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Teletron T700-2
#1
Uten Abend,
Teletron T700-2. Ich weiß nur, dass es ein Sender-Empfänger für 2 m ist. Suche Bedienungsanleitung, Schaltung etc. Was ist das angekoppelte  Telefunkengerät. Wie sind die Anschlüsse? Wie kann ich prüfen, ob es funktioniert?
Hier die Bilder.
   
   
   
   
Gruß!
Ivan
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#2
Hallo, Teletron ist ein Betriebsfunkgerät von Ende der 70-ger Jahre.
Gab es als T 700-4 für 4 Meter, T 700-2 für 2 Meter und T 700-7 für 70 cm.
8 Kanäle umschaltbar, konnte in Grenzen für den jeweiligen Anwender modifizert werden.
Das bedeutet: Auch wenn Du noch so ein Gerät hast müssen die beiden nicht unbedingt miteinander kommunizieren können.
Hast Du noch das Zubehör? Handapparat und Lautsprecher?
Geräte dieser Art haben eine Besonderheit: Ohne den Originalstecker schaltet sich der Sender nicht ein!
Und meist sind da noch Brücken drin, mit denen wird die Sendeleistung der Endstufe programmiert.
Es konnte 6 Watt und 10 Watt.
Dein Gerät hat links die einstellbare Rauschsperre, dann Lautstärkeregler und Rufton.
Die Endstufe braucht eine abgestimmte Antenne, Rundstrahler mit Lamda/4.
Betrieb ohne Antenne führt zur Zerstörung der Endstufe! Dummy-Load benutzen.
Und auch wenn Du ein Pärchen davon hast, Benutzung ohne Frequenzzuteilung ist illegal.
Teledat kenne ich eigendlich nur als Telefonanlage für Festnetz. Ist das Gerät irgendwie mit dem Funkgerät verschraubt und elektrisch verbunden?
Gruß Manfred
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#3
Hallo, Manfred,
Ich habe gar keine Kabel, LS, Antenne, Netzteil. Habe ihn so bekommen wie abgebildet. Und habe null Erfahrung mit solchen Geräte. Ich denke 2 m ist ca. 144 MHz was als Amateurband zugelassen wäre. Das war meine Idee für evtl. Nutzung. Nur ohne Schaltung und in meinen unerfahrenen Händen ist eher etwas zum Verschenken.
Gruß!
Ivan
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#4
Hallo Ivan, der Betriebsfunkbereich erstreckt sich von 146 bis 172 MHz.
Das Kanalraster war zuerst 50 kHz, dann 25 und neuerdings 12,5 kHz.
Da gibt es viele Möglichkeiten.
Schaltungsunterlagen sind nicht verfügbar.
In jedem Fall sind bei einem Umbau auf AFu 144-146 MHz auch nach Tausch der Quarze nur maximal 8 Kanäle verfügbar.
Und es sind Filter neu abzugleichen. Das ist auch bei Änderungen innerhalb des Betriebsfunkbereichs so.
Vorschlag: Schraubenzieher und vorsichtig die Deckel oben und unten abnehmen. Dann lässt sich durch Ablesen der Daten auf den Quarzen schon mal der verwendete Frequenzbereich ermitteln.
Aber keine Spulen verbiegen! Die haben in diesem Frequenzbereich nur 3-4 Windungen!
Für Geräte die mit Frequenzmodulation arbeiten gibt es immer die Baugruppe "Signalaufbereitung". Hier wird ein Quarzoszillator mit der Nf-Spannung gezogen und somit frequenzmoduliert. Sollte in diesem Gerät ein 8 MHz-Quarz sein.
Dann gibt es die Baugruppe "Frequenzaufbereitung". Das sind die Quarze hinter dem Bereichsumschalter. Die liegen entweder bei 30 MHz und werden dann verdoppelt und verdreifacht oder sie liegen zwischen 50 und 60 MHz und werden nur verdreifacht.
Zum Schluß wird das Signal aus der Signalaufbereitung mit dem Signal aus der Frequenzaufbereitung gemischt und anschließend entweder unteres oder oberes Mischprodukt herausgefiltert und der Endstufe zugeführt.
Ein komplexer Vorgang und nur mit einem passenden Park an Messmitteln zu realisieren.
Und für AFu steht immer noch die Prüfung und hinterher die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunk.
Sonst ist das auch illegal
Gruß Manfred
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