7 V bei der 245 V Einstellung am Netztrafo.
Das wird sich unter Last noch gut einregeln.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#9
Hallo Volker und die anderen,

deine Beobachtungen der Unterschiede zwischen Inlands- und Exportgeräten sind zutreffend und haben alle einen Grund.
Erstmal kam es darauf an wohin der Export führte. Sprich, es gab unterschiedliche Versionen je nach Zielland oder -region.

a) Verschiedene Länder hatten verschiedene Sicherheitsvorschriften. Die skandinavischen Länder z.B. waren sehr streng, sie forderten Anoden- und Heizsicherung und ein besonders isoliertes Netzkabel. Das bei uns damals übliche NYFAZ kam denen nicht in die Tüte.

b) "Tropenfest" war der geläufige Ausdruck für Geräte, die in feuchtheißen Ländern bestehen mussten. Dazu wurden die Chassis und Hölzer besonders gut versiegelt und vor allem sichere Kondensatoren verbaut - in erste Linie keramische. Das war teurer als das Papierwickelzeugs, aber musste eben sein.

c) Die Wellenbereiche richteten sich natürlich auch nach dem Zielland. Beispiel: In den USA braucht's keine Langwelle. Dafür ging dort der UKW-Bereich schon immer bis 108 MHz.

d) Dito die Spannungen. USA: 117V, Großbritannien: 240V etc.

e) Großzügiger dimensionierte Bauteile (wie Gleichrichter) nahmen ebenfalls auf die teilweise höheren Umgebungstemperaturen Rücksicht. Das gilt auch für die USA. In Florida ist es wärmer als in Hamburg.

f) Und schließlich die Ausgangsleistung. Das gilt für die in Sachen Hifi und Stereo damals viel weiterentwickelte USA. Deutsche Stereogeräte und -truhen mit ihren piefigen EL 95-Gegentaktern traten dort gegen weitaus stärkere einheimische Konkurrenten an. Da mussten sich die Deutschen (oder in Volkers Fall Philips) mehr Mühe geben und wenigstens bessere AÜ spendieren.
Ein bekanntes Beispiel ist eine große Telefunkentruhe (Salzburg?), so um 1965, die in der US-Exportversion statt der eigenen 4x EL95 Endstufe eine eingekaufte Grundig NF 2 besitzt.

Und schlussendlich müsst ihr bedenken, dass der Preisdruck in vielen Fällen nicht so hoch war. In USA kosteten deutsche Geräte ein Drittel bis die Hälfte mehr als bei uns, wenn man die dortigen Preise nach dem damaligen Dollarkurs umrechnet. Klar, es hingen ja auch mehr Kosten dahinter. Aber es gab in der Kalkulation mehr Luft nach oben, da konnte man sich schonmal bessere AÜs leisten.

Es war also nicht so, dass unsere Inlandsgeräte arme Sparbrötchen waren.

Gruß
Stefan
Zitieren
#10
Servus Stefan,
Sparbrötchen waren sie wohl nicht, aber der Rotstift regierte da stärker!
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#11
Servus,
Trotz 4 Kinder um mich herum, ging es am Philips doch weiter. Säubern und ölen und alles ist wieder komplett leichtgängig und funktioniert, wie es soll. Besonders  gut gelungen bei Philips ist die einfache und robuste Seilzugumschaltung FM/AM mit einer kleinen mechanischen Kupplung, robust und wartungsfrei, ab und zu ein Tropfen weisses Luftwaffenöl und mit einem sauberen klack/klack schaltet sie um. Das kleine mechanische Teil ist einfach genial und sauber gelöst. Da geht nichts dran kaputt.
Auch der induktiv abgestimmte UKW Tuner gab bei allen bisherigen Philips Geräten nie Anlass zu Beanstandungen, allerdings ist dieser hier ein Euro Tuner, der nur bis 100 Mhz geht. Schade!

   

Die kleine Umschaltkupplung, simpelst gelöst und absolut zuverlässig

   

UKW Tuner, klein und kompakt gebaut
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#12
Servus Stefan,
In deinem Beitrag hast du natürlich Recht in allen Punkten.
Hinzu kommt lediglich, das im europäischen Bereich Philips eine Riesenbude war, wenn nicht sogar die Grösste, weltweit operierte und auch viele Produktionsstätten im Ausland hatte. Philips hatte ja auch eine eigene und grosse Komponentenproduktion, Röhren sowieso, aber auch Kondensatoren und Widerstände, vor allem in der Produktion von Keramikkondensatoren führend. Von daher konnten die sich eine grosszügige Mischkalkulation leisten. In Europa waren damals eigentlich nur 3 Global Player: Marconi, Philips und Telefunken. Philips blieb bis heute über, Marconi teilweise.
Hier in Italien sagte man damals, die Bude Philips produziert alles: Von Lutschbonbons über Pommes mit Mayo bis hin zu Ausrüstungen von Atomkraftanlagen und nebenbei auch noch Radios und Fernseher.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#13
Servus,
Ich habe jetzt mal alle Röhren montiert und den Ausgang mit jeweils 680 Ohm Widerständen abgeschlossen, alles arbeitet zufriedenstellend, die Spannungen stimmen (sind ca. 5% niedriger, Einstellung ist ja auch auf 245V) und die Heizspannung liegt bei 6,2 V, passt also.
Beim Aufdrehen der Lautstärke werden die Widerstände im Ausgang (3W) auch warm, heisst also die Endröhren liefern Leistung, das magische Auge funktioniert auch gut und empfindlich bei der Abstimmung. Jetzt warte ich noch auf die 800 Ohm Lautsprecher, dann kann ich auch hören.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#14
Servus,
Heute ging es nur ein bisschen weiter mit dem Philips (ich warte ja noch auf die Lautsprecher). Da habe ich dann schon einmal den kleinen Netztrafo für den Stereodecoder montiert an den beiden Stecker-Buchsen des ehemaligen Plattenspielers, der sinnigerweise für 110V war und dementsprechend auf der Primärseite des Netztrafos abgegriffen wurde, ich habe den kleinen Trafo dann auf 245 V angeschlossen. Danach habe ich den klobigen Schukostecker entfernt (sehr unästhetisch diese Stecker für mein Empfinden), Erde hat das Radio ja eh nicht, und durch eine stilechten italienischen Rundstecker der 60-iger Jahre ersetzt, der natürlich auch in eine Schukosteckdose passt ausser in den italienischen Flachsteckdosen. Ich wollte erst einen modernen 10A Ital-Flachstecker montieren, aber das war mir dann doch zu modern.

   

   

   
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren
#15
Servus,
Habe es heute geschafft den Decoder zu montieren auf dem Chassis, es ist die neue Platinenversion, die bei gleichen Abmessungen bereits den Brückengleichrichter montiert. Versorgt wird der Decoder von einem kleinen 6 Volt Trafo, im Betrieb stellen sich dann ca. 8V DC ein. Von der Versorgung aus der Heizung mittels einer Diode sehe ich in Zukunft ab, es gibt im Endeffekt doch zuviel Brumm auf den beiden Ausgängen der Stereokanäle. Es geht langsam voran, aber 3 Enkel sind nun einmal eine Vollzeibeschäftigung.

   
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Ilmenau 480 Reparatur und Umbau DK9JB 49 1.382 13.10.2018, 22:41
Letzter Beitrag: DK9JB

Gehe zu: