Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Ein Regeltrafo Selbstbauprojekt
#1
Was macht man wenn es draußen stürmt und das eigentliche Vorhaben abgesagt wurde? Richtig.Basteln und bauen.

Was mir seit Wochen schon im Kopf rumspukte,wurde heute in die Tat umgesetzt.Aus ein paar alten Regalböden,einer Aluplatte,
einem Stelltrafoblock und diversen Dingen aus dem Fundus entstand ein Regeltrafo als Werkstattgerät.U.a.zum langsamen Anfahren
von Röhrenradios.....

   
Die Frontplatte besteht aus 4mm dickem Aluminium.

   
Holzzuschnitt aus 19mm Spanplatte weiß beschichtet.

   
Das zusammengebaute Gehäuse bekam einen Satz Möbelfilzgleiter als Füße.

   
Die Frontplatte.Bestückt und verdrahtet.

   
Die Kaltgerätesteckbuchse mit Halteblech.

   
Das (fast) fertige Gerät.An den Seiten bekommt es noch Kantenleimer aufgebügelt und eine Rückwand aus Thelkolochblech.
Die Skala hätte ich mir sparen können.Das Voltmeter ist genauer.

Leider funktioniert das Amperemeter nicht mehr.Da hatte ich wohl Schrott in der Grabbelkiste.Einen Ersatz habe ich mir bestellt.
Nu ist dann mal Schluß mit diesem ewigen Provisorium.Mein altes UHS 400 hat nur Regelbereiche 120 - 180V / 180 - 240V bis 1,25A
Jetzt kann ich von 0 - 260V / max 2,5A stufenlos hochregeln.

Frohe Pfingsttage
und Grüße

Roman
Grüße aus dem Rheinland
Roman
Zitieren
#2
Hallo Roman 

Ist schon eine bequeme Sache so ein Regeltrafo , vor allem wenn es ein Regel und Trenntrafo ist  Wink


   
mit freundlichen Gruss

Uli

Erzähle es mir – und ich werde es vergessen.
Zeige es mir – und ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun - und ich werde es behalten.

(Konfuzius)
Zitieren
#3
sowas in der Art braucht man. Die einen mit Stelltrafo, die anderen mit zuschaltbarer Vorschaltlampe. Direkte Kontrolle der Stromaufnahme. Ich meinem Kästchen gibt es noch eine Elko-Formiereinrichtung, einen Hochvolt-Kondensator-Leckstrommesser und eine Umschaltung für 110V-Geräte. Mit deinem gemeinsam hab ich vermutlich die (absichtlich) nicht vorhandene Netztrennung

   
Gruß,
Jupp
-----------------------------
wenn man nur den Hammer kennt, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel
--------
Zensur findet im Endgerät statt (CCC)
Zitieren
#4
....einen Trenntrafo habe ich separat.Bei so Allstrom-und Spartrafogeschichten schalte ich dann beide hintereinander.
Mein Bestreben ist es ,möglichst ohne Teilezukauf klarzukommen.Das ist mir in dieser Sache fast gelungen ( das Amperemeter muß ersetzt
werden).

Die Meßinstrumente in Ulis Gerät sind ,glaub ich ,die Gleichen.

@Jupp   Megakreatives Teil im Radiogehäuse,genial.

Grüße
Roman
Grüße aus dem Rheinland
Roman
Zitieren
#5
Hat Stelltrafo  Netztrennung ?

Falls ja, dann ist Schutzleiter an Ausgangssteckdose anders als richtig.  

Grüss
Matt
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
Zitieren
#6
Hallo Matt

Der Stelltrafo hat keine Netztrennung.Deshalb sind alle berührbaren Metallteile an den Schutzleiter angeschlossen.

Grüße
Roman
Grüße aus dem Rheinland
Roman
Zitieren
#7
Hallo,

Trennregeltrafo ist aber echt praktischer.

Wie meiner hier. Das Teil vom Jupp ist aber echt edel.
[Bild: attachment.php?thumbnail=53638]
Zitieren
#8
(09.06.2019, 08:57)Valvotek schrieb: Hallo Matt

Der Stelltrafo hat keine Netztrennung.

Grüße
Roman

Das ist aber echt gemein. Smiley19
Zufällig ist meiner vom gleichen Hersteller, aber mit. 
   

LG
old.
Zitieren
#9
(09.06.2019, 08:57)Valvotek schrieb: Hallo Matt

Der Stelltrafo hat keine Netztrennung.Deshalb sind alle berührbaren Metallteile an den Schutzleiter angeschlossen.

Grüße
Roman

Alles gut.

Stelltrafo (nicht Regeltrafo !) in deine BIld hat  wohl 4  Anschlüsse.. daher denk ich, dass das Stelltrafo mit Netztrennung ist.

Ich habe auch  Eigenbau-Trenn-Stelltrafo in Gussgehäuse.  Stelltrafo verträgt 5A, aber Trenntrafo nur  3,5A..
Bisher reicht mir es aus, ich habe  noch 2 TST mit 6 und 3A  Gesamtbelastbarkeit in Keller.  (Hera-Tischeinschübe) den benutze ich bisher fast nie wegen  ihre  unparktische  Höhe von Gehäuse


   
Grüss
Matt
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
Zitieren
#10
Ich war auch verwirrt deshalb.
Die Herstellerfirma schreibt es offenbar extra drauf, wenn es sich um einen
Trenntrafo handelt. Deswegen hatte ich das Bild für Euch eingestellt.


