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ICOM IC-211e Dauerbaustelle
#1
Von einem befreundeten Funkamateur habe ich vor ca. 18 Jahren besagtes IC-211e geerbt.
Die Frequenz ließ sich hin und wieder nicht mehr mit dem Drehrad verstellen und sprang nur einen Schritt hoch und wieder zurück. Nach einem Reparaturversuch seinerseits funktionierten bis auf CW alle Bänder nicht mehr und er gab das Gerät zum ICOM-Kundendienst für Deutschland. Die machten ein Demodulator-IC als Übeltäter aus und gaben das Gerät unrepariert zurück. Ein weiterer Kollege sollte sich des Gerätes annehmen, gab aber schnell auf - aus Zeitgründen.
Ein paar Jahre später verstarb der Funkamateur und der Apparat sollte entsorgt werden - auf diesem Wege kam er zu mir.

Nach Teildemontage des Gerätes war der Fehler schnell gefunden - am Bandwahlschalter hatte sich ein Draht gelöst. Ursache ist der festverlötete viel zu kurze Kabelbaum vom Chassis zur Frontplatte.
Nachdem der Draht wieder angelötet war arbeitete das Gerät zwei bis drei Wochen tadellos, bis die Spinnerei mit der Frequenzverstellung wieder auftrat.
Um die Frequenz zu verstellen muss man das Drehrad betätigen. Auf diesem sitzt innen eine Scheibe mit lichtdurchlässigem Raster. Diese wird von zwei Lichtschranken durchleuchtet, die leicht versetzt sind. So erkennt eine Logikschaltung die Drehrichtung.
Diese blöde Platine ist doppelseitig und die Durchkontaktierungen sind mit Kupferhohlnieten ausgeführt. Nachdem ich die Platine gründlich nachlötete, funktionierte wieder alles - und ich war froh Wink
Zwei Wochen später dann die gleiche Fehlfunktion. Diesmal hatte es einen der beiden Fototransistoren vom Typ PH101 erwischt - er schaltete nicht mehr durch. Nun bauen diese Transistoren sehr flach - sie sind wie ein Tropfen aus dem links und rechts ein Lötdraht herausgeführt wird. Ich experimentierte etwas mit Fotodioden, gab aber damals mangels Wissen und Ausrüstung auf.
Ich experimentierte noch mit Drucktasten, um wenigstens die Frequenz verstellen zu können, aber das klappte nur in eine Richtung.
Wenn man aus gesundheitlichen Gründen drei Wochen zu Hause rumsitzen muss (nein kein Virus! Wink ) muss man was tun, damit einem die Decke nicht auf den Kopf fällt.
So habe ich zwei Kofferrradios repariert, die Werkstatt aufgeräumt (wenigstens ein wenig) und elektronische Basteleien gemacht. Dann fiel mir wieder das ICOM-Gerät ein...


Also auf die Werkbank damit und drüber geschaut. Zuerst ist mir schon wieder ein abgerissener Draht aufgefallen - schon wieder vom Bandwahlschalter. Diesmal ist er aber irgendwo am Chassis abgerissen. Das muss erst einmal repariert werden.
Ich überlege, ob ich sämtliche Drähte verlängern soll, damit das nicht wieder passiert. Vielleicht bastele ich D-Sub-Stecker dazwischen...

Der Patient
   
Chassis und gelöste Frontplatte (viel weiter lässt sie sich nicht wegbewegen). Im Vordergrund die Platine mit der Frequenzverstellung.
   
Lichtschranke (vorne unten), im Hintergrund die Lochscheibe
   
Lichtschranke im Detail (zwischen der großen und der kleinen Platine läuft das Rad durch
   
in den Löchern sitzen eigentlich die Fototransistoren (der andere war dann auch hinüber). Lichtquellen sind rote LEDs.
   

Wenn der Draht wieder dran ist, werde ich einen Funktionstest machen. Wenn noch weitere komplexe Fehler auftreten, dann kommt das Gerät auf die Schlachtbank! Die PLL-Units sind sehr gesucht weil Fehleranfällig. Hier sollen auch kalte Lötstellen ursächlich sein.
Vom Platzangebot her könnte man die Platine vielleicht auch von der Frontblende unter die PLL-Unit verlegen und nur noch die Anzeigen und Lichtschranke an die Front bauen.
Vor Jahren noch war im Netz zu den Fototransistoren nichts zu finden, außer der Hinweis, dass es Fototransen sind...

