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Es'hail2 Narrow Band Transponder ab heute freigegeben.
#21
Hallo Bernhard, auf Bild 2 rechts unten in der Ecke das Teil ist ein Spannungsregler.
Der bekommt die Gleichspannung über eine Drossel aus dem Antennenkabel zugeführt.
Und macht daraus 8 Volt stabil für die Betriebsspannung.
Bereich 10 bis 11 GHz ist ja nur Spannung ohne 22 kHz.
!4 Volt ist vertikal, 18 Volt ist horizontal.
Ist einen Versuch wert wenn nur ein stabiles Netzteil und eine Einkopplung verwendet wird.
Gruß Manfred
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#22
   

Hallo, das Bild ist eben aufgenommen, Monitorprogramm vom Satelliten


https://eshail.batc.org.uk/wb/

Gruß Manfred
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#23
Hier  noch etwas für interessierte.
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






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#24
Hallo, in der Nacht war Ruhe.
Ab 07.00 UTC gab es erste Versuche, aber immer nur einzeln.
Jetzt sind schon mehrere Signale aufzunehmen.



   


Gruß Manfred
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#25
Ein erster DATV-Test lief heute erfolgreich ab. Das Digitalsignal habe ich direkt aus einem SDR heraus errzeugt und mit ca. 40-45 Watt auf 240cm gegen den Satelliten abgestrahlt.
Interessant war zu sehen, wie das Signal-Rauschabstand mit minimalsten Veränderungen an der Spiegelausrichtung noch optimiert werden konnte. Man müsste mal ausrechnen wie groß der Strahlkegel ist, der oben beim Satelliten in 35790 km Höhe ankommt und wieviel Leistung eigentlich am Satelliten vorbei geht.

Gruß Bernhard
Bei Fragen zum Umbau oder zur Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung oder einfach nur Kontakt- bitte Email unter: mbernhard1945(at)gmail(dot)com

mein PGP-Key unter: https://pgp.mit.edu  Keyword: mbernhard1945
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#26
Hallo, ich beobachte das Band nun schon längere Zeit.

Mir fällt auf, daß im unteren Bereicht bei 10,489.562.69 GHz eine Station in CW mit geringer Leistung arbeitet.
Ständige Wiederholung kurzer Sätze,
geringe Gebegeschwindigkeit,
Klartext, keine Verkehrsabkürzungen, gemischt Buchstaben und Zahlen.
keine Rufzeichennennung
kein Gegenverkehr.

Gut aufnehmbar ist die Station bei Verwendung von Filterbandbreiten bei 300 bis 500 Hz.
Hebt sich kaum vom Rauschen ab.

Hat jemand diese Station auch gehört? Gibt es dafür eine Erklärung?

Ich meine nicht die Begrenzungsbake für den unteren Rand.

Gruß Manfred
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#27
Hallo Funkfreunde,

der hier im Beitrag angegebene Link zum WEB-SDR scheint nicht mehr zu funktionieren. Ich habe im Netz eine Liste mit einigen SDR für den Satelliten gefunden, die ersten zwei habe ich mal probiert, funktioniert einwandfrei. Für alle Interessierten zur Info :

https://eshail.batc.org.uk/nb       England (G)

http://217.133.56.150:8901        Sardinia (IS0)

http://188.210.92.22:8902          Belgium (ON)

http://appr.org.br:8902               Brasil  (PY)

http://81.200.56.207:8073           Czech Republic (OK)

http://sniffing.ddns.net:8073        Hungary (HA)
Grüße aus Ingelheim am Rhein,
Norbert (DF8PI)
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#28
Zum Amsat/Qatar Oscar 100 gibt es in der aktullen FA04/19 einen Einsteigerartikel von Holger Eckardt, DF2FQ. Für Radiohörer und Wellenjäger hier im Forum vielleicht auch von Interesse?


Kaum eine Betriebsart besitzt eine so gerin­ge Einstiegshürde wie der Satellitenfunk über Q0- 100. 

Von oben nach unten benötigen Sie:

- einen Offsetparabolspiegel mit 45 cm bis 60 cm Durchmesser;

- einen handelsüblichen LNB mit PLL-Oszillator; das Netz ist voller Umbauanleitungen für LNB s , zum Einstieg reicht das Teil so,
wie es aus der Verpackung kommt. Kürzlichtestete ich einen LNB Goobay 67269 (Ama­zon , Pollin, Reichelt . . . ), dessen Drift auch
ohne Umbau bereits so gering ist, dass mandamit fast schon QSOs fahren könnte;

- einen Empfänger; der LNB hat eine Oszilla­torfrequenz von 9,75 GHz , damit wird der Schmalbandtransponder ( s . FA 11/19 , S . 92)
auf den Frequenzbereich 739,55 MHz bis 739,800 MHz umgesetzt. Der LNB hat 50 dB Verstärkung, also spielt das Rauschmaß des
Empfängers keine Rolle . Aber die Frequenz ist ein bisschen ungewöhnlich, sie liegt nicht im Bereich üblicher Amateurfunkgeräte . Hier
bietet sich ein RTL-SDR-Stick flir den PC an. Dieser empfängt etwa zwischen 25 MHz bzw. 50 MHz bis ungefähr 2 GHz und kostet um
die 15 €. Es gibt sehr viel kostenlose Software im Internet für alle denkbaren Sendearten .

Den PC nicht mitgerechnet, bleibt man deutlich unter 50 € für alles zusammen , wenn man die Komponenten im Internet kauft.

Es ist nicht ganz leicht, Q0- 100 am Himmel zu finden . Am einfachsten geht es , wenn man schon eine Astra-Antenne auf dem Dach hat .
Es'hail-2 befindet sich bei fast der gleichen Ele­vation, nur rund 9° weiter östlich (Astra von München aus 170°/34° , Es' hail 161 °/33 ° ) .
Ohne Astra als Referenz braucht man einen gu­ten Kompass . Wegen der magnetischen Miss­weisung , hier in München z. B . ungefähr 3° Ost, muss
man die Antenne also auf 158 ° ausrichten. Ein  zweckmäßiger Online-Rechner für die korrekte Richtung: www.satzentrale.de/sat!azimut.shtml
Ein Sat-Finder hilft leider nicht (zu wenig Ener­gie) , besser tut es ein Spektrumanalysator (SA) .
Stellt man diesen auf großen Span , sieht man beim Abfahren des Himmelsäquators mit der Antenne rund alle 5° einen Satelliten. Es'hail-2
produziert als einziger auf 10,5 GHz ein Sig­nal , alle anderen liegen 200 MHz höher.
Statt des SA verwende ich den SDRplay RSP1 mit der kostenlosen RSP-SAS-Software . Der maximale Span beträgt dort zwar nur 10 MHz ,
man kann also nicht das ganze 10,7-GHz-Satellitenband sehen , aber das Transponderrauschen des Q0- 100 hebt sich deutlich aus dem Hinter­-
grund hervor und eignet sich sehr gut, um die Ausrichtung zu optimieren.

Eine flüssige Bildschirmanzeige erfordert allerdings ein einigermaßen leistungsfähiges Note­bock. Achtung, ist auch nur ein dürres Sträuch­
lein im Weg , empfängt man praktisch nichts mehr. Die Sicht zum Satelliten muss wirklich frei sein! Mehr dann in einer der nächsten FA­
Holger Eckardt, DF2FQ
Bei Fragen zum Umbau oder zur Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung oder einfach nur Kontakt- bitte Email unter: mbernhard1945(at)gmail(dot)com

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