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Amateurfunk Empfänger RFT EK IV Modernisierung
#1
Hallo in die Runde,
nachdem ich hier wichtige Infos zu diesem Empfänger RFT EK IV 0,15- 8 Mhz, der späten 50. er, bekommen und nu um ein Netzteil erweitert habe (zuvor war nur ein DC/AC/DC-Generator betrieb möglich, kommt nun eine Möglichkeit für eine Lautsprecher Wiedergabe, dazu habe ich den EF 80 Kopfhörerverstärker an den 3+3 W NF- Klass D-Verstärker PAM8403: https://www.diodes.com/assets/Datasheets/PAM8403.pdf gekoppelt. Die NF-Eingänge habe ich über je 1K in Reihe an den Kopfhörerausgang der einen AÜ mit sekundär !K abschließt, gelötet. Die Spannungsversorgung max. 5,5 V/DC habe ich aus der gut gesiebten DC-Heizung mit 6 V über einen R von 120 Ohm 2 W entnommen, alles funktioniert nun bestens, weil ich den Breitband 5 W/4 Ohm Lsp. an +OUT 1 und - OUT 1 gelötet hatte. Die die Frage nun, kann ich den Lautsprecher auch auf Gehäusemasse legen, der Einfachheit wegen, oder des höheren Wirkungsgrades, wegen, sogar zwischen + OUT Kanal 1 und + Out Kanal zwei legen, sozusagen als Brücke ? löten, der Lsp ist ein breitbänder mit 4 Ohm und 5 W Max. RMS
M.f.G.
harry


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Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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#2
Gemäß Schalbild ist das bereits ein Stereo Brückenverstärker. Wenn nur eine Mono Wiedergabe nötig ist, sollte der andere Eingang ohne Signal bleiben, und somit unbenutzt. VG Henning
Schlau ist, wer weiß, wo er nachlesen kann, was er nicht weiß.
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#3
Nachtrag: Ich halte die Verwendung eines D-Verstärkers in einem Empfänger für kontraproduktiv, da der Verstärker Schaltflanken erzeugt, die den Empfänger stören können.
VG Henning
Schlau ist, wer weiß, wo er nachlesen kann, was er nicht weiß.
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#4
Henning, meinen zuvor eingestellten Beitrag habe ich der Wirklichkeit wegen geändert, d.h. nun richtiger Weise: +OUT 1 und - OUT 1. Um genau dies Störungen zu minimieren, habe ich die Ausgänge durch eine Ferritperle gesteckt, konnte somit keine Spiegelfrequenzen heraushören
Deine Antwort weisend, könnte ich also den + OUT 1 und + OUT 2 mit dem Lsp. in reihe löten ? und würde eine besseren Wirkungsgrad erhalten ?
M.f.G.
harry


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Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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#5
Du würdest nichts hören. Genaueres ggf. später, bin gerade in der Bahn unterwegs, VG Henning
Schlau ist, wer weiß, wo er nachlesen kann, was er nicht weiß.
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#6
Hallo Harry,

Laut Datenblatt hat der NF-Verstärker-Baustein grundsätzlich 2 getrennte Kanäle/Zweige. Das führt durch den gesamten Baustein. Wenn du ankommende NF parallel auf beide Eingänge legst, ist das nicht weiter schlimm. Es ist eh ein Monosignal, bei Stereo wäre es auch Mono.

Die beiden Leistungs-Ausgänge L & R haben getrennte Minus-Ausgänge (-OUT_L & -OUT_R). Ebenso auch die + Ausgänge. Soweit ich weiß, sollen oder gar dürfen die beiden Ausgänge nicht parallel oder gar in Reihe geschaltet werden.

Die Lautsprecher Minus dürfen/sollten nicht mit Schaltkreis-Masse (PGND) und auch nicht mit dem Minus GND verbunden werden. Siehe auch auf den unten gezeigten Bildern der Punkt: Kurzschlussschutz


.jpg   FA 01.jpg (Größe: 51,51 KB / Downloads: 82)
.jpg   FA 02.jpg (Größe: 104,29 KB / Downloads: 82)

Quelle der Bilder: Funkamateur 08/17

Ansonsten hast Du meiner Meinung nach alles richtig gemacht.

Chris
Du mußt nicht alles wissen, aber Du mußt wissen, wer es weiß -  Henry Ford
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#7
Danke Chris für die finale Antwort, somit werde ich ihn nur einkanalig betreiben.
Im Nachbarforum (DRF) bekam ich vom Lutz den Hinweis auf die doch beachtliche Störstrahlung mit bis zu 200 mW um die Schaltfrequenz von 250 Khz herum als Rechtecksignal, d.h. ich werde da "Spurensuche" betreiben und berichten
M.f.G.
harry


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#8
Hier handelt es sich um einen doppelten Vollbrückenverstärker.
Vollbrückenverstärker gibt es auch einkanalig, jedoch im handhabbaren DIL-Gehäuse.
Ansonsten natürlich ok
VG Micha
Historische Radios zu reparieren ist gut machbar durch die problemlose Schaltungsentflechtung, scheitert final leider oft daran, das Skalenseil wieder zu montieren ...



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