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Graetz 290WF Neuauflage
#1
es ist ziemlich genau 2 Jahre her das ich diesen Umbau zeigte:

Graetz 290WF UKW Umbau

mit dem ATtiny-Preset-Tuner wurde ich nicht recht glücklich. Mit fest codierten Empfangsstationen ist man nicht sehr flexibel, und eine Poti-Abstimmung arbeitet einfach nicht stabil. Also beschloss ich meine Arduino Platine einzubauen mit Drehencoder und Suchlauf-Funktion. Eigentlich genau die gleichen Komponten (bis auf den NF-Verstärker) wie meine vor ein paar Tagen vorgestellte Jukebox Contact-2.
Die 3D-Teile mussten neu gezeichnet werden. Ich gab mir dabei sehr viel Mühe. Nach dem Zusammenbau sieht es dann aber doch wieder chaotisch aus.
Ich verwendete einen Servo mit Metal-Rädern, der verhielt sich aber genauso wie der Plastik-Servo. Auch führte ich Strommessungen durch, da alle Komponenten vom Arduino gepeist werden. Der TDA2822M-Verstärker ist mit 20mA noch recht genügsam. Das Relais zusammen mit dem Servo nehmen sich allerdings bis zu 120mA. Als Konsequenz änderte ich in der software das Verhalten an den Endanschlägen. Dort schalte ich jetzt das Relais ab, lasse aber den Ton gemutet. Auf dem Video ist das schön zu sehen.
Das Schalten der Relais-Kontakte führte zu einem Peak auf der 5V-Leitung und einem reset des Arduino. Deshalb setzte ich noch einen Stütz-Elko dazu.

Die entsprechenden code-Zeilen in den Suchlauf-Routinen sehen jetzt so aus:

Zitat:if(seekdown<875){
        seekdown=875;
        digitalWrite(relais, HIGH);
        break;
        }

bzw.

Zitat:if(seekup>1080){
        seekup=1080;
        digitalWrite(relais, HIGH);
        break;
        }

Die 3D-Teile:

   

Beim Relais ist darauf zu achten eine Brücke zu legen von Vcc auf den Mittelkontakt, das spart viel Verkabelung.

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   
Gruß,
Jupp
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wenn man nur den Hammer kennt, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel
--------
Zensur findet im Endgerät statt (CCC)
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#2
natürlich haben wir auch wieder ein Video:



wie gewohnt werden auch meine Hausgeister (Störfelder) wieder mit empfangen.
Gruß,
Jupp
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#3
Sehr hübsch! Gefällt mir sehr, mit der Skala Smile
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#4
Hallo Jupp,

(27.07.2019, 22:22)saarfranzose schrieb: Der TDA2822M-Verstärker ist mit 20mA noch recht genügsam. Das Relais zusammen mit dem Servo nehmen sich allerdings bis zu 120mA.

Laut Datenblatt
http://www.circuitbasics.com/wp-content/...asheet.pdf
kann das Relais (nur die Spule) fast 90mA ziehen!

Hast Du schon einmal versucht den Servo mittels Transistor ein- bzw. auszuschalten?
Das Relais schaltet doch nur die 5V-Versorgung des Servos (also rund 30mA) - oder liege ich falsch?
Grüße aus Wassenberg,
Norbert.
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#5
Hallo Norbert,
der Ruhekontakt des Relais schaltet den Verstärker ein und der Arbeitskontakt den Servo.
Nur für den Servo wäre ein Transistor oder ein shield eleganter, da hast du recht.
Das Relais zieht jetzt nur während eines Suchlaufes an, also in einem begrenzten Zeitabschnitt. Im Empfängerbetrieb und jetzt auch an einem Endanschlag fällt es ab. Das wäre für einen Batterie/Akku-Betrieb wichtig.

Ich hatte Bedenken den Arduino zu überlasten weil ich die Verbraucher (Relais, Servo, NF) über den 5V Pin betreibe. So wie ich eroieren konnte gibt es zwischen USB-Buchse und 5V-Pin aber keinen Spannungsregler, nur die Auto Selector Diode.
Gruß,
Jupp
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#6
Hallo Jupp,
ich habe schon mehrere Arduinos "gegrillt", genauer deren Spannungsregler.
Über Vin mit 12V eingespeist und den 5V Anschluss ein paar Milliampere belastet.
Das hat der Spannungsregler auf der Platine nicht vertragen....
Wenn man 5V über USB einspeist, scheint es anders zu sein.
Vielleicht sind es unterschiedliche Platinen!
Grüße aus Wassenberg,
Norbert.
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#7
(29.07.2019, 22:39)norbert_w schrieb: Hallo Jupp,
ich habe schon mehrere Arduinos "gegrillt", genauer deren Spannungsregler.
Über Vin mit 12V eingespeist und den 5V Anschluss ein paar Milliampere belastet.
Das hat der Spannungsregler auf der Platine nicht vertragen....
Wenn man 5V über USB einspeist, scheint es anders zu sein.
Vielleicht sind es unterschiedliche Platinen!

der Vin hat natürlich einen Spannungsregler, und der ist kaum gekühlt und dadurch nicht belastbar. Und je höher der Betrag von Vin desto höher ist auch die Verlustleistung am Spannungsregler und desto geringer der entnehmbare Strom. 12V ist schon eine Hausnummer. Besser wären 6 oder 7V, zur Not auch noch eine 9V-Batterie. Der zweite Regler auf dem nano sorgt für die 3,3V-Erzeugung, die ich nur für die PullUp's des encoders, den level-converter und den SI4703-Baustein nutze.
Über USB gespeist stört es nicht wenn ich an dem 5V-Pin mal 150 oder 170mA rausziehe. Es erwärmt sich auch nichts. Bei Vin-Speisung würde ich mit diesen Komponenten auf jeden Fall extern stabilisieren und plane das für das redesign der Platine auch mal ein.
Gruß,
Jupp
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