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Philips PM 2404 Multimeter
#1
Hallo,

kürzlich habe ich für einen einstelligem Eurobetrag ein schönes analoges Messgerät erstanden. Falls defekt wäre das nicht schmerzlich.
Defekt war es dann auch, der 32µF Elko im Regelkreis des Spannungswandler hatte nur noch ca. 6µF. Dadurch lag die Ausgangsspannung bei
nicht bei +-12V sondern schwankend bei 14-18V. Da das Zerlegen keinen Spaß macht habe ich vorsorglich alle Elkos in der Spannungsversorgung
getauscht. Danach funktioniert wieder alles soweit. Was mich zuerst noch wunderte war das im Ohmbereich der Zeiger bei offenen Messkabeln
komplett auf Rechtsanschlag schnellt. Daraufhin habe ich nochmal den Messverstärker ausgebaut und alle Transistoren ausgelötet und einzeln geprüft.
Wieder erwarten alles ok. Nach etwas Recherche fand ich raus das dies scheinbar normal ist. Toll 2h umsonst gefummelt. Eigentlich ist es auch
richtig. Kein Messobjekt -> Widerstand unendlich -> Zeiger rechts. In der Anleitung steht leider kein Hinweis dazu.

Als Spannungsreferenz war wohl eine Quecksilberbatterie mit 1V Eichspannung eingebaut. Vermutlich ist die früher schon mal entfernt worden, wird
aber auch nicht benötigt. Ein anderes Multimeter reicht hierfür auch aus.

Auf jeden Fall kann ich jetzt schön analog messen, für Abstimmarbeiten ist das besser abzulesen.

Der Messverstärker

   

   

Die Spannungsversorgung

   

   

gemessen am Funktionsumfang schon sehr aufwendig. Heute kann jedes 5€ Multimeter mehr.

   

   

   
sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
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#2
Hallo Tubefan,

dass die meisten Elektronischen MM von Philips bei Widerstandsmessung bei offenem Eingang auf Vollausschlg schnellen, liegt daran, dass die Widerstände mit Konstantstrom gemessen werden. Das ist auch der Grund, dass diese Gerät eine lineare Widerstandsskala aufweisen. So benötigt man auch keine speziellen Skalen zur Widerstandsablesung - das macht das 'Gesicht' recht übersichtlich.
Freundliche Grüße, Peter R.
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#3
Stimmt, die Skala lässt sich angenehm ablesen. Ich habe zwar noch irgendwo so ein billiges, analoges Messgerät liegen wo aber bis auf ein paar Widerstände und einer Diode
nichts weiter verbaut ist. Hier gibt es keinerlei Ausschlag bei offenen Messkabeln, daher kannte ich das nicht.
sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
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#4
Zu weggelassene  Quecksilber-Batterie als Referenz habe ich eine Idee.

Ich kann dir da eine Vorschlag machen:  baust du TL431  ein und  Strom nihmst du eben von postitive Spannung.
Widerstandskette passt du eben an:  15k und 10k anstelle vorhandene Widerstand.  Spannung wird zwischen 15k und 10k Widerstand abgegriffen. Da hast du dann einermass stabile und genaue 1V Spannung.

Grüss
matt
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
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#5
Hallo Matt,
das wäre eine Möglichkeit die Eichspannung zu erzeugen. Andererseits ist das nicht unbedingt notwendig wenn ein regelbares Netzteil
und Multimeter vorhanden ist. Das wird bei mir eher selten genutzt. Für das genaue Ablesen ist ein digitales Messgerät einfacher zu handhaben,
zum Abgleich ist ein analoges besser geeignet.

Gruss Frank
sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
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#6
Hallo Frank,

goldrichtig, was Du schreibst. Ich handhabe das auch so. Für sämtliche Messungen verwende ich das digitale Multimeter. Das ist einfach genauer abzulesen. Für irgendwelche Abgleiche besitze ich ein Analoges Multimeter. Das geht damit am Besten.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#7
Ich müsste auch eure Aussage zustimmen.

Ich nutze mittweile nur noch digitale  Multimeter. Analoge Instrument habe ich nur diese China-Multimeter (Hallo Olli1397) und Elavi 4p. Beide ist eher  Deko.   Abgleich und Einstellarbeit nehme ich Agilent  34970A wegen  ihre hohe Messgeschwindigkeit.

Grüss
Matt
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
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#8
guten Morgen.
Eine ausreichend genaue Lösung wär hier eine 5,1V Z Diode (die hat keinen Temperaturgang und ist meist in der Grabbelkiste verfügbar) und den Spannungsteiler so anpassen daß 1V hinten ankommt.
Andere Z Dioden Werte bitte nicht, Z Dioden mit weniger als 5,1V haben Temperaturgang, mit mehr als 5,1V umgekehrten Temperaturgang, und die 5,1V eben keinen da sie genau am Umkehrpunkt ist.
Analogies sind durchaus verwendbar, besonders wenn Schwankungen beobachtet werden sollen. Ich nutz Zb. hier und da noch RV3 Röhrenvoltmeter obwohl DMM überall rumstehen.
Die 30M sind auch kein schlechtes Angebot, viele DMM messen weniger.
lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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