LG
old.
Zitieren
#11
Hallo

Es ist bei mir definitiv kein Trenntrafo.Eine Eingangs-und eine Ausgangsklemme sind gebrückt.
Den Schaltplan gibt es hier:

   


Grüße
Roman
Grüße aus dem Rheinland
Roman
Zitieren
#12
Ist doch dennoch praktisch, wenn der vor dem Trenntrafo arbeitet.
Zitieren
#13
Hallo Valvotek,

die Sicherung gehört an den Schleifer und der gemeinsame
Anschluss an den Neutralleiter. Siehe Schaltbild:

   

LG
old.
Zitieren
#14
Hallo Old,

die Sicherung an den Schleifer, warum ?
Ich hätte sie auf der Eingangsseite in die Zuleitung L1 gelegt,
dann ist beim Sicherungsfall auch die Trafowicklung stromlos.


Wir Bastler bekommen das ja auf jeden Fall hin, das die Phase
immer  an der richtigen "Stelle" anliegt, da mache ich mir keine Sorgen .....


Gruß,
RE 084
RE 084 heisst Hans und kommt aus 41844 Wegberg
Zitieren
#15
Weil eine Primärsicherung bei kleinen Ausgangsspannungen zu spät
oder gar nicht anspricht.
Du darfst bei allen Ausgangsspannungen die angegebenen 2,5A nicht 
überschreiten können.

LG
old.
Zitieren
#16
Hallo

Die Sicherung gehört für mich in die Primarseite.Gut ,OK,ich habe sie entgegen des Schaltbildes in den Außenleiter eingeschliffen.
Das habe ich mittlerweile auf dem Plan auch geändert.Da der Regeltrafo immer in der gleichen Steckdose eingesteckt ist ,ist die
Phasenlage auch eindeutig zugeordnet.
Der maximal zu erwartende Sekundärstrom wird sowieso durch die Eingangssicherung des Prüflings begrenzt,welche im Regelfall
immer unter der Maximalbelastbarkeit des Reglers liegt.
Alternativ besteht noch die Möglichkeit,eine weitere Sicherung vorzusehen.

Grüße
Roman
Grüße aus dem Rheinland
Roman
Zitieren
#17
Wenn Dein Stelltrafo netzseitig an 230 V liegt und Du ausgangseitig 115 V eingestellt hast, spricht Deine netzseitige 2,5 A Sicherung nicht an, wenn ausgangseitig 5 A fließen.

Wenn Du Deinen Stelltrafo ausgangseitig auf 23 V eingestellt hast, spricht Deine netzseitige 2,5 A Sicherung nicht an, wenn ausgangseitig 25 A fließen.

Glaubst Du immer noch, ausgangseitig keine Sicherung zu brauchen ?

Grüße,
Jacob
Die Sockel sind (schon) an den Röhren !


°~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~°~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~°

I'm a face without a book !



Zitieren
#18
Wenn sekundärseitig eine niedrigere Spannung eingestellt ist, kann die Wicklung etwas mehr Strom vertragen. Der Abgriffkontakt (Schleifer, Rolle, ...) ist dann meistens das gefährdetste Bauteil.

Ich würde unbedingt sekundärseitig eine Geräteschutzsicherung einbauen, die den Abgriffkontakt vor Zerstörung schützt. Die schützt dann auch die abgegriffene Teilwicklung vor Überlast.

Zusätzlich würde ich eine träge Geräteschutzsicherung (mit hohem Ausschaltvermögen)  am Eingang belassen. Die schützt beispielsweise vor einem Brand, wenn ein Windungsschluss oder ein anderer interner Fehler auftreten sollte.

Bernhard
Zitieren
#19
Hallo,

@Bernhard
@Jacob
Ich habe meine TRT auch nur primär seitig abgesichert.

Eure Argumente den Schleifer zu sichern sind absolut überzeugend.
Das werde nachholen und zwar umgehend.
Danke
Zitieren
#20
Bei mir ist   Stelltrafos Schleifer mit 5A  Sicherungsautomat abgesichert. Stelltrafo verträgt  5A, Trenntrafo jedoch nicht und Instrument zeigt nur max 3A. 3,5A bezieht auf 230V-Stellung.


So sieht aus, wenn Ihr nur  primärseitig  absichert und es wie Darius geschrieben hat, wenn man bei geringere Spannung mehr Strom als erlaubt zieht.
Stelltrafo ist weiterhin voll funktionsfähig und hat (noch) keine Wicklungsschluss.

   

Grüss
Matt

PS: Nochmals, das ist keine Regeltrafo. Denn Ihr stellt nur Spannung und es wird nichts geregelt.
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Selbstbauprojekt zur Formierung von Elkos Valvotek 25 1.235 10.09.2019, 13:02
Letzter Beitrag: Valvotek

Gehe zu: