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Stassfurt Onyx 8E156 I
#1
Hallo Radio-Bastler,

wie gestern bereits in der Gerätevorstellung erwähnt, möchte ich hier nun die Reparatur meines Onyx 8E156I mit euch abstimmen und würde mich freuen, wenn ihr mir mit eurem Erfahrungsreichtum beistehen könnt.
Da der Opa meiner Frau nicht davon abzuhalten war das Gerät einzuschalten (Er hat großes Vertrauen in deutsche Wertarbeit), denke ich das erstmal keine größeren Schäden vorhanden sind. Das Gerät lief, das magische Auge leuchtete und es gab keine Rauchzeichen von sich. Da ich bis zu Andreas_P seinem Vorschlag das Radio nicht mehr einzuschalten, das Gerät ein paar Mal zur Probe laufen ließ, konnte ich folgende Probleme wahrnehmen:

- LW: Funktioniert. Allerdings sind nur in den oberen Frequenzen ein bis zwei vielleicht russische Sender zu hören, welche von starkem Rauschen überlagert sind.
- MW: Funktioniert. Hier sind ebenfalls zwei bis drei russische Sender zu empfangen und ein englischsprachiger. Allerdings ist ebenfalls alles stark von Rauschen überlagert.
- KW: Funktioniert nicht. Nur sehr leises Rauschen.
- UKW/UKWF: Funktioniert nicht. Ursache hier ist vorerst das fehlen der Röhren.
- Eine Lampe zur Skalenbeleuchtung ist defekt.

Ich habe in diversen Foren von einer alterungsbedingten Steigerung der Leckströme der Kondensatoren gelesen. Meine Idee war diese unter anderem mittels einer Wärmebildkamera ausfindig zu machen. Was haltet ihr von dieser Idee?

Viele Grüße
Ronny
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#2
Hallo Ronny,

ja dann will ich Dir gleich mal ein paar Antworten auf Deine Feststellungen liefern.

In Deutschland gibt es leider keine Mittel- und Langwellensender mehr. Tagsüber ist also auf den besagten Bändern kaum noch etwas vernehmbar. Es sei denn man wohnt an Grenzen zum übrigen Europa. Tschechien, Polen, Frankreich, Holland. Hier wird noch auf diesen Bereichen gesendet. Allerdings auch schon sehr eingeschränkt.

Abends sieht das anders aus. Da tummeln sich viele europäische Sender auf diesen Bereichen. Man wundert sich, was da alles noch so rein kommt. Im Kurzwellenbereich sind auch tagsüber einige Sender hörbar. Hier muss man halt ausprobieren, was geht.

UKW - das hast Du selber schon beantwortet. Mal sehen, wenn Du die Röhren hast.

Es wäre jetzt gut zu wissen, über was für Geräte Du verfügst. Ein Multimeter ist unerläßlich. Lötkenntnisse hast Du. Wichtig ist natürlich erst mal die Stromaufnahme des Gerätes zu prüfen. Man kann das ganz einfach machen, indem man die Feinsicherung aus der Fassung entnimmt und die beiden Stecker des Meßgerätes dort dran bringt. Schaltet man das Gerät ein, kann man nun schon mal sehen, wie hoch die Leistungsaufnahme des Gerätes ist.

An Arbeiten ist bei diesem Gerät einiges auszuführen. Zumindest müssen zunächst mal die alten Koppelkondensatoren ersetzt werden. Die befinden sich an den jeweiligen Steuergittern der EL84 und der EABC 80. Ich habe diese Geräte öfter repariert und kann aus Erfahrung sagen, so nach und nach muss man eh die gesamten Papierkondensatoren ersetzen. Aber mache das bitte sehr bedacht. Niemals sämtliche kondensatoren in einem Rutsch tauschen. Garantiert erwischt man einen falschen Lötpunkt und das gesamte Gerät ist erst mal lahm gelegt.

