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Kolster Brandes R10 Wiederbelebung
#1
Hallo,

noch mal eine Danke an den Peter.
Seit Dienstag weilt der Kolster Brandes R10 bei mir, danke Peter.

Ich bin angenehm überrascht über die Kompaktheit des kleinen Super.

Auch die einfache gerade zu verbauten Röhren, kompakt und handlich.
Eigenwillig wie auch die Gewinde, eine ZF von 422 kHz.

Inzwischen hat er die Innenreinigung überstanden und auch die Erstbesaftung hat er gut bestanden.
Kein Elkobrummen, nur kratzen auf allen Kontakten.
Das Gerät wurde  wohl 1954 mit viel Liebe hergestellt, alleine das Gehäuse, einfach genial.

Ich habe vor so pö  a pö das schöne Radio auf zu hübschen und euch daran teil haben lassen.


Seht mal die 4 auf der Skala, dieses Zeichen ist aufgeklebt und diente sicher mal als Markierung um seinen Lieblingssender schnell wieder zu finden.


   

Frage an Andreas, wie könnte ich das Gehäuse wieder schönen. Es soll nicht fabrikneu werden, aber schön.
Leider habe ich im vorigen Mai dein Gehäuseseminar geschwänzt.

   
Gruß vom Jürgen

Kaum macht man es richtig, schon gehts.

P.S.
für Dateiaustausch bitte an  jermel[at]gmx.net senden.
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#2
sehr schön Jürgen, so mutt dat.

Freut mich sehr, dass Du mit dem Gerät Spaß hast und Ihr beide Euch so gut versteht.

Bin gespannt auf Weiterungen.

https://www.youtube.com/watch?v=Va7JztNeQCo
„Keiner ist perfekt, aber die kölsche sind verdammt nah dran“

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#3
Hallo Jürgen,

das hast Du schön gemacht mit dem Radio. Mir hätte der auch gefallen. Aber der Platz. Umso mehr freue ich mich, dass Du ihn hast.

Ja, mein Lieber, wer hat denn da wieder nicht aufgepaßt? Aber da ging es ja auch um Totallackierung. Hier ist ja der Lack sicher soweit noch gut, dass man nur aufbereiten muss? Bis auf die Macke? Das schreibe mal. Nicht, dass ich hier so viel Bla Bla tippe, das Dir dann nichts nutzt.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#4
Hallo,
@Andreas
Tatsächlich sind die Beschädigungen minimal, dennoch ist Dein Rat gefragt.
Womit kann ich das Furnier auffrischen und wie kleine offene Wunde behandeln.

Ansonsten habe ich erste Versuche gestartet und bin sehr überrascht über die geniale Schaltung und die recht praktische Umsetzung.

Die Bauelemente sind sehr robust und bisher konnte ich keine Lötstelle erkennen, die erneuert werden musste.

Ein oder zwei Kondensatoren, im Anodenkreis - Koppel C werde ich wohl tauschen, aber sonst, eher nicht.

Interessant ist der Netzschalter, gekoppelt mit dem 250 k Ohm Klangregler.
Hier im Bild gut zu sehen die fehlende Gegenkopplung an der Kathode der Endröhre.

?mage

Robuste englische Technik
   

   

   

Den Elko werde ich wohl auch umbauen, obwohl es keinerlei Anzeichen auf Schwächeln gibt.
   
Gruß vom Jürgen

Kaum macht man es richtig, schon gehts.

P.S.
für Dateiaustausch bitte an  jermel[at]gmx.net senden.
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#5
Hallo Jürgen,

dann will ich mal. Als Erstes würde ich das Gehäuse vom Schmutz befreien. Ich werwende hier Bref-Fettlöser. Einsprühen und etwas einwirken lassen. Dann siehst Du schon, wie der Dreck am Gehäuse herunter läuft. Nun schon mit einem feuchten Lappen abwischen. Danach würde ich noch mal mit Autopolitur das Gehäuse abreiben.

Nun müssen wir uns natürlich um die kleine Macke kümmern. Das Gehäuse ist dunkel gebeizt. D. h. man muss versuchen, den Fleck etwas zu färben. Hier ist die Kunst, das nicht zu hell und auch nicht zu dunkel erscheinen zu lassen. Ich empfehle Holzbeize in Nußbaum. Einen kleinen Schluck in ein Glas geben und mit Wasser verdünnen. Mit einem Lappen oder Pinsel mal vorsichtig die helle Stelle benetzen. Wird es zu dunkel, wieder etwas mit Stahlwolle 000 abreiben. Die Beize weiter verdünnen. Ist die Stelle noch zu hell, umgekehrt verfahren. Danach nimmst Du Klarlack, der 1:1 verdünnt wird und streichst mit einem Pinsel die Stelle über. Das wird danach wieder stumpf. Immer wieder nach weiterem Streichen mit Stahlwolle darüber gehen, wenn der Lack trocken ist. Nachher soll die Stelle kaum noch auffallen. Ist die helle Stelle nicht so groß, kannst Du natürlich statt der Beize auch einen Holz-Reparaturstift in der passenden Farbe nehmen. Achtung: Hier darfst Du dann aber keinen lösemittelhaltigen Klarlack nehmen, sonst wäscht die Farbe des Stiftes wieder aus. Viel Erfolg.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#6
Hallo Andreas,

die Fettentfernung war erfolgreich und es kommt auch ein ärgerlich glänzender Lack zum Vorschein.

Die Abplatzung, könnte ich die spachteln und dann lackieren, oder wie würdest Du vorgehen?

Den Stoff vor dem Lautsprecher lasse ich, er ist gleichmäßig dunkel, das sieht aus, als wenn so sein muss.

Spannend finde ich das Trimmkondensatorenquartett, die Entwickler sind wahre Virtuosen was den Abgleich betrifft.


[Bild: attachment.php?thumbnail=63349]
Gruß vom Jürgen

Kaum macht man es richtig, schon gehts.

P.S.
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#7
Ach dumm, das ist ein Abplatzer.

Ja, Jürgen, etwas mit braunem Spachtel ausbessern und dann etwas Klarlack s. o. drüber streichen. Nimm lieber etwas dunkler statt zu hell.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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