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EPSON HX-20 - Das erste Notebook?
#1
Im Laufe eine Lebens sammelt sich so einiges an, das man nicht wegwerfen wollte. Auch ich gehöre zu diesen Menschen, die für ihre Angehörigen nicht immer zu begreifen sind. Immer wieder höre ich die Worte: Was willst du denn damit noch ?

Ich habe noch einige "antike" Computerschätzchen, die ich hier mal zeigen möchte. Beginnen will ich mit - wie er heute bezeichnet wird - dem ersten Notebook des Computerzeitalters. 1981/82 warb man mit den Worten: Der erste Computer für unterwegs.

Gemeint ist der EPSON HX-20.
   
   
Mein Exemplar ist im Originalkoffer, Zustand neuwertig und funktionsfähig.
Technik: CPU : 2 x 0,614 MHz, Master/Slave-Betrieb
16 kB RAM, 32 kB ROM, LCD-Display 4 x 20, Monitoranschluß möglich,
Mikrokassetten-Bandlaufwerk und Normalpapierdrucker für Kassenrollen,
eigenes Betriebssystem. Programmiert wurde in Basic.

Für die Zeit damals ein durchaus ansprechendes Design.

Wie findet ihr ihn ?

Gruß
Wilhelm
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#2
Hallo Wilhelm Smile

(27.04.2014, 16:22)Wilhelm schrieb: ..... Wie findet ihr ihn ? .....

=> Ich find Dein 81er Notebook echt cool Thumbs_up Funktioniert das etwa noch? Wenn man überlegt, wie schnell~lebig
die Computerbranche ist, wäre dieses Notebook so, als würden wir ein Radio von 1750 haben, wenn's da schon welche
gegeben hätte Big Grin

Bin ja schon gespannt, was Du noch so alles nicht wegtun konntest.
Apropos "Nichts wegwerfen...", da hatten wir grad einen interessanten Thread: >>> KLiCK <<<

Vielen Dank für Deinen Beitrag & die coolen Bilder,
beste Grüße von Peter
~~~~~ DE - MV  /  Connected ~~~~~
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#3
Ja, der ist noch kerngesund. Da funktioniert noch der Akku und mit Netzteil auch.

Ich habe mal ein schnelles (leider auch schlechtes) Foto vom Display gemacht. Da sieht man ihn leben.

   

Gruß
Wilhelm
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#4
Wow, Respekt Cool

Das find ich schon SEHR erstaunlich, wirklich bemerkenswert. Was für ein Betriebssystem hat dieser
Rechner eigentlich??? Na, auf jeden Fall kann ich gut verstehen, daß man so einen "Kumpel" gut aufhebt Thumbs_up

Beste Grüße, von Peter
~~~~~ DE - MV  /  Connected ~~~~~
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#5
Das Betriebssystem wird nicht ausdrücklich erwähnt, es wird nur "eigenes Betriebssystem" gesagt. Es ist auch nicht vergleichbar mit heutigen Betriebssystemen, nicht mal mit DOS.

Der HX-20 hat eine ROM-Bank im Bauch, auf der das EPSON-Basic fest eingebrannt ist. Du kannst also nur Programme laufen lassen, die mit diesem Basic geschrieben sind oder solche selbst darauf schreiben, speichern und starten. Also nicht vergleichbar mit einem heutigen PC, aber zur damaligen Zeit höchst komfortabel. Danach kam MS-DOS und dann Windows.

Das EPSON-Basic soll übrigens von Microsoft stammen, also ist naheliegend, daß das "unbekannte" Betriebssystem auch von Microsoft stammt und damit der Vorgänger von MS-DOS ist.

Gruß
Wilhelm
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#6
Hallo Wilhelm Smile

Sehr interessant, in meinem "ersten Leben" hab ich ja mal zu DDR~Zeiten ein Ingenieur~Studium gemacht,
da hatten wir im Fach Informatik auch die Programmiersprache ASSEMBLER ( Wiki~Klick ), die ich persönlich
"zum Abgewöhnen" fand, weil SEHR Maschinen-nah & dadurch recht Benutzer~unfreundlich weil schwierig,
dagegen kam uns BASiC ( Klick ) wie "Kindergarten" vor Big Grin

Ich hab damals selbst kleine Basic~Programme geschrieben, auch Turbo~Pascal ( Klick ), aber das ist solange her,
daß ich damit heutzutage auch nichts mehr anfangen kann...

