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Intern. Radiomuseum Bad Laasphe
#1
Hallo Freunde
leider muss die Radio-Schallplattenbörse am 5.April wegen der aktuellen Lage ausfallen, wie ich gerade gelesen habe

Im Radio Siegen kam heute: Das Radiomuseum wird heute 40Jahre alt, meinen Glückwunsch.


Und wie schön öfters gehört sucht Herr Necker einen Nachfolger.

http://www.internationales-radiomuseum.d...radios.htm
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#2
Ja Dietmar war schon dort, ein intressantes Museum. Jedes Museum hat ein gewisses " Extra " was wärst Du als Nachfolger Du bist in der nähe ?  Smiley53
erst Denken dann Arbeiten

Josef
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#3
Den Traum des Museumsdirektors als Rentner träumt(e) auch ein früheres Forenmitglied, welches in diversen Foren einen leider unrühmlichen Abschied nahm.
Dieses Museum hat großes Potential, wenn sich da ein paar Enthusiasten zusammen täten und diese wirklich großartige Sammlung mit Leben füllten.
Bei meinem Besuch gab es nur einen "Aufpasser", der leider von der Materie überhaupt keine Ahnung hatte.
Smiley47
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#4
Ich war im Februar 2019 in diesem Museum und war total begeistert.
Herr Necker hat mich teilweise begleitet und wir haben uns schön unterhalten. Ich war an diesem Sonntag der erste und letzte im Museum. Es gab außer mir nur 2-3 weitere Gäste, welche nicht lange blieben.

Herr Necker erzählte mir, von den Sorgen des Museums. Der Bürgermeister von Bad Laasphe würde das Museum lieber verbannen....
Da sich kein Nachfolger finden will, ist alles im Unklaren. Was wird mit den vielen Geräten?

Es gab sogar mal Verhandlungen, das Radiomuseum ins DDR-Museum Radebeul zu integrieren. Leider gibt es dieses Museum in Radebeul nicht mehr. Besitzverhältnisse.
Das DDR-Museum wurde aber abgespeckt nach Dresden verlegt.

Möge das Radiomuseum in Bad Laasphe noch ewig bestehen und einen würdigen Nachfolger finden.
Die 40 Jahre sollen nicht umsonst sein.
Immer guten Empfang und viele Grüße - Uwe
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#5
Hallo

Ich war in Hans Neckers Radiomuseum zuletzt vor Jahrzehnten,als sich Dieses noch in Fahrradreichweite im Langenfelder Rathaus
befand.Aufgrund irgendeiner Differenz ist er damals nach Bad Laasphe gezogen.

Ich habe irgendwo noch ein paar alte Flyer aus der Langenfelder Zeit.Wenn ich sie finde,poste ich sie.

   
Einen habe ich auf die Schnelle gefunden.

Der andere Flyer enthält u.a. ein altes Personenfoto,da weiß ich nicht,ob der hier rein darf.
Grüße aus dem Rheinland
Roman

Die Zeit bleibt nicht stehen.
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#6
Hallo Freunde
@Roman, toller Flyer, den solltest du mal nach Herrn Necker senden....
Gestern bekam ich von einem Kollegen ein Bild von einem 40Jahre alten Farbfernseher Philips Rubens 897 der noch tadelos geht. Ob ich den irgendwie vermitteln könnte. Nachfragen bei Frau Dr. Nauck, Museum Wilnsdorf und im RBF WhatsApp Gruppe waren Negativ. Ich bat den Kollegen den Herrn Necker anzurufen. Das tat er auch und nun bekommt er dort einen Platz.

Ich? Nachfolger, nee Freunde. Das Museum ist 30Km weg und man muß eine sehr kurvige Stecke, schön für Motorräder oder Cabrios, Fahren, da braucht man 45Min. Ich habe 45Jahre Stress gehabt, das muß ich mir nicht mehr antuen. Ich arbeite und helfe gerne aber nun: Zu meiner Zeit!
Das ginge dort nicht weil man ja die festen Öffnungszeiten hat.

Und dort wird man ja auch nicht fertig.....Da sind über 1000Geräte ausgestellt und 3500 im Keller die drauf warten irgendwann mal gemacht zu werden......Der Vorteil: Eratzteile im Überfluß, fürs RBF und für mich Cool
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#7
Einer alleine kann das sowieso nicht stemmen. Da müsste eigentlich ein Verein her, aber ich fürchte fast, mit dem Aufbau einer Truppe jetzt anzufangen ist schon zu spät.
Aus Sicht der Stadt kann ich es verstehen, dass die nicht glücklich mit dem Museum sind. Meiner Meinung nach ist es ein totes Museum. Damit meine ich nicht, dass es dem Tode geweiht ist, sondern dass dort nur tote Geräte stehen.
Zu den Exponaten sind dort Hersteller, Modell und Baujahr angegeben, sonst leider nichts. Wenn man wenigstens Tafeln hätte, auf denen die Besonderheiten herausgestellt sind, wäre es auch dem Laien klar, welche Schätze dort stehen. Auf mich machte das Museum etwas den Eindruck eines begehbaren Lagers.
Aber genug gemeckert! Herr Necker hat hier wirklich eine großartige und vielleicht einzigartige Sammlung zusammengetragen. Wenn die richtigen Leute daraus etwas machen würden, erführe das Museum mit Sicherheit eine viel größere Würdigung!
Smiley47
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#8
Hallo,

ich war zweimal dort. Einmal in einer Gruppe, einmal allein, da hatte ich eine Spezialführung mit Herrn Necker.

Als Radioenthusiast war ich natürlich begeistert, weil er alle Spitzengeräte dort stehen hat. Ich meine nicht, dass dort nur tote Geräte stehen, denn der Mittelwellensender, den Herr Necker betrieben hat, hat diverse Geräte mit Input versorgt, so dass eine erhebliche Lautstärke erzeugt wurde.

Aber das Museum ist tatsächlich mehr ein Archiv als ein Museum. Es fehlt offensichtlich ein Konzept, dass man z.B. in Grundig-Museum in Nürnberg/Fürth findet. Der Zwang, möglichst viele Geräte zu zeigen, führt zu dem Gefühl, von der Masse erschlagen zu werden.

Der Herr Necker hatte aber auch die Sorge, dass von den Ausstellungstücke Drehknöpfe und anderes Zubehör gestohlen wird. Auch die eine oder andere Eigentümlichkeit seiner Person trat im Museum zu Tage. Diese Eigenschaft wird dem Finden eines Nachfolger im Wege stehen, denn mit der Übernahme des Museum, das er mir kostenlos angeboten hatte, bekommt man auch den aktuellen Museumsdirektor. Mir scheint, dass das ein gewisses Konfliktpotenzial darstellt und die notwendige Handlungsfreiheit ungut einschränkt.

Prognose: Nach dem Herr Necker das Museum nicht mehr betreuen kann, warum auch immer, werden die Spitzengeräte verkauft und der Rest verschrottet, und die Räume einer anderen Verwendung zu geführt.
Im Gegensatz zum Bürgermeister, meine ich, dass es für Bad Laasphe ein Verlust wäre, denn der Ort liegt im Zentrum vom Nirgendwo und nach 17.30 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt, damit sich Fuchs und Hase ungestört eine gute Nacht wünschen können.
Viele Grüße

Franz Bernhard

... und die Radios laufen nicht weg!

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#9
Oh Bernhard wie war wie war, auf den Kopf getroffen!
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#10
Hallo

Ich habe die Flyer mal per mail an Herrn Necker gesendet. Mal sehen ,ob eine Reaktion kommt Smile
Grüße aus dem Rheinland
Roman

Die Zeit bleibt nicht stehen.
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#11
Im Museum sind ja nicht mal alle Geräte zu sehen. Im Lager stehen auch noch viele Radios.....

Bad Laasphe ist tatsächlich kein guter Standort für großen Besucherverkehr. Ich bin gespannt, was aus dem Museum wird.
Bei meinem Besuch kaufte ich mir dieses von Herrn Necker herausgegebenen Heft als Erinnerung.

   
Immer guten Empfang und viele Grüße - Uwe
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