Davon dann aber mehr. Eine Wärmebildkamera benötigst Du dafür nicht. Auch ist zu beachten, dass die heutigen Kondensatoren sog. krumme Werte haben.

Also statt 0,5 µf 0,47 µf, statt 0,2 µf 0,22 µf. Dies können die Röhren ab. Also völlig unbedenklich. Sehr schöne Kondensatoren gibt es bei unserem Volker im Shop. Radio restored. So, wenn Du fragen hast - und die wirst Du haben, dann frage gerne.

Frage an unsere Kollegen: Könnt Ihr bitte eine Schaltbild des Gerätes hier einscannen? Das wäre sehr hilfreich.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#3
Hallo Andreas,

vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich werde die Stromaufnahme heute Abend mal überprüfen. Löterfahrungen habe ich zur genüge Wink , allerdings waren die bisherigen Herausforderungen immer kleinere Bauteile noch von Hand zu löten. Ein Multimeter ist vorhanden, von Arbeit könnte ich einen Funktionsgenerator und ein Oszi besorgen, einen Trenntrafo habe ich leider nicht, was den Einsatz des Oszis erschwert.
Das Schaltbild habe ich mir schon im Internet besorgt und angesehen. Einige Widerstände im Radio habe ich schon auf den Erhalt ihrer Werte geprüft. 
Die Koppelkondensatoren am Steuergitter der EL84 sind demnach C94 und C90 und an der EABC80 müsste es C83 sein? Stimmt das soweit?

Viele Grüße

Ronny
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#4
Hallo Ronny,

ja, ein Regel-Trenntrafo wäre schon von Vorteil. Ich weiß ja nicht, ob Du später weitere Geräte reparieren möchtest. Dein Radio ist ja sicherlich ein Wechselstromgerät? In dem Falle kannst Du bedenkenlos mit dem Oszi arbeiten. Anders natürlich, wenn das ein Allstromgerät ist. Und Lob: Die Widerstände hast Du auch geprüft. Also, das bekommen wir schon hin.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#5
Hallo Ronny  Smile

Ich habe Dir mal ein PAAR Röhren herausgesucht, die Du bestens für die EC92 einsertzen kannst:

>>> KLiCK <<<

Das sind 2 neue 6AB4 (=EC92) Röhren, Made in USA. Ich habe genau dieselben in meinem riesengroßem
>>> Musikschrank <<< , und zwar auch 2 Stück (kannst den Link ja mal anklicken, dann siehst Du das).
Die funktionieren wirklich einwandfrei (seit Jahren schon) und sind ihr Geld wert  Smiley20  Maus

Beste Grüße, von Peter


Edit: Die angebotenen Röhren haben ihren Standort in Deutschland. Wenn Du sie heute kaufst & bezahlst,
hast Du sie zum Wochenende bei Dir zu Hause
Wink
~~~~~ DE - MV  /  Connected ~~~~~
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#6
Ja, Ronny, ich nochmal. Die beiden von Dir angegeben Kondensatoren bitte gleich ersetzen. Du hast richtig geschaut. Gibt es an Deinem Schaltbild Urheberrechte? Sonst könntest Du das hier evtl mal einstellen.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#7
Hier der Plan:

   
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#8
Hallo Andreas,
ich habe mich gestern Abend mal daran gemacht die Stromaufnahme des Radios in den verschiedenen Betriebsmodi zu messen.

                    Orchester     Sprache
TA:                248 mA        238mA
LW:               233 mA        223mA
MW:              233 mA        223mA
KW:               233 mA        223mA
UKW/UKWF:   233 mA        223mA

Hallo Peter,
vielen Dank für den Link. Ich habe auch schon bei Conrad und Reichelt geschaut. Beide haben ebenfalls die EC92 im Angebot, wobei sie bei Conrad gerade auf 14€ runtergesetzt sind. Conrad führt die EC92 der Marke Valvo. Gibt es etwas was gegen die Valvo als neue Röhre spricht und für die GE als N.o.s?

Viele Grüße

Ronny

PS: Ich habe mal ein paar Aufnahmen mit der Wärmebildkamera gemacht. Ich finde es sieht sehr eindrucksvoll aus. Ich habe die Temperaturskala auf 100°C begrenzt, da das Bild sonst zu dunkel geworden wäre. Die EL84 liegt bei ~200°C und die EZ80 bei ~140°C ... schon ziemlich warm. Ist das normal? Im Elektronikteil tritt ein Widerstand ebenfalls besonders hervor. Dabei handelt es sich um einen 160Ohm Widerstand an der EL84, welcher um die 80°C warm wird. Es dürfte W48 für die Kathode/Gitter3 sein.
   

   

   

   
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#9
Hallo Ronny  Smile

Nein, natürlich ist Valvo eine gute Marke, der Du vertrauen kannst. Bei 2 Stück bist Du dann aber bei 28,-€ (ohne Versandkosten).
Bei denen von G.E. zahlst Du für 2 Stück 21,-€ und paar Zerquetschte

Nimm die, die Du möchtest, beide sind sehr gut.

Herzliche Grüße, von Peter
~~~~~ DE - MV  /  Connected ~~~~~
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#10
Hallo,

