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Noch eine Philettina B1D92A
#1
Servus,
Habe heute von Martin (Radiobastler, vielen Dank!) die o.a. Philettina bekommen, schönes Gerätchen und alles komplett sowie als Bausatz zerlegt. Habe gerade die Platine repariert, die an den Befestigungen abgerissen war. Was mir nicht klar ist, wie funktionieren die beiden Tasten TON und Umschaltung UKW-MW. Mechanisch funktioniert soweit alles, Bereichsumschalter und der Zugkontakt mit dem Seilzug ebenfalls, aber wie funktionieren die Tasten im Gehäuse?
Ausserdem ist da noch eine Art Feder und ein Blechteil lose beigelegt gewesen. Wo die hinkommen, habe ich auch noch nicht herausgefunden. Schaltung und Servicemanual geben über diese Teile und Funktionen keine Auskunft.
Kann jemand helfen, evt. mit Fotos?

   

   

   

   
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


#2
Oh weh Volker. Wo ich eine gemacht habe ist schon länger her.

Seilzug von hinten

   

hier ist der Zug noch lose, geht aber an den Kontakt

   

den Kontaktschieber kann man zum säubern nach links rausschieben

   

Schalter

   

   

   

leider hab ich nicht mehr
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
#3
Wink 
Servus,
Soweit ich das herausgefunden habe mit Hilfe von dritter Seite kommt die Feder wohl innen ins Gehäuse bei der Drehkoachse und die Tasten werden nach Einbau der Platine von unten eingeschoben und machen dann "klick".
Am Chassis selbst ist wenig zu tun. Typischer Philips Aufbau, 99% Keramikkondensatoren, 1 Papierkondenstor, 2 kleine Elkos zu tauschen (Kathode Endröhre und Ratioelko), Netzteilelko zu prüfen bzw neu zu befüllen. Mechanische Umschaltung, simpelste aber funktionale Technik, der Standard-Mini Philips UKW Tuner (mein Lieblingstuner), typische Bauweise eines Global Players. Der wusste, wie man maximalen Gewinn erzielen konnte. Deswegen gibt es diesen Konzern wohl auch heute noch. Den einzigen Papierkondensator werde ich auch gegen einen Keramikkondensator austauschen, dann kommt noch ein 120 Ohm in die Netzzuleitung um wieder so bummelig auf 220V zu kommen.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

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#4
Servus,
Danke für die Foto, ich habe das jetzt alles herausgefunden, wie man das montiert.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

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#5
Das freut mich, Volker Maus

Sag mal bitte, wenn Du einen 120 Ohm Widerstand in die Netz~Zuleitung tust,
wird dann nicht das Ganze ziemlich warm? Ansonsten wünsche ich Dir gutes Gelingen
bei der Aufarbeitung dieses Radios Smiley20

