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Glimmstabilisator?
#1
Ich  habe hier eine große Glimmröhre mit Bajonettfassung und der Aufschrift OSRAM M 75-95.
Ist diese Röhre als Glimmstabi geeignet? Ich konnte nirgends ein Datenblatt finden.
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#2
Hallo Heinz,

bei welchem Strom willst Du stabilisieren? Wie sieht die Außenbeschaltung aus?

Gruß Ingo.
Die Konvergenz der Apokalypse führt unweigerlich zur Hybris.
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#3
Hallo, das sollte eine Spannungsanzeigeröhre sein. Die hatten meist einen eingebauten Vorwiderstand im Sockel und sind deshalb als Stabilisator so nicht verwendbar.
Guckst Du hier:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-...oehren.htm

Gruß Manfred
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#4
Photo 
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Eine Anzeigeröhre sollte es dem Elektrodenaufbau nach nicht sein. Die Elektroden sind zwei ineinander gesteckte Zylinder. Die Fläche des äußeren Zylinders ist ca. 10 cm^2. Also recht groß. Das lässt mich auf die Verwendung als Stabi schließen.
Ich habe mal einige elektrische Werte gemessen:
Brennspannung 91-94V bei Strömen von 3-15mA. Die Röhre wird dabei nicht heiß und brennt unauffällig. In meiner Anwendung will ich einen Dauerstrom von 10 mA mit Ausgleich von 3mA nach oben haben. (Stabilisiert werden soll eine Einweggleichrichtung (Selen) mit 250V Trafospannung auf 92V, 10-15k Vorwiderstand hinter dem Glättungselko).
   
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#5
Hallo, da musst Du noch mal genauer werden!
Brennspannung schreibst Du: 91 -94 Volt. Ist das die Spannung die Du angelegt hast?
Wie sieht Dein Versuchsaufbau aus?
Eine Glimmröhre ohne Vorwiderstand geht meist sofort in den Röhrenhimmel!
Spannung direkt angelegt und Röhre überlebt das, dann ist da im Sockel ein Vorwiderstand drin.
Der sorgt für Strombegrenzung. Und solche Konstruktionen wollen dann gesondert behandelt werden.
Gruß Manfred
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#6
Hallo Grießgram,
die Röhre wurde über 8k an eine regelbare Gleichspannungsquelle von 80-210V angeschlossen. Zündspannung dürfte bei 105V liegen. Bei 110V an der Quelle fließen ca. 3mA, an der Röhre liegen 91V. Bei 210V an der Quelle fließen 15mA, Brennspannung nun 94V.  Mit Delta U =3V kann man leben. Eine StR85/10 von RFT schwankt auch zwischen 83,5 und 86V bei Strömen von 1-10mA. Seltsam, dass kein Datenblatt auffindbar ist.
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#7
Hallo, korrekt! Lässt sich nachrechnen! Die Teile werden ja da verwendet wo die Spannungsschwankungen nach einer Siebkette in Grenzen gehalten werden sollen. Ist ähnlich wie bei kleinen Spannungen mit einer Zenerdiode und Vorwiderstand.
Dann viel Spaß damit und berichte mal wo das gute Stück dann Verwendung findet.
Gruß Manfred
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#8
Hallo Grießgram,
in der Bucht habe ich für 1€ einen HF-Generator Marke Eigenbau erworben. Leider ohne Unterlagen und ohne Röhrenbestückung. Diesen möchte ich wieder komplett in Betrieb nehmen. Nachdem ich die Schaltung abgenommen habe war klar, dass nur eine ECC91 dort werkeln kann. Ein System arbeitet als HF-Generator in Colpitts-Schaltung, das andere als Modulator mit einem kleinen Trafo in Rückkopplungsschaltung für ca. 1000Hz. (Den habe ich abschaltbar gemacht.) In der Siebung (enthält sogar eine Drossel) fehlt der Stabi, original ist es wohl ein STR85/10 oder ein STV75/15 gewesen. Habe ich aber beide nicht vorrätig. Daher die Frage nach Umbau auf meine Röhre. Das Gerät hat 5 Wellenbereiche 200kHz-25MHz. 
Das wars.
Gruß, Heinz    
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#9
(10.08.2019, 09:55)b4s1* schrieb: ...
Ich habe mal einige elektrische Werte gemessen:
Brennspannung 91-94V bei Strömen von 3-15mA. Die Röhre wird dabei nicht heiß und brennt unauffällig. In meiner Anwendung will ich einen Dauerstrom von 10 mA mit Ausgleich von 3mA nach oben haben.
...

Dann passt das doch. Ob ca. 85V oder ca. 92,5V wird bei dem Frequenzgenerator keinen wesentlichen Unterschied machen, solange der/die Oszillator/en noch schwingen. Hauptsache stabilisierte Versorgungsspannung, damit die Schwingfrequenz/en stabil sind. Da würde ich mir keine großen Gedanken machen, wenn die Glimmröhre unauffällig arbeitet.
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