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Saba Freiburg 11 Automatic
#1
Hallo,

ich habe probleme mit einem SABA Freiburg11 Automatic. Es funktioniert alles, bis auf die besagte Automatic selbst, was heisen soll, das der Suchlauf an sich funktioniert, aber die Automatik nicht stehen bleibt.

Ich habe auch schon den Abgleich vesucht, aber ich bekomme schon die 30V zwischen den beiden Messbuchsen P-Y nicht einstellen. ich komme da auf maximal 10V, was für die Automatic zu wenig sein dürfte oder??

Konensatoren sind alle neu!!

MFG

Markus
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#2
Häufige Fehlerursachen sind die ECL80 und/oder die vielen Schaltkontakte an der Wippe.

Vielleicht hilft dies ja auch weiter: https://www.radiomuseum.org/forum/repara...erung.html

Weiterhin: https://www.radiomuseum.org/r/saba_freib...tic_7.html
Grüße aus dem Odenwald,

Werner


Lesen gefährdet die Dummheit!
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#3
Hallo Markus
Ich hab einen Freiburg 125.
Die Automatik funktionierte wieder, nachdem ich die EBF89 (Rö3), die EABC80 (Rö5) und die ECL80 (Rö6) getauscht hatte.
Dein Freiburg 11 ist zwar etwas anders aufgebaut, aber vielleicht hilft Dir die Information etwas weiter.
Viel Erfolg und ein schönes Wochenende.
Grüße aus Bornheim
Werner
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#4
Hallo Markus,

ich habe schon viele von diesen Gerätten für Bekannte repariert. Wie meine Vorredner schon schreiben sollte man sehr auf die beiden Röhren ECL80 und EABC 80 achten. Natürlich müssen die Kontakte an der Schalteinheit akkurat gereinigt werden. Die EABC 80 ist da die Relaisröhre. Die muss im besten Zustand sein. Sonst tritt der von dir genannte Fehler auf.

Was ich öfter schon hatte: Es befinden sich in der Schaltung 2 Dioden. Hier solltest Du unbedingt die im Schaltbild angegebenen Spannungen prüfen. Stimmen diese nicht, sollte man unbedingt die beiden Dioden ersetzen. Meist sind nun die Spannungen etwas höher. Sie müssen durch Widersstände angeglichen werden.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#5
Die Röhren sind geprüft und haben top Werte. Das ganze ändert sich auch nicht, wenn ich die Röhren aus einem anderen Gerät borge, welches funktioniert. Dann muss ich mir die Schaltkontakte näher ansehen.

Mfg Markus
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#6
ich hab den Freiburg 11 auch, meine Spannungen in dem Bereich auch nicht ganz stimmig, aber die Automatic funktioniert.

Ich hab zunächst versucht das nach Abgleichanleitung zu machen, dann aber nach Gefühl der Anzugskraft am Senderwahlknopf und Maximum/Sendermitte an der EM84 den Steuerfilter eingestellt.

Freundliche Grüße,
Arnold
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#7
So die Automatic bleibt jetzt wenigstens stehen, aber gibt irgendwie den Haltemagneten nicht frei. Ich hasse diese verpfuschten Kisten von Kollegen!! Erst mal basteln und dann sagen kannst du mal drübersehen, ich komme nicht mehr weiter....

MFG

Markus
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#8
Schau dir mal den Keramikkondensator an der Annode der EABC80 an. Der hat häufig Schluß dann ist die Spule immer unter Dampf.
Gruß Volker
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#9
Irgendwie bleibt die Automatic doch nicht wirklich stehen. Ich habe das ganze mal bei MW oder LW oder KW probiert, da findet die Automatic auch keine Sender. Irgendwas muß da grundlegend flasch sein, aber ich komme irgendwie nicht dahinter.

MFG

Markus
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#10
... ich habe hier einen Freiburg 125, welcher ja ähnlich aufgebaut ist. Der hatte anfänglich selbiges Problem. Wie oben beschrieben zicken die benannten Röhren oft herum. Auch ist die Schaltwippe mit dem ganzen Mechanikgedöhns oft ein zusätzliches Hindernis, wie auch die erwähnten Dioden, die Co's allgemein, vor allen Dingen am Motor und zu guter letzt die Endschalter.

Ich hatte seinerzeit alles Mechanische komplett zerlegt, mit Bremsenreiniger vollständig entfettet und neu geölt / geschmiert, die Röhren und Dioden getauscht so wie die C's. Anschließend war nur ein Abgleich des ganzen Trums nötig und schon lief das wieder. Dazu muss ich sagen, das der Steuerfilter recht kitzelig bezgl. der Einstellung ist. Da muss man etwas probieren, bis der Motor an der richtigen Stelle stopt.

Hast Du denn eine Abgleichanleitung dafür? Ich könnte die von meinem 125 spenden, wenn gewünscht ...

... war ne blöde Frage; sicherlich hast Du ... KopfWand
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#11
Hallo Markus,

ja, das ist manchmal eine vertrackte Sache. Ich war übrigens skeptisch. Wenn der Elektromagnet der Wippe nicht los läßt, dann kann der Motor ja nicht stoppen. Schalte doch mal ein Meßgerät auf das Steuergitter der EABC 80 Triode und an Masse. Nun prüfst Du, ob sich da beim Abstimmen der Sender die Spannung ändert. Es ist ja so gedacht, dass das Gitter der Triode bei einfallendem Sender eine Regelspannung erhält. Der Anodenstrom fällt kurzzeitig ab und der Elektromagnet wird los gelassen. Danach erfolgt Scharfabstimmung über die ECL80.

