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Stassfurt Imperial 60WK
#41
Hallo zusammen 

So , die grüne Farbe ist runter . 

Noch bevor ich mit dem abbeizen begann fiel mir eine Stelle oben auf dem Gehäuse auf , ich dachte noch , bitte lass es nur die Farbe sein die eingerissen ist , insgeheim ahnte ich schon was kommt , und so kam es dann auch . 

Ich hatte mir schon Ameisensäure und eine Messingdrahtbürste besorgt um die Farbreste aus den Poren zu bekommen , das wäre nämlich passiert wenn derjenige der das Gehäuse grün angepinselt hatte vor dem auftragen der Farbe den Klarlack runtergeschliffen hätte . 

Andreas meinte noch zu mir , soviel Arbeit hat sich derjenige bestimmt nicht gemacht . 

Was soll ich sagen , doch hat er . 

Nachdem die Farbe runter war fiel mir auf das nach dem zweiten Durchgang die Beize garnicht dunkel / bräunlich wurde durch den Klarlack der ja zumeist eingefärbt wurde ( mal mehr mal weniger ) . 

Ja und dann kam das Furnier , hoch  Dodgy

Oben rechts war im Bogen ein Stück Furnier eingesetzt worden , das gleiche ca. in der Mitte der Front . 

Oben auf dem Gehäuse rechts löste sich das Furnier komplett .

Man konnte sogar Schleifspuren auf dem Furnier erkennen ( quer zur Maserung ) , und alle , wirklich alle Poren sind voll mit grüner Farbe . 

Die Aktion mit der Ameisensäure und der Messingbürste habe ich mir dann gespart . 

Also bekommt das komplette Gehäuse neues Furnier , es soll ja nachher auch nett aussehen . 

Das Furnier ist teilweise durchgeschliffen , und von der Maserung nicht sonderlich schön , das Gerät müsste demnach mit ziemlich dunklen Klarlack lackiert worden sein .

Das es solche Geräte ( mit dunklen Klarlack ) gab sieht man beim Radiomuseum . 

Ein gutes hat die Sache , ich hab jetzt erstmal genug zu tun  Wink


Ein paar Bilder 


   

durchgeschliffenes Furnier , nur eine Stelle von vielen

   

Gehäuse Ausbruch 

   

Furnier angesetzt 

   

Hier nochmal an anderer Stelle 

   

Oben drauf 

   

die front 

   


Wäre das Furnier nicht so dünn , bzw. von demjenigen nicht so dünn geschliffen worden wäre das Furnier vermutlich garnicht hochgekommen . 

Ne schöne Baustelle , ick freu mir  Smile
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#42
Hallo Uli,

ach Du ahnst es nicht. Ich hatte auch schon hin und wieder solch angepinselte Radios. Das war damals der Trend. Das Radio mußte der Küchangepaßt werden. Bei mir ging das alles immer sehr problemlos ab. Der alte Lack wurde drauf gelassen und es wurde drauf gepinselt. Anders hier. Teufel, das ist ja eine schöne Baustelle. Aber es ist machbar. Nun hast Du schon soviel Arbeit ins Chassis investiert.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#43
Hallo Andreas 

Ja , eine schöne Baustelle . 

Meine Frau meinte , endlich mal ein Radio wo du länger dran zu tun hast  Rolleyes

Naja , ist doch ne schöne Herausforderung . 

Ich schau mal nach was ich an Furnier hab , aber ich meine ich hätte nichts da was auch lang genug ist um drei Segment von oben bis komplett nach unten aufbringen zu können und obendrein Dünn genug ist . 

Eine schöne Maserung sollte es dann auch haben , alles nicht so einfach , stückeln möchte ich auf jeden Fall nicht . 

Online Furnier zu kaufen ist auch immer so eine Sache , schaut auf dem Bildschirm gut aus und in Echt kommt dann das böse erwachen , also muss ich mich mal oldschool auf die Socken machen in meiner Gegend . 

Jetzt muss erst einmal das alte Zeug runter , damit habe ich erst einmal genug zu tun .
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#44
Hallo zusammen 

Heute habe ich angefangen das alte Furnier zu entfernen . 

So wie es sich Anfangs zeigte ist es auch , Stellenweise ist das Furnier so dünn wie Papier , genau an den Stellen löste sich auch das Furnier . 

