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Nobelpreis für Chemie 2019
#1
Hallo,

in diesem Jahr wurde dieser Preis an: Akira Yoshino, M. Stanley Whittingham und John B. Goodenough verliehen.   Interessant finde ich, dass der Herr Woodenough in Jena geboren wurde. 
Quelle Zeit online: 

Whittingham und andere veränderten die Elektrolytlösung und bauten etwas Aluminium in den Lithium-Minuspol ein. Das half, aber wirklich zufrieden war kaum jemand. Auch John Goodenough nicht. Der in Jena geborene Forscher mit amerikanischen Eltern war Ende der Siebzigerjahre Professor für anorganische Chemie an der Uni Oxford. Er forschte an einer Stoffverbindung für den Pluspol der Batterie, die noch mehr elektrische Spannung versprach, und wurde fündig. Eine Verbindung aus Lithium und oxidiertem Kobalt funktionierte derart gut, dass sich die Spannung der Batterie auf vier Volt verdoppelte (Material Research Bulletin: Goodenough et al., 1980). Außerdem stellte Goodenough fest, dass er die Batterie nicht im geladenen Zustand herstellen musste – ein klarer Vorteil für die Herstellung.  

Ich lese da eine neue Generation an Batterien heraus. 

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#2
Der Mann ist schon erstaunlich!
Gestern hörte ich einen Beitrag im Deutschlandfunk; Goodenough forscht an seiner Universität in Texas weiter nach Batterie-Materialien; auch mit 97. Er hat noch 2017 - zusammen mit drei anderen Wissenschaftlern - ein Akku-Konzept mit Glas statt Lithium als Basis vorgestellt.
https://www.ingenieur.de/technik/fachber...nen-akkus/

Gruß, Frank
Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, alles aufzusparen. Eßt leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Bastelt mit Radios. Für nichts anderes ist Zeit.
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#3
Hallo Frank

Das Konzept mit der „Glas-Batterie“ von John Goodenough ist gegenüber den Lithium-Ionen-Akkus schon sehr interessant.
Diese soll dreimal besser sein, die Brandgefahr deutlich verringern und man könnte auf das seltene Lithium verzichten.
Dein Link verweist auf einen Beitrag von Anfang 2017. Bin mal gespannt, wann die große Öffentlichkeit und die Automobilindustrie davon wirklich Notiz nimmt oder ob das wieder eine Erfindung ist, die in einer Schublade verschwindet.
Grüße aus Bornheim
Werner

Das größte Vorurteil ist der Glaube, man habe keine Vorurteile.
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#4
..ja der Mann ist "gut genug" Big Grin
Gruß!
Ivan
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#5
Big Grin  Jau, Good Enough, der Name ist Programm.  Smile

@Werner
Im heiß umkämpften Akku-Markt kann es durchaus sein, daß schon mehrere Unternehmen streng geheim an wirtschaftlichen Fertigungsverfahren tüfteln. Diese werden von den Wissenschaftlern ja nicht mitgeliefert. Aber wenn ein Unternehmen erst einmal ein solches Verfahren entwickelt hat und richtig Geld damit verdienen kann, dann wird es das auch tun.
Man darf gespannt sein!

Gruß, Frank
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