Ende ist also erstmal offen...
Smiley47
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#2
Das Gerät besaß ich auch mal .... vor ca. 30 Jahren. Es gibt unzählige Berichte hierzu im Netz. Auch Handbücher sind vorhanden. Das hast du vielleicht schon alles selbst entdeckt. Trotzdem hier einige links:

http://afu-df3iq.de/index-Dateien/page0081.htm

https://dl6nbs.lima-city.de/html/ic_211.html
Grüße aus dem Odenwald,

Werner


Lesen gefährdet die Dummheit!
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#3
Hallo Werner,
danke für die Hinweise Smile !

mindestens den ersten Link habe ich parallel geöffnet.
Ich habe die originalen Handbücher, sowohl in englisch, als auch in deutsch. Dazu zwei originale Schaltpläne, die sich genau in diesem Bereich unterscheiden und beide nicht 100% passen Smile
Nach einigem Forschen hat sich IC 11 als Übeltäter herausgestellt. Mit einem Ersatz 4011 tut sich wieder was. Aber ob das schon alles war, weiß ich erst, wenn ich Lichtschrankentechnisch was gebastelt habe.
Der lose Draht ist auch wieder wo er hingehört. Zum Glück war er mittels Schaltbild schnell ausgemacht.
Aber der Aufbau ist echt speziell. Ich habe anfangs fast eine Stunde den Fehler in der Stromversorgung der ICs gesucht: Mit dem Multimeter an Gehäusemasse hatte ich wunderschöne 5V an den ICs. Aber von VDD nach VSS hatte ich nur die Hälfte. Von Gehäusemasse nach Masse auf der Steuerplatine hatte ich +2,5V!
Die Platine erhält ihre Masseverbindung tatsächlich nur über die Schrauben! Das muss man erst mal wissen!!!
Smiley47
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#4
Jaja, die Masseleitungen! Das ist ja echt heimtückisch, was du da beschreibst. Von einem soliden Aufbau kann man da kaum sprechen. Um so besser, dass du das erkannt hast.

Bei der Gelegenheit erinnere ich mich an eine Fernsehreparatur vor ca.40 Jahren: Bei einem Philips-TV hatte ich einen Kondensator gewechselt. Die eine Lötstelle lag unter einem Abschirmblech. Also Blech abgelötet und C erneuert. Danach ging gar nichts mehr. Lange nach dem Fehler gesucht. Es stellte sich dann heraus, dass das Abschirmblech auch als leitende Verbindung genutzt wurde.

Weiterhin viel Erfolg mit der Kiste.
Grüße aus dem Odenwald,

Werner


Lesen gefährdet die Dummheit!
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#5
Hallo 

Das Gerät hatte ich auch mal ( lang lang ists her ) zusammen mit dem RM3 war das ganz gut , nach und nach schlichen sich aber immer mehr Fehler ein . 

Die Platinen waren z.T. grosser Mist , eine Sache repariert und wenn nicht schon direkt nach dem komplettieren dann spätestens nach ein paar Tagen / Wochen war wieder ein neuer Fehler da . 

Ich hab dann das Gerät schleunigst als Bastlerware verkauft . 