Ansich ist das verwendete Furnier sogar recht dick , ca. 1mm . 

Unter dem Furnier findet man Papier ( Hauchdünn ) , hab ich so noch nicht gesehen . 

Mit Feuchtigkeit konnte man das Furnier nicht dazu bewegen sich zu lösen . 

Mit einem Heissluftfön schon . 

Das wird noch ein wenig dauern bis alles entfernt ist . 

Mitunter löst sich auch beim ablösen des Furniers das Sperrholz bzw. die obere Schicht dessen , hier und da ist das Sperrholz auch aufgequollen . 

Das wird ne schwere Geburt eine gute Oberfläche hinzubekommen Rolleyes


Sogar die erste Schicht vom Sperrholz hat Risse , au Weia .

Die grüne Farbe ist bis ins Sperrholz gezogen ( links im Bild ) 

Die Oberfläche die man links im Bild sieht ist nicht das Sperrholz , das ist Papier . 

   

Das Furnier reicht sogar bis zu Unterseite vom Gehäuse , hab ich so auch noch nicht gesehen , man war ja zu der Zeit als diese Geräte gebaut wurden eigentlich recht sparsam . 



   


Morgen gehts weiter  Wink
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#45
Mann-o-Mann - Uli - da hast Du ja echt die "Büchse der Pandora" geöffnet - und, "Murphys Gesetz" wäre jetzt noch erfüllt - so Ausflugs-Löcher von Holzwürmlein sich zeigen !
Darum: Frohen Mutes und weiter so - wir sind bei Dir !
Der Draht ist die Seele des Radios !
I bang my own drum - some think it`s noise
I think it`s pretty (Oskar Matzerath)
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#46
Hallo Uli,

ich bewundere dein Vorhaben. Ich habe mich noch nie ans Furnieren getraut.

Das Gehäuse ohne Furnier muß erstmal stabilisiert werden - wie, keine Ahnung.

Das Papier unter dem Furnier erkläre ich mir so. Das verwendete Furnier wird ja von der fortlaufenden Maserung genommen, und ab der Mitte spiegelverkehrt verwendet. Dir so vorbereiteten Furnierblätter werden eigentlich auf der Oberseite mit Papier verklebt und dann aufs Gehäuse geklebt, Eventuell wurde es auch auf der Unterseite zusätzlich mit.Papier verklebt - womöglich wegen der Rundung.

Der Leim ist Heißleim. Der löst sich am Besten mit Hitze. Er ist zwar auch wasserlöslich, dauert aber mit kaltem Wasser sehr lange. Wahrscheinlich wurde früher auch das Sperrholz mit Heißleim verklebt. Dann könntest Du das Sperrholz mit Schraubzwingen zwischen zwei Metallplatten spannen, erhitzen, nachspannen und dann auskühlen lassen.

Dann viel Erfolg

Viele Grüße
Bernd
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#47
Hallo Uli,

ja, die Arbeiten, die ich liebe! Das blöde Furnier, völlig verschlissen, aber wenn es runter soll, dann will es nicht. Da kann man nur immer wieder mit einem feuchten Tuch und drauf gesetztem Bügeleisen arbeiten. Wenn man dann Pech hat, dann kommt das Grundholz auch noch hoch. Aber, Uli, Du machst das. Nur die Ruhe. Hinterher alles schön stabilisieren. Arbeitest Du mit Knochenleim? Ich verwende nur noch dieses Zeug, auch wenn die Verarbeitung etwas aufwändig ist. Glätten tue ich dann mit dem weißen Spachtel. Wenn alles schön verschliffen ist, dann glätte ich mit dem Schwingschleifer. Da kannst Du auch noch evtl. vorhandenen Furnierreste beseitigen. Ich habe mal bei meinem Gehäuse nachgesehen. Das Furnier ist in der Breite durchgehend. Im vermute, es wird schwierig sein, solch ein breites Stück Furnier zu bekommen. Ich würde mir, wenn alle Stricke reißen 2 - 3 Bahnen vom selben Furnier besorgen und dann akkurat nebeneinander verleimen. Hinterher sieht das so aus, als ob das immer so war. Vor Allem läßt sich das besser verarbeiten.

