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Saba Freiburg W2
#21
Sicher gibt es für sowas eine anwendung.
Im Atomkraftwerk ............. Angel

Ich plane diesen Winter die fernsteuerung für meine Saba Meersburg.
Im gebis ist eine taste heller als die anderen. Wurde wohl schon mal getauscht.
Da wollte ich mit einer LED  den STANDBY MODUS anzeigen. (wie bei einem Fernseher)
So eine grüne taste weil komplet anders,könnte auch für UKW benutzt werden?
Printed on recycled Data
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#22
Der Empfang an sich ist mittlerweile ganz gut. Komischerweise geht die Ratiospannung an Punkt X-Y nicht höher wie 30V, was dann ungefähr 14V an der EM71 entspricht. Das würde zum Schirm schließen nicht reichen. Wie gesagt der Empfang ist nicht schlecht, aber als ob jemand auf der Leitung steht. Zeitweise steigt die Ratiospannung sprungartig auf über 50V an, was sich auch mit einer deutlichen Lautstärkeerhöhung bemerkbar macht. Alle Röhrenkontakte, Fassungen und auch die Schieber habe ich gereinigt, da knackt bei bewegen auch nichts mehr. Der ZF Verstärker scheint bei den 30V auch zu begrenzen, da bei probeweiser Verdrehung eines Filters keine Änderung feststellbar ist. Ich kann kein defektes Bauteil durch klopfen oder auch Wärme vom Lötkolben lokalisieren. Geprüfte Röhren sind noch unterwegs, kann nur mit ein paar anderen ausgelutschten tauschen. Macht aber auch kein Unterschied. Die Spannungen sind soweit ok, insgesamt etwas zu hoch, was wohl am Messgerät (Innenwiderstand) liegt. Hat jemand eine Idee, wo es dran liegen könnte? Die meisten Widerstände rund um die EF41, EAF42 und EABC80 sind gemessen und zumindest so ok. Kann sich natürlich unter Spannung anders verhalten. Aber wahllos Widerstände tauschen macht keinen Sinn. Welche kommen für dieses Fehlerbild in Frage? Ich vermute eher einen Widerstand als einen Kondensator. Sämtliche Papierkondensatoren und alle Elkos sind bis auf die Siebelkos getauscht.

Das Schaltbild habe ich hier schon mal eingefügt
https://radio-bastler.de/forum/showthrea...#pid160964

Gruß Frank

Update:
Die G2 Spannung an der EAF42 beträgt über 80V auf UKW und 108V auf MW. Die Widerstände 80 und 200k soweit ok und probehalber getauscht.
Das scheint etwas viel, habe auch mit einem alten analog Messgerät die Spannung gemessen.
sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
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#23
Hallo Frank

Zur erhöhung der Spannung an den Messpunkten X/Y mach mal folgendes: Schließ Dein Multimeter an der Messbuchse an X und Y an, schalte das Gerät ein und suche einen starken Sender /UKW. Dann dreh vorsichtig an den gekennzeichneten Filterkernen 1-3 der Reihe nach und achte dabei auf Dein Messgerät. Stell die Filterkerne so ein das sie die höchste Spannung an X/Y erreichen, einen nach dem anderen. Dem höchsten Spannungsanstieg wirst Du bei Kern 3 erziehlen. Im Grunde solltest Du, vorausgesetzt die Röhren sind noch ok, ohne Probeme über 30 Volt kommen, anderenfalls die Röhren EAF42 und EABC80 austauschen.
Evtl. bringt das schon ein klein wenig. Ich nehm dazu immer ein analoges Messgerät. Digital laufen die Zahlen immer so wirr.
Hört sich für mich aber nach noch einen anderen Problem an.



   

Viele Grüße
Franz
Tut erstmal der Qualm aufsteigen, wird sich auch der Fehler zeigen
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#24
Hallo Franz,
bevor nicht der eigentliche Fehler gefunden ist macht das noch keine Sinn. Außerdem geht die Ratiospannung kaum unter 18V, selbst bei Rauschen.
Ich vermute das da irgendwo Spannung abgeleitet oder fest zugeführt wird.

Gruß Frank
sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
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#25
Hallo, Frank,
Meine Vorgehensweise wäre, wie weiter unten beschrieben.

Zunächst jedoch: Die Ratiospannung sollte, sofern kein Sender eingestellt ist, deutlich unter 2 Volt sein, alles andere deutet meiner Meinung nach auf ein Schwingen des ZF Verstärkers hin.

Man kann, bei der ECH81 beginnend, die ZF Röhren ziehen, irgendwann sollte die Ratiospannung absacken.

Ich würde auch noch das Gerät mit angeschlossenen Messgeräten laufen lassen, um z.B. die Stromaufnahme einer ZF Röhre im Fehlerfall sofort im Auge zu haben, oder den Strombedarf des UKW Tuners. Oder beispielsweise einen anderen Tunerbaustein anschliessen. Da passt so ziemlich alles mit ECC85, benötigt werden nur Heizung und Anodenspannung.

