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Dip Meter Monacor LDM815
#1
Hallo Gery,

vielen Dank für die Vorstllung des Gerätes.
Ich habe mir das gleiche Gerät mit LEADER Aufdruck besorgt.
Leider musste ich feststellen, dass es erst ab 1,5Mhz einsetzbar ist.
Ich möchte aber auch gerne AM ZF Filter untersuchen.
Hast Du damit Erfahrung gesammelt bzw. Dir eine entsprechende Spule gewickelt?

Viele Grüße
Jürgen
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#2
Hallo Jürgen
Genau mit den selben gedanken hatte ich auch zu tuhen, bis ich dann selbst drauf gekommen bin warum ein DIP Meter eher selten für so tiefe frequenzen gebaut wird, oder dementsprechend grosse spulen gewickelt wurden.
Schau mal hier in diesen beitrag. https://radio-bastler.de/forum/showthrea...=dip+meter
Da ist schon einiges zum tema ZF - DIP Meter geschrieben worden.
Übrigenz ist der Zähler welcher da erwähnt wird schon bei mir angekommen und muss nur noch auf Herz und Nieren untersucht werden.
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#3
Hallo Jürgen,

ich habe Dir mal einen eigenen Thread auf gemacht. Dann ist das übersichtlicher.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#4
Das Problem, warum es nur wenige Universal-Dipper für Frequenzen unterhalb von ca. 1...2MHz gibt, liegt einfach daran, dass man da Drehkos mit relativ hoher End-Kapazität und relativ niedriger Anfangs-Kapazität braucht. Es ist eine Abwägung, wie man möglichst niedrige Frequenzen, aber auch möglichst hohe Frequenzen mit möglichst wenigen Steckspulen realisieren kann. Besser geht es dann mit einem AM/FM-Kombidrehko, wo man die AM-Drehkopakete für niedrigere Frequenzen und die FM-Drehkopakete für hohe Frequenzen zur Verfügung hat. Außerdem kommt hinzu, dass die Abmessungen des Drehkos möglichst klein sein sol, damit der Dipper handlich bleibt. Mit „heutigen“ AM/FM-Foliendrehkos und Halbleitern ist das realisierbar, war aber zu den Hochzeiten von Dip-Metern mit Röhren und Luftdrehkos ein Problem.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#5
Man kann den Frequenzbereich problemlos nach unten erweitern, wenn man einen geeigneten Ferritkern (evtl. Stab einer Ferritantenne) in die Spule steckt. Dabei wird vermutlich die Amplitude geringer, was aber nichts ausmacht. Auch die Skala stimmt dann nicht mehr, aber die müsste man mit einer anderen Spule ja auch neu kalibrieren bzw. eine weitere, zusätzlich Skala anbringen.
Grüße aus dem Odenwald,

Werner


Lesen gefährdet die Dummheit!
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#6
Ja Werner das stimmt.
Heutzutage kann man aber dieses problem mit den modernen kleinen Frequenzanzeigen umgehen.
Die Frequenz wird direckt angezeigt, egal mit welcher spule man arbeitet.
Dadurch braucht man keine skalen mehr und kann sich die spulen passend für bestimmte anwendungen herstellen.
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#7
Richtig, das ist ein guter und wichtiger Hinweis. Das "Skalenproblem" lässt sich somit preisgünstig und einfach lösen.
Grüße aus dem Odenwald,

Werner


Lesen gefährdet die Dummheit!
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#8
Prinzipiell kann man es mit einem Ferritkern versuchen, eine höhere Induktivität zu erhalten, um tiefere Frequenzen nutzen zu können.

Das hat aber beim Grid-Dipper zwei Probleme. Je nach Dipper-Modell könnte dann der Oszillator beim Dippen aussetzen oder gar nicht mehr abschwingen. Außerdem ist das Feld durch den Ferritkern konzentriert, so dass es schwieriger wird, ordentlich ohne Frequenzversatz durch feste Ankopplung zu dippen. Versuch macht klug.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#9
Zunächst schon mal vielen Dank für eure Tips.
Hat denn jemand schon eine Erfahrung mit einem Zählermodul gemacht.
Die meisten in der Bucht fangen erst bei 1MHz an. Einige wenige auch darunter.
Wie könnte man so ein Teil in den Dipper integrieren bzw. anbringen?

Könnte man mit einer LW-Spule aus dem HF Teil eines Radios den gewünschten Frequenzbereich erzeugen?
Wobei dann für mich wieder das Mechanikproblem der Steckvorrichtung auftreten würde.