Wie gesagt, die 1. Wahl ist Knochenleim. Der kühlt schnell ab und wird dadurch schnell fest. Das hat Vorteile beim Preßvorgang. Es gibt noch einen Vorteil: Der moderne Weißleim braucht etwas bis er fest wird. Man sollte ihn ja vor der Verarbeitung auftragen und etwas "anziehen" lassen. Wenn er dann schon Fäden zieht, ist es richtig. Dann ist die weißliche Flüssigkeit verdunstet. Gemein, wenn das durch die Holzporen schlägt. Das bekommt man hinterher nicht mehr weg.

Anders beim Knochenleim. Das bräunliche Zeug kommt auch durch die Poren. Es versiegelt sie aber gleichzeitig. Wenn man dann mit Lack, egal welcher Ausführung arbeitet, sieht man das nicht auf dem Furnier. Na mal sehen, wie Du weiter machst. Das sollten nur mal Erfahrungswerte sein.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#48
Hallo zusammen 

So , das Furnier ist nun komplett runter . 

Mit Feuchtigkeit und Wärme ( z.b. Bügeleisen ) war kein Land in Sicht , der Kleber zeigte sich gänzlich unbeeindruckt . 

Mit einer Heissluftpistole hingegen in Verbindung mit einem Cuttermesser ( Klinge ganz rausgeschoben ) gings dann doch recht gut . 

Dort wo das Furnier am dünnsten ( weil runtergeschliffen ) war verkohlte das Furnier bevor der Kleber nachgab . 

Der Rest der jetzt noch drauf ist ist der Kleber , auf der Oberseite habe ich ihn weggeschliffen , Exenterschleifer und 120er Papier . 

Dem Rest werde ich mit Nitroverdünnung zu Leibe rücken ( das Zeug löst den Kleber gut an ) und mit einer Ziehklinge abziehen . 

Wenn die Klebereste trocken sind werden diese mit dem Exenterschleifer runtergeschliffen . 

Danach wird hier und da das Sperrholz nachgeklebt , dann wird gespachtelt , geschliffen , gespachtelt usw. . 

Das wird seine Zeit brauchen . 

Als Kleber verwende ich diesmal Hasenleim . 

Das Furnier vom Stassfurt LW35 habe ich ja mit Gelatine aufgeklebt ( das ging sehr gut ) , diesmal möchte ich Hasenleim verwenden , dieser soll sehr gut kleben , sogar etwas besser als " normaler " Haut und Knochenleim , der Kleber wird genau so wie Haut und Knochenleim angesetzt und verwendet . 


Ein paar Bilder von Heute 

   

Oberseite bereits ohne Kleber 

   

Das Helle ist Kleber , der muss noch runter 

   



Zuhause gehts dann am chassis weiter , die Kondensatoren für die Filter sind da und das magische Auge welches ich bestellt hatte . 

Ein neues Netzkabel ist auch schon verbaut , einen neuen Stecker werde ich gleich hoffentlich im Keller finden  Blush




@Andreas

Das Furnier bei diesem Gerät war Dreiteilig , von der Oberseite bis zur Unterseite in einem Stück durch .

60cm ist das Gerät breit , also brauche ich min. 22cm breites Furnier , welches evtl. noch gerade zugeschnitten werden muss .

20cm breites Furnier habe ich gefunden , nur kann ich dann nicht mehr auf Mass schneiden , und ob die Bahnen genau auf Mass geschnitten wurde lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen , ich gehe mal davon aus das diese Bahnen ( werden gerollt geliefert ) annähernd auf Mass geschnitten sind .

Ich such mal weiter , wird sich schon was finden lassen .
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#49
Alternativ: Füllern, grundieren, Klavierlack schwarz.

Eine Option? Für dich doch auch ein Klacks...

Bin selbst am überlegen, ob ich ein eher schlechteres Freiburggehäuse so machen lasse. Soll jedoch ein Profi machen und wird auch sicherlich nicht billig. Soll mal was anderes werden. Holzfunier habe ich, wohin das Auge auch blickt.

Einmal hochglanzschwarz und einmal hochglanzweiss möchte ich in der Sammlung haben.

