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Thorens TD160 MKII
#1
Am Freitag bekam ich den Thorens von einer Kundin geschenkt.
Heute habe ich ihn auf die Werkbank gestellt und die Funktionen getestet.

Hier zunächst Bilder des Gerätes:

   

   

   

   

   

   

   

Mit an Bord ist das System Ortofon VMS20E MKII.

Der Dreher wird gestartet, indem man den Wahlschalter auf 33 oder 45 stellt und abgeschaltet auf Position 0.

Der Tonarm muss von Hand zur Schallplatte bewegt werden und am Ende der Platte auch wieder von Hand abgehoben werden.
Er verfügt über keinerlei Automatiken.
Lediglich den Tonarm heben und senken kann man mittels des rechten Drehknopfes.

Minimalismus pur.

Bevor ich das Gerät zerlege, frage ich in die Runde, ob das so normal und gewollt, oder ob eine eventuell vorhandene Automatik defekt ist.

Viele Grüße

Peter
„Keiner ist perfekt, aber die kölsche sind verdammt nah dran“

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#2
Tag Peter
Nein es gibt kei automatic bei dieses gerät. Es ist wie es ist, Ebenfalls einen sehr schoenen Plattenspieler.
Grusze aus Holland
(entschueldige mein Deutsch)
Gerard Oortwijn
Mfg
Gerard Oortwijn

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#3
Toller Player ..... warum schenkt mir niemand sowas?
Grüße aus dem Odenwald,

Werner


Lesen gefährdet die Dummheit!
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#4
Hallo Gerard,

danke für Deine Antwort, also wirklich Minimalismus, weniger geht kaum.
Und doch sind gerade die Thorens so hochgelobt und begehrt wie geschnitten Brot.

Hallo Werner,
dann komm doch mal ne Woche mit nem Kombi zu mir und Du nimmst bestimmt auch Geräte mit.
Als nächstes kommen zwei Röhrenradios, was für welche, weiß aktuell noch niemand.

Den Braundreher PDS 550 werde ich wohl bald wieder abgeben.

Viele Grüße

Peter
„Keiner ist perfekt, aber die kölsche sind verdammt nah dran“

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#5
Glückwunsch zu diesem Dreher Peter,

auf dieser Seite vom Holger Trass: http://thorens-info.de/index.html  kannst Du dir ganz viele Info´s holen.
Das ist ein richtig toller Dreher und die Funktionen sind genau so richtig wie Du es festgestellt hast. Ich bin stolzer Besitzer eines 147 Jubilee. Den betreibe ich, neben einigen anderen Plattenspielern, mit einem Ortofon VMS 30 MK II Fineline. Ich würde den nie veräußern.

Heinz-Werner
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#6
Danke Heinz-Werner.

Die von Dir genannte Seite hatte ich heute Morgen gefunden und alles relevante gelesen.
Bei dem Gerät habe ich mir gedacht "Naja, dann nimmste ihn halt, bevor er auf dem Wertstoffhof landet."
Ich kann dann immer einfach nicht nein sagen.

Über die eingebaute Nadel wollte ich mich auch etwas schlau machen und habe fast einen Schock bekommen.
Im Orginal ist sie nicht mehr zu kriegen.
Ein Anbieter hat sie wohl noch im Original und möchte alleine nur für die Nadel 169.-€ haben.
Na dann Mahlzeit.

Ganz besonders Tricki fand ich dieses Teil hier, erinnert mich irgendwie an einen Zigarrenknipser:

   

Es wird im hinteren Bereich des Tonarmes links in eine entsprechende Halterung gesetzt und "gespannt".
Dann noch in der Höhe justieren und passend verschieben.
Ist die Schallplatte abgespielt, gelangt der Tonarm nun in die "Auslaufrille".
Dabei drückt er gegen den Auslösemechnismus des Zigarrenknipser, dieser wird entriegelt und der Tonarm mittels des silbernen Bügels hochgehoben.
Das verhindert, dass die Nadel immer und immer wieder an das Plattenende stößt.

   


Viele Grüße

Peter
„Keiner ist perfekt, aber die kölsche sind verdammt nah dran“

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#7
Moin Moin,

dann hast Du ja schon einiges erfahren über den Player. Am Tonarm kann man das vordere Teil abschrauben. Es gibt ein Teil dafür wo man Halbzoll-Systeme unterschrauben kann. So ein Wechselheadshell wir hoch gehandelt. Kann schon mal einen Hunderter kosten. Da der Tonarm sehr leicht ist, sollte man System mit hoher Nadelnachgiebigkeit verwenden. Wie hört sich die Schallplatte denn an? Meißt sind die Systeme sehr standhaft und die Besitzer haben nicht viel damit gehört.
Jedenfalls ein schönes Teil.
Hier gibt es z.B. Nadeln. https://www.pickupnaalden.com/deutsch/to...K-II__4232 Es gibt auch Nachbaunadeln. Ich denke da gibt es auch noch andere Händler z.B. Tacker. Die müßten auch Nachbaunadeln im Programm haben.
Wenn sich das System gut anhört, würde ich da aber nicht´s machen.

Gruß
Heinz-Werner
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#8
Hallo Peter,

schöner Dreher!

Das Teil für die Anhebung des Tonarms am Ende der Platte heißt übrigens Thorens Q-Up,

war ein Zubehörteil für die rein manuellen Plattenspieler.

Liebe Grüße

Thomas
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#9
@Heinz-Werner,

danke für Deine Info.
Meine alten Ohren empfinden den Klang als sehr gut.
Daher lasse ich alles, wie vom Erbauer gedacht.
Der Nadeleinschub scheint noch der originale zu sein.

@Thomas,

auch Dir vielen Dank für Deine Info.
Zunächst dachte ich, was macht man mit solch einem Teil, weil es lose dem Gerät beigelegt war.

Mit dem Gerät muss ich mich erstmal anfreunden. Irgendwie bin ich es gewohnt, Geschwindigkeiten nachregeln zu können, Antiskating einzustellen und auch an Automatiken habe ich mich durch meine DUAL gewöhnt.

Viele Grüße

Peter
„Keiner ist perfekt, aber die kölsche sind verdammt nah dran“

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#10
Hallo Peter,

ist natürlich Gewöhnungssache, ich selbst hatte immer rein manuelle Plattenspieler

und vermisse nichts.

Das Antiskating müsste man aber auf der oberen Skala am Tonarm einstellen können,

ist meiner Erinnerung nach magnetisch ausgeführt am Thorens TP 16 MK III, der auf dem

Plattenspieler verbaut ist.

Liebe Grüße

Thomas
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