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Ölbad-Tonarmlager-Umbau Lenco L78 SE
#21
Servus,
Sehr schön, aber als Spezialistin frage ich dich zu deiner Meinung zur Magnetlagerung, Hat das Vorteile, ja oder nein?
Und was die Verkabelung von Fahrzeugen angeht, ist das heute bei den meisten Autos die Krux. Typischer Massefehler, du bremst und das Blinklicht geht mit an.
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#22
Ja richtig, ein polarisierter Dauermagnet befindet sich unter dem Plattenteller. Dieser ist mit einer geschliffenen Welle verbunden. Am Unteren Ende ist da eine kugelige Fläche, damit wenig Reibung entsteht. Vier Spulen in Verbindung mit vier Hallsensoren treiben dann den Teller an. Den sogenannte Direktantrieb gab es seit 1986-1987 bei uns in der DDR. Den habe ich auch da. Diese Plattenspieler hat zudem noch einen Tangentialarm mit einem Auflagegewicht von 1,2 Gramm. also nichts neues. Hier mal der Motor vom HK 1203 ( RFT )

   

   

   

Der Teller dazu ich auch mächtig schwer, bohrt sich aber nichts in die Lagerschale, wäre ja auch schlimm.

Einen freiliegenden Plattenteller habe ich noch nicht gesehen.

In dem Video vom freilaufenden Plattensteller kann was nicht stimmen.
Der Teller ist dermaßen unsauber hergestellt worden, der eiert ja mit der Schallplatte.
Komischer Weise bewegt sich der Tonarm nicht mit der Platte . ???
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#23
Sämtlichen Antriebsarten bei Drehern gibt es für & wieder. Jeder hat seine Vor- & Nachteile.

Riementriebler sollen mehr "Schmackes" haben, nur wenn das Rumpeln nicht wer. Deswegen haben Reibradler recht schwere, massige Teller. Lenco hat dies mit einem horizontalem Reibrad versucht zu minimieren.
Heute gibt es Spezialisten, die modifizierte Reibräder bauen.

Dann gab es ne Mischung zwischen Reibrad & Riemen, um beide Vorteile zu verbinden. Das Rumpeln des Reibrades zu killen.

Riemen hat sich als kostengünstige Variante durchgesetzt. Trotz Riemen muß ein Motor trotzdem schwingend gelagert werden.
Vorteil, ich kann den Motor außerhalb des Dreher platzieren.
Als nachteilig wird der geringe Drehmoment gesehen. Wenn der Riemen sich längt oder die Netzspannung nicht stimmt, stimmen die Touren nicht mehr (z.B. bei 220V Motoren.)

Direkttriebler sollen auch ganz lecker sein. Der richtige Dreh ist sofort verfügbar.
Abnutzfreies Abspielen, kein Verschleiß von Antriebshilfen. aDfür kann die Elektronik mit den Jahren störanfällig werden.
Nachteil, die Vibration des Motor geht direkt auf den Plattenteller über.

Linear-Antrieb (Transrapit), ist ein indirekter Direktantrieb. Dabei werden keine Vibrationen vom Motor übertragen.
Wenn nichts weiter am Tonarmlager hängt, wird auch nichts weiter ein Vibrationen übertragen.
Klanglich kann ich noch nichts zu den Dingern sage.

Das Magnetfeld ist irgendwie umstritten. Zwar irgendwie aufm Markt & wieder nicht. Eigentlich sollte da nichts stören. Und bitte wie kommt da der Klang zu Stande wenn keine Zarge oder massiger Plattenteller vorhanden sind?
Preislich sollen die Dinger recht hoch sein. Irgendwie will die Niemand ...

Die eierlegende Wollmilchsau ist der Riemenantrieb.

Persönlich stehe auf Reibrad. Ist der Ursprung des Ganzen. Ich mag den Drive, den Klang. Die schöne, einfache Technik, wenns Nullautomaten sind. Einen Lenco kannste dank konischer Motorwelle auch ohne Elektronik pitchen.

Sonnigst Nadja
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#24
(18.02.2019, 22:15)Morningstar schrieb: Ja richtig, ein polarisierter Dauermagnet befindet sich unter dem Plattenteller. Dieser ist mit einer geschliffenen Welle verbunden. Am Unteren Ende ist da eine kugelige Fläche, damit wenig Reibung entsteht. Vier Spulen in Verbindung mit vier Hallsensoren treiben dann den Teller an. Den sogenannte Direktantrieb gab es seit 1986-1987 bei uns in der DDR. Den habe ich auch da. Diese Plattenspieler hat zudem noch einen Tangentialarm mit einem Auflagegewicht von 1,2 Gramm. also nichts neues. Hier mal der Motor vom HK 1203 ( RFT )

Der Teller dazu ich auch mächtig schwer, bohrt sich aber nichts in die Lagerschale, wäre ja auch schlimm.

Der HK 1203 besitzt einen Linearmotor.
Leider ist das Tellerlager sehr fippzig.

Der Plattenteller klingt wie eine Kirchenglocke, eigentlich sollte es "tock" machen, wie bei der Ehrlich Sinfonie. Und schwer ist was anderes. Weswegen in meinem HK-1203 eine fette Thorens Gummimate in dem Teller als Dämmung drinnen ist.
Damit klingt der 1203 gleich besser.

Das Tonarmgewicht ist auf das des Tesla 2103 abgestimmt.
Mit einem runden Carbon-Tonarmrohr, dem Auflagegewicht vom Granat, läßt sich jedes ixbeliebiges System vom Gewicht anpassen.

Das witzige an der 1203 Motorsteuerung ist, ein kleiner Widerstand geändert, wird aus 45, 78 Touren ... könnte ein moderner Schellackdreher werden.  Smiley53

Freundlichst Nadja
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#25
Du scheinst ja ein richtiger Schlaumeier zu sein um hier solche Äußerungen zu tun, wo andere Jahre der Entwicklung gebraucht zu haben.

Ich würde dir raten hier nicht immer alles schlecht zu machen. Wenn du der Meinung bist das du alles verbessern kannst und alles andere Müll ist. Bitte das ist deine Persönliche Auffassung.
Bitte fange hier keine Streitigkeiten an.

Dein Freundlichts Gegrüße, fasse ich als Hochnäsig auf.


Ich frage mich nur, warum bist du dann nicht in die Entwicklung gegangen.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#26
Du bist drollig, Nadja!
Finde das immer witzig wenn jemand, der nichtmal richtig schreiben kann, andere für dumm erklärt.
ABER mir dann erklärt, daß er/sie/es mit 50 noch die Flöhe husten hört.
Ich lache Dich hier eigentlich nur aus, das ist doch kein Grund, gleich bösartig zu werden! Egal, sei Dir verziehen, belastet mich auch nicht wirklich.
Also schreib einfach so weiter, bringt doch Schwung in die Bude!
Gruß,
Uli
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