Aber ist eben nicht jedermanns Sache.
Beste Grüsse

Thorsten


"Das Leben ist nichts weiter als das Proben für eine Vorstellung, die niemals stattfindet."

(Die fabelhafte Welt der Amelie)
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#50
Hallo Thorsten 

Nee , bei diesem Gerät kommt das für mich nicht in Frage . 

Schwarze Radios habe ich mittlerweile zwei Stück , einmal schwarz Hochglanz lackiert und einmal mit einer Schellackpolitur in schwarz , das reicht mir  Wink

Ausserdem wollte ich mal ein komplettes Gehäuse neu furnieren .
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#51
Stimmt, da war doch was...

Dann viel Spaß und Erfolg beim Funieren!
Beste Grüsse

Thorsten


"Das Leben ist nichts weiter als das Proben für eine Vorstellung, die niemals stattfindet."

(Die fabelhafte Welt der Amelie)
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#52
Hallo, Uli,
Du schaffst es! Ich weiß und und ich wünsche es dir!
Ich laminiere nur mit Ponal, Andreas tut es nur mit Knochenleim, Du machst eine neue Erfahrung mit dem Langohr. Thumbs_up
Gruß!
Ivan
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#53
Aber klar doch: Der Hase ist dem Igel "auf-den-Leim" gegangen - er klebte förmlich bei dem Rennen in der Acker-Furche - denn der Igel war immer "schon da" ! ( Späßlein ) - jedoch, was so nachzulesen ist - der Hasen-Leim soll am besten kleben - besser als der Knochen-Leim.
Der Draht ist die Seele des Radios !
I bang my own drum - some think it`s noise
I think it`s pretty (Oskar Matzerath)
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#54
Hallo zusammen 

Die Kondensatoren der Filter habe ich vorhin ersetzt , Empfang auf KW ist schonmal wieder vorhanden , auf LW ist noch kein Sender zu hören , auf MW auch nicht , ist ja auch noch früh am Tag für MW , allerdings hätte ich schon gedacht das ich auf LW zumindest die Franzosen hören würde über die Bodenwelle . 

Ich warte mal bis heute Abend . 

Abgeglichen werden muss das Gerät auch noch , aber das eilt nicht . 


Das magische Auge welches ich kaufte ist natürlich verbraucht , wer hätte das gedacht , es leuchtet lediglich minmal heller als das alte . 

Ich habe den Verkäufer schon angeschrieben , mal schaun wie das ausgeht . 


Gestern ging eine NOS EM11 in der Bucht für fast 60 Euro weg , das sind Preise  Rolleyes
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#55
Ich glaube ich habe den Fehler gefunden warum LW nicht funktioniert , zumindest kein richtiger Empfang , mal abgesehen von meinem Heimsender . 

Ab und zu habe ich im Laufe der Reparatur das chassis mal auf den Kopf oder Seitlich hingelegt .

Dabei fiel mir auf das ab und zu ein Klack zu hören ist . 

Da ist der Lümmel der das Geräusch verursachte .

   

Als ich von oben in das Filter schaute sah ich den Kern ganz unten im Röhrenchen liegen .

In der Mitte des Röhrchens ist es seitlich eingekerbt und mit einem Faden umwickelt , dadurch kann der Kern nicht herausfallen , den Faden entfernen wollte ich nicht . 

Die dünnen Drahtenden des Filters wollte ich auch nicht ablöten , bei meinem Glück geht dabei was schief und einer der Drähte reisst ab . 

Das Röhrchen ist aber auch ganz unten seitlich eingekerbt / geschlitzt ( dadurch führt ein Metallstreifen der das Röhrchen an der Bodenplatte des Filters fixiert ) und an dieser Stelle ist das Röhrchen schon etwas eingerissen .

Eine minimale Drehbewegung reichte und ich konnte das Röhrchen seitlich kippen und den Kern herausnehmen . 

Die Masse die den Kern irgendwann mal hielt bröselte aus dem Röhrchen heraus , Steinhart das Zeug . 

Das Röhrchen habe ich mit 2K-Kleber wieder befestigt , alle Drähtchen blieben unbeschädigt . 

Jetzt muss ich den Kern ja irgendwie sichern im Röhrchen damit er nicht durchfallen kann wie zuvor , aber ich muss ihn auch noch drehen können . 