Beste Grüße, von Peter
~~~~~ DE - MV  /  Connected ~~~~~
#6
Servus,
Wird ein schöner Zementbunker eingebaut in die Netzzuleitung zum Schalter des Poti. Hab den Platz schon ausgeknobelt.
Ich gehe mal von 0,2 A Primärstrom aus, das wären bei 220V ca 40W Leistungsaufnahme. Bei 10 V, die zu vernichten sind, habe ich zu hoch gegriffen, 33  bis 47 Ohm würden auch reichen,  das wären dann bummelig 10-14W. Laut Manual nimmt das Radio nur 40W auf, also  fliessen da wohl nur bummelig 200mA primärseitig bezogen auf 220V. Reicht also ein 47 Ohm 11W Zementbunker, den ich auch habe.
Erste Messungen ergaben; Netzteilelkos sind zu ersetzen, sind faul mit 10K Innenwiderstand, da ist nichts mehr mit formieren. Ratioelko hat 0,5uf, Kathodenelko hat 1 uf, der 10nf gegen Masse an der Anode der UL84 hat noch 300Kohm und wird durch eine Keramikscheibe 10nf 1KV ersetzt. Der Katodenwiderstand der Endröhre wurde schon mal ersetzt, ist aber falsch, anstatt 180 Ohm wurden 150 Ohm eingebaut. Der Mini-Aü ist heile, sehr gut, ist die halbe Miete bei dem Radio. Kontaktschieber des Frequenzumschalters hat eine gründliche DSS-110 Kur hinter sich und ist wieder blitzblank. Auch der Zusatzkontakt auf der Platine und der Schaltkontakt im TA Anschluss. Die beiden Trennkondensatoren im TA Anschluss werden ersatzlos entfernt, brauche ich nicht oder ich baue 5KV Keramikkondensatoren ein 4,7nF. Solche Y2 Kondensatoren sind mir zu unsicher, da will es weitaus Besseres und ich vertraue da mehr auf MIL Keramiks der US army.
Aber ggf, lasse ich auch alles weg. Bin noch am überlegen.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

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#7
Da mir so ein Vorwiderstand vor dem Radio, speziell bei Einweggleichrichtung, 
Bauchschmerzen bereitet, habe ich mal simuliert wie sich das auf die
Anodengleichspannung auswirkt.


.txt   radio_vorwiderstand_einweggleichrichtung_asc.txt (Größe: 4,13 KB / Downloads: 16)   (Die Endung txt durch asc ersetzen)

Dabei habe ich den Vorwiderstand so ausgewählt, dass die Heizspannung der
Röhren vom Effektivwert her stimmt. Ich unterstelle mal, das radio-volker
die 220VAC dann auch true RMS misst.

   

Die Anodenspannung ist, wie erwartet, deutlich geringer als bei 220V Sinus
Betrieb.

Also keine gute Idee das mit dem Vorwiderstand vor dem Radio.  Smiley18 

LG
old.
#8
Servus,
Ich werde die DC der Anodenspannungen messen und auch die Anderen, so wie sie Manual angegeben sind. Weichen die lediglich um einige Prozent ab (z.B. 5%), bleibt der Widerstand drin, wenn nicht setze ich die 230V mit einem kleinen Spar- Vorschalttrafo runter, was ich bei Radios mit Spartrafos aber selten mache. Da ich aber seit Einführung der 230V alle Allströmer mit Vorwiderständen netzseitig angepasst habe (in Italien sind 90% der Radio Allströmer oder haben keine Netztrennung) und ich damit noch nie Probleme bekommen habe bei bummelig mehr als 100 Radios, gehe ich davon aus, das dieses auch bei diesem Radio problemlos funktioniert.
Simulationen vertraue ich grundsätzlich nicht, sehen zwar schön bunt aus, haben aber meistens mit der Realität nichts oder wenig zu tun.

   

Als Erstes richtigen Kathodenwiderstand eingebaut und den/die faulen Kondensator/Elkos ersetzt. Der Netzteilelko kommt heute abend dran, da auch oberfaul. Dabei wird der abgeschirmte Papierko auch nocht ersetzt werden durch einen Keramikkondensator.

   

Schiebeschalter funktioniert tadellos, Kondensatoren im TA Eingang ersatzlos entfernt, Platz würde ausreichen für eine kleinen 1:4  Übertrager, den ich noch habe. Da ich den TA aber wohl nie benutzen werde, bleibt fraglich, ob ich den Trafo opfere.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

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#9
(08.06.2019, 12:53)radio-volker schrieb:  Weichen die lediglich um einige Prozent ab (z.B. 5%), 

Rechne doch mal aus, wieviel Prozent die Abweichung von 220V auf 230V Beträgt.

LG
old.
#10
Servus,
Mann, mach da doch keine Wissenschaft draus bei dem alten Radio. Sollte die DC zuuuuu niedrig sein, koppel ich die Anode der UY85 auf 230V. Es geht darum den Trafo zuschützen, alles Andere sind unwichtige Randprobleme.
Fängst an, mich wirklich zu nerven. Noch nie ein eigenes Projekt hier vorgestellt von der Reparatur eines alten Radios, aber immer auf dem hohen Ross sitzen und anderen erzählen wollen, wie man Radios repariert, die das seit mehr als 40 Jahren machen. Aber Hauptsache im Elfenbein Turm sitzen!
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

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#11
Na wenn ein Dreisatz für Dich eine Wissenschaft ist ...

LG
old.
#12
Servus,
Bitte die Moderatoren des Forum diesen thread umgehend zu schliessen. Habe "oldeurope" ausserdem auf die Ignorierliste gesetzt.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

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#13
Ich empfinde sein Verhalten als extrem provozierend...
Beste Grüsse

Thorsten


"Das Leben ist nichts weiter als das Proben für eine Vorstellung, die niemals stattfindet."

(Die fabelhafte Welt der Amelie)
#14
Auf Volkers Wunsch wird hier geschlossen!
Bitte ihr zwei tragt das im Hintergrund aus, vielen Dank!
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg


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