Also , mach dich auf was gefasst betr. Folgereparaturen  Wink
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#6
Ja Uli, das Gerät macht ab einem bestimmten Alter Probleme. Wenn man die Steuerplatine und die PLL durchlötet, dann laufen sie meist wieder gut.
Die PLL ist bei meinem Gerät noch unangetastet.
Mit den Tastern, die ich an Stelle der Fototransistoren testweise eingelötet habe, kann ich immerhin die Freuqenz wieder nach unten verstellen - aber alles andere als präzise. Da muss irgendwo noch ein Fehler auf der Logikseite sein.
Leider finde ich meine Fotodioden und -Transistoren derzeit nicht, daher kann ich nicht weitermachen.
Smiley47
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#7
Immerhin konnte ich jetzt den richtigen der beiden Pläne identifizieren, leider hat der aber mindestens einen Fehler.
Die nikotinvergilbte und mit Flußmittel verpappte Platine habe ich eben mit Kontakt WL, Bremsenreiniger, Zitrusölspray und Bref gereinigt. Die sieht jetzt wieder wesentlich besser aus.
Leider lösen sich die Leiterbahnen sehr leicht ab. Aus irgend einem Grund bekommt die PLL kein High-Pegel auf der Up/Down-Leitung. Leider verstehe ich die Schaltung nicht ganz und gerade an der Stelle ist in meinem Plan erkennbar eine Änderung eingezeichnet (schon so gedruckt) und die hat einen Fehler. Eine Leitung ist am falschen IC an Pin 13 gezeichnet. Hier wurden IC9 und 11 vertauscht.
Smiley47
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#8
Nachdem ich nun alle Lötstellen kontrolliert, die ICs nochmal nachgelötet und zwei abgerissene Drähte angelötet habe *grmbl*, und nachdem ich einen 4011 auf Verdacht getauscht habe (ein baugleicher war bereits defekt) lässt sich die Frequenz nun mit den Tastern wieder verstellen.
Nun muss ich irgendwie die Lichtschranke wieder herstellen...
Smiley47
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#9
Hier noch einmal eine Zusammenfassung der bisherigen Arbeiten:
Zunächst stellte sich IC11 als teildefekt heraus. Nachdem auf die Pläne kein Verlass war, da sich dieses Gerät vom Plan unterschied und der eigentlich passende Plan Fehler enthielt, entschloß ich mich zur Radikallösung: Dabei erfuhr die Platine - aller gesockelten ICs entledigt - eine Reinigung nach folgender Prozedur: Kontakt-WL, Zitrusöl, abschließend eine Behandlung mit Bref und Spülung mit heißem Wasser und anschließender Trocknung mit dem Fön.
Erst mit der Bref-Behandlung löste sich die Nikotinschicht und andere Verschmutzungen.

Anschließend wurde die Platine wieder mit den ICs bestückt. Dabei fiel auf, dass vom 7400 (IC6) drei Beinchen eingeknickt waren - vermutlich hatten diese keinen Kontakt. Allerdings hängt IC6 nicht mit der Frequenzeinstellung zusammen - wenn man dem Plan glauben darf.
Der zweite 4011 (IC8) wurde vorsorglich getauscht, da sein baugleicher Kamerad bereits defekt war. Alle anderen ICs wurden wiederverwendet.
Außerdem wurden die Lötstellen kontrolliert und alle ICs neu verlötet.
   
Nachdem drei inzwischen abgerissene Drähte wieder angelötet waren, verlief der Test erfolgreich. Lediglich die provisorischen Tasten, die als Ersatz für die Lichtschranken dienen, prellten furchtbar. Das ist mittlerweile durch Parallelschaltung jeweils eines 100nF-Kondensators auch beseitigt.
   
   
   

.jpg   ICOM - IC-211e 2020 03 09 085637 2473 3.464 900.jpg (Größe: 497,13 KB / Downloads: 293)
Die Platine ist schön sauber geworden.
Jetzt muss ich Fotozellen/Dioden/Transistoren besorgen und in die ggf. angepasste Schaltung einbauen. Der blaue Zeh in Mainz hat ein paar Sorten auf Lager. Da könnte was passen.
Wenn dann alles funktioniert, wöchte ich die verlöteten Drähte zur Frontplatte mittels Steckleisten trennbar machen, damit das Gerät komplett zerlegt und gereinigt werden kann.
Für die defekten Kippschalter muss ich mir auch noch eine Lösung einfallen lassen.
Die defekten Skalenlämpchen werde ich durch warmweiße LEDs ersetzen. Außerdem steht ein Wechsel der Elkos und des Entstörkondensators am Netzanschluss an.
Es gibt also noch genug zu tun Smile
Smiley47
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#10
Solche Kipschalter habe ich noch in einen schlachtfunkgerät. Sind da aber schiebeschalter.
Ich glaube der knopf sieht deinem zum verwechseln ähnlich. Das gerät ist eine Electronica 360 (CB funggerät)
Google mal, da kanst du dir die schalter anschauen
Wenn alle stricke reisen bekommt du die für umsonst von mir
Printed on recycled Data
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#11
Vielen Dank für Dein Angebot! Smile
Ich habe hier auch noch eine große Kiste mit "Hausschlachtabfällen" da ist vielleicht noch was drin.
Zuerst versuche ich mal, ob ich den abgebrochenen Hebel irgendwie wieder dran bekomme. Beim anderen Schalter muss ich mal schauen...
Das ist eine Krankheit bei diesen Geräten.
Smiley47
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#12
Deswegen hatte ich auch keinen Icom sondern Yaesu Big Grin
Printed on recycled Data
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#13
Die Lichtschranken sind wieder elektronisch intakt!
   