VG Henning
Schlau ist, wer weiß, wo er nachlesen kann, was er nicht weiß.
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#26
Hallo Henning,
egal welche Röhre ich ziehe, ECH81,EF41,EAF42,EF80,EC92. Bei allen fällt die Spannung auf 0.5V ab. Wenn die Ratiospannung mal auf über 50V steht gehts selbst bei Rauschen nicht unter 25V.
Ohne Antenne messe ich ca. 4V am Ratioelko das passt dann. Wenn was schwingt müsste das doch auch ohne Antenne sein oder nicht?
Wie gesagt die G2 Spannung an der EAF42 ist immer zu hoch, selbst auf TA bei 95V, lt. Plan 55V.
Einen anderen Tunerbaustein habe noch nicht getestet, habe aber schon einen Telefunken hier liegen.

Gruß Frank
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#27
Ein Fall, dass die das magische Auge immer geschlossen ist, hatte ich auch mal bei. Das Wechseln des Tuner hat nichtsgebracht, jedoch eine neue Abstimmung des Ratiofilters. Allerdings war dann die Empfindlichkeit deutlich schlechter als vorher.

Nunmehr lese ich hier vom Henning, das es zum Schwingen der ZF Stufe kommen kann, wo durch die Ratiospannung immer hoch ist. Dazu die Frage: Wie könnten man eine solche wilde ZF-Schwingung darstellen? Oder konkret: Wie müsste man ein Oszi anschließen, um eine solche Schwingung zu erkennen?
Viele Grüße

Franz Bernhard

... und die Radios laufen nicht weg!

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#28
(06.10.2019, 18:27)Tubefan schrieb: Geprüfte Röhren sind noch unterwegs,...

Sollten morgen, spätestens übermorgen bei Dir sein!
Ich tausche gegen die AKW-Tasten Smiley34
Gruß,
Uli
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#29
@ Franz Bernhard:

Bei einwandfreiem Zf-Verstärker misst du an den Anoden der Zf-Röhren mit dem Oszi so gut wie nichts, solange kein Sender empfangen wird. Empfängst du einen Sender, siehst du das Zf-Signal. Die Ablenkung des Oszilloskops muss dabei natürlich so schnell eingestellt sein, dass du die 10,7 MHz auch aufgelöst, also als Wellenzug siehst. Wenn der Zf-Verstärker schwingt, misst du immer ein Signal an den Anoden, auch ohne Sender. Das ist ja gerade die Schwingung. Sie muss aber nicht 10,7MHz betragen, sie kann bedeutend höher liegen. Trotzdem wird dir dein Oszi etwas anzeigen. Schwingen entsteht durch Slebsterregung, .d.h. eine Verstärkerstufe verstärkt nicht nur, sondern arbeitet unerwünschterweise als Oszillator. Das passiert dann, wenn zuviel der Ausgangsspannung (anode) auf den Eingang zurückwirkt (gittter 1). Zum Beispiel, weil der Neutralisierungskondensator versagt oder die Röhre einen Feinschluss hat. Probeweiser Röhrenwechsel ist daher immer erste Maßnahme, wenn der Zf-Verstärker schwingt.

VG Stefan
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#30
Irgendetwas scheint am Ratiofilter defekt zu sein. Lt. Abgleichanleitung wird mit Pos. 15-16-17 das Ratiofilter abgestimmt.
Egal welche Position ich verdrehe die Ratiospannung bleibt je nach Sender auf knapp 30V. Der Empfang ist eigentlich nicht schlecht.
Die Durchlasskurve kann ich auch nicht darstellen. Kann evtl. ein Schwingkreiskondensator kaputt sein?
Dann sollte doch eigentlich gar nichts zu hören sein. Hat jemand eine Idee?

   

Gruß Frank
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#31
Tja, da bin ich wohl auf einen Fehler im Abgleichplan gestoßen. Das Ratiofilter für FM sind eindeutig die Pos. 3-1-2 und für AM die Pos. 17-15-16.
Manchmal ist es vielleicht besser überall mal probehalber etwas zu drehen.
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#32
Ich habe probehalber einen Telefunkentuner an der ECH81 eingespeist. Die Ratiospannung fällt damit zwischen den Sendern auf 0.5 - 0.8V ab wie es sein soll.
Bei starkem Sender steigt die Spannung aber auch nicht höher wie 30V, kann aber auch sein das der Telefunkentuner nicht mehr hergibt.
Kann denn der Originaltuner ein nicht hörbares, störendes Signal abgeben? Was könnte die Ursache dafür sein?
Die 5 Widerstände sind von den Werten her ok.