Schau Dir doch mal das Suchlauf-Bandfilter an. Der Micha hat da Recht, wenn da irgendwie rum manipuliert wurde, funktioniert das nicht. Das sind nämlich immer die Fehler, die durch Murksköppe verursacht werden.

Ich hatte dasselbe mal bei einem von mir reparierten SABA 3DS. Da war die ZF-Stufe nachträglich ausgefallen. Anstatt mir das zu sagen, hatte der Besitzer so dermaßen am Suchlauf-Filter gedreht, dass das Relais auch nicht mehr abfiel. Ich mußte damals Ersatz besorgen. Das Bandfilter war hin.

Falls Du ein Schaltbild hast. Es gibt da die Prüfbuchse. Ich habe solche Geräte lange nicht bearbeitet. Es gibt den Pin x und den Pin y. Das ist beschrieben. Schließt man daran ein Voltmeter an, kann man im ca. 30 Volt Bereich messen, ob dort bei eingestelltem Sender eine Spannungserhöhung meßbar ist. Ist das nicht der Fall muss das Steuerfilter vorsichtig nach abgeglichen werden.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#12
Hallo Andreas,

ich werde das heute abend ausprobieren Smiley20 . Mensch bin ich froh wenn das Ding wieder von meinem Tisch runter ist......

Gruß

Markus
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#13
Hallo Markus,

ja, kann ich nach vollziehen. Vor allem, wenn man nicht weiß, was da Laien evtl. schon gemacht haben. Dem Bekannten mit seinem SABA 3DS mußte ich das auch aus der Nase ziehen. Also viel Erfolg!
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#14
Wegen den 7 poligen stecker der fast in keiner Bastelkiste vorhanden ist, wollte ich noch eine anregung loswerden.
Es gibt Röhren fassungen welche von PREH hergestellt wurden.
Diese sind aus mehreren lagen pertinax aufgebaut und dann in der mitte vernietet gewesen.

Wenn man die Niete entfernt fällt das ganze gebilde auseinander. Mann entfernt die kontackte und steckt dort 1mm Lötnägel rein.
Die niete wird durch eine M3 Senkschraube ersätz und so hat man einen Pico7 Stecker wo man nur noch die Schraube abisolieren muss um dann ein passendes kabel an die lötnägel anbringen kann.

Kleiner hinweis. Ist die 4,5V vorspannung angeschlossen darf auf keinen fall auf UKW umgeschaltet warden. Denn dann raucht der erste bandfilter ab.
Ich musste mir in der bucht einen ersatz holen. Gerade diesen hatte ich nicht in der rumpelkiste.
Printed on recycled Data
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#15
Ja, es ist schwierig mit diesen Teilen. Ich habe so eins von einem alten Tonregister. Früher habe ich die Prüfanschlüsse eben angelötet.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#16
Also ich habe das mal gemessen, aber es ändert sich nicht wirklich. die spannung geht von -8,2V bis dann wo der sender anliegt auf -8,6V. Dort sollte sich doch definitiv mehr ändern oder??
Das komische ist ja, das die Automatik auf MW und LW,KW auch keine Sender findet. Irgenwas muß da Grundlegend faul sein. Ich weiß nur noch nicht wirklich was.

Wie genau wird denn das Filter abgeglichen? Ich stelle die maximale Spannung mit L703 ein und dann mit dem µA-Meter die Mitte an L701

MFG

Markus
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#17
auf LMK sind aber andere Abgleichkerne einzustellen (siehe Steuerfilter unter AM-Abgleich) und um einen Sender zu finden, müsste j auch ein Sender da sein. Also tagsüber habe ich hier kaum ne Chance auf Mittelwelle, eher noch Kurzwelle.

Nachts und mit etwas Langdraht 3-5 Meter an der AM-Antennenbuchse sollte was hörbar sein. Vielleicht erstmal ohne Automatic abkurbeln.

Bei meinem Freiburg 11 bestanden auch noch Kontaktprobleme am Ferritantenenschalter (der ist unterhalb der drehbaren Antenne).

Freundliche Grüße,
Arnold
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#18
Vielleicht solltest du mal von vorne anfangen.
-8,6V Regelspannung ist definitiv zu wenig. Tausch mal die beiden EC92 untereinander aus und schau ob die Regelspannung steigt.
Ansonsten den Abgleich nach der Abgleichanleitung ausführen. Dort ist alles genau beschrieben.
Gruß Volker
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#19
Ein vernünftiger Vorschlag! Ich würde sogar noch weiter vorne anfangen: Wie groß ist die Ratiogleichspannung, also die Spannung an Messbuchsenpunkt X gegen Y (bei starkem UKW-Sender natürlich)? Es sollte erstmal der eigentliche Empfänger vernünftig funktionieren!

VG Stefan
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#20
Hallo Mario,

nun weiß ich ja, wenn Du am Radio arbeitest, dass Du das gewissenhaft machst. Die technischen Arbeiten, die sonst auch am Radio zu verrichten sind, hast Du doch sicher erledigt? Das ist natürlich Grundvoraussetzung für alle weiteren Funktionen. Natürlich bin ich bei Dir davon ausgegangen. Schreibe uns doch bitte mal, was für Spannungen am Ratioelko bei stark einfallendem Sender herrschen.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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