wenn es der 1,6 k Ohm Widerstand ist, dieser dient mit einem Teil der Primärwicklung am AT als Siebwiderstand und dürfte 4 Watt vertragen. 
Nur sollte er eher nicht zu heiß werden. 

Wenn ich richtig lese sollen im Normbetrieb dort 35 mA fließen bei 202 V.

Gruß Werner
Geld mach nicht glücklich, aber beruhigt ungemein.  Wink
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#11
MOinsen,

um die Frage zu beantworten, ja die Temperaturen für die EZ und EL sind absolut normal. Gerade die EL als Lautsprecherröhren werden SEHR heiß.
Allerdings solltest du das Gerät so nicht betreiben. Am Netzteil siehst du die 3 5000pF Kondensatoren, die sind fast immer hinüber. Wenn einer oder beide an der EZ durchschlagen ist das für die Röhre und den Netztrafo sehr gefährlich. Die kannst du erstmal an einem Ende abtrennen.

Auch der Kondensator über dem Ausgangsübertrager sollte überprüft werden. Dann der warme Widerstand selbst und der Elko. Dieser sollte prophylaktisch gewechselt werden.

Thommi
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#12
Wenn der 160 Ohm Widerstand heiß wird, liegt das am C94 100µf. Der muss geprüft und ggf. gewechselt werden.
Der liegt parallel mit den Elko an der Kathode der EL84 zur Masse.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#13
Moin moin,
idR. habe ich an der EL84 ca. 150 °C als Maximale Glas Temperatur gemessen, heißer wird Sie, wenn die inkontinenten Papierwickel Kondensatoren und die ausgetrockneten Klein Elkos noch nicht gewechselt wurden, solange sollte der Netzstecker dann auch draußen bleiben.
M.f.G.
harry


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Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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#14
Hallo Jungs (und Mädels), 

ihr seid ja schon kräftig am verarzten des Patienten, toll. 
In diesem Zusammenhang habe ich eine Frage aus welchen Gegebenheiten sich die Modellnummer 8E156 ergibt?
Ich habe einen Stassfurt Diamanten 8E156 hier reanimiert und schon vorgestellt. Die Bezeichnung 8E156
trifft man aber auf ganz unterschiedlichen Radios. Neben den Onxy 8E156 I und II, gibt es meinen Diamanten 8E156 (glaube auch in 2 Untervarianten) oder 
auch ein Rienzi 8E156 und noch weitere mit der Nummer, die ich nicht alle aus dem RM abtippen möchte. 

Aber was ist 8E156 ?  8 vielleicht 8 Röhren, E = Röhrentyp ? Aber 156 ???

