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Röhrenverstärker mit ECLL800
#61
Um mal auf das ursprüngliche Problem zurück zu kommen, wenn dem so ist

(27.07.2019, 23:03)navi schrieb: ...
Das Gerät lag an Trenntrafo 220 V
Die Wechselspannung sekundär - sioll gemäß Schaltung 240 V.  Ist Wert 270 V.
Die DC Spannung nach dem Gleichrichter soll gem. Schaltung 286 V,  ist 362V!!!
Im Gerät ist ein Gräetz verbaut worden, der kaputt war. Ich konnte nirgendwo techn. Daten finden - ein Loewe special. Ich habe ihn mit einem modernen ersetzt. 76 Volt waren zu viel.
An der Anode waren es 314 V und 40 mA. Sollwert 278 V und 22 mA.

...

Also, nochmals Vielen Dank euch Alle und wenn jemanden eine weitere Idee hat, bitte nicht enthalten.

dann würde ich erstmal die 220V Primärspannung soweit runter regeln, bis der Sollwert von ca. 286V am Ladeelko hinter dem Gleichrichter vorhanden sind. Heizspannung auch messen und wenn die dann zu sehr von den 6,3V abweicht, die Primärspannung entsprechend korrigieren. Muss und kann man einen Kompromiss zwischen Sollwert der DC- und der Heizspannung finden.

Dann einen kleinen Netztrafo mit einer Sekundärspannung, die der Differenz aus heutiger Netznennspannung von 230V und der ermittelten Primärspannung entspricht, zur primärseitigen Absenkung der Eingangsspannung nehmen (Autotransformator als Abwärtstransformator). Erzeugt praktisch kaum zusätzliche Warme und ermöglicht auch den sicheren Betrieb des 220V Trafos am heutigen Stromnetz.
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#62
Hallo, Kalle,
Ich gebe Dir Recht. Zu der Spannung, Mensch bin ich blind gewesen. Wieso hast Du mich nicht früher auf die Idee gebracht? Ich hatte vergessen, das ich die Spannung auch über den Trafo regeln und damit kontrollieren kann. War schlicht zu-viel auf den Strom konzentriert.
Na ja. Jetzt mache ich die Kiste nicht noch mal auf . Auf jeden Fall die Heizspannung hatte ich aber nachkontroliert - die war nicht zu hoch - auf jeden Fall unter 7 Volt, deswegen habe es nicht weiter verfolgt.
Heute habe ich schlicht mal die Anzeige geschaltet und das Gerät zu. Es ist Sonntagabend. Da gehört mal bisschen Ruhe.  Smile

   
   

Also die Sohne ist gerade runter, gefühlsmäßig irgendwo in Reinikendorf, wenn nicht in Oranienburg, ich mach den Grill an. Smile
Eine schöne Woche an allen die hier mitmachen. Das Leben ist schön!
Gruß!
Ivan
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#63
   
Die Anzeige funktioniert gut.
Jetzt kann ich den Rat von Jacob und Kalle folgen, die Heizung nachzuprüfen und ggf. zu nachjustieren. Ich muss in Serie einen Thermoresistor schalten um den Einschaltstrom zu reduzieren. Die ECC 83 leuchtet beim Einschalten erst zu hell, dann normalisiert.
Aber was für einen, als Ersatz von 3Röhren und zwei Lämpchen - 5x 0,3 A.
Gruß!
Ivan
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#64
(27.07.2019, 20:13)Werner schrieb: Nachdem jetzt meine intellektuelle Einordnung erfolgt ist, darf ich ich wohl auch dumme Fragen stellen:...

Knochentrocken Werner, Hut ab!
Gruß,
Uli
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#65
Hallo Ivan, die ECC's leuchten gerne mal beim Einschalten, halten das aber ganz gut ab. Jetzt wäre aber wirklich mal die Heizspannung interessant.

