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Elektr. Kamera der Fernseh GmbH, Darmstadt
#1
Guten Morgen,

heute möchte ich Euch ein weiteres Schätzchen aus meinem Sammelsurium zeigen:

Eine elektronische Kamera von der legendären Fernseh GmbH, Darmstadt (auch bekannt unter der Bezeichnung FESE, das war die Telexkennung der Fernseh GmbH, die allgemein als Firmenkurzname benutzt wurde).

Die Kamera muß vor 1986 (verm. vor 1971) gebaut worden sein, da danach der Firmennamen in "Robert Bosch-Fernseh" und letztendlich in BTS geändert wurde.

Von der Technik her kann ich nicht viel sagen, davon habe ich Null Ahnung (aber es gibt hier im Forum bestimmt Experten dafür). Besonders beeindruckend finde ich die Bildaufnahmeröhre von der Fa. Gerhard GmbH, 6141 Klein-Gumpen Odw. (wurde 1971 als Ortsteil an Reichelsheim, Odenwaldkreis angegliedert). Das Objektiv ist von Schneider Kreuznach, ein XENON 1 : 2/ 35. Die Kamera hat einen Steckeranschluß für 230 V AC und müßte eigentlich noch funktionieren.

Im Web findet sich auf der Site des Fernsehmuseums Wiesbaden eine sehr informative Abhandlung über die historische Entwicklung der FESE.

Aber jetzt sollen die Bilder sprechen.

       
       
   

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#2
Zitat:Besonders beeindruckend finde ich die Bildaufnahmeröhre von der Fa. Gerhard GmbH, 6141 Klein-Gumpen Odw. (wurde 1971 als Ortsteil an Reichelsheim, Odenwaldkreis angegliedert).

Das ist ja in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Die Fa Gerhard gibt es noch, allerdings ist sie jetzt im Maschinenbau tätig.
Grüße aus dem Odenwald,

Werner



Lesen gefährdet die Dummheit!
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#3
Hallo Wilhelm,
die Kamera wird nicht viel älter als aus den frühen 80er Jahren sein. Die Bauelemente sind doch recht modern. Die Bildaufnahmeröhre dürfte ein 1/2 Zoll Schwarz/ Weiß- Industrie- Endikon sein. Wenn die Kamera von ihrer Zweckbestimmung her langjährig als Überwachungskamera gelaufen ist, ist meist die Aufnahmeröhre verbraucht (Umschlag auf Negativbild durch Übersteuerung bei heller Beleuchtung/ Kontrast), bzw. hat sich das Bild der Standardsituation, auf die sie gerichtet war, in die lichtempfindliche Schicht der Röhre eingebrannt. U.U. kann man die frühere Umgebung als Negativbild auf dem Monitor erkennen.
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#4
(09.05.2014, 07:57)Werner schrieb:
Zitat:Besonders beeindruckend finde ich die Bildaufnahmeröhre von der Fa. Gerhard GmbH, 6141 Klein-Gumpen Odw. (wurde 1971 als Ortsteil an Reichelsheim, Odenwaldkreis angegliedert).

Das ist ja in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Die Fa Gerhard gibt es noch, allerdings ist sie jetzt im Maschinenbau tätig.

hallo Werner,
danke für Deine Nachricht. Dann haben die wenigstens "überlebt".

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#5
(09.05.2014, 08:09)scotty schrieb: Hallo Wilhelm,
die Kamera wird nicht viel älter als aus den frühen 80er Jahren sein. Die Bauelemente sind doch recht modern. Die Bildaufnahmeröhre dürfte ein 1/2 Zoll Schwarz/ Weiß- Industrie- Endikon sein. Wenn die Kamera von ihrer Zweckbestimmung her langjährig als Überwachungskamera gelaufen ist, ist meist die Aufnahmeröhre verbraucht (Umschlag auf Negativbild durch Übersteuerung bei heller Beleuchtung/ Kontrast), bzw. hat sich das Bild der Standardsituation, auf die sie gerichtet war, in die lichtempfindliche Schicht der Röhre eingebrannt. U.U. kann man die frühere Umgebung als Negativbild auf dem Monitor erkennen.

@ Scotty

danke für Deine Informationen. Ich habe die Kamera aufgehoben, weil sie für mich ein kleines "Industriedenkmal", ein Teil der ehemaligen Fernseh GmbH ist. Vielleicht mache ich mir mal den Spaß und hänge sie mal an einen Monitor.

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#6
Hallo,
Liam betreibt in Pfungstadt ein kleines Fernsehmuseum http://www.fernseh-gmbh.de/
Grüße aus Steinborn Stadtteil von Eisenberg / Rheinland - Pfalz
Gery



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#7
Hallo Gery,

vielen Dank für die Information. Das kannte ich tatsächlich noch nicht,
obwohl es fast vor "der Haustür" ist. Sollte ich mir mal ansehen.

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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