Viele Grüße
Jürgen
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#10
Hi Jürgen,

im LDM815 ist ein Zweifachdrehko 2x6...126pF, beide Drehkopakete in Reihe geschaltet mit Mitte an Masse. Schwingkreiskapazität wäre also ca. 3...63pF und notwendige Induktivität für eine bestimmte Frequenz kann man ja damit ausrechnen. Selbst die Induktivität einer üblichen LW-Spule ergibt da keine so niedrige Frequenz, wie gewünscht.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#11
Man könnte ja noch einen festkondensator parallel schalten.
Wegen den frequenzmodul werde ich heute abend einen frequenz test machen.
Wahr gestern abend zu beschäftigt mit Fliegengitter bau. Die mücken machen der familie arg zu schaffen.
Aber ich habe noch zeit gefunden wenigstens die baterien anzulöten
Das modul geht an, und zeigt erst mal nur fiele nullen.
Ich berichte weiter wenn ich es ausprobiert habe
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#12
Habe es heute morgen mal probiert: Ein eingebrachter Ferritkern hat eine minimale Frequenz von ca. 100 kHz ergeben. Die Amplitude ging auf ca. 30% zurück.

Wenn die Zählermodule tatsächlich erst bei 1 MHz anfangen, ist das Anzeigeproblem also noch nicht gelöst.
Grüße aus dem Odenwald,

Werner


Lesen gefährdet die Dummheit!
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#13
Hi Werner,

die preiswerten PLJ-Frequenzzählermodule mit PIC gibt es auch für den kompletten Frequenzbereich von 0...1...2GHz. Die haben dann eine automatische Umschaltelektronik, die den ECL-Vorteiler, der nur ab ca. 1MHz arbeitet, überbrückt. Das sind insbesondere die PLJ-Module mit 1602-LCD und die mit 8 LEDs. Entsprechenden Vorverstärker für die niedrigen Frequenzen haben die auch.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#14
Ich habe mir mal die bedienungsanleitung zu dem modul runtergeladen.
Laut Hersteller kann man damit im Low modus zwischen 100Khz und 60Mhz messen.
Im high modus  zwischen 1Mhz und 1,2Ghz
Eigentlich wie für unsere zwecke geeignet. Oder?

Das hier ist etwas für die Spezialisten unter uns.
TAKE A LOOK AND TELL US YOUR IMPRESSIONS. Smiley59

Man kann die anleitung im Internet unter folgender bezeichnung als  PDF datei  finden.   PLJ-1601-C
Leider etwas zu gross um sie hier direckt einzustellen.
Alles ein bischen auf Chinglish geschrieben, aber trotzdem gut zu verstehen.
Eventuel kann man das ja noch auf Deutsch untertiteln.
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#15
Oh sorry, war/ist dann wohl ein PLJ mit 1601 LCD, was das kann und nicht 1602, wie ich aus der Erinnerung geschrieben habe. Hab die Ausführung mit LEDs und die automatische Umschaltung zwischen beiden Frequenzbereichen funktioniert nicht immer gut, je nach Messsignal eben.
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#16
Die variante mit LED habe ich auch. Die ist aber für den Dip Meter wenig geeignet da die platine fiel zu lang und unhandlich ist.
Mein gedanke wahr die kleine compackte variante mit LCD und Hintergrund beleuchtung zu nutzen.
Diese ist fiel kleiner und past in ein Standard geheuse welches gut in der hand liegen soll.
Habe gelesen das man bei der 1601 den bereich zwischen LOW, HIGH eintippen kann. Es gibt dann noch den AUTOMATIC modus welcher je nach frequenz dann von selbst umschaltet
Schau einfach auf die Anleitung, dann kann man auch genauer wissen um was es sich handelt
Die version mit LED hat glaube ich nur den Automatic modus, den ich kann mich nicht errinern das man da was umschalten konnte? ich kann mich jetzt aber auch irren.
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#17
Ja, außer dem Modul mit dem 0802 LCD, was nicht die niedrigen Frequenzen misst, sind die anderen eigentlich zu breit für einen handlichen Dipper. Aber man könnte ja z.B. die LEDs extern anordnen und die Stellenanzahl verringern, so dass man die eigentliche Platine des Moduls gedreht im Dipper-Gehäuse anordnen kann. Dafür findet sich dann schon der Platz.
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#18
Da ich bereits einige der teile für den Dipper auf dem Tisch liegen habe werde ich mal ein par bilder machen wie ich mir das teil vorgestellt hatte
Da kann ich die möglichen varianten mit den Zählern zeigen, denn es sind beide varianten verfügbar.
Einziges problem ist fileicht das die verwendeten geheuse nicht in DE zu haben sind. Es sind welche die ich mal hier in Valencia gekauft hatte.
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