Alfred

Edit, die muss einfach zu hoch sein, da viele Röhren fehlen und auch der andere Kanal fehlt. Kannst Du den Trafo auf 240V stellen?
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#66
Hallo, Alfred,
Tue ich morgen.
Uli...
Gruß!
Ivan
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#67
Alfred,

der Original-Schaltung nach hat der Netztrafo keine 240V Einstellung für seine Primärspannung, nur maximal 220V. Da der Trafo jetzt mit geringerer als der vorgesehenen Original-Nennlast betrieben wird, war ja meine Idee, die Primärspannung mit dem Trenntrafo soweit runterzustellen, dass die Heizspannung und die Sekundärspannung vor dem Gleichrichter annähernd die vorgesehenen Nennspannungen bei der geringeren Belastung abgibt. Beides wird wahrscheinlich nicht ohne Kompromiss erreichbar sein und dann wäre das Hauptkriterium eine Normheizspannung von 6,3V der sinnvollerweise einzustellen Primärspannungswert. Die dann wahrscheinlich noch zu hohe Sekundärspannung vor dem Gleichrichter und auch die zu hohe Gleichspannung hinter dem Gleichrichter durch den Austausch des defekten Gleichrichters „gegen was Modernes“ (Si-Dioden?) kann man dann mit einem zusätzlichen Widerstand im Gleichrichterzweig vermindern.

Die Differenz der heruntergesetzten Primärspannung zur Netzspannung kann man mit einem kleinen Netztrafo mit annähernd der Differenz entsprechenden Sekundärspannung dann statt des Regeltrafos ausgleichen, so dass die Heizspannug im endgültigen Zustand dem Normwert entspricht und auch etwas weniger Spannung und Leistung im zusätzlichen Widerstand des Gleichrichterzweigs vernichtet werden muss.

Gruß

(Reflex-)Kalle

P.S.: Was ist mit Oldeurope (ist nur noch „Gast“) und seinen verschwundenen Posts?
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#68
(30.07.2019, 07:54)Reflex-Kalle schrieb: Die Differenz der heruntergesetzten Primärspannung zur Netzspannung kann man mit einem kleinen Netztrafo mit annähernd der Differenz entsprechenden Sekundärspannung dann statt des Regeltrafos ausgleichen, so dass die Heizspannug im endgültigen Zustand dem Normwert entspricht und auch etwas weniger Spannung und Leistung im zusätzlichen Widerstand des Gleichrichterzweigs vernichtet werden muss.

Hallo Kalle,

damit schlägt du also einen zweiten, sozusagen einen Sekundärtrafo vor? :-)
Wenn ich Ivan richtig verstanden habe, hat er leider keinen Platz dafür, sodass der zusätzliche Widerstand wohl notwendig ist.

Eine weitere Idee, die wir noch nicht diskutiert haben, ist, einen Widerstand parallel zu schalten, der die Stufen simuliert, die in ursprünglichen Gerät weggelassen wurden. Dann ist die Belastung des Trafo gleich wie im vollständigem Gerät und es sollten sich die richtigen Spannungen einstellen.

Interessant erscheint mir, die Unterschiede der Pentodensysteme in der ECLL800 im Röhrentester auszumessen. Hier gibt es erhebliche Streuungen, die schon mehr als +/-30% ausmachen können lt, Mike Jordan.
Auch zu zwei Systemen in einer Röhre gibt einen entsprechenden Artikel.
Im letzten Artikeln werden die Nachteile diese Doppelröhren genannt. Möglicherweise liegt auch hier die Ursache der Unterschiede zwischen den beiden Kanälen.
Viele Grüße

Franz Bernhard

... und die Radios laufen nicht weg!

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#69
Der Netztrafo, den Ivan verwendet, stammt aus einem kleineren Radio von Saba. Den hat er von mir. Es ist also keinesfalls der "Originaltrafo". Spekulationen bezüglich "Originaltrafo" sind somit völlig überflüssig.

MfG DR
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#70
Wenn der Trafo gar kein Original ist, dann stimmt wahrscheinlich schon dessen Sekundärspannung bei Nennlast nicht mit den Original-Wert überein.


(30.07.2019, 10:41)Franz Bernhard schrieb: Hallo Kalle,

damit schlägt du also einen zweiten, sozusagen einen Sekundärtrafo vor? :-)
...

Nicht sekundär ein Zusatztrafo sondern primär, dessen Sekundärspannung bei entsprechender Schaltung der zu hohen Netzspannung entgegenwirkt. Ist ein übliches Mittel, um alte 220V Netztrafos an heutigen 230V(...240V) Netzspannungen zu betreiben. Da braucht man nur einen kleinen 230V/10V(...20V) Netztrafo. Klein deshalb, weil praktisch nur die Differenzleistung vom Zusatztrafo übertragen werden muss.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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