Na, schön, daß Du diesen Computer noch hast Thumbs_up

Viele Grüße, von Peter

P.S.: Ich hab in der DDR auch noch das Betriebs~System ReDaBas ( Link ) kennengelernt,
das war ja das "Ost~dBase"
Angel
~~~~~ DE - MV  /  Connected ~~~~~
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#7
Hi,
mein erster war ein Commodore C-32, die Sparversion vom Aldi, den habe ich natürlich nicht mehr.

Der Hinweis auf Basic ließ mir aber keine Ruhe!
Vor langer Zeit habe ich erst in Locomotive-Basic unter CP/M und dann in GW-Basic programmiert.
Damals gab es noch kein Internet und etwas mußte man ja mit dem PC außer Briefe schreiben machen.
Hier einmal ein Beispiel:

   

In der Zeit des Umstieges auf Energiesparlampen habe ich dies Programm zum Vergleich der Verbräuche zwischen den Spar- und den Glühlampen geschrieben.
Wie ihr seht, es funktioniert sogar noch unter Windoofs-7 (bin gerade darauf umgestiegen), nur nicht im großen Bildschirmformat.
Also, das war meine aufwändigste Programmierung mit viele internen Verschachtelungen.
Wenn das schon läuft, dann laufen auch die anderen noch!
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#8
   
   

Toshiba T1000 mit 8088 CPU und Bootrom (1MB?) mit DOS 2.xx
Genaueres finde ich gerade nicht heraus, weil der Gute nicht starten will. Beim letzten Mal ging er noch (vor 10J Wink)

Edit: Wem sagt die Modellbezeichnung T1000 noch etwas? (Anderer Zusammenhang aber auch "neumodische Technik") Wink
Gruß,
Uli
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#9
(28.04.2014, 09:57)Opa.Wolle schrieb: Hi,
mein erster war ein Commodore C-32, die Sparversion vom Aldi, den habe ich natürlich nicht mehr.

Der Hinweis auf Basic ließ mir aber keine Ruhe!
Vor langer Zeit habe ich erst in Locomotive-Basic unter CP/M und dann in GW-Basic programmiert.
Damals gab es noch kein Internet und etwas mußte man ja mit dem PC außer Briefe schreiben machen.
Hier einmal ein Beispiel:



In der Zeit des Umstieges auf Energiesparlampen habe ich dies Programm zum Vergleich der Verbräuche zwischen den Spar- und den Glühlampen geschrieben.
Wie ihr seht, es funktioniert sogar noch unter Windoofs-7 (bin gerade darauf umgestiegen), nur nicht im großen Bildschirmformat.
Also, das war meine aufwändigste Programmierung mit viele internen Verschachtelungen.
Wenn das schon läuft, dann laufen auch die anderen noch!

Moin Wolfgang,

danke für Deinen Beitrag.

vor 1 - 2 Jahren habe ich noch einige C64 im Schrottcontainer gesehen, es hat mir auch in den Fingern gejuckt, aber wo soll ich mit den Sachen noch hin. An den C32 erinnere ich mich leider nicht, obwohl ich auch mal gern bei Aldi reinsehe..

Ich habe damals mit einem Alpha1 von MCS, Berlin angefangen. Da habe ich mir Assembler reingequält. Danach bin ich auf Schneider (den nannten sie schon "PC") umgestiegen und ab da war Basic. Den fand ich schöner, als die "Brotbüchse", aber meine Kumpels lachten mich aus und zeigten mir
mehr als hundert Programme für Commodore C64 und da wurde ich nachdenklich, sparte eisern und leistete mir dann den ersten IBM-kompatiblen PC. Ab dann war MS-DOS.

Gruß
Wilhelm
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#10
(28.04.2014, 10:42)Uli schrieb: Toshiba T1000 mit 8088 CPU und Bootrom (1MB?) mit DOS 2.xx
Genaueres finde ich gerade nicht heraus, weil der Gute nicht starten will. Beim letzten Mal ging er noch (vor 10J Wink)

Edit: Wem sagt die Modellbezeichnung T1000 noch etwas? (Anderer Zusammenhang aber auch "neumodische Technik") Wink

Hallo Uli,

das war die Zeit, in der die Computertechnik die Kinderschuhe wegpackte.
Ich kann mich an den Tosh noch erinnern. Der war schön, hat aber auch schon richtig Geld gekostet. Schön, ihn mal wieder gesehen zu haben. Vielleicht kannst Du ihm doch noch mal Leben einhauchen.

In meinem nächsten Beitrag bringe ich den EPSON PX-16. Der ist dem Tosh ziemlich ähnlich.

Gruß
Wilhelm
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#11
(28.04.2014, 12:02)Wilhelm schrieb: Vielleicht kannst Du ihm doch noch mal Leben einhauchen.

Der lebt. Ich denke das ist lediglich der Akku - auch wenn mir die ganze Stromversorgung merkwürdig vorkommt.
Das letzte Mal ist er nach ca 100-200x ein- und ausschalten angesprungen. Alternativ könnte man sicher den Akku ein paar Minuten mit Überspannung braten, dann würde es wahrscheinlich sofort gehen Smile
