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Mende Weltklasse
#41
Alle radios können grundsätzlich nur eleckrtrische signale empfangen- verstärken.
Unter verwendung einiger bestimmter Antennentypen kann man auch Magnetische wellen verwenden wenn man diese in ein Elelecktrisches signal umwandelt
Printed on recycled Data
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#42
Eine Radiowelle besteht aus zwei komponenten. Eine Magnetische und eine Electrische.
Deswegen heist es auch gängig Electromagnetische Wellen

Es gibt zwei arten von Antennen. Die ersten sind Elecktrischer natur (Langdraht Antennen zum beispiel) die zweiten Magnetischer natur. (Ferrit Stab Antennen zum beispiel)

Auf den tiefen Frequenzen müsste ein Langdraht sehr lang sein um effeKtif arbeiten zu können.
Bei einem Taschenradio eher nicht das gelbe vom Ei. Deswegen verwended man dort auch Ferrit Stab Antennen.
Eine andere variante dieser Antennen familie ist die Rahmenantenne. Im moment leuft hier im Forum ein schönes beispiel zu dieser art von Antennen.

Im grunde genommen sind beide Antennen das selbe , aber der Rhamen verfügt über keinen Ferrit Stab welcher diese variante noch mal etwas kompackter macht.

Ein Radio kann grundsätzlich keine Magnetischen wellen verarbeiten, aber man macht sich den Elektromagnetismus zum vorteil.
jeder weis wie ein Elecktro Magnet funktioniert. Umgekert geht es aber auch.
Ein Dynamo verwendet eine Magnetisches feld um ein elecktrischen strom zu erzeugen.
Die Antenne funktioniert hier auf eine ganz ähnliche weise.

Das Magnetische signal wird mit der Spule eingefangen und dann in ein Elecktrisches signal umgewandelt.
Das kann wiederum ein Radio Auswerten.

Ein weiterer vorteil dieser metode ist das das Magnetische Feld nur wenig mit stöhrungen belastet ist.
Auserdem haben sie eine sehr ausgeprägte Richtkarackteristick. MAN empfängt wie durch ein Fehrnrohr
Alles was AUSERHALB der richtung ist, wo die antenne nicht hin hinzeigt, wird wenig bis garnicht empfangen...........das betrifft auch Stöhrungen.

Man hat dadurch meistens einen sauberen Empfang. Es werden keine Knattergereusche von irgendwelchen Gewittern oder Elktromotoren aus der gegend oder 1000Km weit weg empfangen.
Und weil das signal erst kurz vor dem Radioeingang Electrisch gemacht wird, können nur sehr nahe liegende Stöhrquellen wahrgenommen werden.

Diese Magnetischen Antennen werden aber nach höheren frequenzen hin immer inefektiver, weshalb man dort auf Electrische Antennen ausweicht.
Höhere Frequenzen haben auch weniger stöhrungen, weil die Antennen erstens kürzer sind, und zweitens sich die stöhrungen auf tieferen Frequenzen aufhalten.
So gleicht sich die sache aus.
Unter 4 Mhz ist eine Spulenantenne von vorteil, darüber eine Draht Antenne.
Printed on recycled Data
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#43
Herzlichen Dank für die ausführliche und für mich sehr gut verständliche Erklärung!
Lieben Gruß
Kurt
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#44
Kompliment Juan,
besser und eindrucksvoller kann man das Thema nicht erklären Thumbs_up

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#45
Nun habe ich das Gerät wieder zusammengebaut und in Betrieb genommen. Auffällig ist, dass sofort beim Einschalten ein relativ starker Brumm aus dem Lautsprecher kommt, der sich auch nach längerer Laufzeit nicht verringert. Als das Gerät nicht im Gehäuse war, ist mir dieses Brummen nicht so stark aufgefallen.
Gibt es noch Möglichkeiten diesen Brumm zu reduzieren?
Lieben Gruß
Kurt
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#46
Hallo Kurt,

ja, das ist leider eine Begleiterscheinung bei diesen alten Radios. Der Netzton. Er wird ja etwas durch den "Entbrummer" abgeschwächt. Die Röhre RES 964 ist direkt geheizt. D. h. der Heizfaden ist gleichzeitig die Kathode. Vielleicht versuchst Du mal vorsichtig an dem Drahtpoti zu drehen.