Gruß Bernhard
Ansprechpartner für Umbau oder Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung. 
Unser Open-Source Softwarebaukasten für Internetradios gibt es auf der Github-Seite! Projekt: BM45/iRadio (Google "github BM45/iRadio")
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#15
Hallo Bernhard,
 
die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Da bei all diesen Geräten mit der Bezeichnung 156 (von denen ich mir die Schaltpläne angesehen habe) die Schaltung gleich ist, bin ich davon ausgegangen das es sich vielleicht um eine Art Revisionsnummer der Schaltung handelt. Es gibt das Onyx auch als 157, dann hat es zwei Lautsprecher oder als 8U, dann ist es ein Allstromgerät.

Viele Grüße Ronny
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#16
Wink 
Guten Morgen an alle.

Erst einmal wollte ich mich für eure zahlreichen Beiträge und die schnelle Hilfe bedanken. Es macht wirklich Spaß sich mit so einem Gerät zu beschäftigen, wenn einem so unter die Arme gegriffen wird. Das macht glatt Lust auf mehr. Bei der Oma meiner Frau steht noch ein altes Sachsenwerk Olympia 573W. Habe langsam das Gefühl die Leidenschaft hat mich gepackt Big Grin . Aber erstmal das Onyx und dann sehen wir weiter.
Ich würde jetzt wie folgt vorgehen.
 
Laut Andreas tausche ich vorerst die Koppelkondensatoren, die da wären:
an der EL84
- C82 50nF
- C90 50µF 
- C94 100µF
an der EABC80
- C64 600pF
- C65 1nF
- C67 1nF
- C73 5µF
- C83 5nF

Der C90 im Schaltbild hat genauso wie der C95 ein besonderes Schaltsymbol für einen Kondensator, welches mir so noch nicht begegnet ist. Ist das eine spezielle Kondensatorart?
Den Schaltplan im PDF-Format habe ich bei radiomuseum.org heruntergeladen. Laut Datenschutz besteht das Copyright desjenigen der es dort hochgeladen hat. Ich kann es mit Sicherheit per PN versenden, um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen.

Laut Peter setze ich die beiden Röhren ein. Habe Schlussendlich doch die von GE genommen. Angeblich halten die "military grade" ja länger.

@ Werner: Wenn es der W45 1,6kOhm Widerstand sein sollte der heiß wird und sein tatsächlicher Widerstand noch stimmt, würde das Problem vielleicht vielleicht auch am C90 liegen und es müsste wieder gut sein, wenn dieser getauscht ist.

Laut Thommi entferne ich die 3 5nF Kondensatoren am Netztrafo. Langfristig sollten diese aber mit Sicherheit durch neue ersetzt werden? Weiterhin tausche ich C78 1nF am Ausgangsübertrager. 

@ Moschti: Gleiches gilt natürlich, wenn es der W48 160Ohm Widerstand sein sollte. Durch den Tausch von C94 sollte auch dieses Problem behoben sein.


Eine Frage noch, wisst ihr zufällig vorab die Spannungsfestigkeiten der aufgezählten Kondensatoren? Da nicht alle gut einzusehen sind, könnte ich diese erst nach dem Auslöten ablesen. Da ich zur Fehlervermeidung nicht alle mit einmal auslöten möchte, würde dies bedeuten, ich kann ohne das Wissen der Spannungsfestigkeit immer nur einen Kondensator auslöten, ihn bestellen und ersetzen könnte, bevor ich den nächsten auslöte. ...Das wäre müßig und zeitraubend.

Schlussendlich nochmal ein riesengroßes Lob an dieses Forum und alle hier Helfenden. Ich hoffe meine Begeisterung kommt an!

Vielen Dank und viele Grüße

Ronny
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#17
Hallo Ronny,

Kondensatoren, welche ich verwende, haben alle eine Spannungsfestigkeit von 400V oder meist 630V.
Diese braunen Biester gibts einzeln im 10er Pack oder im Sortiment.