Ich habe leider KEIN Programm, das auf DOS2.11 laufen würde und das OS selbst war damals eher dürftig ausgestattet. Beim ersten Start habe ich ca 2h gebraucht, um mit Edlin ein "hello world"-Batch zu schreiben. Hat so lange gedauert, weil ich nicht gegooglet hab, sondern selbst neu herausgefunden, wie man da speichert und lädt und daß man Zeilennummern angeben muß. Boah, ist das lange her, war schon stolz daß ich überhaupt noch wusste, daß es edlin gibt und was er tut Wink
Gruß,
Uli
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#12
Hallo Wilhelm, bitte im Titel eines Betrages auch gleich die genaue Bezeichnung angeben. Nur so kann der Beitrag später auch mal über die automatische Suche wiedergefunden werden. Ich habe das jetzt hier für Dich nachgeholt.

An Alle: Bitte postet in einem Beitrag nicht verschiedene Geräte sondern macht dafür jeweils neue Beiträge auf. Sonst blickt später da keiner mehr durch und die Infos werden nicht mehr gefunden. Wäre doch schade drum.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#13
@ Uli

Da hätte ich auch echte Schwierigkeiten gehabt.
Außer einigen DOS-Versionen habe ich noch eine Diskettenversion
von Windows 2. Das kennen heute nur noch Wenige.

Wie bekommst Du eigentlich - außer mit Edlin - Programme in den
T1000 rein? Hat der eventuell ein Interface für Kassetten oder
einen Diskettenschacht?

Gruß
Wilhelm
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#14
(28.04.2014, 17:54)Anton schrieb: Hallo Wilhelm, bitte im Titel eines Betrages auch gleich die genaue Bezeichnung angeben. Nur so kann der Beitrag später auch mal über die automatische Suche wiedergefunden werden. Ich habe das jetzt hier für Dich nachgeholt.

Danke für das Ergänzen

Gruß
Wilhelm
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#15
(28.04.2014, 18:33)Wilhelm schrieb: Wie bekommst Du eigentlich - außer mit Edlin - Programme in den
T1000 rein? Hat der eventuell ein Interface für Kassetten oder
einen Diskettenschacht?

Gruß
Wilhelm

Der hat ein 720k Diskettenlaufwerk.

@Anton: Da wir EIGENTLICH ursprünglich kein Computerforum sind - evtl. wäre ein Sammelthread namens "antike Notebooks" ausreichend und aussagekräftig genug? Die SuFu spuckt bei Suche nach Modellnamen dann sowieso das richtige aus. Just my 5 cents...
Gruß,
Uli
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#16
(28.04.2014, 18:42)Uli schrieb:
(28.04.2014, 18:33)Wilhelm schrieb: Wie bekommst Du eigentlich - außer mit Edlin - Programme in den
T1000 rein? Hat der eventuell ein Interface für Kassetten oder
einen Diskettenschacht?

Gruß
Wilhelm

Der hat ein 720k Diskettenlaufwerk.

Wenn ich gelegentlich mal am räumen oder suchen (ich suche oft und ungern) bin, gucke ich mal nach DOS-Programme auf 720 DD.

Gruß
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#17
Das Problem dabei ist: Ich HABE (Korrektur: HATTE) solche Programme. Als billiges z.B. einen uralten Norton-Commander. Ich hatte aber KEINS, das unter DOS2.11 funktioniert.
Angeblich kann man das NB auch von Diskette mit DOS5 booten, hab aber die Notwendigkeit nicht gesehen Wink
Gruß,
Uli
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#18
Vieleicht passend zum Thema? Hier!
Gruß aus Bremen

Enno
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#19
(28.04.2014, 20:32)Uli schrieb: Das Problem dabei ist: Ich HABE (Korrektur: HATTE) solche Programme. Als billiges z.B. einen uralten Norton-Commander. Ich hatte aber KEINS, das unter DOS2.11 funktioniert.
Angeblich kann man das NB auch von Diskette mit DOS5 booten, hab aber die Notwendigkeit nicht gesehen Wink

Schau mer mal
(kein Plagiat, sondern vermutlich von Kaiser Franz)

Gruß
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#20
(28.04.2014, 18:42)Uli schrieb: @Anton: Da wir EIGENTLICH ursprünglich kein Computerforum sind - evtl. wäre ein Sammelthread namens "antike Notebooks" ausreichend und aussagekräftig genug? Die SuFu spuckt bei Suche nach Modellnamen dann sowieso das richtige aus. Just my 5 cents...

Definitiv Nein! Wir haben ein extra Forum für die Computersachen geschaffen. Da ist genug Platz für viele Beiträge!
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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