Die originalen Fototransistoren waren wohl viel Lichtempfindlicher und niederohmiger als die neuen von Osram (BPX81).
Dazu musste ich die Vorwiderstände der Fototransistoren vom einstelligen in den dreistelligen kOhm-Bereich erhöhen.
Icom hatte nur einem der beiden Fototransistoren einen Trimmer spendiert. Der andere hatte einen Festwiderstand. Diesen ersetzte ich durch einen Trimmer.
   
Die Fototransistoren habe ich für die Testphase mit schwarzem Isolierband rückwärtig abedeckt (grüne Kreise).

.jpg   ICOM - IC-211e 2020 03 10 235128 800.jpg (Größe: 459,79 KB / Downloads: 194)
Der silberne Glanz auf den LEDs kommt von Silberlackstiftfarbe, die ich auf die LEDs pinselte, um die Lichtstreuung zu reduzieren, was aber eigentlich gar nicht nötig war. Dennoch würde ich beim nächsten Mal einen Schrumpfschlauch über die LEDs ziehen, um seitliche Abstrahlung zu verhindern - vielleicht mache ich das noch...
Mit einem Pappstreifen konnte ich über die Lichtschranken nun die Frequenz wieder hoch und runter verstellen.
Nun muss die Platine noch mechanisch mit der Inkrementalscheibe harmonieren, dann sollte das Gerät wieder fit sein.
Auf dieser Platine möchte ich wenn möglich so gut wie nicht mehr löten müssen - selbst bei 250 Grad Löttemperatur lösen sich die Leiterbahnen ab. Gerade bei den viel gelöteten Bereichen wurde es langsam knifflig. Hier habe ich Lötstifte eingesetzt, um die mechanische Belastung von den Lötaugen zu nehmen, bzw. diese wieder zu stabilisieren.

Wenn das erledigt ist, werde ich die Frontverdrahtung steckbar machen, das Gerät komplett zerlegen, reinigen, die defekten Schalter reparieren, Elkos tauschen und alles wieder zusammenbauen...
Smiley47
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#14
Damit nun die Frontblende wieder zusammengebaut werden kann, ohne dass noch mehr Drähte abreißen, sind nun alle Drahtverbindungen steckbar ausgeführt.
Das Ganze ist mit Buchsen- und Stiftleisten gelöst - zweireihig.
Die Verbinder sind codiert: Bei jedem Stecker fehlt jeweils ein anderer Stift. An seiner Stelle steckt in der Buchse geweils ein Stift. So kann kein Stecker vertauscht oder verdreht gesteckt werden.

Ich dachte zuerst über die Verwendung von D-Sub-Stecker nach, aber die sind recht groß und aus Sicherheitsgründen müsste deren Metallrand isoliert werden. Stiftleisten sind da besser. Eine Lötfreie Umsetzung wäre mir lieber gewesen, leider habe ich da keine Erfahrung - also musste es eben so gehen (mal sehen ob es hinterher auch geht Wink ).


Und so sieht das jetzt aus:
   

.jpg   photo_2020-03-11_22-00-20 (3) 3.jpg (Größe: 100,22 KB / Downloads: 156)
   

Jetzt kann ich mich in aller Ruhe gemütlich mit der Demontage der Front, deren Reinigung, der Reparatur der Schalter und der Wiedermontage widmen...
Smiley47
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#15
Diese Kiste macht mich noch kirre!
Momentan habe ich die PLL-Unit in Behandlung - die tauben Elkos müssen neu.
   