Ein dünnes Gummiband konnte ich trotz intensiver Suche nicht finden , aber ich fand ein wenig dünne Paketschnur . 

Da der Kleber noch nicht fest genug ist habe ich das mal an einem anderen Filter ausprobiert , der Kern lässt sich drehen , nicht zu Leicht und nicht zu Stramm . 

Ich werde aber doch besser ein dünnes Gummiband nehmen , wenn ich eins finde  Rolleyes

Einzig im oberen Teil den Faden der um das Röhrchen gewickelt ist , den muss ich wohl doch noch entfernen um den Kern soweit eindrehen zu können das er dort zu liegen kommt wo er hingehört , anschliessend kann ich an dieser Stelle das Röhrchen mit etwas Zwirn umwickeln , dann sollte das passen .  



Da ich ja kein Abgleichbesteck " hatte " aber einen Intakten Kern und einen ausgetrockneten Kugelschreiber ( der erfreulicherweise in das Röhrchen passt ) habe ich mir daraus ein Abgleichbesteck gebastelt . 

Das Kunststoffröhrchen vom Kugelschreiber ganz kurz mit dem Feuerzeug erhitzt und den Sechskant des Kerns reingesteckt , passt wackelt hat Luft  Smile


Oben und unten sieht man die seitlichen Einkerbungen / schlitze im Röhrchen des Filters , im oberen Bereich noch den Faden der mehrmals um das Röhrchen gewickelt ist .

   

highend Abgleichbesteck , passt  Wink

   

Der Sechskant vom Kern hat sich schön abgeformt im Kunststoff 


   



Morgen gehts weiter
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#56
So , der Empfang auf KW ist recht ordentlich , auf MW könnte es besser sein , LW kann ich noch nicht testen so lange der Kern nicht wieder im Filter ist . 

Ich hab die Skalenlampen ( 6,3Volt 300mA ) mal gegen 6Volt 50mA getauscht , die Beleuchtung ist jetzt wesentlich dezenter / angenehmer und ich kann wenigstens etwas vom magischen Auge erkennen  Wink

Jetzt erstmal  Smiley63
mit freundlichen Gruss

Uli



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( Walter Lippmann ) 
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#57
Hallo zusammen 

Ich hab mir mal aus dem Keller meinen Röhrentester ( RVF Tubatest L3 ) hochgeholt . 

AZ11 : Anode 1 unbrauchbar , Anode 2 gut
EL11 : gut
EBF11 : Diode1 unbrauchbar , Diode2 ? ( zwischen unbrauchbar und gut ) , Diode3 so gerade eben gut 
EF11 : gut
ECH11 : Triode unbrauchbar , Hexode gut 


Also sind auch noch drei Röhren fällig ( AZ11 , EBF11 , ECH11 )  Dodgy



EDIT : Röhren sind im Zulauf  Smile
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#58
Man muss auch mal Glück haben . 

Ich konnte gerade in der Bucht 3 mal 3,15m x 0,34m ( 0,6mm dünn ) Nussbaumfurnier ergattern , hoffentlich kommt es heile hier an und schaut in echt so aus wie auf den Bildern. 

Wenn ich es gut zugeschnitten bekomme brauche ich nur 2 teilig furnieren anstatt 3 teilig wie es es vorfand . 

Ich hab schonmal die Furniersäge aus dem Keller geholt  Smile
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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#59
Hallo Uli,
wenn Du dünnes Gummi für die Kernhaltung benötigst, nimm Schlüpfergummi. Davon eine Seele rausfummeln. Die Stärke reicht dafür aus. 
LG aus Schwerin, Holger
Smiley47
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#60
Hallo Holger 

Es ist kein " Gummi " notwendig wie ich mittlerweile herausgefunden habe . 

Der Kern ist wirksam in dem Bereich wo der Zwirnsfaden im oberen Bereich angebracht ist .

Diesen habe ich vorhin erneuert , der Kern lässt sich jetzt einwandfrei verstellen . 

Zu tief sollte man den Kern nicht reindrehen , sonst liegt er unten im Röhrchen .  Wink


   
mit freundlichen Gruss

Uli



Wo alle dasselbe denken , wird nicht viel gedacht .

( Walter Lippmann ) 
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