Du kannst sie hier bei einem Mitglied oder z.B. hier kaufen:

https://www.ebay.de/itm/10-x-1uF-105-Pol...43cb6d4228

https://www.aliexpress.com/item/32805359...autifyAB=0

Viele Grüße

Peter
„Keiner ist perfekt, aber die kölsche sind verdammt nah dran“

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#18
Hallo Ronny,

danke für das Lob an uns. Ja, wer sich so engagiert, dem helfen wir gerne. Also die Leistungsaufnahme des Gerätes ist soweit i. O. Aber vorsicht, man darf sich nie in Sicherheit wiegen. Ein entsprechendes, altes Bauelement, insbesondere Kondensator  schlägt durch und schon steigt die Stromaufnahme.

Zum Koppelkondensator. Das sind die Kondensatoren, die von einer Anode (die steht ja unter Spannung) die Tonfrequenz aussieben und auf die betreffenden Steuergitter der nachfolgenden Röhre geben. Steuergitter ist i. d. R. das erste Gitter. Zutreffend in diesem Fall die EABC 80 (die hat nur 1 Gitter) und die EL84.

Also Du siehst, nicht alles sind Koppelkondensatoren. Bei der EL84 ist das der C82. Der wurde von dir getauscht. Leider hast Du den von der EABC 80 noch nicht getauscht (C66). Aber Du stehst ja noch am Anfang.

Vorsicht: Gerade als Anfänger sollte man nicht unkontrolliert versuchen, sämtliche störanfälligen Kondensatoren auf einmal zu tauschen. Verwechselt man eine Lötstelle, beginnen die Probleme.

Zur Voltbestimmung der Kondensatoren: Ich bestelle mir immer ein Kondensatorensortiment von unserem Mitglied Volker. Da sind alle Werte, die Du für Deine Reparatur benötigst drinnen. Notiere Dir, was Du verbaut hast und bestelle Dir die betreffenden Kondensatoren nach. Das Sortiment ist wirklich gut bestückt. So hast Du eine kleine Kondensatoren-Lagerhaltung. Ich verwende grundsätzlich Kondensatoren mit einer Prüfspannung von 630 Volt. Klar, man könnte die Schaltung analysieren, welche Voltzahlen angeraten sind, aber das ist viel zu umständlich.

Schau mal, das wäre so ein Sortiment: https://atr-shop.de/axiale-kondensatoren...-stck?c=21

Natürlich ohne Werbung machen zu wollen.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#19
Hallo Andreas,

getauscht habe ich leider noch nichts. Da ich eine gut eingerichtete Elektronikwerkstatt auf Arbeit habe, muss ich das Radio bei Gelegenheit dorthin mitnehmen. Dazu möchte ich aber alle Bauteile dich ich wechseln möchte vorrätig haben. Das Netzkabel muss ich auch tauschen, da es sehr brüchig ist und bei der Strommessung ist durch die Entnahme der Sicherung die Klammer des Sicherungshalters abgebrochen. Diesen muss ich also auch ersetzen. Wir haben in Leipzig einen schönen Laden für nostalgische Lampen, da bekomme ich bestimmt auch ein schickes umflochtenes Netzkabel. Die Kondensatorensammlung werde ich mir beim genannten Forumskollegen bestellen. Es ist wie du bereits erwähnt hast eine sinnvolle Zusammenstellung und erspart mir die Zeit des Suchens.
Weiß vielleicht noch jemand etwas zu den speziellen Kondensatorsymbolen der C90 und C94?
Hier ist noch ein Link zu einem sehr gut aufgelösten Schaltplan des Onyx 8E156I
>> Schaltplan <<


Viele Grüße

Ronny
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#20
Das sind Elektrolyt Kondensatoren, umgangssprachlich Elkos genannt.
Diese sind gepolt mit Plus und Minus. Hier ist wichtig darauf zu achten, das sie die richtige Spannungsfestigkeit haben.
Auch wichtig, zu klein geht gar nicht, aber die Spannungsfestigkeit der ausgetauschten können höher sein.
Wenn du das meinst.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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