.jpg   photo_2020-03-13_23-28-53.jpg (Größe: 93,07 KB / Downloads: 116)
Und was sehen meine entzündeten Augen? Da ist ein abber Draht dran! Der liegt an Pin 3 vom IC2, was ein 4011 ist.
Ach! Das ist doch halb so schlimm! Schauen wir doch einfach in den Plan: äähm, in welchen denn ? Es gibt zwei verschiedene für die PLL-Unit (mindestens) - jedenfalls habe ich zwei originale Pläne - die unterscheiden sich - genau wie der Plan von der Lichtschrankenlogik - natürlich genau im für mich relevanten Bereich, aber schau'n wir erst mal...
       
Links die vermutlich ältere Version - rechts die Neuere und hier ist mal wieder ein Fehler im Plan: Pin 2 und 3 sind doppel vergeben. Das untere rechte Gatter welche mit den Pins 1-3 bezeichnet ist, stimmt. Von Pin 3 verläuft eine Leiterbahn zu Pin 13 von IC3 - auch das ist so im Plan dargestellt. Aber sonst hängt da im Plan nichts dran - ich wüsste auch nicht was das sein sollte. Scheinbar ist deshalb der einbeinige Draht nie aufgefallen.
An vom Plan abweichende Bauteilewerte hat man sich ja gewöhnt, aber an fehlerhafte Pläne, die sowieso nicht 100% mit der Hardware auf der Werkbank übereinstimmen kann ich mich nicht gewöhnen. Vor allem wenn ich bedenke, dass ich die PLL im Falle eines Fehlers umständlich wieder ausbauen müsste, bzw. - was noch blöder ist - ich müsste jetzt zum Testen den ganzen Kasten wieder zusammenbauen.
Ich entferne den Draht nun und tausche die letzten Elkos. Dann baue ich den Kasten wieder zusammen - mal sehen, ob dann noch was funktioniert. Aber wie ich schon schrieb: Der Apparat enthält viele schöne Teile zum basteln...
Smiley47
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#16
AKtueller Stand:
die Frequenzverstellung funktioniert grob wieder. Allerdings darf man nicht zu schnell drehen, dann setzt die Verstellung aus. Das muss ich mit dem Scope noch genauer prüfen. Entweder sind die Schaltflanken nicht steil genug, oder der zeitliche Versatz zwischen den beiden Lichtschranken ist zu kurz oder zu lang.
Der Drehknopf wird im Ruhezustand und bei langsamer Drehung durch ein mit Filz belegtes Bremsband leicht gehemmt. Ab einer bestimmten Drehzahl zieht ein Magnet an und lässt das Rad frei drehen. Dadurch kann man das Rad anschubsen und frei laufen lassen, bzw. eben schnell die Frequenz wechseln.
Der Magnet zieht allerdings nicht an. Irgendwo stimmt also noch etwas in der Schaltung nicht.
Weiterer Fehler: Nur auf FM ist ein Rauschen bzw. Empfang vorhanden. SSB und CW sind tot. Hier liegt wohl wieder eine Unterbrechung oder Verdrahtungsfehler im Bereich der Frontblende vor.
Momentan ist der Apparat komplett zusammengebaut und steht im Regal, bis ich wieder Muße zum Weitermachen finde Smile
Smiley47
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#17
das finded sich. Wir sitzen wegen Corona schon seit Donnerstag zuhause.
Wenn es bei euch auch ankommt wirst du den kasten wieder hervorkramen und weitermachen, es sei den due hast noch zig andere sachen vorher zu erledigen.

Die sache mit dem magneten finde ich toll. Wusste nicht das Ikom sowas hat
Printed on recycled Data
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#18
Die Zig anderen Sachen sind das Problem Smile
Ich bin derzeit am ausmisten, da ich diese Woche nochmal zu Hause bleiben soll - meint Onkel Doktor.
Derzeit miste ich massiv mein Sortiment aus und sortiere neu.
Habe eine Hand voll ICs weggeworfen, die völlig obsolet sind.
Momentan bin ich dabei Quarze und Resonatoren zu sortieren.
Smiley47
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