Gruß Frank
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#33
Gestern sind ein paar geprüfte Röhren vom Uli gekommen, vielen Dank nochmals. Der Empfang ist grundsätzlich besser, jedoch bleibt die Ratiospannung immer noch unter 30V.
Wenn ich den 30k Widerstand welcher parallel zum Ratioelko angeschlossen ist entferne steigt die Ratio auf über 50V, so soll's sein. Ohne Widerstand wird der Elko aber zu langsam entladen.
Das ist auch nicht der Fehler. Der 5nF ist auch ok.
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#34
Hallo Frank,

hast du denn immer noch den Telefunken Tuner angeschlossen? Hast du denn an (in) dem Tuner die ZF-Kreise nachgeglichen? Eigentlich sollte der Telefunken Tuner auch ordentliche Empfindlichkeit erbringen.

Was hast du mit dem Anschluss '2' des Tuners gemacht - daran liegt der Gitterableitwiderstand der Vorröhre; den kann man zum Test an GND legen, damit das Gitter nicht in der Luft hängt.
Freundliche Grüße, Peter R.
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#35
Hallo Peter,
nein, habe wieder zurück gebaut, denke das es nicht am Tuner liegt. An dem Telefunken habe ich nichts nachgeglichen, da die Ratio ähnlich war.
Es werden reichlich Sender empfangen und fast alle haben die gleiche Ratiospannung, da steht was auf der Leitung. Komisch das auch bei Rauschen
10-15V ankommen, außer ich ziehe die Antenne. Das war bei dem Telefunken allerdings ok.
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#36
Hallo Frank,

wie bereits gesagt wurde deutet das beschriebene Verhalten auf einen schwingenden ZF-Verstärker hin. Das kann durch falsche Erdungspunkte beim Kondensatortausch hinweisen. Ist denn der UKW-Tuner korrekt geerdet und die abgeschirmte ZF-Leitung?

Manchmal kann die Ursache auch ein zu 'scharfer' Abgleich des ZF-Verstärkers sein. Hast du denn beim Abgleich die Kopplung nach Anleitung kritisch eingestellt? Das würde jedoch nicht das Problem der von dir beanstandeten zu geringen Ratio-Spannung lösen. 

Für die Höhe der Ratio-Spannung ist meist die Schirmgitterspannung der letzten ZF-Röhre ausschlaggebend. Sie bewirkt auch die Begrenzung. Stimmt die Spannung denn mit dem im SB angegebenen Wert überein?

Letztlich ist ein schwingender ZF-Verstärker reparaturmäßig nicht einfach zu handhaben. Sofern man ein Messgerät (z.B. Oszilloskop) anlegt verstimmt man den betroffenen Kreis - dann bricht die Schwingung ab.
Freundliche Grüße, Peter R.
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#37
So, anbei mal ein Bild der Durchlasskurve über alle Stufen, sofern ich das richtig mache. Die 10.7 Mhz sind lose an der EC92 mit ein paar Windungen auf dem Glasskolben eingekoppelt. Die Heizung vom Tuner habe ich abgeklemmt. Das Signal ist am - Pol vom Ratioelko abgenommen. Der Elko selbst ist abgelötet. Den Tuner habe ich probehalber noch zusätzlich an Masse gelegt, kein Unterschied. Die getauschten Papierkondensatoren lötet ich eigentlich immer an die alten Lötstellen an, Fehler möchte ich natürlich nicht ausschließen. Falls da was schwingt müsste ich das nicht an der Kurve erkennen können?


       
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#38
… anhand der gewobbelten Durchlasskurve sollte das Gerät eigentlich problemlos arbeiten; es sind keine Schwingansätze erkennbar. Die Kopplung scheint auch korrekt eingestellt zu sein, da ein flacher 'Dachbereich' erkennbar ist. Soweit sieht alles vorbildlich aus. Es sollte daher auch eine einwandfreie Funktion gegeben sein. Die zu hohe Ratio Spannung ohne Signal könnte auf einen extremen 'Störnebel' in der Umgebung zurückzuführen sein - wie verhalten sich denn andere Geräte?
Freundliche Grüße, Peter R.
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#39
Ich habe gerade mal ein Freiburg W3 daneben gestellt und die gleiche Antenne eingestöpselt. Funktioniert perfekt, die EM71 schließt vollständig und geht bei Rauschen fast komplett auf.
Störnebel fällt also aus. Könnte vielleicht ein schlechte Fassung oder Kontaktleiste dafür verantwortlich sein? AM geht auch nicht besonders gut, habe aber auch nur ein paar Meter Draht im Dachgeschoß. Die gelegentlichen Aussetzer zur hohen Ratiospannung kommen leider auch nicht mehr vor, werde mal versuchen mit Kältespray was rauszukriegen.


Übrigens ist mir im Schaltplan aufgefallen das der primäre Kreiskondensator vom Ratiofilter mit dem Fusspunkt des AM Filters verbunden ist.
Ist das so korrekt? Normalerweise liegt der doch immer parallel zur Filterspule.

   
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