Trotzdem bleibt ein gewisser Netzton. Begründung: Man kann im Netzteil nicht beliebig große Elko's (Kapazität) einbauen. Die Gleichrichterröhre wird auch direkt geheizt. Sie würde innerhalb kurzer Zeit den Röhrentod sterben.

Dann war ein gewisser Netzbrumm nicht ohne Nutzen. Die früheren Reichssender fielen auch mal aus. So hatte man noch das Netzbrummen gehört und wußte, dass mit dem Gerät alles i. O. ist.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#47
Danke für die Antwort, Andreas.
Meinst du den Metall-Poti an der Rückseite, der zugänglich ist ohne die Rückwand abnehmen zu müssen?
Lieben Gruß
Kurt
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#48
Noch eine Foto des Schätzchens. Danke für eure Unterstützung beim Instandsetzen!

   
Lieben Gruß
Kurt
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#49
Glückwunsch zur gelungenen Reparatur und Aufbereitung des Gerätes.

Schön auch der Schneewittchensarg von Braun.
„Keiner ist perfekt, aber die kölsche sind verdammt nah dran“

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#50
Das man das Brummen jetzt stärker hört ,liegt auch daran das höchstwarscheinlich der Lautsprecher nicht im Geheuse eingebaut gewesen ist.
Nun ist die Tonlage des gerätes natürlich eine andere. Aber ich würde es nicht unbedingt als schöhnheitsfehler betrachten. Es gehört zu diesem Gerät wie sein Ausehen.
Schlieslich willst du es ja nicht für den Dauerbetrieb, sondern eher zum vorzeigen.
Printed on recycled Data
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#51
Hallo Kurt,

na sieht doch schon aus, das Gerät. Der Aufwand hatte sich gelohnt. Übrigens, genau richtig, die Schraube, die durch die Rückwand erreichbar ist, geht zum Entbrummer.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#52
Einige Mende habe ich auch, aber keinen so schönen wie diesen hier mit der Propeller-Skala !

Kondensatoren waren früher teuer, deshalb wurde an diesen gespart, wo es nur ging und man mutete den Hörern einen laut hörbaren Brummton zu.

Das fängt hier schon an in der Filterkette hinter der Gleichrichterröhre mit lächerlichen 6 + 6 µF Filterkondensatoren. Das sind diejenigen beidseitig der „550 Ω“ - Drossel, bzw. C1 und C2 im Schaltbild 1 in #9.

Philips hatte schon in den frühen 1930er Jahren keine Bedenken, an dieser Stelle 32 + 32 µF- Elkos einzusetzen. Demnach könnte man heute hier auch 22 + 22 µF einsetzen, oder ganz vorsichtig, für C1 nur 10 – 16 µF und C2 = 22 µF. Das sollte das Brummen schon deutlich verringern.

Wichtig ist auch, dass der "Entbrummer" auf minimalen Brumm eingestellt wird. Das ist der Trimm- Widerstand, der direkt unter dem Heizfaden der RES964 eingezeichnet ist, bzw. Ri8 (soll wohl R18 sein).

Lächerlich klein ist auch der Katoden- Kondensator der RES964 mit nur 2 µF (C16), hier kommen bei mir als Standard immer 47 – 100 µF rein. Aber hier könnte der 2 µF absichtlich als eine Art Brummkompensation wirken !

Auch bei der RENS1284 könnte ein 10 µF- Katoden- Kondensator (C10) nicht schaden statt dem lächerlichen 0,1 µF – ein Witz !

Eine ergiebige Brummquelle ist auch die „6600 Ω“- Drossel im Anodenkreis der RENS1284. Die fängt sehr gerne das Streufeld vom Netztrafo ein. Brumm- Abhilfe kann durch Änderung deren Einbaulage erfolgen, z. B. durch verdrehen.

Meine Radios erhalten die Kondensatoren und Elkos, die notwendig sind, um nicht zu brummen, auch solche mit der RES964 brummen bei mir nicht, z. B. dieser hier in sehr ähnlicher Technik.

Grüße,
Jacob
Die Sockel sind (schon) an den Röhren !


°~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~°~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~°

I'm a face without a book !



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#53
Ich sehe da mehrere Zusatzgeräte, bei diesem sehr schönen Gerät. Diese Zusatzgeräte mal alle Stromlos machen und schauen ob der Brumm von denen kommt. Der Auna hat bestimmt ein Netzgerät7Steckernetzteil? Diese verursachen auch schon mal brummen.
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#54
Danke für eure Tipps!
Lieben Gruß
Kurt
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