Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Heimcomputer KC85/3
#1
Angeregt von Ingo, habe ich nach meinen alten Computer geschaut ob der noch funktioniert. Nach Sicherungswechsel ( war vergrießgnaddelt ) funktioniert er wieder wie damals vor ca. 34 Jahren.
Der hatte immerhin schon 16 KB Rom, der Vorgänger nur 4 KB Rom.
Aber konnte schon mit 16 Farben umgehen. Mein Basic ist aber schon mächtig eingerostet, war damals aber interessanter Zeitvertreib um einfache Spiele zu erstellen.
Ich habe da auch noch mehrere Kassetten da die mit einem Kassettentonband in den Computer geladen wurden.

Hier mal der Computer auf einem Farbfernsehgerät, den sich aber kaum einer leisten konnte.

   

das war der Startbildschirm

   

und mit so einem Junost ( oder ähnlichem ) wurde er am meisten betrieben.

   

Am häufigsten wurden diese Computer an Instituten oder ähnlichen Lehreinrichtungen benutzt.
Der Preis war doch recht hoch, sodas sich die wenigsten sowas leisten konnten.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
Zitieren
#2
Cool Frank  Smile

An einem KC85/3 haben wir damals unsere ersten Programmierungen gemacht,
im Betrieb eines Onkels am Wochenende. Boah, das war'n noch Zeiten...
Klasse, daß Du noch einen hast, der sogar noch funktioniert.

Viele Grüße, von Peter
~~~~~ DE - MV  /  Connected ~~~~~
Zitieren
#3
Hallo,

ich erinnere mich auch noch deutlich ! Wir hatten bereits in der Lee...hre Kombuster... Wenn ich den blauen Bildschirm mit HC C(H)AOS lese... Ich weiß noch, wie wütend ich damals (1987) und auch etwas später im Studium war, daß ich nix verstanden hab und auch nie den richtigen Einstieg gefunden hab  ... Ich war es von der Analogelektronik gewohnt, alles haarklein ergründen zu können, also erstmal mit kleinen Sachen anfangen, dann immer detaillierter, quasi das Ergründen des "was wie warum ... endgeil !" ... Das war schon bei solchen Z80 sportlich, aber es war schon machbar, nur nicht nebenbei... Beim Studium war ich dann zumindest soweit, daß "was - wie - warum" ein bischen (!) mehr zu verstehen. Aber das "...endgeil"-feeling kam nie auf...

Ich hab mein Lehrlingsprogramm (Berechnung Flächeninhalt, Umfang von Kreis, Dreieck, Viereck ... Volumen gewisser Körper bis Kegel) sogar noch irgendwo auf Kassette... 1987, ob das noch geht ?... Später hatte ich mir fürs TV-Basteln sogar ein Farbbalkentestbild geschrieben (beim FuBK bin ich bei den Unbuntfeldern gescheitert... Scherz..), das hab ich auch noch irgendwo ("Testbildkassette"), habs auch genutzt für PAL-Spielereien, allerdings ist das Laden so aufwendig, daß ich dann schnell zum Videorecorder übergegangen bin. Und die Qualität des FBAS ist auch nicht so doll, manche Empfänger haben mit dem Signal ein paar Probleme...

Egal, ne schöne Erinnerung trotzdem ^^ Aus heutiger Sicht kann man eigentlich jedem Technikinteressierten nur raten: Mach in Kombuster ! das ist die Zukunft, ob wir wollen oder nicht...

Gruß Ingo
Zitieren
#4
Meine erste intensive Erfahrung mit der sog. Computertechnik war das System 360 Mod 20 von IBM. Dieses Gerät hatte zw. 8 bis max 16 kB ( Kern-) Speicherkapazität und wurde mit den Programmen RPG oder Basic Assembler programmiert.
Ein Exemplar steht heute im Deutschen Museum in München. Es war ein auf Lochkarten basierendes kommerzielles Rechensystem welches in der Endausbaustufe mit Platten- u. Bandspeichermaschinen ausgerüstet werden konnte. Es fand weite Verbreitung, löste es doch die weitgehend elektromechanische Datenverarbeitung ab 1965 ab.
Gruß Franz
eh isch misch uffreg isch mirs lieber egal
Zitieren


Gehe zu: