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Diskussion zur Restaurierung des KC1
#1
Denke es ist besser wenn wir hier Fragen und Anregungen klären.
Hier können wir dann auch mal vom Thema etwas abweichen ohne dass es unübersichtlich wird.

Gruß,
Achim
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#2
Danke Achin für den Tread KC1 und dieser Tread, ich wollte dir heute eine PN schreiben und das vorschlagen..
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#3
Hallo Achim
Ich finde Deine Berichte zur Tefifon-Restaurierung klasse.
Deine Beiträge mit den Fotos sind gut verständlich und nachvollziehbar.
Danke für die viele Berichtsarbeit.
Weiterhin viel Erfolg dabei.
Grüße aus Bornheim
Werner
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#4
Gute Idee,
Jetzt kann das andere Thema “bereinigt“ werden - die Fremdbeiträge - können gelöscht bzw. hier verschoben werden.
Gruß!
Ivan
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#5
Ich werde morgen, wenn keine einwende kommen, alles rauslöschen was nicht passt!
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#6
Hallo

Betr. post #9 im Restaurationsbeitrag 

Auf diese Art und Weise habe ich die Felgenringe und Naben von meinen Moped aufarbeiten lassen bevor diese neu eingespeicht wurden . 

Der ältere Herr der mir die Felgen wieder auf Vordermann gebracht hat nannte dieses verfahren Rommeln , umgangssprachlich nennt man es eher Torwalsieren oder auch Gleitschleifen .

Er verwendete dafür alle erdenklichen grössen von Kugel , Rollen und Nadeln von alten Lagern  , allerdings ohne Flüssigkeit . 

Eine Felge meiner GL1000 nach der Aufarbeitung und neu einspeichen 

   


Beide Felgen der CB400F meiner Frau ( mit neuen Felgenringen ) 

   


Diese Methode kann ich nur empfehlen , das Ergebniss ist wirklich hervorragend .
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#7
Mir gefällt die Darstellung und Beschreibung sehr gut. Ohne je selbst ein KC zerlegt zu haben, habe ich nach dem Lesen des Berichts eine Vorstellung, wie so ein Gerät aufgebaut ist und funktioniert. Aus Erfahrung weiß ich, dass man sich sehr konzentrieren muss, jeden Arbeitsschritt erst zu fotografieren und nicht gleich weiterzumachen. Wie oft habe ich mir vorgenommen, eine Vorgehensweise Schritt für Schritt zu dokumentieren und war bei kritischen Vorgängen zu ungeduldig.
Danke für für sehr gründliche Vermittlung von Erfahrungen (auch was die Werkzeuge betrifft).
------------------------

Gruß Matthias
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#8
Hallo zusammen,


Zitat:Hier handelt es sich um selbstschneidende Schrauben deren Gewinde direkt im Pertinax laufen.
Bei der Montage sollte man später die Schraubengewinde mit etwas Paraffin beschichten um das Pertinax zu schonen.
Bei mehrfachem Ein-und Ausbau reißen diese Gewinde sonst schon mal aus.

In solchen Fällen wende ich immer den Trick an, die angesetzte Schraube unter leichtem Druck rückwärts zu drehen, bis man spürt, dass sie in den Gewindeanschnitt fällt.
Dadurch kommt die Schraube dann wieder in das ursprüngliche Gewinde und es wird kein neues geschnitten.

Leichtes benetzen mit Paraffin oder technischer Vaseline ist keinesfalls verkehrt.


Viele Grüße und bleibt gesund

Martin
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#9
Hallo Martin,
den Gewindeanschnitt (erst links drehen) zu finden ist auch bei Geräten, die zur Reparatur durch eine Fachwerkstatt gehen müssen, wichtig. So bekommt man mit, ob da schon jemand dran war. Das lässt sich immer nachweisen und dann bezahlt man richtig.
LG aus Schwerin, Holger
Smiley47
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#10
Hallo, Achim,
den Satz habe ich nicht verstanden:
"Alkyd- und Kunsthrzlacke scheiden von vornherein aus zumal es sie nicht in Sprühdosen gibt und mit der Lackierpistole kann man sie nicht verarbeiten."

Oder meinst Du, weil wir Hammerschlag-Struktur brauchen, kommen die nicht in Frage?
Gruß!
Ivan
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#11
Gegenüber Achim sind wir alle armselige Amateure.  Big Grin  

Aber ist eben auch nicht jedermanns Sache den Geräten komplett ihrer Historie zu berauben und sie als Neuware aufzuarbeiten

Und das mit beeindruckender Perfektion. 

Mein absoluter Respekt!  Thumbs_up
Beste Grüsse

Thorsten


"Das Leben ist nichts weiter als das Proben für eine Vorstellung, die niemals stattfindet."

(Die fabelhafte Welt der Amelie)
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#12
...genau Thorsten,
so ist es Thumbs_up Thumbs_up Thumbs_up
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#13
Hallo Ivan.
Diese Lacke haben eine wesentlich längere offene Zeit als Acryllacke und werden meines Wissens nicht in Spraydosen angeboten, sondern nur in zum Streichen oder Rollen. Und da damit keine befriedigende Oberfläche zu erreichen ist, scheiden sie aus.
Sie brauchen auch ewig zum Trocknen und man sollte sie bei ca. 60Grad tempern. Daher für den vorgesehen Zweck ungeeignet.

Viele Grüße,
Achim
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#14
Hallo Thorsten,
du hast völlig Recht, natürlich kann man das von zwei Seiten sehen.
Meine Motivation ist die Hochachtung vor der Ingenieurleistung der damaligen Zeit. Es beeindruckt mich immer wieder mit welcher Weitsicht, Sorgfalt und Akribie damals gearbeitet wurde.
Um das herauszustellen strebe ich den Neuzustand an, mitunter versuche ich durch Hochglanzpolitur, Vergoldung, ect. die typischen Eigenschaften und das optische Erscheinungsbild noch etwas herauszustellen und auf viele Jahre zu erhalten.
Aber es muss original anmuten - nur eben wie im Neuzustand.
Es sozusagen dem Zahn der Zeit zu entreißen und in die neue Zeit zu transformieren.
Ein Gerät mit Kampfspuren der vergangenen Jahrzehnte hat genauso seinen Reiz - nur halt auf andere Art und Weise.

Und ein wenig hoffe ich halt auch, dass nach dem Ableben unserer Generation einige Geräte dennoch überleben werden. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit ist umso größer je "neuer" die Geräte aussehen und je perfekter sie funktionieren.
Meine Kinder z.B. (27 u.31) hätten sich z.B. eine grob überarbeitete Philetta nie ins Wohnzimmer gestellt.
Als sie sie dann im optischen Neuzustand gesehen haben hätten sie sie am liebsten gleich mitgenommen.
Dennoch ist Originalität mir wichtig. Wenn da Bananenstecker dran waren kommen auch wieder welche hin.
"Modernisierungen" mag ich überhaupt nicht. Ausnahme sind die TA Systeme, da geht eben nicht anders.

Viele Grüße,
Achim
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#15
Der Bericht zu den Sinterlagern ist große Klasse! Das wird mir bestimmt auch bei meinem Tonbandgeräten und Plattenspielern helfen!
Gruß aus Bremen

Enno
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#16
Bei dem immer wieder anklingenden Thema "wie neu machen" oder "Patina erhalten" stimme ich Achim zu. Wenn ich nicht für mein Dachbodenregal oder eigenes Museum repariere / aufarbeite, ist das langfristigere Ziel einer Erhaltung eher erreicht, wenn man es so gut wie möglich macht. Ich lese gern weiter mit. Es steckt zumindest an.
------------------------

Gruß Matthias
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#17
Ich lese und staune auch sehr gerne mit. Hier gibts jede menge zu lernen. Ja, ob wie neu, oder besser als neu, da scheiden sich die Geister. Aber wollen viele nicht auch ein Gerät erhalten wenn sie sie Reparieren?

OFFToppic
Ein Freund hat einen sechziger Ami-Schlitten mit der Patina der jahre, das Auto hat was, und soll auch so bleiben. Gestern war ein Opel GT Bild in der Zeitung welches hier in der Nähe in einem Garten steht: Jede Menge Grünzeug und Blumen überall, in den Schlaf-Scheinwerfern im Kofferraum aus dem Unterboden....wenn ich da vorbei komme werde ich Bilder machen. So Bilder sieht man immer in der Zeitschrift Landlust. Wo man sich fragt: Warum machen die sowas? Der Besitzer ist Automechaniker und die Substanz war nicht mehr gegeben, also hauchte er ihm ein neues Leben ein.....
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#18
Heart 
Oh, ein Opel GT, mein Traumwagen....da ich aber kein Autoschrauber bin und auch keine grosse Garage hatte, blieb es ein Traum...vor ein paar Jahren war hier das europäisch GT Treffen...traumhaft...

Aber zum Tefifon, ja, was man hier lernt kann man auch selber anwenden..danke für den riesen Aufwand das hier bebildert zu beschreiben...
Ein Leben ohne Röhrenradios ist möglich, aber sinnlos
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#19
Ich weiss gar nicht, wann ich antworten soll, weil ich nach jedem Beitrag dickere Backen mache - Du bist ja echt der Knaller!
Genauso weiß ich aber nicht, wie ich als Normalsterblicher sowas hinkriegen soll - vom Werkzeug nicht, von den Materialen nicht, vom Knowhow nicht und von den Fertigkeiten schon 3x nicht. Aber falls Du von z.B. den Gummiteilen 2-3 mehr gefertigt haben solltest, als Du brauchst - da könnte ich geneigt sein, mal bei Dir einzukaufen und meinen Tefifonen etwas gutes zu tun. Das wird natürlich nie auch nur annähernd so aussehen wie bei Dir, aber zumindest wieder anständig laufen.
1000 Dank für diesen sensationellen Bericht!
Gruß,
Uli
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#20
Also wirklich, ich hatte ja nun auch schon einige Tefi´s in den Fingern, aber was Achim da zaubert.... da werde ich blass vor Neid! Einfach Irre!
Ich bin schon auf die weiteren Berichte gespannt.

Gruß... Hotte
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