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Morsetaste aus Messing und holz
#1
Hallo zusammen, 

ich will mal fix meinen letzten Selbstbau vorstellen, der mal ganz schnell und fast ohne neu gekauftes Material auskam. Nur etwas Messingprofil musste ich nachkaufen.

   

   

Verwendet wurde nur, was eben mal so herumflog. Das Brettchen ist von einem alten Selbstbau von mir übrig geblieben. Die Messinggrundplatte stammt von einem alten Drehko, der leider komplett kaputt war. 
Lange war ich am überlegen, wie ich die Achse lagere, da ich seitliches Spiel möglichst vermeiden wollte. Eine simple Bohrung im Hebel der Taste war zu ungenau. Also musste was neues her - ich fand im Fundus noch zwei Durchführungen für 6mm Achsen. Diese auf Distanzstücke und eine 6mm Achse in den Hebel gelötet und siehe da - fast kein seitliches Spiel. Bingo.
Die Kontakte sind versilbert, habe ich mir aus alten Relais geliehen. Die Hartgummistücke sind aus dem gleichen alten Drehko... Fragt nicht wie, aber ich hab mir beim Bohren dieser den 2,5er Bohrer richtig tief in den Finger gebohrt, das war... Unschön. Ist aber wieder alles zusammengewachsen
Wer errät, was der Griff vorn eigentlich war?  Smiley58
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#2
Hallo Mark, wieder eine schöne Bastelarbeit und gut gelungen.

Du hast doch für den Griff keinen Knopf von Papas Wintermantel geklaut?

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#3
Hallo Mark,
ich finde auch, eine klasse Arbeit.

Das Teil auf dem Griff, könnte der Auszieher einer Wehrmachtsröhre sein...

Viele Grüße,
Rolf
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#4
Hi Mark,

schöne Bastelei! Wieviel BpM kann man mit der Morsetaste wohl geben??? Für die Amateurfunkprüfung musste man ja wenigstens 60 BpM beherrschen, was für Anfänger nur mit viel Übung(szeit) zu erreichen ist. Bis 40..50 BpM bin ich als Jugendlicher recht schnell gekommen. Bis 60 BpM hab ich mich dann sehr abmühen müssen (gab damals ja nur den Weg übers Morsenlernen zum Amateurfunk).

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#5
Hallo zusammen,

ich sollte mir echt mal bisschen das Morsen beibringen, dann kann ich auch Angaben über die Geschwindigkeit machen.

Rolf, du hast fast recht, der Knopf ist ein Auszieher von einer 12SH1L, den ich bisschen in der Bohrmaschine vergewaltigt habe.
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#6
...aber Mark, die Idee ist gut...

Gruß,
Rolf
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#7
sehr schöne Arbeit, Mark. Gab es dafür eine historische Vorlage?
Gruß,
Jupp
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wenn man nur den Hammer kennt, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel
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Zensur findet im Endgerät statt (CCC)
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#8
(18.09.2019, 18:10)MIRAG schrieb: Hallo zusammen,

ich sollte mir echt mal bisschen das Morsen beibringen, dann kann ich auch Angaben über die Geschwindigkeit machen.

Wenn du üben möchtest kann ich dir diese Seite empfehlen . 

https://lcwo.net/de/welcome

Geben üben kannst du dort auch , die Geschwindigkeit mit der man gibt wird dann angezeigt , natürlich auch das was man gibt  Wink 

Dazu brauchst du deine Taste nur an eine PC-Maus anschliessen ( linke Maustaste ) . 

Bevor man aber mit dem Geben anfängt sollte man erst das hören halbwegs beherrschen ( Klangbild ) .
mit freundlichen Gruss

Uli

Erzähle es mir – und ich werde es vergessen.
Zeige es mir – und ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun - und ich werde es behalten.

(Konfuzius)
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#9
Hallo, sehr schöne Arbeit und durchaus ein Blickfang in der Schauvitrine.
Zum Thema morsen: Das ist nicht so einfach und man lernt es mal nicht so nebenbei.
Ich habe bei 4 Stunden täglich ca 6 Wochen gebraucht bis Tempo 30 sicher beherrscht wurde.
Und dann noch einmal 6 Wochen bis Tempo 60.
Und dann noch was: Man lernt Klangbilder, nicht kurze und lange Zeichen. Und man lernt nicht Striche und Punkte.
Morsen kann man erst dann wenn kein Gehirn mehr dazu nötig ist. Also: Ohr-Arm-Stift-Papier!
Ist wie Balance auf einem Fahrrad halten.
Aber es ist die Königsdisziplin im Funk und es ist richtig die Technik zu erlernen und die Tradition zu pflegen.
Gruß Manfred
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