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AEG Wanduhr
#1
Hallo,
ich zeige euch heute meine Werkstatt-Uhr.
   
50er - 60er Jahre

   
Gehäuse aus Bakelit
   
   
für 110V und 220V

Viele Grüße aus Peine

Detlef
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#2
Schönes Teil, Alter schätze ich mal so um 1970 ???
Sag mal einen Satz dazu.
Und sind die Schrauben für den Deckel noch beweglich? Lass mal einen Blick rein werfen.
Antrieb ein Ferraris-Motor?
Gruß Manfred
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#3
Eine schöne Uhr!

Läuft die Uhr denn mit 220 Volt Netzspannung?
Wir haben eine äußerlich ganz ähnliche von junghans aber mit Batterie.

Eine der ersten Funkuhren aber läuft noch wie am ersten Tag!

Uhren haben es mir ja auch angetan. Aber auch mechanische Armbanduhren.
MFG
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#4
@griessgram

Ist der automatikmotor von Saba nicht auch so ein ferrarismotor?
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#5
Hallo,
die Uhr ist aus den 50 - 60er Jahren.
   
   
   
In der Abdeckung habe ich noch einen schwach zu lesenden Stempel gefunden,
danach müsste die Uhr von 1961 sein.
   
Und sie läuft mit 220V ( 230V ) 50Hz Netzspannung immer noch
einwandfrei kann aber auf 110V 50Hz umgeklemmt werden.

Viele Grüße aus Peine

Detlef
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#6
Hallo Detlef, danke für das Zeigen!
Spaltpolmotor, Ferrarismotor. die brauchen konstant 50 Hz, bzw in Summe am Tag 4.320.000 Schwingungen.
Das gleichen ja die Kollegen in den Kraftwerken bei uns sauber aus. War im Osten bis 1990 nicht so. Da ging solche Uhr dann ruck zuck mal mehrere Minuten nach.
Und nicht mit in die USA nehmen, sonst vergeht die Zeit zu schnell.
Gruß Manfred
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#7
Hallo Detlef!
Da ich auch Uhren hauptsächlich Taschenuhren der Firma Thiel-Ruhla sammle möchte ich auch meinen Senf dazu beitragen.
Zuerst einmal tolle Uhr die du da hast und sicher auch nicht mehr so häufig zu finden.Ich würde dem Werk mal eine Wartung zukommen lassen denn auf der Werkrückseite sieht man schon deutlich die verschmutzten Lager das wirkt dann wie Schmiergelpapier.Ich würde das Werk mal zerlegen,reinigen und die Lager neu ölen.Am besten wenn du richtiges Uhrenöl verwendest auf keinen Fall aber WD40.
Gruß Detlef2!
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#8
Hallo, in die Runde,
solche Uhren werden mit einem Synchronmotor angetrieben.

Spaltpolmotoren laufen dem Netz immer etwas hinterher, genau genug für Plattenspieler und Tonbandgeräte, nicht jedoch für Uhren.

Die bei Saba eingesetzten Ferrarismotoren haben einen ungepolten Rotor aus Aluminium, und laufen deshalb mit einer nicht näher festgelegten Drehzahl. Deshalb sind auch solche Motoren für Uhren ungeeignet.

Synchronmotoren sind nicht in jedem Fall selbstanlaufend, und wenn, dann nur mit Trick richtigherum.
In meiner Kindheit gab es einen Synchronwecker (70er Jahre), der hatte einen Umwerfer, der dafür sorgte, daß die Drehrichtung geändert wurde, wenn er falsch herum anlief. Das konnte man am Sekundenzeiger sehen, der lief ca 10 Sek. rückwärts , dann gab es ein häßliches Geräusch, und dann lief er vorwärts.

Der fiel allerdings meinem jugendlichen Forscherdrang zum Opfer, als Ersatz kam ein Trivox Silentic, (das Silentic bedeutete nicht, daß er leise tickte....)

VG Henning
Schlau ist, wer weiß, wo er nachlesen kann, was er nicht weiß.
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